Kindergartenbeitrag.
Bitte zitiere mich nie wieder und bitte sprich mich in keinster Weise an.
Danke!
Kindergartenbeitrag.
Bitte zitiere mich nie wieder und bitte sprich mich in keinster Weise an.
Danke!
Uns fällt nun wahrscheinlich etwas auf die Füße, was einst unser Prunkstück war: die Jugendarbeit. Wir haben keinen Buchele im Kader, keinen Höler, von einem Späth ganz zu schweigen. Uns fehlt aktuell definitiv ein Unterbau aus jungen Talenten, nicht nur für die TH - Position.
Die Erkenntnis ist an sich nicht neu, aber in den Stunden der Not fällt einem auch sowas wieder ein.
Ich persönlich habe es immer bedauert, dass in den ersten Jahren der kleinen Brötchen unter Schmedt und kurze Zeit später auch mit Wiegert, der Nachwuchsbereich zum vernachlässigten Ressort wurde und das obwohl Schmedt und Wiegert beide aus der Nachwuchsarbeit kommen.
Man hat unseren Konkurrenten um uns herum (Burgdorf, Leipzig, Berlin) für meinen Eindruck das Feld zu kampflos überlassen.
Wenn die Beweislastumkehr gekippt wird , dann gute Nacht !
Warum?
Die unverschuldete Aufnahme des Dopingmittels muss der entscheidenden Instanz wahrscheinlicher erscheinen, als ein schuldhaftes Verhalten. Die Konzentration in der Urinprobe und die Haaranalysen lassen eine absichtliche Einnahme unwahrscheinlich erscheinen, aber das genügt nicht, um ein schuldhaftes Verhalten auszuschließen. Die Aussagen zu seiner Lebensweise sind bezüglich Dopingvergehen ein schwaches Indiz (Es gibt zahlreiche Fälle in denen "lupenreine" Sportler später völlig überraschend des Doping überführt wurden). Als Beleg dafür, dass ohne sein Verschulden das Methamphetamin in seinen Körper gelangt ist, muss er daher eine plausible Erklärung, die dem Gremium überwiegend wahrscheinlich erscheint - und da kommt Medienberichten zu Folge der Hautkontakt ins Spiel.
siehe Tobi75
Wir wissen aber alle nicht, ob es das einzige Argument oder Version gewesen ist und wie weit das in die Beurteilung eingeflossen ist.
Es ist halt das, was durchgesickert ist und immer wiedergekäut wurde.
Wir sollten nicht unsere persönlichen Geschichten, Wahrnahmen oder was wir glauben oder gerne hätten, da mit hineinmischen.
Ich für meinen Teil nehme eigentlich nicht mal oder kaum den Namen Portner in den Mund, weil meine Gedanken über diesen Einzelfall hinausgehen und mit der Hoffnung verbunden sind, dass sich sowas nicht wiederholt.
Damit meine ich nicht das Schicksal oder den Ruf des Handballs, weil ich das für Bullshit halte. Der Handball hat da 0 Schaden von.
Aber der Sportler hat definitiv den Schaden, selbst bei einem etwaigen Freispruch vorm CAS und der Verein ziemlich sicher auch.
Nun bin ich zwar SCM-Fan, aber der Fall würde mich auch aufregen, wenn es sich um einen anderen handeln würde.
Klar hänge ich da emotional sicher mehr drin, weil es den SCM betrifft, aber mir geht es da echt mehr um das große Ganze.
Wie geht die Gesellschaft mit einem Fall um, in dem ganz nüchtern nur dem ein Schaden entstanden ist, der jetzt unter Verdacht steht.
In einer klassischen Strafsache gibt es Täter und Opfer, bzw. Geschädigte. Dort richtet sich ein Urteil nach der Schwere der Tat, der Schwere der Schuld und am entstandenen Schaden. (Verkürzt)
Hier fehlt mir völlig dieses Verhältnis. Wegen praktisch nichts oder fast nichts wird hier ein Apparat in Gang gesetzt, das ist der Hammer.
Mir fällt es tatsächlich sehr schwer hier etwas anderes zu sehen als das es nur einen mit der Arschkarte gibt.
Editha: Eben erst gelesen, dass es in einer Studie der Uni Köln bereits nachgewiesen wurde, dass Kontaminierung durch Hautkontakt möglich ist. Also ist es eigentlich egal, ob du, ich, Rheiner oder sonst jemand das für ein schwaches Argument hält.
Korrigier mich gerne, wenn ich was überlesen habe.
Wurden andere mögliche Erklärungen für die Kontaminierung angegeben?
Wenn es stimmt, dass Porntner und Anwalt sogar Aufnahmen eingereicht haben, wo Portner in Umarmung mit Fans zu sehen ist, wurde da offenbar sehr stark der Fokus drauf gelegt.
Ja, kann ja sein, aber auf was willst du damit hinaus? Das sagst du nämlich (wie quasi immer) nicht.
Ich helfe dir mal und sage, was ich davon halte.
Ich finde diese Variante auch nicht so pralle, dass ich mir an die Stirne schlagen würde und sagen würde, klar, so muss es gewesen sein.
Aber, wenn man es nun mal nicht weiß, dann muss man halt das nehmen, was einem einfällt, egal was da jetzt andere von halten.
Dann kann das eine so schwach klingen wie irgendwas beliebiges andere.
Ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll, aber mir erscheint sowas zumindest irgendwie ehrlicher als wenn er sich da eine lückenlose, stimmigere Geschichte ausgedacht hätte, die es aber auch nur nicht beweist, weil es sich evtl. gar nicht beweisen lässt.
Es ist völlig legitim, wenn ihn hier einige für schuldig halten oder zumindest für so unbedarft, dass er bestraft gehört.
Aber keiner sollte sich jetzt hinstellen und so tun, dass sein Ansatz oder seine Vermutung nun besser wäre als irgendeine andere.
Hat hiermit nix zu tun, aber Baumanns Zahnpasta-Geschichte klingt da für mich noch deutlich absurder.
Aber auch auch das heißt nicht automatisch, dass die nicht doch auch passiert sein kann.
Das heißt konkret:
Was ist in seinem Fall wahrscheinlicher?
Bewusste Einnahme (mindestens einmal) oder Kontaminierung durch Hautkontakt.
Korrekt?
Warum reitest du so auf dem Hautkontakt rum?
Insgesamt völlig sinnlose "Meins ist besser als deins"-Kindergarten-Diskussion. Wenn die Halle voll ist, wird es den Anwesenden schon irgendwie gefallen oder sie können damit leben.
Es soll auch Leute geben, die sich das Spiel ansehen und für die der ganze Bums drum herum eher unwichtig ist.
Arbeiten alle Labore nach den gleichen Methoden/Geräten oder ist das eine Labor in der Lage "den Tropfen Pisse im Schwimmbad zu finden" während das nächste gerade in der Lage ist den einen Tropfen in der Badewanne zu finden?
Du bist offensichtlich später dazugestoßen. Das wurde hier alles schon mal und sogar von Insidern und echten Experten erklärt.
Ich kann mich nur sinngemäß daran erinnern, für die Dopinganalysen sind nur ganz wenige Labore zugelassen, 2 oder 3 in Deutschland, waren das m.M.n. Die erfüllen die höchsten Standards und sind vergleichbar.
Das Argument Labor 1 findet was, Labor 2 nicht, zieht also nicht wirklich oder anders ausgedrückt, es war wohl egal wer Portners Probe nun auswertet.
Etwas anderes war der schwedische Artikel von @Küstentanne, in dem ging es sinngemäß um die Sinnhaftigkeit der ganzen Dopinganalysen, wenn die Nachweisgrenze so minimal ist und ausreicht das Verfahren in aller Härte zu betreiben, wenn die tatsächliche Wirkung gar nicht gegeben ist oder zumindest mehr als zweifelhaft ist.
Stichwort: unnötige Kriminalisierung schon ab Nachweisgrenze.
Man möge mich korrigieren, wenn ich das nicht richtig wedergegeben habe.
Das ganze Kaderkonstrukt steht schon etwas auf wackeligen Beinen. Ob das alles so ohne Weiteres an der Mannschaft vorbei geht ,darf bezweifelt werden. Zumal viele Jungs jetzt erstmal ihre Nationalmannschaft im Kopf haben und relativ spät in die Saisonvorbereitung starten. Dieses Problem haben sicher viele Spitzenklubs,aber bei denen ist medial wenigstens Ruhe. Und auch beim Sportfreund Partner muß man erstmal abwarten ,wie er wieder reinfindet und wie er damit umgeht,doch wieder von einen Tag auf den anderen gesperrt zu werden.
Alles in allem keine guten Voraussetzungen für eine Saison um ganz oben mitzuspielen.
Für das Kaderkonstrukt kann der SCM nun aber am allerwenigsten. Verletzungen von Magnusson, Saugstrup und Kristjansson als absolute Führungsspieler hauen nun mal rein. Omi Ingo konnte mit Smits aufgefangen werden, Gisli mit Smarason und Saugi mit Bergendahl. Das ist sowas von 100%ig aufgegangen, das ist schon fast unheimlich.
Dadurch kamen Verwerfungen in die Kaderplanung und jetzt noch Portner on top.
Aber er kann erst mal spielen, so weit so gut. Ob er mit dem Damokles-Schwert des immer noch oder wieder schwebenden Verfahrens in der Lage ist seine Topleistung abzurufen ist zumindest zweifelhaft. Es wäre auch nur zu verständlich.
Der Club muss da jetzt durch, anders geht es doch gar nicht. Wir können nicht auf Verdacht einen neuen TW holen, kriegen wahrscheinlich auch keinen Topmann auf die Schnelle.
Außerdem muss man auch schauen wie lange Damgaard noch ausfällt, ob es eher nötig wird da noch mal tätig zu werden, obwohl auch da der Markt sicher nicht mehr viel hergibt.
Ich für meinen Teil würde einfach nicht davon ausgehen, dass es jetzt mit den Titeln einfach so weitergeht.
Dann muss man eben mal 1 Jahr etwas kleinere Brötchen backen, geht die Welt auch nicht von unter.
Wenn dann doch mehr bei rumkommt umso besser.
Was ich meine ist, dass es wahrscheinlich besser ist die derzeitige Kadersituation nicht unbedingt an den Titeln der letzten 2 Jahre zu messen. Manchmal hat man auch mal Pech und es kommen 1 oder 2 magerere Jahre.
Die wichtigste Frage derzeit ist doch: ist die derzeitige Spielberechtigung rechtssicher oder kann sie im Nachhinein dazu führen dass z.B. ein absteiger nur deswegen absteigt, weil er gegen den SCM verloren hat und deswegen klagt, weil in den Reihen des SCM ein Spieler war, welcher nach seiner Rechtsauffassung gesperrt sein müsste.
Wenn die Spielberechtigung also in irgendeiner Art und Weise anfechtbar ist, dann hat der SCM ein Problem. Gilt sie uneingeschränkt bis zu einem möglichen Urteil, mit negativen Auswirkungen für den Spieler/Verein, kann der SCM sich bis dahin bequem zurück lehnen. Nur sollte der CAS dann auch mitteilen wie lange sich das Verfahren hinziehen wird.
Es gibt im Art. 103 GG einen Artikel, der sich (verkürzt), mit dem Rückwirkungsverbot befasst. Gilt leider explizit auch nur wieder im Strafrecht. Dieses ganze Sportrecht ist ein rechtsethischer schlechter Witz dagegen.
Doch weil man eben nicht immer den Einzelfall betrachten kann, sonst wird auch immer jemand auf diesen Einzelfall klagen. Alleine bei einer Bewährungsstrafe für Ersttäter, wieviele Ausversehentäter könnte man damit retten im Gegensatz zu den ganzen die bewusst dopen würden und den Freifahrtsschein für Rekorde oder Verträge nutzen würden.
Bitte nicht Einzelfall und Verallgemeinerung verwechseln. Ich meine, dass jeder Sachverhalt individuell beurteilt werden muss.
Alles andere wäre über einen Kamm scheren.
Sonst würde man in der Rechtssprechung auch nicht zu unterschiedlichen Strafmaßen kommen (können und müssen).
Es kann doch wohl nicht darum gehen, dass sich die Dopingverfolgung gegen Klagen absichert.
Es sollte doch wohl darum gehen, dass der Sportler ein an seinem Vergehen gemessen, faires, gerechtes und nachvollziehbares Urteil bekommt.
Reformen sind immer sinnvoll wenn sie die Zielerreichung verbessern.
Lange gab es Bewährungsstrafen für Ersttäter - die wurden bewusst und für mich aus nachvollziehbaren Gründen abgeschafft.Wenn meine Probe Spuren einer unerlaubten Substanz enthält war ich gedopt. Egal ob bewusst oder durch Manipulation. Hier tuen mir tatsächlich die Sportler leid die unbewusst wie auch immer das Zeug in den Körper bekamen. Ich erinnere nur an die Geschichte von Dieter Baumann mit der verseuchten Zahnpasta. Ich glaubte die nicht, aber wer weiß ...
Der nicht zu erbringende Beweis nicht bewusst die Substanz zugeführt zu haben ist der Preis des Ehrlichen für die tatsächlich vorhandenen Dopingstrukturen - die es sicher nicht nur in Russland gibt und bei uns unter anderem zu Zeiten von Prof. Klümper als Gerücht umgingen und nicht zwingend aufgehört haben. Letztlich geht es im Sport um teilweise sehr viel Geld (und Renommee) - dadurch sind Sportler, Trainer und Verbände auch bereit Regeln zu brechen
Wieder viel allgemeines Zeug. Bleib doch mal beim Einzelfall. Dieser muss entsprechend behandelt werden. Da hilft es nicht, wenn zu 95 % die richtigen erwischt werden oder dieser ganze Kram. Das hat nie jemand bestritten, hilft nur im Einzelfall dem nicht, der durchs Raster gefallen ist.
Meinst du Diejenigen mit Pech, die nicht bewusst gedopt haben?
Mit Pech meine ich die mit der Zahnpasta, der falschen Pille, (der andere Schweizer) oder allgemein welche, die auf ihren Arzt oder Ernährungsberater vertraut haben, die, die sich nicht bewusst und selbst die Mittel in den Körper geballert haben oder die wie Pechstein nur auf Verdacht gesperrt wurden, ohne positiven Befund.
Also unterm Strich alle die, die für mich im Kern, (was das eigene Unrecht angeht) nicht betrügen wollten.
Es hat ja Gründe, dass es den § 263 StGB, den Betrug im strafrechtlichen Sinne, nicht nur nicht als fahrlässige Variante gibt, sondern das sich der Vorsatz sogar explizit über eine genau definierte Kausalkette erstrecken muss.
Wenn das System der Dopingkontrolle und Bestrafung keine Sonderfälle und Grauzonen kennt oder zulässt ist das System Scheiße, weil es in Kauf nimmt Unschuldige zu treffen und das ist komischerweise völlig konträr zu unserem restlichen Rechtssystem, welches Sanktionen verhängen kann. Im Gefahrenabwehrrecht und im Verwaltungsrecht gibt es auch einiges, was sich mit einem gesunden Gerechtigkeitsgefühl nur schwer ertragen lässt, aber dagegen kann man wenigstens noch gerichtlich vorgehen und sich wehren.
Das System der Kontrollen hat so oder so Lücken.
Der bewusste Doper kann Glück haben nicht kontrolliert zu werden oder so weit voraus sein, dass sein Mittel nicht entdeckt wird und der saubere Athlet wird 35x im Jahr getestet.
Manche Länder lassen Dopingkontrolleure gar nicht ins Land oder behindern systematisch ihre Arbeit.
Die Liste der Beispiele ließe sich fortführen. Dabei will ich mich gar nicht an russische oder chinesische Standards annähern, sondern möchte im Einzelfall eine für die Wirkung vernachlässigbare Konzentration, eine nicht lückenlos erbrachte Rechtfertigungskette etc. auch so berücksichtigt sehen, wie sie sich in den Widrigkeiten des Lebens auch zutragen kann.
Weil er nicht genau das beweisen kann, was ihm widerfahren ist, kann ihn das nicht automatisch schuldig sprechen, wenn er das nun mal nicht weiß. Belastende und entlastende Umstände müssen gleich gewichtet werden. Der Tropfen im Schwimmbad darf nicht das K.O.-Kriterium sein. Komischerweise habe ich von denen, die eine versehentliche Kontamination für absurd halten auch bloß keine schlüssige Erklärung für den Fall Portner gehört oder gelesen. Die antworten dann auch nur mit Allgemeinplätzen.
Wenn ich diesen Stuss schon höre, jeder Athlet ist selbst für sich verantwortlich. Das ist unmöglich. Der Athlet muss dann auch noch Mediziner, Toxikologe, Pharmakologe, Ernährungswissenschaftler sein und sich nur noch in Reinsträumen bewegen.
Jeder Sportler ist gezwungen in seinem Sport auch auf andere zu vertrauen.
Vielleicht fehlt denen auch nur Vorstellungskraft oder schlicht eigene wissenschaftl. Expertise. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Vernunft, Augenmaß und Verhältnismäßigkeit über den ganzen Sachverhalt. Das würde mir schon reichen.
Ich reiße mal den markierten Teil aus dem ansonsten sinnvollen Beitrag: Grenzwerte bringen nur dann etwas, wenn jeder Athlet in festen kurzen Zeitabständen kontrolliert wird. Ansonsten weiß man nicht, ob die eingenommene Menge vernachlässigbar war oder ob eine signifikante Menge eingenommen wurde und es nur lange her ist.
Ich meine Grenzwerte oder Konzentrationen, die gemeinhin als leistungssteigernd angesehen werden können. Das ist sicher nicht perfekt, aber für mich im Zweifelsfall sinnvoller als den Pissetropfen im Schwimmbad nachweisen zu können.
Stichwort: Artikel der schwedischen Dopingfahnder, die damit ihre eigene Arbeit in Frage gestellt haben.
Es kann nicht jeder regelmäßig getestet werden, aber es ändert doch nichts daran, ob jemand meinetwegen 3 Jahre Glück gehabt hat und nicht getestet wurde oder eben mal dran ist. Es schlüpfen so oder so welche durchs System die dopen und es trifft welche, die Pech gehabt haben.
Die mit dem Pech sollten einfach besser geschützt werden und nur weil es 5 % oder egal wie wenig sind, stecken da immer noch Einzelschicksale dahinter.
Ich mag das zu Portner nicht beurteilen, weil ich seine Erklärung etc nicht kenne!
Es war aber für mich klar, dass der Freispruch und wie er begründet wurde, nicht das Ende dieser Geschichte ist.
Da waren wirklich einige unglückliche Formulierungen dabei....
Aber bei deinen weiteren Ausführungen stimme ich dir zu. Man kann sich in Deutschland wirklich ne Menge erlauben, aber wehe man hinterzieht z.b. ein paar Euro an Steuern....
In vielen Sachen hinterfrage ich auch oftmals die von dir angesprochene Verhältnismäßigkeit.
Was von der Erklärung nach außen gedrungen ist oder was ich mitgekriegt habe, überzeugt mich auch nicht und ich hatte da irgendwie auch mehr erwartet. Aber da sind wir ja wieder bei der Crux.
Was soll man sich denn aus den Rippen schwitzen, wenn man es partout selber nicht weiß???
Warum gibt es hier die Unschuldsvermutung nicht?
Die gilt für jeden Gewalttäter, der am Tatort mit der Tatwaffe angetroffen wird.
Aber für einen, der nicht nachweisen kann wie eine mikroskopisch kleine Menge Drogen in seinen Körper gelangt sind, nicht.
Bei dem, der für die Gesellschaft gefährlich ist, nimmt man in Kauf, dass der Teil der Gesellschaft bleibt, weil ein Beamter ein falsches Protokoll ausgefüllt hat oder eine andere Formalie vergeigt hat, Ausländische Gewalttäter können nicht abgeschoben werden weil sie keinen Pass haben. Was für ne Überraschung. Dann hätte ich auch keinen.
Es ist ganz knallhart. Wer beim Doping erwischt wird, dem droht die Sperre. Dafür ist die NADA und die WADA da. Wozu werden die Dopingkontrollen gemacht? Das wird in so gut wie jeder Sportart durchgeführt und das ist gut so.
Sorry, aber das ist eine absolute 0-Aussage.
Es geht nicht darum Doping zu erlauben oder Dopingkontrollen abschaffen zu wollen, aber das ganze System könnte doch wohl durchaus ein paar Reformen vertragen.
Dazu zählen für mich sinnvolle Grenzwerte, zügige Bearbeitungszeiten, evtl. Bewährungsregeln für Ersttäter, oder in dubio pro reo für den Athleten in unklaren oder minder schweren Fällen.
Die ganzen selbstgefälligen Moralisten will ich mal hören, wenn es um einen ihrer Spieler geht.
Es bleibt einfach zum
Weil der Spieler nicht das fast unmögliche hinkriegt seine Unschuld zu beweisen, wird man ihn wohl ganz professionell aus dem Verkehr ziehen.
Das System ist Scheiße. Da passt für mich die Verhältnismäßigkeit überhaupt nicht. Im Zweifel lässt man einen gefährlichen Gewalttäter wieder auf die Menschheit los, aber einem Sportler mit der falschen Substanz im Blut ruiniert man im Zweifelsfall die Karriere.
Kann jeder selber für sich beurteilen, ob er das so angemessen findet.
Der Sicherheitsfußball hat verloren. Southgate ist zu ängstlich. Gute Einwechslungen, aber insgesamt zu wenig Risiko und Mut. Der bessere Fußball hat gewonnen, aber England kann mit anderem Trainer evtl. auch schöner und druckvoller spielen.
Genug Talent und Torgefahr haben sie eigentlich im Kader.
Kane wirkte aber u. a. nicht ganz fit und auf der Höhe.
Die Nr 4 der Franzosen von Nantes gefällt mir heute gut. Muss ehrlich gestehen, dass ich den bis heute nicht kannte
Minne ist einer, auf den ich schon lange stehe. Hat aber in Nantes langfristig verlängert.
Deswegen geh ich lieber zum Chinesen. Da gibts Enten
Dein Chinese ist zu 90 % auch Vietnamese.