Beiträge von hlp

    Das widerspricht aber Wiegerts Philosophie, soweit man sie hier im Forum verstanden haben will. Ich denke eher, dass Portner spielen wird, wenn Wiegert sich damit bessere Siegchancen ausrechnet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er mit Blick auf die kommende Saison ohne Not die Mannschaft in dieser Saison schwächt.

    Ich halte beides für möglich. Nach Matze Zausels Comeback ist Barthold auch kein Thema mehr.

    Wenn beide TW über einige Spiele nicht die erwünschte Leistung bringen sollten, könnte ich mir sehr wohl vorstellen, dass 1 TW rausrotiert und Portner rein.

    Es geht um den medialen Druck 😉 seitdem er im Ausland spielt, steht er nicht mehr so im Fokus, wie er es noch vor einem Jahr war, als er noch in der BuLi gespielt hat.

    Aber psychologische Faktoren spielen ja in der Wahrnehmung mancher keine Rolle...darum hat ja zb Pytlick Svan Hansen als "Berater"

    Wenn man die Doku über die Goldjungs Knorr und Köster für bare Münze nimmt oder man aus seiner Zeit in Aalborg, die ja echt hyggelig rüberkam, irgendwas ableiten will für die Leistungen von Knorr und Köster bei der EM, dann hätten sie dem medialen Druck vielleicht lieber widerstehen sollen und hätten die Doku nicht gedreht. Bei Knorr ganz besonders. Da ist der Widerspruch zu seinem Leben in Aalborg und seiner Leistung bei der EM ganz besonders groß.

    Das halte ich wiederum für Quatsch.

    Da muss man nur mal Dagurs und Prokops Arbeit vergleichen.

    Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht.

    Schön, dass dir wenigstens das noch auffällt.

    Du hättest als Beispiel auch Dagur und Alfred nehmen können. Da wäre der Unterschied noch deutlicher gewesen. Es sei denn, du hältst Punktebilanzen für unwichtig und es geht mehr so um das Brimborium drum herum oder in den Medien.

    Ach so, Alfred hat ja Olympiasilber geholt. Sorry, mein Fehler.

    Nach mindestens Platz 6 kann man den Trainer nicht entlassen, um dann mit ner Wundertüte in die Heim-WM als erstes Turnier zu gehen.

    Ob man irgendwann (vielleicht schon vor Längerem) bei Benno nachgefragt hat, wissen wir nicht.

    Ich weiß nicht wie oft du diesen Quatsch noch wiederholen willst.

    Der Heimvorteil macht 3x mehr aus als ob Oppa Alfred die WM vercoacht oder ein anderer Trainer vielleicht nicht erfahren genug ist. Wir haben doch nun alle gelernt, dass ein Bundestrainer sowieso keine Zeit hat um eine Spielphilosophie zu entwickeln. Dann ist es auch bananenegal, wer da draußen rumsteht und die Jungs nicht unterstützt. Wechsel kann Wudtke noch mitmachen und mehr kann ein Trainer doch sowieso nicht beeinflussen. Es sind ja auch die Spieler, die an den Pfosten ballern oder techn. Fehler machen und nicht die Trainer.

    Die Funktion des Trainers wird massiv überschätzt.

    Doch. ;)

    Leider nein. Das wurde hier auch schon von anderen herausgearbeitet. Uscins öfter, Köster und Grgic punktuell. Lichtlein passt nicht zum Handball und zu seinen Nebenleuten. Nicht können und nicht machen sind 2 unterschiedliche Paar Schuhe.

    Aber wir wissen ja auch, dass der Bundes-Alfred keine Zeit hat, die Spieler zu schlecht sind und er sich keine anderen Spieler backen kann. Also ohne eine Generation nordeuropäischer Handballer einzudeutschen werden wir leider nie etwas anderes zu sehen bekommen als jetzt.

    Bei der Heim-WM bekommen wir dann wieder eine schöne Gastgebergruppe und einen Gastgeber-Turnierbaum und dann spült es uns vielleicht auch mal wieder ins HF. Dann sind wieder alle zufrieden und Alfred darf weiter Spaß mit den Jungs haben.

    Nö Felix, das sehe ich anders. Als Lichtlein in HZ2 in kritischer Phase gebracht wurde, ging es ganz den Bach runter. Als Alfred ihn wieder runter nahm, wurde es wieder besser. Lichtlein kann keine Durchbrüche erzwingen. Wenn Lücken da sind, schlüpft er durch, aber ne Deckung aufreißen kann er nicht.

    Lichtlein funktioniert nicht in Alfreds Alte-Herrenhandball. Da ist weniger Lichtlein dran Schuld als das nicht vorhandene System eines Trainers, der keins hat.

    Zahlen aus der heutigen Ballsam-Podcast-Folge:

    Deutschland wirft aus durchschnittlich einer 1,4 Meter größeren Entfernung aufs Tor als Dänemark.

    Deutschland erzielt 5 Tore aus Durchbrüchen, Dänemark 13.

    Ich finde das ziemlich einfach: Alfred lässt shooterlastigen Handball von vorgestern spielen. Dass die erfolgreichen Teams (und zuallererst hat damit der SCM begonnen) versuchen, Rückraumwürfe zu vermeiden, und auf Durchbrüche gehen, hat schon seinen Grund. Die o.g. Zahlen belegen das. Individuelle Klasse kommt dann noch dazu - aber das ist ein strukturelles und taktisches Problem.

    Uscins macht es ja öfter mal. Lichtlein könnte es prinzipiell auch, aber vielleicht nicht mit den Nebenleuten. Selbst Köster und Grgic können ab und zu mal einen Wackler. Warum es so wenig gemacht wird??? Einerseits wird es der Alfred nicht einfordern und wahrscheinlich auch nicht unterstützen. Also die Jungs nicht ermutigen und keine Fehler verzeihen.

    Sonderfall ist noch Knorr. Der brächte alles mit, aber der schießt lieber aus der Hüfte, wahrscheinlich weil es cooler aussieht als sich in der Knüppelgasse blaue Flecken zu holen.

    Pytlick, Lauge und Gidsel sind natürlich wie dafür gemacht. Der Vergleich zu Dänemark ist schon brutal.