JBLH mA 1 und 2 2025/26, Quali und Saison

  • Nicht nur, das der Norden bereits im Halbfinale wieder unter sich war: Das Finale bestreiten die Plätze 3 und 4 aus dem Norden. Ich finde das durchaus bemerkenswert, auch wenn ich natürlich weiß das die Hauptrunde Nord sehr eng war. (Bezogen auf Plätze 1 bis 4.)

    Die waren alle vier auf Augenhöhe. Als Ausreißer gab es SCM-THW 42:36 am 2. Spieltag und (doch sehr außer der Reihe; dafür mag es vielleicht eine Erklärung geben) Burgdorf-Füchse 39:28. Alle anderen 10 Spiele sind mit maximal drei Toren Differenz (und mit einer Ausnahme mit Heimsiegen) ausgegangen, konkret 3x Unentschieden und 3x ±1 Tor.

    Bemerkenswert fand ich, dass die Nord-Teams die beiden nach Punkten sehr dominanten ersten beiden Plätze aus dem Süden im Hinspiel so aus der Halle gefegt haben. Aber gut, auch da haben die Rückspiele gezeigt, dass es keine grundsätzliche Dominanz war, sondern es insbesondere auch an der Tagesform hing.

  • Körperlich sahen mir die Kieler stärker aus. Haben auch einen ansehnlichen Handball gespielt. Ankermann stach nicht heraus, was mich etwas wunderte, dafür Rohwer sehr stark. Thielicke hat wieder bärenstark angefangen, aber so nach 40-45 min fing bei unseren dann kollektiv das große Flattern an. Zum Glück konnte Kiel das nie nutzen um gefährlich wegzuziehen, entweder nahm Anton Stemmer mal ein paar weg oder die Kieler semmelten drüber, daneben oder ans Gebälk. Mit Thielickes nachlassen wurde Brigzinsky stärker, egal, zum Schluss hat es gereicht. Elze hat mir auch zu viel liegen lassen und das Spiel von Kretzschmar war es auch nicht. Ankermanns Foul an Thielicke war handelsüblich, aber Rot vertretbar.

    Ich habs leider nur von hinten gesehen, aber über das Foto mit unserer Bürgermeisterin Frau Borries im SCM-Trikot in der Mitte werden sich die Kieler sicherlich mächtig freuen. Ich weiß nicht wer das choreographiert hat. :lol:

    Ansonsten, Bitburger 0,0 schmeckt auch null, null. Hätte ich mal eine Harzer Hexenbrause genommen.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Der Vollständigkeit halber hier nochmal die Ergebnisse der beiden Finalspiele um die deutsche Meisterschaft:

    DatumHeimGastErgebnis
    HinspielSo, 3.5.2026THW KielSC Magdeburg34:40 (16:18)
    RückspielFr, 8.5.2026SC MagdeburgTHW Kiel36:35 (19:19)

    Beide Mannschaften trugen die Finalspiele in ihrer jeweiligen Bundesligahalle vor Rekordzuschauerzahlen für A-Jugendspiele aus. Der SC Magdeburg gewann mit zwei Siegen und einem Torverhältnis von 76:69 zum elften Mal die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft und bleibt damit Rekordsieger. Es war der erste Titelgewinn für die Magdeburger seit 2006. Für den THW Kiel war die Vizemeisterschaft das erfolgreichste Abschneiden einer Kieler A-Jugend in der Geschichte der A-Jugend-Bundesliga.