Beiträge von hlp

    Ich bin nicht sicher, dass euch ein anderer Torwart mehr bringt.

    Ein anderer vielleicht nicht, aber ein besserer.

    Mir gefällt auch Portners Körpersprache nicht. Er scheint schnell aufzugeben.

    Im Finale hat er bei einigen Würfen, bzw. 7er gar nicht mehr reagiert, so als ob er resigniert hätte.

    Jein, als Kay in dem ein oder anderen Spiel spielen durfte vor der Verletzung war das bei weitem nicht der Kay von jetzt.

    So richtig ist er erst nach der Verletzung von OIM aufgetaut. Vorher war es in Ansätzen zu sehen aber Konstant war da nix bei.

    Letztendlich fällt uns einer der Weltbesten RR (OIM) auf die Füsse das wir den Kay abgeben werden/müssen.

    Normalerweise gehörten beide auf die Platte. Was schwer umzusetzen ist.

    Für mich wäre das auch nicht einfacher zu ertragen gewesen. Gut, dass Siebenerwerfen nicht unsere Königsdisziplin ist, schwant mir ab und an. Aber ich hatte in dem Moment mal aufs Glück des Tüchtigen gehofft.

    Ehrlicherweise waren die Kröstinger aber auch tüchtig.

    Das finde ich gut. Er ist unglaublich authentisch.

    Also wenn jemand offensichtlich leidet wie ein geprügelter Hund, dann finde ich das grundsätzlich mal nicht gut. Dann leide ich eher mit.

    Und Benno nun noch extra wegen seiner Authentizität anzuhimmeln, ich weiß nicht.

    Ich bete auch nicht die Sonne an, weil sie jeden Tag wieder aufgeht.

    Ich sehe zu starke Emotionalität beim Trainer eher als Problem an.

    Menschlich gesehen ist es natürlich eine positive Eigenschaft.

    Ich dachte bisher, die Verschwörungstheorien gehen genau den umgekehrten Weg...

    Du, das weiß ich echt nicht. Verqueres denken zieht sich aber wohl auch 1x verquer durch die Bunte Republik Schland. Sozusagen vom Ländle bis in die Oberlausitz.

    Aber ernsthaft kann ich nur von mir selber sagen, dass ich nie 100pro neutral bin. Selbst bei Mannschaften, die mir prinzipiell am Arm vorbeigehen schlägt das Pendel ein klein wenig in eine Richtung aus.

    Was wird denn hier bemitleidet, suchen nach Erklärungen, Schiedrichterentscheidungen usw. Für mich (SG Fan) war das gestern eines der Besten Spiele überhaupt, beide fantastisch gespielt, super schnell, kaum Fehler, keine überharten Fouls und spannender kann so ein Spiel doch garnicht sein. Für mich ist es eigentlich egal wer nun den Pott geholt hat, aber dieses Klasse Spiel auf beiden Seiten, ( ja auch Euer SCM war für mich extrem beeindruckend) war das beste in diesem Handballjahr bisher. Seid stolz die haben a l l e s richtig gemacht und freut Euch zu dieser guten Leistung, es war doch nur nach 70 min. Und 5 x 7m der allerletzte Wurf der gegen Euch ging, aber bis dahin 99,9% gleichberechtigte Sieger!

    Gut gemeint Klausi, aber mit solchen Worten kannste vielleicht Schalke-Fans erreichen, aber bei uns ist da eher ehrlicher Halbmast angesagt.

    Der 2. ist der 1. Verlierer.

    Ich dachte die Wessis waren einfach so gegen die Ossis. :irony:

    Das auch und sowieso. Aber es ist ja auch die generelle systematische, strukturelle Diskriminierung.

    Das hat doch alles System und ist Teil der großen Wessi-Welt-Verschwörung gegen die armen, ungeliebten Vettern aus der Zone.

    Ich habe vor Jahren mal einen Artikel von zwei US-Sportkommentatoren gelesen, die anlässlich London 2012 die Aufgabe hatten, mal über Exoten zu berichten. Aus US-Sicht war das u.a. Olympic Handball wie es dort heißt. Die beiden haben damals ein gutes Damenspiel gesehen und haben sofort geschrieben das sie gar nicht wüssten, warum das nicht in Amerika relevant ist, weil alles was man dort liebt usw.

    Dann haben sie aber auch noch ein Herrenspiel gesehen und haben dort einen ganz guten Satz gehabt und zwar sinngemäß: Das Herren-Spiel sei zu schnell für die Regeln. Ich finde, auch wenn er von Leuten kam die vermutlich nicht ansatzweise richtig verstanden haben, was ihnen da genau zu schnell war, ist das der richtigste Satz den man über Männerhandball schreiben kann. Vermutlich jetzt auch über Frauenhandball, was auch nochmal schneller geworden ist (aber da bin ich kein Experte).

    Ich finde daher die ewigen Schiridiskussionen deswegen auch immer so nervig. Es gibt wohl kaum einen Profisport der so viele 50:50-Auslegungssachen hat und dabei auch noch so schnell ist. Gleichzeitig hat sich das Schiedsrichterwesen ja nicht in dem Maße professionalisiert, wie es bei den Spielern ist, allein schon was den monetären Anreiz angeht. Als Bundesligaschiri im Fußball kann man ja quasi davon leben als Beispiel und andere Sportarten sind nicht so kompliziert zu leiten usw.

    Es ist unmöglich ein Spiel korrekt zu leiten im Handball. Es gibt maximal weniger kontroverse Situationen bzw. die passieren ev. nicht in Minute 58 oder das Spiel ist nicht so knapp. Ich finde es nämlich immer bezeichnend, das es nie eine Schiridiskussion bei einem 8-Tore-Sieg gibt....als ob die Schiris da richtiger pfeifen würden als beim Last-Minute-Entscheider. Das ist statistisch schon unmöglich. Aber von den Diskussionen her, sind es ausschließlich knappe Spiele, wo Schiris kritisiert werden auch und gerade von unseren sogenannten Regelexperten die hier posten.

    Das spricht mir aus der Seele. 100pro Zustimmung! :thumbup:

    Zum Beispiel Pytlick, der gerne mal als spielentscheidende Treffer sowas macht.

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    Das ist nicht in Ordnung, ob er bei GOG oder Flensburg spielt. Muss abgepfiffen werden.

    Übrigens liebe ich Gisli. Er spielt genau den Stil, der für mich attraktiven Handball verkörpert. Ich schaue regelmäßig SCM Spiele nur wegen ihm. Eine athletische Spielweise beinhaltet natürlich eine höhere Gefahr des Schrittfehlers.

    Die größte Inkonsequenz besteht für mich in Zweikämpfen nach Anprellen. Da sagt das Regelwerk klar, dass es keinen Nullkontakt gibt. Gepfiffen wird es aber allermeistens wie nach einem Pass. Das darf nicht sein. Ändert das Regelwerk oder pfeift das Regelwerk. Eins von beidem.

    Okay, danke dafür, dass es nicht immer nur um Kristjansson geht.

    Ich würde die Prioritäten trotzdem anders setzen, weil Schritte erst mal keinem weh tun, das Fußgetrete, aus der Balance bringen, aus der Luft pflücken, in den Arm greifen oder ins Face boxen, allerdings sehr wohl.

    Ich sehe jetzt ehrlich nicht, von einer etwas ungesunden Kristjansson-Fixierung mal ganz abgesehen, wirklich keinen Grund, warum Schritte jetzt nun das Crime of the Century sein sollten. Es sei denn, man sieht die Gesundheit der Spieler als nicht so wichtig an.

    Schrittfehler sind für mich eher das Problem to beat in den nächsten Jahren.

    Na klar, also mit anderen Worten Gisli. Super. Schritte sind für mich nur 1 Teil des größeren Problems der Überforderung der Schiris.

    Ich versuche weder einzelne Spieler, noch Clubs ins Fadenkreuz zu nehmen.

    Mir geht es eigentlich darum, dass ein Klotz wie Wienczek möglichst für seine Regelverstöße genauso bestraft wird wie ein kleiner schneller Spieler für seine ihm arteigenen.

    Der kann dann auch Gisli heißen, meinetwegen wenn es ihn betrifft. Aber an diesem Wochenende war das Schritteproblem doch wohl eher ein herbei geredetes.

    Da mussten sich die Experten ständig selbst korrigieren. Schritte, ach nein, sorry, doch nicht.

    Das stimmt. Da muss von oben eine noch klarere Linie vorgegeben werden.

    Und genau mit dem hehren Wunsch etwas zu verbessern wird es dann mit tödlicher Präzision weiter verkompliziert, verschlimmbessert, verwässert und noch verwirrender für alle gestaltet.

    Für mich steht der Handball irgendwie an einem Kipppunkt.

    Diverse Regeln machen das Spiel immer schneller. Dadurch wird es für die Schiris schwieriger. Um Verletzungen zu vermeiden, weil es immer schneller und athletischer wird, werden Regeln zum Schutz der Außen eingeführt.

    Viele Außen machen das Gegenteil daraus und suchen noch den Kontakt zum Gegner, weil sie sich absichern wollen, Tor oder/und 7er + 2 min oder Farbe Rot.

    Ergo, Ziel den Außen zu schützen klar verfehlt, weil der Spieß umgedreht wird. Der Gelackmeierte ist der Schiri und der Abwehrspieler.

    Kreisspieler oder 1:1-Durchbrecher kriegen für jeden Rotz 7er. Also wird da auch gearbeitet was das Zeug hält und getrickst. Auch hoch problematisch, weil vom Stürmerfoul bis Tor, 7er + Strafe, gar nix oder Freiwurf oder auch gestern wieder sehr schön, das reinpfeifen in die Aktion, die noch zum Tor führt, alles passieren kann und die Unterschiede einfach zu schnell und/oder zu minimal geschehen. Richtig entscheiden Glückssache.

    Also was solls. Bevor ich mich jede Woche über den selben Mist aufrege, habe ich mich auf das Minimalziel festgelegt und das heißt, haben die Schiris das Spiel in eine Richtung beeinflusst oder nicht und wenn nicht, dann kann ich damit leben. 48 Aktionen gegeneinander aufzurechnen und darüber mit den Fans des Gegners zu streiten ist was für Vollbekloppte mit zu viel Zeit in einem nicht ausgefüllten Leben.

    Gute Nacht allerseits.

    Welche gleichen Szenen denn? Ein Unterlaufen am Fuß ist was völlig anderes als ein Hüftkontakt.

    Das meine ich nicht. Ich meine schon Fuß auf Fuß, nur in unterschiedlichen Spielen.

    Es wird mal so und mal anders entschieden. Schiris A geben 2 min, Schiris B Rot und Schiris C vielleicht Stürmerfoul. Selbst wenn es da noch Nuancen von Unterschieden gibt, wer soll das denn alles immer noch richtig sehen?

    Im Nachhinein kann dann jeder hier klugscheißen was das Zeug hält.

    Ich bin der festen Meinung, dass man mit einer ausgeglichenen Schirileistung schon zufrieden sein muss und die kann dann sogar insgesamt schlechter, weil fehlerhafter, sein, Hauptsache halbwegs ausgewogen.

    Naja, dass bestimmte Vereine und Spieler nen Bonus haben, ist überall und seit vielen Jahren im Profisport so.

    Ach Rheiner, klar, dass du da wieder deine Fetische reitest.

    Ich meine weder Promibonus, noch VAR.

    Ich meine schlicht und einfach das, was ich schrub.

    Gleiche Schiris pfeifen gleiche Szenen im gleichen Spiel nicht gleich. Gleiche Schiris pfeifen in unterschiedlichen Spielen gleiche Szenen nicht gleich und unterschiedliche Schiris erst recht nicht und dann noch mal anders im EC als in der Liga und bei EM, WM, Olympia noch mal anders, weil da vorher wieder irgendwelche Sonderregeln gebrieft wurden, auf was nun gerade jetzt besonders zu achten und dann zu ahnden ist.

    Ich meine das ganz allgemein. Es ist zu viel für alle, Spieler, Fans und Schiris natürlich auch.

    Du tust hier immer so, als ob dir das alles sonnenklar ist. Ist ja auch einfach, wenn man nur drüber redet. Nachher ist man immer schlauer und die Oberschlauen sind sogar schon vorher schlauer.

    Das überwiegend größte Problem ist der Faktor Mensch und der ist einfach ausgereizt.

    Selbst Spitzen-Duos reihen nicht eine Topleistung an die nächste. Die liegen mal mehr, mal weniger richtig. Nehmen wir nur mal Grobe/Kinzel und den SCM diese Saison. Du sagst es doch teilweise selber.

    Klar ist Gisli ein Promi, aber das ist Wienczek auch und der musste runter für die Aktion, wo es Gisli heute nicht musste und Bam Bam hat nicht mal den Fuß erwischt.

    Oder Thema Kopftreffer. Wer will denn da immer richtig entscheiden? Zwischen gar nix und Rot ist eine gewaltige Spanne.

    Ist doch klar, dass da die Fans sich immer das raussuchen, was ihrem Club nun eher in den Kram passt.

    Dazu noch die ganze Manipulation durch Kommentatoren und Experten, teilweise selber regelunkundig oder emotional befangen.

    Das ist alles eine nicht mehr aufzulösende Gemengelage.

    Man kann m.M.n. nur hoffen, dass die Schiris einen guten Tag, starke Nerven und eine große Portion Glück haben.

    Und bitte nicht jedes Jahr 10 neue Regeln.

    Auch ist für mich nicht der VAR das Problem, sondern nur, dass wir in D zu doof sind das hinzukriegen.

    In anderen Ländern oder bei Turnieren klappt es doch auch besser.

    Wer ernsthaft nicht versteht, warum das bei Kristjansson eine rote Karte sein soll, hat selber schon ewig keinen Handball mehr in der Hand gehabt und bestimmt auch noch nie auf dem Niveau mit der Dynamik agiert. Alle, wirklich ALLE Profis, mit denen ich darüber gesprochen habe, sind froh um eine konsequente Regelauslegung, bei diesem Unterlaufen. Besonders, wenn es so spät und explosiv kommt wie heute.

    Dass nur für die Außen gepfiffen wird, kann man ja auch nicht mehr behaupten. Sowohl gestern als auch heute gab es jeweils ein berechtigtes Stürmerfoul von außen.

    Das ist in etwa wie mit der Regel mit dem stoßen in der Luft, die vor sechs bis sieben Jahren einmal kurz extrem verschärft wurde, um dann von allen akzeptiert wieder etwas an Milde zu gewinnen.

    ES IST VORBEI!

    Es ist jetzt scheißegal, wer was versteht oder nicht.

    Das Problem für mich ist einzig und allein, dass gleiche Szenen regelmäßig anders bewertet werden und zwar querbeet.

    Welcher Fan soll das denn noch kapieren???

    Erst darf Meister fast nicht spielen, jetzt muss er durchspielen, zumindest im Angriff. Kann alles nicht gutgehen.

    Das ist alles echt zum kotzen. Was uns letzte Saison fast gänzlich erspart blieb, schlägt diese Saison zur Unzeit und 3-fach zu. Reihenweise gehen uns die Unersetzlichen kaputt.