Du verstehst wieder einmal die Zusammenhänge nicht, aber okay, meistens sind ja dann sowieso die anderen schuld.
Erstens geht es nicht nur um die absolute Zahl, sondern um die prozentuale und da sind 7,8 % für ein Bundesliga-Spitzenspiel mehr als lächerlich. Und das hat nichts mit dem Totschlagsargument eines Quervergleichs zum Fußball zu tun, geschweige denn von sinnhaften Quoten von acht oder zehn Mio.
Und zweitens … ist es für perspektive Übertragungen außerhalb des Pay-TVs sehr wohl wichtig, welche mickrige Masse sich solch ein Spiel ansieht. Der Anreiz für ein Mehr an solchen Übertragungen geht dann irgendwann gegen null.
Solche Spiele gehören generell unabhängig von den Quoten in die jeweiligen dritten Programme, aber das begreifen die verantwortlich Bediensteten der Staatssender nicht. Die ARD sollte solche Fußball-Lücken analog zum ZDF vielleicht mit einer neu ins Leben gerufenen "Sendung", die sich mit der Begutachtung und Versteigerung von Dachbodenfundstücken und Schrott im Allgemeinen befasst, füllen. Bundesliga-Handballübertragungen, sowie generell Vereinshandball live und in voller Länge sind nicht tot, sondern sie waren noch nie am Leben.
Aber ich vermute, dass ich die sechzehn Fragezeichen nicht beantworten konnte.
Über den Streaming-Quark für's angestammte Handballpublikum im Breitband-Hightech-Land Germany auch nur ein Wort zu verlieren, wäre so wie...