Beiträge von hlp

    Und in den letzten zwei Jahren hatten wir auf RM auch ein besseres Duo als die RNL....wenn es zur Sache geht, zählt das Können des einen Spielers, der auf der Platte steht. Für mich kommt diese Verpflichtung zwei bis drei Jahre zu spät. Schade, dass man da nicht den Mumm hatte.


    Das sehe ich auch so. Die Verpflichtung ist okay, aber nicht innovativ oder mutig. Wenn man ihn vor Leipzig geholt hätte und man sich das Missverständnis Zelenovic gespart hätte, würde ich sogar applaudieren. Besser als Kopljar, bzw. beispielhaft, Verpflichtungen von großen Namen mit abflachender Leistungskurve finde ich den Transfer aber trotzdem.


    Nein, die Verpflichtung haut mich nicht um, aber ich halte eine kleine, aber spürbare Verbesserung gegenüber Christiansen für möglich.
    Der große Wurf ist es allerdings nicht. Aber dazu ist der SCM auch nicht die richtige Adresse. Zumindest sehe ich bei Steinert keine Probleme, dass er es nicht zum Stammspieler schaffen könnte. Das wäre ja schon ein Erfolg. Von den letzten 5 Verpflichtungen ist auch nur Chrapkowski Stammspieler. De la Pena hätte das Potenzial, aber das wird der SCM sicher auch wieder nicht erkennen. Selbst ein Mertens kriegt kaum Einsatzzeit, obwohl er kaum Anlass zum meckern gab. Wir können Spieler ja zurückholen, wenn sie 30 werden. :hi:

    Laut HBL hatte Steinert 2016/17 bei DHfK 102 Tore. Die allerdings bei nur 30 Spielen und einer Spielzeit, die er sich mit Rojewski und Semper teilen musste. Das ist nicht schlecht. Sehr gut auch die 69,4 % Quote. 2017/18 dann für Erlangen 166 Tore aus 34 Spielen und 54,61 % Quote.

    Christoph Steinert kommt ab 2019 wieder nach MD und Mads wird in die Heimat wechseln


    Das habe ich auch schon gehört und im internen Kreis haben wir diese Variante (vor einem halben Jahr noch als Gedankenspiel) auch schon mal besprochen. Der Christoph ist dann allerdings auch schon fast 30. Das scheint immer mehr das neue Alter der Magdeburger Verpflichtungen zu sein.
    Solide, aber ich weiß jetzt schon, dass es z. B. Kervadec-Fan wieder maßlos enttäuschen wird. :lol:

    Chrapkowski fand ich auch ganz gut. Aber ohne 3 Stamm-Rückraumspieler, bzw. auch noch unsere besten 3 sind wir nicht konkurrenzfähig, aber dann ist es eben so. Dann muss mit dem verbliebenen gesunden Personal das beste rausgeholt werden. Einen nur halbfitten oder nicht völlig genesenen Stammspieler de la Pena und Chrapkowski vorzuziehen, dafür hätte ich kein Verständnis. Testspiel hin oder her, aber was Musche und der Bald-Kieler abgeliefert haben war bei Musche eine Frechheit und bei Quenstedt eine komplette Bankrotterklärung. An eine schlechtere TW-Leistung kann ich mich gar nicht erinnern.

    Naja ohne Plan geht man aber nicht mit +6 in Führung gegen Kiel oder Hannover. Aber der Plan B oder das Erkennen der Umstellung beim Gegner und das darauf reagieren fehlt leider komplett, aber das ist ein alter Hut wie unser Überzahlspiel. Gegen Malmö hätte man letzte Woche nach 3 Minuten der 2. HZ die Auszeit nehmen können und nicht erst, wenn man 2 zurück liegt.
    Mit den kleinen Leuten die wir haben bleibt aber nur TG und Ballzirkulation ohne Fehler, um Tore zu werfen. Einen Steineschmeißer wie Kühn haben wir nicht - Damgaard nehme ich mal außen vor.
    Micha, das mit den Sprachen von Gleb und Carlos war doch die Einschätzung von Benno zum Ende der letzten Saison... Aktuell will Carlos Spaß haben.
    Na mal sehen, was heute in Naumburg bei Not gegen Elend so passiert.


    Das habe ich auch angedeutet, nur das ein Plan, der nur 40-50 min funktioniert für mich kein Plan ist, den ich groß abfeiern möchte und das wir außer Michi keinen Shooter haben weiß ich auch, nur sehe ich das nicht als erstrebenswertes Ziel an, wie offensichtlich der Benno, der ja wohl das shooterlastige Spiel nicht so mag.

    Irgendwelche Personalentscheidungen sind für mich zweitrangig, klar, nicht unwichtig, aber zweitrangig insofern, ob wir es endlich mal schaffen im Ganzen eine spielerische und mentale Weiterentwicklung hinzubekommen. Wir müssen die Leute die wir holen auch mal wieder besser machen und wir sollten uns mit diesen neuen Leuten auch mal breiter aufstellen und nicht einen Zustand zementieren. Wir haben doch die letzten Jahre viel zu viele ähnliche Spielertypen geholt. Es ist doch egal mit wem wir auf RR spielen oder ob auf RL Chris, Michi oder Marko spielt. Von der Spielanlage ist das doch alles sehr ähnlich, nur das der Michi halt sehr gerne sehr schnell den Ball in Richtung Tor befördert und sich damit von den anderen etwas unterscheidet. Aber im Kern müssen wir einen schnellen auf Ballzirkulation und viel Bewegung basierenden Handball spielen, mit allen Risiken von techn. Fehlern, Fehlversuchen, Ballverlusten und mit allem hohen körperlichen ud konditionellen Aufwand, der dazugehört. Oder anders gesagt, uns fehlen stabil einfache Tore, bzw. wenn einfache Tore, dann nur Damgaard oder TG. Das ist zu ausrechenbar.
    Erlebe ich mal irgendwann noch, dass wir mal unsere Schwankungen minimieren, die Cleverness erhöhen, spielerische, taktische Antworten und Lösungen finden oder ob wir weiter meistens nur reagieren und staunen, was der Gegner ab einem bestimmten Niveau so alles überraschendes anstellt und wir mehr mit Hilflosigkeit reagieren.
    Oder anders gesagt, können wir uns mal etwas davon lösen, dass Bennos EIN Matchplan auf Gedeih und Verderb aufgehen muss, ansonsten bricht das Kartenhaus zusammen oder schaffen wir es irgendwann auch mal selber Antworten zu finden?
    Ich prophezeie mal, dass ich das nicht erleben werde so lange wir nur eine 1. Sieben haben und keine Bank dahinter und auch so lange nicht wie wir nur eine Art Handball spielen können wo schon alles gut laufen und passen muss und der Gegner uns auch noch den Gefallen tut uns machen zu lassen.

    1 und eine halbe Woche bis zum Saisonstart und unsere 3 wichtigsten Rückraumspieler sind verletzt oder mind. angeschlagen. Das gefällt mir überhaupt nicht. Für unseren traditionell schwachen Saisonstart könnte somit gleich eine saubere Begründung geliefert werden.

    Für ein derart katastrophales Auftreten kann es nur eine Gemengelage an Gründen gegeben haben. Diese Meinung hätte ich auch schon vor der WM vertreten, dazu hätte nicht eine Minute gespielt sein brauchen, einfach weil es am logischsten ist.
    Je massiver das abkacken, desto vielfältiger die Gründe.
    In der Rückschau oder einer sogenannten Analyse ist dann irgendwie nur noch Özil übrig geblieben. Diesen Schuh müssen sich die Medien genauso anziehen wie Grindel, Bierhoff und der Rest von Jogis schwäbisch-badischem Hofstaat. Das hatte für mich in den letzten Jahren immer mehr den Eindruck einer in sich geschlossenen Gesellschaft, die für neues, mutiges, innovatives nicht mehr bereit ist. Die haben sich überlebt und nur noch verwaltet.
    Mir kam das sowieso schon länger so vor als ob man von der Spielidee her nur die Spanier kopiert hätte und auf den Moment gewartet hat, wo die übern Zenit waren. Dann war man allerdings zur Stelle. Danach war dann Ende im Gelände. Ende der Entwicklung.
    Diese WM war irgendwie schon weit vorher total verkorkst. Bei mir kam auch nie Vorfreude auf. Die kommt ja sonst schon immer spät, diesmal kam sie gar nicht.
    Ich habe meine Hoffnung auf ein akzeptables Abschneiden eigentlich nur aus der Tradition der deutschen Tugend eine "Turniermannschaft" zu sein abgeleitet.
    Getreu dem Motto, irgendwie wirds schon werden. Wurde aber nicht.

    Nun, man sollte nicht aus dem Auge verlieren das Neuer in der Mannschaftshierachie jetzt auch nicht für mangelnde Konflikte gesorgt haben dürfte. Er hat zwar dann gut gespielt (bis auf diesen Ausflug in der Nachspielzeit...verloren oder nicht, aber das war großer Quatsch)....aber vor dem Turnier war er der große Diskussionsstoff.

    Man weiß nicht wie Ter Stegen und er sich wirklich zueinander verhalten haben und wie der Rest der Mannschaft zu dem Risiko stand, auf Neuer ohne Spielpraxis zu setzen bzw. ihn als einzigen aus dem Leistungsprinzip rauszunehmen.


    Das ist oder wäre aber eben ein ganz anderer Konflikt, nämlich der Konflikt den eher der Bundes-Jogi zu verantworten hat und der sich darum dreht, dass er offenbar bei einigen das Leistungsprinzip für eine Nominierung und einen Stammplatz ausgehebelt hat. Allerdings hat Neuer bei aller berechtigten Kritik am Zustandekommen seines Nr. 1-Status aus dem Nichts wenigstens die vorher nicht erbrachte Leistung im Turnier gezeigt, zumindest eine, die im Gesamtverbund "MANNSCHAFT" nicht als Problem zu erkennen war.
    Ob er oder besser der Jogi mit seiner Personalie Neuer insgesamt auch eher stimmungsvergiftend für die gesamte MANNSCHAFT war mag ich nicht beurteilen, vorteilhaft war es sicher nicht, aber in meinen Augen nicht annähernd so explosiv wie die "Causa Türkei".

    Allein die Erwähnung das man wieder Spieler braucht, die stolz sind für ihr Land zu spielen impliziert doch, dass es offenbar doch nicht bei allen so der Brüller war Teil "DER MANNSCHAFT" zu sein.
    Das Özil nur die Spitze des Eisberges und sozusagen die "Symbolfigur" dieses viel komplexeren Problems ist liegt für mich auf der Hand.

    Der Herr Schiller trägt nicht nur den Namen eines berühmten Dichters und Denkers. Er ist selber einer. Er wird wohl auch den legendären Herrenabenden mit Matze Musche hinterher trauern, dann noch einsam in der Fremde, da bricht so ein emotionales Opus Magnum schon mal aus einem heraus.

    Finde ich auch.

    Ach ja. Der Verfasser des Beitrags sollte nochmal Korrektur lesen. „Lukas Mertens war im Sommer 2017 zum Verein gekommen.....In den letzten beiden Jahren hat er sich zu einer Konstante im Team entwickelt....“. :hi:


    .........und der MDR hat ihn kürzlich noch als Neuzugang präsentiert. Alles Wurscht, aber die Verlängerung freut mich.

    Wahrscheinlich ist das bei Leuten wie Grindel auch so etwas wie Ignoranz und fehlende Emphatie. Der kann sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen, wie seine Person auf andere, in dem Fall Andersgläubige oder Leute mit Migrationshintergrund wirkt. Er meint es doch nur gut. Das ist für mich so etwas wie unterschwelliger oder sogar unbewusster Rassismus. Trotz anders lautender offizieller Bekundungen ist da was ganz anderes in denen drin, was normalerweise nur vor der Öffentlichkeit verborgen bleibt. Manchmal bricht es aber durch und gerät dann in der Regel in Form von verstörenden Aussagen an die Luft. In diesem Zusammenhang sehe ich auch sowas wie vom Herrmann, dass Roberto Blanco ein guter Neger ist oder von dem SPD-Typen und seinem Ziegenficker.
    Nachträgliche Entschuldigungen sind da für mich völlig wertlos. Wer nicht so denkt, dem rutscht sowas auch nicht aus Versehen raus. Wer anders denkt, dem schon.

    Aussagen von Deniz Naki und/oder Cacau haben in diesem Zusammenhang ein viel größeres Gewicht als das halbseidene Statement (Selbstkritik light) eines Hr. Grindel. Dies sind Aussagen von direkt Betroffenen mit Insiderwissen. Besonders wenn Grindel sich auf die Basis beruft, auf die Fans, aufs Ehrenamt und den Amateur-Unterbau, dann wird es richtig schleimig.

    Die permanenten Nazivergleiche oder Merkel mit Hitlerbart etc. und was da so alles aus der Türkei und von Erdo kommt ist natürlich nicht rassistisch. Stimmt ja schließlich auch alles. :nein:
    Mir ist gerade noch ein Özil-Artikel von den 11Freunden in die Finger geraten. Dazu kann ich nur sagen, dass ich das mit meiner subjektiven Wahrnehmung immer anders gesehen habe, aber Zahlen lügen natürlich nicht. Es wird aber auch teilweise erklärt, warum man bei Özil evtl. in eine "Bewertungsfalle" tappt.
    Er wird aber so oder so nicht mehr mein Freund, weder sportlich, noch allgemein und es hat sich ja jetzt eh erledigt. Es muss auch ohne ihn weitergehen.

    Özils Statistiken

    Da stimme ich mit Dir weitgehend überein. Nur eine Sache sehe ich nicht einmal anders, nur mit einer leicht erweiterten Interpretation: Es ist nicht Mesut Özil allein, der handelt, sondern es ist das Umfeld, das ihn dazu bringt zu sagen, was er sagt. Und dabei die Opferrolle wählt. Und das kreide ich der Beraterfirma an.


    Das weiß ich auch Brummsel, aber der Einfachheit halber sage ich nur "Mesut Özil", weil es ja schließlich alles unter seinem Namen und damit mutmaßlich mit seiner Legitimation veröffentlicht wird. Wer da letztendlich aus der Özil GmbH, Familie, Umfeld, Berater..... tralala den Text verfasst, ist mir da erstmal zweitrangig.


    Du hast nicht pauschal Magdeburger angegriffen und das hat auch keiner behauptet. Das war dein "Nachredner" Rogge. Dir kann ich högschtens ankreiden, dass du zu empfindlich auf andere reagierst, was deren Wortwahl anbelangt und evtl. nicht immer unterscheiden kannst, was 1:1 so gemeint ist wie geschrieben und was vielleicht eher Ironie oder auch ein derber Spaß gewesen ist, der nicht jedem gefallen muss und der auch nicht immer gelungen sein muss.
    Du würdest ja sicherlich Böhmermann auch nicht unterstellen, dass er ein Rassist ist, weil er ein Schmähgedicht über Erdo veröffentlicht hat.
    Es ist auch nicht in Abrede zu stellen, dass Özil teilweise übelst beleidigt und beschimpft wurde und das ist auch keineswegs tolerierbar. Aber man sollte schon noch etwas genauer trennen und genauer lesen und vielleicht etwas vorsichtiger sein mit dem unterstellen dessen, was andere angeblich gemeint haben.
    Je sensibler ein Thema wird, desto sorgfältiger sollte man damit umgehen.
    So wie Kritik an israelischer Siedlungspolitik nicht Antisemitismus sein muss, so ist Kritik an der Person Özil auch nicht automatisch rassistisch.
    Bei mir entsteht nach Özils Statement auch der Eindruck, dass er sehr wohl zur Kenntnis nimmt, was ihm alles an Schmähungen widerfahren ist oder noch widerfährt, aber er überzieht auch einiges ganz gewaltig.
    Zum Beispiel war die Schulleitung seiner ehemaligen Schule in Gelsenkirchen sehr verschnupft darüber wie er den geplatzten Besuchstermin interpretiert hat. Die sehen das nämlich ganz anders. Özil hat sich auch gewaltig in die Schmollecke zurückgezogen und aus dieser schießt er auch mit nicht immer fairen oder sachlichen Mitteln zurück. Er hat es sich in seiner Opferrolle auch ganz bequem eingerichtet. Und ich bleibe dabei, Selbstreflektion Fehlanzeige.