Beiträge von hlp

    Man, ist das schade. Jetzt sind schon 2 Spitzentrainer nicht Bundestrainer geworden. Erst der super verdiente Markus Baur und jetzt noch Schorle und der mit dem Malus darf die Nationalmannschaft weiter zu Grunde richten und mit Ansage die WM versemmeln. Die Welt ist einfach schrecklich ungerecht.

    Ich meine etwas anderes. Du hast die SCM-Fans in deinem vorherigen Beitrag mal wieder als einzige benannt und hast daraus so etwas wie ein negatives Beispiel formuliert. Ich bin nochmal zum Anfang des Themas zurückgegangen und habe nach deinem Themenstarterbeitrag eigentlich nur Unverständnis, bzw. ein Nichterkennen der Relevanz deines Problems rausgelesen und zwar von allen Usern und nicht nur aus der SCM-Ecke. Du diskutierst hier also gegen eine sehr große Mehrheit an und hältst jetzt fast ein Jahr lang ein Thema am kochen, was die klare Mehrheit der User hier entweder nicht interessiert oder sogar langsam anfängt zu nerven.
    Nun bin ich hier natürlich auch nicht die Forenpolizei, aber so kommt es mir jedenfalls vor. Also ich will dir hier auf keinen Fall dein Steckenpferd madig machen oder dir deine Meinung verbieten, aber dazu gehört dann eben auch, dass ich meine Meinung mal sage und die ist, dass ich dieses Thema und dein Beharren darauf langsam etwas anstrengend finde.

    Zurzeit leider nicht die Zeit, um inhaltlich ausführlich darauf einzugehen, aber vielen Dank an alle, die hier sachlich diskutieren :hi:
    wenn man unterschiedlicher Auffassung ist, ist das ja kein Problem, aber diskutieren muss man sich ja deswegen nicht verbieten lassen.
    Mich persönlich interessiert es auch nicht, wenn in SCM-Threads zum 100. Mal diskutiert wird, was Wiegert alles richtig oder falsch macht und ändert wird das auch alles nichts.
    Wenn es danach ginge, könnten wir die HE zumachen. Hier geht's ja ums diskutieren, ändern können die in den verantwortlichen Positionen nur etwas.
    Und da das Gefälle in der Liga halt ein Bestandteil dieses Threads ist und mich persönlich interessiert, werde ich es mir auch nicht nehmen lassen, ab und an mal etwas statistisches dazu zu posten. Ist ja niemand gezwungen, diesen Thread zu verfolgen :hi:


    Du hast zwar keine Zeit um inhaltlich auf etwas einzugehen, (auf was eigentlich?) aber du hast offenbar Zeit dir hier allgemein einen abzuschwurbeln. Okay, sei es drum. Ich erinnere aber nochmal daran, dass du hier nicht nur bei SCM-Fans Stirnrunzeln hervorrufst und außerdem suchen wir in unserem SCM-Thread mit unseren Themen auch nicht diese Öffentlichkeit wie du. Wir laden auch keinen dazu ein gemeinsam über Wiegert herzuziehen oder etwas in der Art.

    Das gestern war für mich ein Stream der besseren Sorte, wenn man auch berücksichtigt, dass er frei und umsonst war. Qualität war okay, Kameraführung und Perspektiven sicher ausbaufähig, aber es ging und sogar mit Kommentator und Experte dabei. Wenn ich allerdings daran denke, dass sich das nur ein paar hundert Leute angeguckt haben sollen und wenn das tatsächlich stimmt, dann braucht eigentlich nie wieder einer übers TV zu schimpfen. Für ein paar hundert Interessenten wäre es ja schon unverschämt Übertragungen zu fordern.

    Das sehe ich nicht so. Wenn der SCM zu Hause gegen Nettel/Lübbe nur mir 2-3 Toren gewinnen sollte, hat das nix mit einem guten Pferd zu tun, sondern einzig und alleine mit einem verkorksten Spiel. Egal wen wir da aufs Parkett schicken und was im Spiel davor war, dieser Gegner muss bei allem Respekt, deutlich bezwungen werden und das heißt für mich, dass es nach spätestens 15 min deutlich in die richtige Richtung geht und das Spiel spätestens zur Hz. entschieden ist. Was dann in der 2. Hz. passiert und wer wie lange in welcher Konstellation (1. oder 2. Anzug) spielen wird und ob man irgendwann 3 Gänge runterschaltet ist erstmal egal. Irgendwas um die 5+ oder mehr sollte am Ende schon rauskommen.

    Gestern ist mein Osterwasser angekommen, Blanton's Original - ein Straight Bourbon, quasi mal über den Tellerrand hinaus und ich muss sagen, die Experimentierfreude hat sich gelohnt, kann ich sehr empfehlen, mit 46,5 % hat er auch etwas Dampf auf dem Kessel ;)


    Ich bin ja eigentlich kein Freund amerikanischen Whiskeys, aber Blanton´s ist einer von denen, die ich in mich reinlassen würde, wenn ich es angeboten bekomme. Makers Mark finde ich von den normalpreisigen auch noch ganz okay. Wenn es etwas teurer werden darf, dann wäre ein Elijah Craig Barrel Proof 12 (kenne ich) oder ein Bib & Tucker 6-7 (da klingen die Tasting Notes vielversprechend) einen Versuch wert.

    Das Spiel an sich war unwichtig, aber für Benno Gelegenheit was zu probieren. Bei aller Meckerei über den nicht passenden 2. Anzug, aber was war denn von denen zu erwarten? Da fehlt doch völlig die Sicherheit auf Wettkampfniveau. Für mich wird das spannendste Ding die Wiedereingliederung von Damgaard. Wir haben ohne ihn unseren besten, schönsten und erfolgreichsten Handball gespielt. Ohne ihn blühen Bezjak, Musche und O' Sullivan förmlich auf. Das sehen auch andere, z. B. Nikolai Weber im Hz. - Interview des Wetzlar- Spiels. Wenn Damgaards Rückkehr auch den Rückfall in diesen Antihandball mit Rammbock und Egoshooter wird und O' Sullivan wieder nur Abwehr spielt, wäre das ein Rückschritt. Damgaard muss mannschaftsdienlicher und weniger egoistisch agieren. Pettersson und Kalarash werden nie eine echte Alternative werden. Da fehlts an zu vielem. De la Pena hat Potenzial, wird aber kaum die Spielpraxis bekommen, da er an der Nr. 24 und 25 nicht vorbeikommt.

    Also 1. habe ich doch nur ganz wertfrei eine Statistik hier gepostet. 2. sind das ganz schön populistische Antworten. 3. ist klar, dass Teams von oben mehrheitlich gegen Teams von unten gewinnen. Das ist in jeder Liga und jeder Sportart der Welt so. Diese Domianz ist jedoch erdrückend. Und nein, das ist nicht nur sportartspezifisch.
    Klar haben Underdogs im Fußball z.B. andere Chancen. Dass sich Hertha in München ein 0:0 ermauert, während Lemgo in Mannheim das nicht machen kann, liegt tatsächlich an der Sportart. Köln hat z.B. als Letzter beim Vizemeister Leipzig nicht deswegen gewonnen, weil im Fußball der Faktor Zufall eine größere Rolle spielt, sondern weil sie einfach die bessere Mannschaft waren. An der Dominanz der Bayern, die seit Jahren an die 90 Punkte holen und an total voraussehbaren CL Ergebnissen sieht man, dass sich große Qualitätsunterschiede in aller Regel auch im Fußball durchsetzen (Ausnahmen wie das angesprochene 0:0 von Hertha bestätigen die Regel).
    Und schaut man mal in die 2.Liga, vor allem in die der Saison 16/17, dann sieht man, dass auch im Handball gewisse Qualitätsunterschiede immer wieder durch Heimvorteil, Schirientscheidungen, bessere Tagesform, höhere Motivation, geringere Belastung als der Gegner, Verletztensituation immer wieder zu kompensieren sind. Beispiele gibt's doch gerade in dieser Saison genug. Besonders krass ist das in der Südstaffel der 3.Liga. Normalerweise auch in den anderen Staffeln, die dieses Jahr jedoch jeweils ein Überteam haben.
    In der HBL allerdings sind die Unterschiede viel zu groß. Die Topteams haben Spieler auf Weltniveau und die Abstiegskandidaten Halbprofis.
    Wenn im Fußball Bayern München mit Erfurt in einer Liga spielen würde, wären die Ergebnisse genauso vorauszusehen.
    Deswegen halte ich es für ein Märchen, dass es nur(!) an der Sportart liegt.


    Du kannst das meinetwegen populistisch nennen. Ich nenne es die permanente Wiederholung eines Themas wofür es keine Lösung gibt und das für eine Mehrheit der User nicht mal ein Problem ist. Es ist eine Diskussion, die nirgendwo hinführt und sich nur um sich selber dreht. Es scheint auch nur dein Steckenpferd und das von deinem Kieler Bruder im Geiste zu sein.

    Kommt mir irgendwie bekannt vor.
    Die HSG in Ludwigshafen. Mit 6 Toren geführt und dann in den letzten 10-12 Minuten vom feinsten den Faden verloren bzw. eingebrochen und noch verloren ... :/:

    Ihr habt wenigstens noch gewonnen gestern auch wenn die 6 Tore Führung vor sich hin geschmolzen ist ;)


    Gegen euch hat es zwar noch knapp gereicht, aber bei uns zieht sich das mit dem verdaddeln der Führungen schon durch die ganze Saison. Es hat auch schon oft genug nicht mehr gereicht.
    In der Hz. das Interview mit Nikolai Weber hat mir super gefallen. Ein sehr netter und intelligenter Typ.

    Leute, das ist der Charakter dieses Spiels! In der Regel gewinnt das stärkere Team, es gibt weniger Überraschungen als in anderen Sportarten, beispielsweise im Fußball (wenn auch heute für meine Mannschaft eine kleine negative ;) ). Und zwar nicht nur in der Bundesliga, auch in den unteren Spielklassen, in der Jugend... Wenn ihr das doof findet, sucht euch eine andere Sportart.Es ist darüber hinaus keine großes Ding, wenn die obere Tabellenhälfte gegen die untere Tabellenhälfte gewinnt. Deshalb stehen die, die oben stehen, oben, und die die unten stehen, unten.


    Danke dafür. Ich kann diesen Käse auch nicht mehr lesen. Was wollen diese Menschen? Jeden Spieltag 5 Underdog-Siege? Dann gäbe es bald keine Underdogs mehr und wir hätten 14 Teams die um die Meisterschaft spielen. Super realistische Aussichten.

    Gerade rein vom Konzert von Mr. Irish Bastard. Stimmung prächtig, Ergebnis am Ticker mitgekriegt. Mein Freund Olli freut sich über den Eisbären-Sieg, ich auch, morgen gucke ich mir das Spiel noch mal an. Jetzt kloppe ich mir noch einen Smokehead und einen BenRiach Septendecim hinter die Kiemen und weihe mein neues Glencairnglas ein. Absacker-Bier noch dazu. Ostern kann kommen. :hi:

    Ich empfinde nicht, dass wir aneinander vorbeireden, wir akzeptieren ja, was der andere schreibt, gehen darauf ein, doch haben halt eine andere Sichtweise drauf. Was deine Ansicht zur "Frage der LVZ" und Antwort von Karsten Günther betrifft: Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob diese Frage genauso gestellt worden ist oder die Frage nach dem Interview von einem Redakteur "nachformuliert" wurde. Ich war bei diesem Gespräch nicht dabei. Allerdings ist der Manager im Moment sehr dünnhäutig. Insbesondere seit dem respektlosen Umgang mit Christian Prokop (auch in diesem Forum vorhanden). Da spricht die Antwort vom "völligen Quatsch" für eine gewisse Abwehrhaltung aber auch Trainerschutz, da wären wir wieder bei der Authentizität, die du dir wünscht. Günther weiß am allerbesten um die Gemengenlage in Leipzig, dass Geduld auch endlich ist, er weiß andererseits auch, dass was Neues versucht werden muss, wenn der SC DHfK einen weiteren Schritt machen will, und dieses Neue braucht nun mal Zeit. Da hilft's wenig, wenn Außenstehende sinnfreie Forderungen stellen.


    Wir müssen beide mit dem arbeiten was uns die LVZ vorlegt und im großen und ganzen sehen wir es wahrscheinlich überwiegend gleich, setzen aber vielleicht andere Schwerpunkte. ;)
    Auf den SCM bezogen hatte ich den Glauben an Wiegert und die Geduld auch schon verloren. Im Moment sieht es sehr positiv aus, aber Sport ist nun mal ein laufender Prozess und die Erfolge des Moments sind morgen nichts mehr wert. Auch kann sich keiner was für eine gute Serie kaufen oder das man in 3 Wettbewerben dabei ist, wenn man 3x das Ziel verfehlen sollte.
    Generell und das ist bei Prokop und der Nati auch so, bin ich schon keiner, der nach 3 schlechten Spielen den Trainer feuern will, im Gegenteil. Also in diesem Sinne wünsche ich auch DHfK alles gute und einen langen Atem, so lange sie hinterm SCM bleiben.
    Ich sehe allerdings in einem Satz, bzw. was sich darin sinngemäß verbirgt, das große Problem. Ist das mit den Spielern der DHfK zu leisten und ist in diesem Zusammenspiel ein Ziel Pl. 5 realistisch???? Daran habe ich so meine Zweifel.
    Auszug:
    " Er versucht in enger Abstimmung mit André Haber das aktuelle Spielsystem so weiterzuentwickeln, dass wir uns perspektivisch weiter an die Bundesligaspitze heranarbeiten können. Dabei sollen die Jungs mehr Verantwortung übernehmen um ihre individuellen Fähigkeiten noch mehr auszuspielen und unausrechenbarer zu werden."

    Hier ist das gesamte Interview
    @hlp- Brauchst Dich nicht an einer Zeile hochzuschaukeln

    Karsten Günther: „Wir müssen jetzt zusammenhalten“ – LVZ - Leipziger Volkszeitung


    Ich habe das Interview mittlerweile im ganzen gelesen, bleibe aber dabei, dass Günther auf eine legitime Frage nicht mit "völliger Quatsch" antworten muss, weil es ja auch kein völliger Quatsch ist. Es stimmt ja, nur das die Frage eben (wie meistens) keine einfache, kurze Antwort ermöglicht.
    Das Interview als ganzes finde ich schon nicht schlecht.

    Ich glaube wir reden etwas aneinander vorbei.
    Frage der LVZ: Für viele Fans liegt das Problem im Trainerwechsel.
    Antwort Günther: Das ist doch völliger Quatsch.
    Muss man darauf so "geradlinig" antworten, wenn das (aktuelle) Problem doch irgendwie im Trainerwechsel liegt und er es anschließend ja auch erklärt??? Er muss das doch an der Stelle nicht so brüsk abbügeln. Aber das ist meine persönliche Meinung und eher eine Stil-oder Geschmacksfrage und die muss man hier auch nicht ausufernd diskutieren.

    Ooooh, wir sehen ja einige Sachen gleich bezüglich Zeit usw. und ich hoffe auch, dass Biegler diese Zeit kriegt.

    Da ist doch der Zusammenhang: Natürlich muss das der Manager sagen, er stellt sich doch mit dieser Aussage voll hinter den Trainer und will die Zeit, die ihm notwendig erscheint, gewinnen. Ich wünsche mir manchmal von Verantwortlichen gegenüber ihren nachgeordneten Positionen solche Rückendeckung. Das ist der Unterschied zur Nati...


    Klar, natürlich muss der Manager sich diesbezüglich hinter den Trainer stellen, letztendlich ist es auch eher das WIE er das tut, bzw. mit welchen Worten. Ich finde das sich keiner einen Zacken aus der Krone brechen würde, wenn man von Anlaufschwierigkeiten oder ähnlichem spricht, das man auch mal was eingesteht wie "hätten wir uns auch leichter vorgestellt" oder etwas in der Art. Es sieht ja sowieso jeder halbwegs vernünftige Mensch das Ergebnis klar vor Augen und das ist aus Leipziger Sicht eindeutig (bisher) schlechter als unter Prokop und Haber.
    Mich stört das auch nicht nur bei Günther, sondern mich stört das ganze Kommunikationsverhalten auch beim SCM und von Politikern und Sportfunktionären allgemein, im Kontakt mit Print- oder elektronischen Medien. Da gibt es für mich wenige wohltuende Ausnahmen. Zu wenig Klartext, zu wenig Geradlinigkeit, Ehrlichkeit muss man bestenfalls zwischen den Zeilen oder in den Zwischentönen suchen, immer irgendwie ein verbales Ping Pong.

    Das ist aus deiner Sicht (gemäß deiner Aussage) das gleiche Problem, dass die Nationalmannschaft hat: Der Trainer hat eine Philosophie, die fortschrittlich klingt, doch die Spieler können nur anders. Was war eher da, die Henne oder das Ei? Jedenfalls sollte den Verantwortlichen die Konstellation v-o-r-h-e-r bewusst sein. Das heißt, dass die nächsten Wochen es zeigen werden, wohin das Ganze läuft. So oder so. Dank der überragenden Hinrunde der Sachsen (inklusive dem Heimsieg gegen Flensburg) haben sie kein unbedingtes Muss. Klar, dass Karsten Günther als Manager in seiner Art und Weise geantwortet hatte, doch seine Aussagen waren nicht verschwurbelt, sondern das komplette Interview sehr aufschlussreich, er kann auch nicht anders als ehrlich antworten, weil er momentan die Moneten für die nächste Zeit akquiriert...


    Verschwurbelt trifft es auch nicht ganz. Aber man kann m.M.n. nicht von völligem Quatsch reden und es dann danach eigentlich ausführlich bestätigen. Das hätte man anders formulieren können. Ansonsten meine ich schon genau das. Ähnliches Problem wie bei der Nati, nur umgekehrt. Nur glaube ich eher daran, dass die in der Nati mit einem offeneren System besser klarkommen und sich Prokop auch dahingehend ändern kann als das es bei der DHfK damit klappt. Das Prokolp`sche steckt bei Leipzig vielleicht auch schon zu lange und zu tief drin. Aber vielleicht wird es noch, braucht nur Zeit? Hoffentlich haben sie die in Leipzig dann auch.