Damit, dass Basketball global eine größere Rolle spielt als Handball, hat Hoeneß aber Recht. Jetzt ist für mich noch interessant was beim Uli H. eher da war, seine Begeisterung für den Basketball oder seine Analyse, welcher Sport sich perspektivisch besser verkaufen lässt, was aber auch Wurscht ist, weil es beim Uli 100pro zuerst um seine Interessen geht und er eben nur so schlau ist, seine Argumentation geschickt genug aufzubauen.
Beiträge von hlp
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Aus meiner Sicht wird der EHF-Cup durch die CL-Reform doch massiv aufgewertet. Für Teams wie Plock, Szeged, Montpellier oder Nantes, dem Vizemeister aus Dänemark, vielleicht auch für Kiel oder solche Clubs, ist dann in der CL nämlich kein Platz mehr. Das wird also sportlich relativ reizvoll, wie ich finde.
Per se mag das stimmen, aber dann sagen wir mal, der THW und die RN£ spielen EHF-Cup und die SG CL. Die 3 Vereine sind austauschbar, meinetwegen auch Berlin statt Kiel. Ist Wurscht, aber dann folgen nochmal mindestens 3 deutsche Vereine, eher mehr, die dann schon in die 3. Liga der ECs absteigen müssen, wenn es zukünftig überhaupt noch einen 3. EC gibt. Und egal, wie sportlich hochkarätig der dann besetzt wäre, es wäre die 3. Wahl und schon jetzt ist der EHF-Cup als 2. Wahl medial, organisatorisch und marketingtechnisch eine Vollkatastrophe. Kann man sich über einen drittklassigen EC-Sieg überhaupt noch ernsthaft freuen??? Also ich nicht, definitiv nicht. Da wäre die Qualifikation für diesen EC für mich 1000x spannender und interessanter als der EC selbst, sprich die Liga und wenn dort die Vereine von ca. Pl. 4-10 sich bekämpfen bis aufs Blut, um an diesem erstrebenswerten EC teilzunehmen.
Es ist ja jetzt schon so, dass der DHB-Pokal im Auftakt schon großer Mist ist und nur noch ab K.O-Spielen und vor allem beim FF noch eine würdige Veranstaltung ist, aber in Europe ist es derzeit hinter der CL doch zappenduster. Also anders gesprochen, für mich ist die CL die Krone Europas. In Zukunft wird das aller Wahrscheinlichkeit ohne deutsche Beteiligung ausgespielt, so oder so, entweder weil man boykottiert oder sanktioniert wird oder weil es sportlich nicht mehr reicht. Das bedeutet weiterhin, dass die einzige richtig funktionierende sportlich hochwertige Liga (okay, France vielleicht noch) im Handballland Nr. 1 keine Chance mehr hat sich Europas Titel Nr. 1 zu sichern. Ich finde das irgendwie eine komische Konstellation, auch weil die Quali über die Liga für einen drittklassigen "Challenge-Cup" zig-mal hochwertiger wäre als die Teilnahme daran mit Renommee`einher gehen würde.
Ich komme noch aus einer Zeit, wo EC irgendwie geiler war als Liga, aber das wäre dann für mich definitiv vorbei, bzw. ist es ja eigentlich jetzt schon und das finde ich schade. -
Mal ohne Flax...wer ist den realistischerweise auf dem Markt der Kiel weiterhelfen könnte? Wo man eventuell etwas zahlen, aber nicht Phantasiezahlen berappen müsste?
Ich bin der Meinung, dass sich der THW neu erfinden muss. Man bekommt nicht mehr die absoluten Topspieler in Serie wie früher. Sie haben ihren Kader ja schon deutlich abgespeckt von der Quali her, sicher nicht ganz freiwillig. Sie sind nicht mal mehr der FC Bayern des Handballs. Diese Sicht scheint man auch im AR der Kieler zu haben, wenn man sich derart klar zu AG positioniert. Vielleicht schmieden sie schon einen Plan ab 2019 die heisere rotgesichtige Zaubermaus, Prokop oder Dagur zu holen oder etwas in der Art, um dann auch einen Trainer zu haben, der im passenden Alter ist richtig von Grund auf was neues aufzubauen und eher einen Kronauer oder Flesburger Weg zu gehen. Ich denke an Paris oder Veszprem werden sie sich zukünftig nicht mehr orientieren können, bzw. besteht dort keine Waffengleichheit mehr. -
Egal wie die CL nun aussieht oder in Zukunft aussehen wird, so ist sie immer noch Europas hochwertigster Pokal. Dementsprechend ist es völlig legitim die Teilnahme dort auch anzustreben. Nun interessiert mich die CL persönlich eher weniger, aber mich würde mal interessieren wie das bei den deutschen Abo-Teilnehmern SG, THW und RN£ aussieht?
Da gibt es sicher die offizielle Sicht der Vereine und die planen sicherlich schon irgendwie mit der CL. Dem gegenüber steht natürlich der deutlich geringere Zuschauerzuspruch, wenigstens in der Gruppenphase. Ist auch das eher den Terminen geschuldet oder dem Umstand, dass die CL beim Zuschauer nicht so ankommt? Ist das alles von den Vereinen so kalkuliert? Wenn sich die RN£ gegen den Titelverteidiger zu Hause über eine halbvolle Halle freuen, läuft für mich da irgendwas verkehrt, ehrlich gesagt. Das lässt die Sache irgendwie entbehrlich erscheinen, aber sehen die Clubs das denn ähnlich? Wahrscheinlich nicht, zumal ich mir bei einer deutschen Komplettverweigerung auch weitergehende Sanktionen der EHF zumindest vorstellen könnte. Wie sehen das die Fans, wie werden die Fans vom Verein eingebunden? An dieser Stelle kommt dann mein persönliches Interesse ins Spiel. Was ist mit den Vereinen hinter dem deutschen Meister? Mal angenommen, die HBL bleibt hart und droht mit CL-Verweigerung der deutschen Vereine, was ich aber nicht glaube, weil ich nicht mal glaube, dass im Thema CL sich nur die SG, RN£ und THW einig wären. Findet denn nur die CL ohne deutsche Clubs statt oder der gesamte EC? Wenn Schland nur noch 1 Teilnehmer in die CL schicken darf, droht allen Vereinen, die bei uns so bis Pl. 5-6 spielen entweder der Verzicht auf EC komplett oder die Teilnahme dann in einem dritt- oder viertklassigen Wettbewerb? Machen wir uns doch nix vor, der EHF-Cup ist doch jetzt schon eine traurige Veranstalung und dann droht ab Pl. 3-4 Challenge-Cup oder ein ähnliches Trauerspiel. Also ich weiß nicht was die EHF für ein Spiel spielt, auf jeden Fall sicher kein gutes für Schland, aber man muss eben auch einsehen, dass eine deutsche Dominanz in den ECs sicher nur in Schland toll gefunden wird.
Die echten Titelchancen der deutschen Teilnehmer in der CL sinken in meinen Augen sowieso so lange weiter wie es "marktbeherrschende" Vereine aus schwachen Ligen gibt, die ihre Existenzberechtigung wahrscheinlich nur aus der CL ableiten und dann ist für mich die Frage wie wichtig ist es den deutschen Teilnehmern überhaupt CL zu spielen?
Das Thema CL ist für mich nur die Spitze des Eisbergs und mich interessieren vor allem die Auswirkungen auf den gesamten EC mit allen Teilwettbewerben. -
Nicht nur gestern und man weiß auch gar nicht, wo die überall Binden tragen.
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Oh Gott Jungs, und noch praktisch gut.
Wer braucht schon gutes, wenn er das Beste hat??? -
Quasi der Beamten-Dreisatz.
Beamten-Dreisatz
Nimm als vierten Pfeiler noch die Feststellung der Nichtzuständigkeit dazu und dann ist die Sache quadratisch rund. -
Stiebler hat seine Kapitänsrolle auch irgendwie so ausgefüllt, dass es einen Sinn hatte einen Kapitän zu haben. Der hat seine Abwehrrolle gespielt, hat motiviert und Körpersprache hat gestimmt. Das war das, was man erwarten konnte und das war okay. Das ging in den letzten Jahren v. O. und jetzt irgendwie verloren. Ich habe mich über die Kapitänswürde für O`S. echt gefreut und dann Musa als Vize, fand ich ne gute Wahl, nur geht das halt nicht damit einher, was man dem Kapitän danach für eine Rolle aufm Feld zugedacht hat. Das ist Perlen vor die Säue.........
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Schönet Ding. Der DRHV macht Freude. Auch MDR bitte dranbleiben und gern öfters mal ein paar Minuten aus Dessau bringen.
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Allgemein fragt man sich immer häufiger, ob den "Machern" nichts mehr einfällt. Gute Drehbücher sind echte Mangelware geworden. Schade eigentlich.
Bei der Fülle an Krimis, etliche Tatorte, Polizeirufe, Spreewald-Bozen-Stralsund-Istanbul-weiß der Geier was-für Krimiserien noch, dazu noch etliche Vorabendserien, ist es einfach logisch, dass Quantität und Qualität nicht synchron laufen können. Weniger wäre mehr. Deutlich weniger sogar. Die West-Krimis finde ich zwar generell noch ganz passabel, aber warum hat der Westen 3 Tatorte? Köln, Münster und Dortmund, braucht man Saarland und Ludwigshafen, Kiel, Hannover, Bremen, dann noch Schweiger in Hamburg als Actioner ala Hollywood, aber für Arme, Bodensee und Stuttgart u. s. w.?
Das könnte man straffen und den Experimentalkram würde ich auch zugunsten schlüssiger und spannender Drehbücher zurückfahren, auch müssen die Ermittler für meinen Geschmack nicht immer eine Macke, Spleens oder persönliche Probleme haben. -
Das Kapitäne in MD aber entweder Abwehrbolzer sind oder auf der Bank sitzen, im Idealfall beides, ein auf der Bank sitzender Abwehrknülzer, hat aber Tradition und Traditionen haben wir ja nicht mehr so viele, also ich finds gut. Das war schon früher so und früher war sowieso alles besser.
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Ich weiß nicht, ob man das alles Schmedt anlasten kann. Ich denke wenn das so ist (und da möchte ich mir kein Urteil erlauben), dann hat der Prozess schon deutlich früher begonnen.
Außerdem sollte man wohl auch in Betracht ziehen, dass es eben Veränderungen speziell in der Jugendarbeit gab. Vor 20 Jahren, also zu Beginn unserer letzten Phase in denen wir mehr oder weniger regelmäßig Titel gewonnen haben und eigentlich immer oben mitgespielt haben, gab es eben nur 2 oder 3 Vereine, die professionell Jugendarbeit betrieben haben. Heute sind es vermutlich etwa 10 oder mehr und wir gehören meiner Meinung nach immer noch dazu. Und wenn ich als hochtalentierter Jugendspieler aus der östlichen Provinz die Wahl hätte zu ähnlichen Konditionen nach Berlin, Leipzig oder Magdeburg zu wechseln, tja ich weiß nicht ob es ausgerechnet MD wäre.
In einem Punkt gebe ich dir aber Recht: Die Durchlässigkeit von unten nach oben ist zu klein. Das mag ja teilweise dem Spielplan geschuldet sein, aber ein paar Minütchen in den vielen Heimspielen des Herbstes wären für den einen oder anderen der Youngsters schon möglich gewesen.
Obelix, vielleicht hat es sogar schon früher als nur unter Schmedt begonnen. Das ist doch aber gar nicht der Punkt. Der Punkt ist doch, dass er in seinen 7!!! Jahren Amtszeit nicht dadurch aufgefallen ist, evtl. gutes oder bewahrenswertes aus der Vor-Schmedt-Ära zu übernehmen oder neu zu beleben, im Gegenteil, es wurde so getan als ob es positives vorher nicht gegeben hätte und man hat sich alle Mühe gegeben, so viel wie möglich zu eliminieren. Das letzte Beispiel ist der Hallensprecher. Es werden Stellschrauben gedreht, die uns sportlich nicht die Bohne bringen, aber irgendwie eine genehmere Verpackung darstellen.
Die Kritiker müssten den Mund halten, bzw. sich andere Gründe zum meckern suchen, wenn der Schmedt-Weg wenigstens erfolgreich wäre, das ist er aber offenbar nur im finanziellen Bereich, der aber nur die Basis für das Sportliche bilden soll. Bei uns kommt es mir schon länger so vor, dass die schwarze 0 und das "wachsen" an sich wichtiger ist als der daraus eigentlich zu erwartende sportliche Erfolg. Ich habe auch nix dagegen, dass man erstmal ein Konzept der Verpflichtung "fertiger" Spieler fährt, um die Strukturen zu stabilisieren und auch den Absturz in der Tabelle abzufedern, aber ein stures festhalten an dieser Doktrin bei schwindendem Erfolg und der Zunahme an Verpflichtungs-Flops kann es doch nun auch nicht sein. Es fehlt die Mischung, es fehlt Augenmaß, Feingefühl, Alternativen. -
Man kann es auch kurz fassen. Unter Schmedt wurden bestehende Strukturen zerstört und dem Club die Philosophie geraubt und viel Seele genommen. Klingt zwar pathetisch, aber in etwa so sehe ich das. Zu Zeiten eines Spitzenkaders und dem spielen um echte Titel hatten wir eine bessere Jugendarbeit und einen besseren Durchlass als unter Schmedt und wer jetzt wieder mit den schwierigen Anfangsjahren kommen sollte, Schmedt ist schon ca. 7 Jahre im Amt. Das ist ein Zeitraum, in dem man durchaus mal etwas installieren könnte, was mehr Sinn macht als das, was wir haben.
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Ich habe das Forum längere Zeit nicht mehr verfolgen können und es überrascht mich nach der Teamleistung und der Erfahrung in der Vergangenheit nicht, dass der Trainer mal wieder entlassen werden soll.
Nach den Leistungen der letzen Spiele/Spielzeiten ist doch klar, dass der SCM einfach nicht mehr die Qualität der Vergangenheit hat und haben wird, dafür müsste sich viel mehr ändern, als nur der Trainer.
Man vergisst auch immer, dass andere Vereine auch Entwicklungsschritte machen und nicht auf der Stelle treten, im Allgemeinen ist doch zu sehen, dass die Liga ausgeglichener ist, die Übermannschaften der vergangenen Jahre gibt es nicht mehr und bis auf 2-3 Teams, kann auch mal Jeder-jeden schlagen.
Die Personalplanung ist immer ein Thema und das wirklich glückliche Händchen kann ich in der Vergangenheit auch nicht erkennen (wenige Ausnahmen), aber das größere Problem besteht auch darin, dass keine wirkliche Aufbauarbeit mit Plan erkennbar ist . Es ist keine konstruktive Jugendarbeit erkennbar und eine Kaderplanung beinhaltet das Wort Planung und die ist auch mit den "Einkäufen" der letzten Zeiten wirklich schwer erkennbar. Magdeburg ist nicht wirklich mehr die 1. Adresse und da muss man wohl nehmen was übrig bleibt, oder man besinnt sich auch mal auf die alten Stärken und versucht auch mal junge und hungrige Spieler ins Team zu integrieren.
Das dir die Jugend immer besonders am Herzen liegt, ist ja nun nix neues, aber dann muss dir auch klar sein, dass dieses umsteuern so wie du es meinst ein gaaaanz langer Weg wäre, der uns wahrscheinlich in der Tabelle auch über einige Jahre sogar noch weiter nach unten führen würde.
Aber der Wunsch ist legitim, okay. Wäre auch für mich ein vorstellbarer Weg, auf alle Fälle besser als immer nur von oben zu quatschen und dann so einen Schrott abzuliefern wie bisher. Dann lieber mit einer ehrlichen, jungen Truppe um Pl. 10 spielen. Das meine ich ganz ehrlich, weil mir die Identifikation mit der Truppe auf und neben der Platte mittlerweile wichtiger ist als ein oder 2 Plätze in der Tabelle. Lieber eine Truppe mit der Pl. 10 ein Erfolg ist als eine Truppe mit der Pl. 8 eine Riesenenttäuschung ist.
Gestern kam bei Sky ein Beitrag über die Füchse-Nachwuchsarbeit. Ich muss schon sagen, dass mich das beeindruckt hat. Das sieht nach einem Konzept aus und da wird auch investiert. In Berlin ist Nachwuchsarbeit und Anschlussförderung Chefsache, weil es Hanning selber macht. 12 Kameras filmen jedes Training mit, am Smartboard wird sofort vom Chef selber ausgewertet, die A-Jugend trainiert, regeneriert, macht Reha mit den Profis zusammen. Der Durchlass von A-Jugend zu den Profis ist breitbandig vorbereitet.
So sieht das jedenfalls aus. Ich kann mir nicht annähernd vorstellen, dass wir ähnlich professionell aufgestellt sind und der Durchlass ist ja nicht mal innerhalb der Profis erkennbar. Da gibt es die 1. Sieben und die Bank. Das wars dann. -
Stimmt denn die Chemie zwischen Trainer und Mannschaft noch?
Ist für mich ehrlich gesagt, zweitrangig. Es gibt Beispiele erfolgreichen Arbeitens mit schwieriger Chemie, (Tuchel-BVB) oder das Gegenteil, wie jetzt Bosz-BVB oder der 1.FC Köln oder Nagelsmann-Hoppenheim. Gestern noch Wunderknabe, jetzt geerdet. Es gibt Trainer-Diktatoren, denen die Mannschaft folgt oder softere Typen, wo es auch funktioniert.
Im Zweifelsfall würde ich zuerst auf die Tabelle schauen, weil die niemals lügt. -
Wirklich ausbaufähig der Statistikteil, aber Zeitstrafen hlp lese ich raus (jeweils nur eine).
Danke Sören!
Habe ich wohl übersehen, aber Zeitstrafen ist für mich dabei auch tatsächlich das entbehrlichste. -
Wurf- und TW-Quoten oder Zeitstrafen, techn. Fehler etc. stehen da aber auch nicht. Ist vielleicht auch besser so. War nach dem Hinspiel übrigens auch nicht mehr. Ich wage mal die steile These, dass in der CL bessere Statistiken zur Verfügung stehen und das auch das hier, wie auch der geplatzte ehf-Stream Ausdruck der Zweitklassigkeit dieses Wettbewerbs ist.
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irgendwie dreht sich bei mir auch einiges im Kreise. Ich will nicht alle 2-3 Jahre Trainerwechsel, ich will mir nix schlechtes für den Club wünschen, wie z. B. ein ausscheiden in einem Pokal, selbst wenn ich kein Döner-Fan bin, aber ich hoffe doch zumindest, dass sie sich vielleicht von Spiel zu Spiel berappeln, tatsächlich mal was positives mitnehmen, wo immer von gequatscht wird. Es passiert nur leider nicht. Dann kommen bei mir auch so Gedanken auf wie das ein ausscheiden evtl. den Fokus auf die Liga stärken kann und dann mehr trainiert werden kann, Belastungen wegfallen, man sich finden kann und dann fällt mir wieder ein, dass das wahrscheinlich auch Quatsch ist, weil man ja erst mal einen Plan und die Skills haben müsste, um übers Training was zu verbessern und dann eben doch neuer Trainer, aber dann ist ja wieder keiner da, der einen guten Trainer holen kann und dann machts Yves und dann geht es endlos weiter wie bisher. Der gordische Knoten kann m. M. n. nur darüber zerschlagen werden. Entweder man feuert Schmedt und seine Vasallen oder Schmedt holt sich Sachverstand dazu und geht sportlich endlich mal etwas mehr Risiko und wird forscher in der Zielformulierung und in der Kontrolle. Für realistisch halte ich die Variante aber selber nicht. Ich glaube, das geht hier bei uns ewig so weiter, vielleicht aber nach 2020 ohne Schmedt. 10 Jahre Sinuswellen bis hin zu leichtem Abwärtstrend bei verdoppeltem Etat dürfte nach den Gesetzen der Logik eigentlich kein GF überleben.
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Dann kann man ja jetzt schon über die Schlagzeilen von morgen philosophieren. Es muss auf jeden Fall noch mal drauf hingewiesen werden, dass es ein saustarker Gegner war. Ich habe mal reingeguckt als Constanze auf 25:20 weggezogen ist und wir 4 Dinger nacheinander verballert haben. Aber dann griff Bennos Matchplan. Klasse, weiter so, Jungs. Man kann viel positives mitnehmen. Marc muss dringend zur Post morgen. Ich bin jetzt schon ganz fiebrig. FF der Besten der Welt, organisiert vom Besten himself. Was will man mehr??????????
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Ich glaube wir reden da aneinander vorbei. Ich sage lediglich das man aus dem Spiel heraus lange nicht sehen konnte wer da am Ende gewinnt. Das man behauptet das Magdeburg diese Art von Spielen immer verliert, trifft nur auf diese Saison zu. Das habe ich auch schon oft anders von diesem Team gesehen. Gerade Magdeburg hatte ja zudem letzen Winter scheinbar plötzlich einen Schalter gefunden, der sie ganz anders hat auftreten lassen. In der letzten Begegnung gab es nach ähnlichem Kampf ein Unentschieden und kaufen konnten wir uns von der letzten Saison ebenfalls nichts, wie auch viele andere Teams das von guten Serien nicht können.
Ich finde deine Meinung zu diesem Spiel ist allermindestens fatalistisch, wenn du schon vor dem Spiel oder nur anhand eines Zwischenstandes genau weißt wie das 30-60 Minuten später ausgeht. Als du dann schreibst das du die erste Halbzeit nicht gesehen hast, fand ich das dementsprechend seltsam. Wenn ich ein Spiel nicht sehe kann ich auch nicht genau sagen, wie das Ergebnis zustande kommt und ich kenne meine Mannschaft auch sehr sehr gut. So präzise ist das in meinen Augen einfach nicht möglich.
Ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll, ohne das hier gleich wieder einige Leute polemisch reagieren oder mir irgendwelche obskuren Diskussionstaktiken vorwerfen (ich weiß warum ich dich normal auf Ignore habe obotrit
). Das finde ich nämlich dann wirklich unfair, weil ich mich in dieser Diskussion ehrlich darum bemühe eure bzw. in dem Fall deine Meinung nachzuvollziehen. Ich habe wirklich ehrlich Probleme damit das zu tun. Es klingt aus meiner Sicht einfach nicht so als wenn du Spaß daran hast Fan deiner Mannschaft zu sein und dann frage ich mich was einem das sonst gibt.
zu 1.) Ja, ich glaube auch, dass wir aneinander vorbeireden. Ich glaube dir auch, dass für dich das Spiel lange offen aussah.
zu 2.) Fatalistisch lasse ich voll gelten. Gefällt mir. Aber eben nicht in der bierernsten Version. Da darf man nicht jedes Wort für bare Münze nehmen.
zu 3.) Das ist ein ganz wesentlicher Punkt des Missverständnisses. Ich weiß überhaupt nix und maße mir das auch nicht an. Ich habe lediglich eine schlechte Vorahnung und die haue ich raus. Das hat nix mit Wissen zu tun. Das machen Fatalisten eben.
zu 4.) Ich glaube dir auch, dass du dich bemühst es zu verstehen, aber da verweise ich auf midian. Ich wäre auch nicht annähernd in der Lage mich in die Gefühlswelt des Unterlegenen reinzufühlen und dann noch aus der Position des Siegers heraus. Ich versuche das gar nicht erst. Kann nicht funktionieren meiner Meinung nach.Und jetzt mal ganz allgemein zu Polemik und ähnlichem. Auch das sollte man nicht so verbissen sehen. Du kamst doch auch schnell mit der Abstiegskeule. Nennen wir es doch eher so, dass Übertreibung auch mal veranschaulichen kann. Macht doch jeder mal, auch mal den Spieß rumdrehen, dem anderen den Spiegel vorhalten. Finde ich nicht schlimm, wenns im Rahmen bleibt, also nicht beleidigt. Kann dünnes Eis sein, weiß ich auch.
So, und noch mal was zum Verhältnis SCM-SG.
Ich habe die allermeisten Heimspiele gegen die SG seit der Wende gesehen. Das hat auch Gründe. Nämlich weil es meistens hammergeile Spiele waren und wir davon auch einige gewonnen haben. Bei uns zu Hause würde ich sogar sagen, dass uns die SG von den Top-Teams am besten liegt, gefolgt von Kiel. Also vor Heimspielen gegen die SG würde ich mich nicht hinstellen und sagen, wird eh nix, Punkte am grünen Tisch rüberschieben und gut. Weil ich weiß, dass in vielen Heimspielen was ging und in der Regel glaube, dass auch wieder was gehen wird. In Flensburg war es ja nun meistens anders rum und darum kann ich mir m. M. n. vor einem Spiel in dieser Saison und mit unserer aktuellen Form im Kopf auch mal einen fatalistischen Spruch erlauben, aus Selbstschutz sozusagen, weil ich nämlich wirklich dran glaube, dass keine übertriebenen Erwartungen zu haben, vor unnötigen Enttäuschungen schützen kann. Bei mir jedenfalls klappt das ganz gut.
Und abschließend, ja, ich bezeichne mich immer noch als Fan des SCM, aber seit gut 10 Jahren oder auch, um das unangenehme nicht auszuklammern, nach der Hildebrandt-Ära und deren unrühmlichen Ende ist bei mir viel von der ursprünglichen Freude verloren gegangen und ist eher so dem Gefühl einer verschmähten Liebe gewichen. Hassliebe wäre deutlich zu hoch gehängt. So wichtig ist mir das nicht mehr. Mit 20 wäre ich da noch feuriger gewesen.