… „Ich habe bisher immer betont, dass ich das Potenzial sehe. Dass es Kleinigkeiten sind, an denen es liegt. Gegen Aalborg habe ich dieses Potenzial nicht gesehen“, urteilte Szilagyi. War bei vergangenen Niederlagen der klare Wille aller Spieler erkennbar, hagelte es diesmal Kritik auch an der Einstellung. „Der Umgang mit der Gesamtsituation und der Verantwortung auf dem Spielfeld war schwach“, kritisierte Szilaygi, bezeichnete den Auftritt gegen Aalborg zudem als „mutlos“ und „ernüchternd“
… Pekelers Kritik, die klar an die Mitspieler adressiert war, hält auch Szilagyi für angebracht – jedenfalls hinter verschlossenen Türen. „Ob es öffentlich passieren muss, ist etwas anderes“, so der THW-Geschäftsführer. „Aber intern sind wir ja nicht hier, um eine Wohlfühl-Oase zu schaffen. Wir sind hier im Hochleistungsbereich.“
… Szilagyi packt derweil die Zebras an der Ehre, sagt: „Es bringt nichts, auf einzelne Spieler draufzuhauen. Aber die Mannschaft ist deutlich in der Bringschuld gegenüber dem Verein und den Fans in der Halle.“ Laut Szilagyi sei es nun die Aufgabe von Filip Jicha, „die Spieler herauszufiltern, die uns in dieser Situation weiterbringen“.
Einer Trainer-Diskussion erteilt er gleichzeitig eine klare Absage. Personelle Veränderungen seien aktuell keine Option. Szilagyi: „Von außen wird kein Heilsbringer kommen und die Dinge für uns lösen. Weder ein Spieler noch ein Trainer. Es ist alternativlos, dass wir das zusammen schaffen.“
Quelle KN