Thomaier oder perspektivisch Hampel sollen es richten? Geht es hier im Alter oder Qualität? Man startet doch nicht einen Verjüngungsprozess, nur damit man das Team verjüngt. Eine Nieke Kühne zum Beispiel ist einfach extrem gut und hat eine sehr gute Perspektive. Wir sollten aber mal die Kirche im Dorf lassen. Maraike Thomaier ist ein toller Mensch, aber eben nur eine solide Spielerin. Sie wird aber zu keinem Zeitpunkt ihrer Karriere die Nummer eins auf ihrer Position in der Nationalmannschaft sein.
Beiträge von capitano19
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Ich frage mich gerade wirklich, wie oft Du Frauenhandball schaust. Julia Maidhofs Qualität in der Abwehr mit der von Christoph Steinert zu vergleichen, puh, das ist wild. Steinert wird ja nominiert, weil er ein sehr guter Abwehrspieler ist. Maidhof wird nominiert, weil sie auf beiden Linkshänderpositionen im Angriff spielen kann. Das ist ein erheblicher Unterschied.
Auch Deine Einschätzung zu Xenia Smits schockiert mich. Sie ist derzeit Deutschlands beste Handballerin und spielt bei einer der vier besten Vereine Europas, dirigiert dort die Abwehr und war bis zum Sommer auch in der Offensive Stammspielerin bei einer Mannschaft, die zwei Mal hintereinander ins Viertelfinale der Champions League gekommen ist.
Außerdem bin ich überrascht, dass sich hier so viele mehr Spielzeit für Maraike Thomaier wünschen. Das mag vielleicht gegen schwächere Gegner alles schön und gut sein, aber nicht dann, wenn es drauf ankommt. Dann reichen Qualität und Physis bei ihr nicht aus. Das ist schade, das ist aber die Realität.
Jetzt kann man im Rückraum natürlich überlegen, welche Spielerin „überflüssig“ ist und welche Spielerinnen in der Vergangenheit bei Turnieren bereits „geliefert“ haben. Am Ende entscheiden sich Trainer aber sehr gerne für den Faktor Erfahrung, besonders, wenn es um ihren Job geht.
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Meine alte Leier: Wir brauchen wieder eine B-Nationalmannschaft (die wir vor vielen Jahren kurzzeitig hatten), die internationale Testspiele macht und in der die jungen Spielerinnen reifen und sich beweisen können. Aber dafür fehlen der Wille und die Kohle.
Sie könnten auch in der A-Mannschaft reifen, wenn man sie denn auch spielen lassen würde. Gegen Mazedonien und Belgien gewinnt man sowieso.
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Sie steht im 35er-Kader, also steht sie anscheinend auch zur Verfügung.
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Meike Schmelzer.
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Wenn die Schiedsrichter so pfeifen wie in der Bundesliga , dann habe ich gar keine Sorgen. Da wird ja bei vielem weggeschaut .
Es geht doch nicht um Wegschauen. Es kann immer mal eine unglückliche Situation zustande kommen. Das betrifft nicht nur Huhnstock, sondern auch jede andere Spielerin. Und am Kreis ist es dann durchaus ein taktisches Problem, wenn die zweite Kreisläuferin nicht im Innenblock decken kann. Das geht in der Vorrunde und wahrscheinlich auch in der Hauptrunde vielleicht noch gut, aber nicht in einem Viertelfinale.
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Ich glaube es ging eher darum aufzuzeigen, dass nach Huhnstock die Alternative am Kreis einfach nicht im Innenblock decken kann. Und das ist auch ein Argument, das man durchaus bringen kann. Vielleicht weniger polemisch, aber inhaltlich stimmt es.
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Hier ist die nächste Ausgabe:
Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:
- Moritz Löhr (Sport-Informations-Dienst
Themen (u.a.):
- DHB-Männer begeistern mit sehr viel Tempo
- Europameisterschaft erlaubt keine Fehler (ab 11:13)
- Deutsche Frauen rücken der Heim-WM näher (ab 24:00)
- Sheroes erzählt die Geschichten der Spielerinnen (ab 44:008)
- Pokal-Achtelfinale verspricht wenige Überraschungen (ab 55:29)
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Man kann sich die Spielerinnen nicht schnitzen, man darf aber durchaus mal das Leistungsmaximum herauskitzeln. Das war bei keinem Turnier unter Gaugisch der Fall.
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Aus meiner Sicht gab es keine positive Entwicklung.
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Schaust Du bei den einzelnen Spielen eigentlich genau hin oder interessieren Dich bei einer Entwicklung nur finale Ergebnisse?
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Gaugisch hat diese Mannschaft die ganze Zeit nicht besser gemacht.
Du gibst doch hier direkt die passende Erklärung dafür, welche Entscheidung man, unabhängig von einem Ergebnis, treffen sollte. Normalerweise hätte man nach Olympia unmittelbar dem Ganzen ein Ende setzen müssen.
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Egal, wie dann eine Niederlage im Viertelfinale zustande gekommen wäre, würde ich das als absolut falsch ansehen.
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Ohne Medaille sollte die Entscheidung klar sein.
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Der Bundestrainer war aber im Mai auch lieber bei einem Spiel seines Sohnes als Co-Trainer auf der Bank, als in Graz zwei deutsche Mannschaften beim Final Four der European League zu unterstützen/beobachten. Kann er gerne machen, finde ich aber maximal schlecht. Er hätte in Graz sein sollen.
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Habt ihr mal daran gedacht, dass die jungen Spielerinnen eventuell nicht gut genug sind und dem Trainer das Risiko zu hoch ist? Nur er sieht sie jeden Tag im Training.
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Du stellst es dennoch negativ dar. Sie wird mit viel Schwung zur WM kommen, also alles wunderbar.
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Sie profitiert von der Hojlund-Verletzung.
Sie hat acht Treffer bei neun Versuchen in Bukarest gemacht und Du findest etwas Negatives. Das muss man erstmal hinbekommen.
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Hauptbahnhofnähe ist doch top.
Warst Du schon mal in der Ecke am Dortmunder U? Und seit wann reisen die Massen an Fans beim Handball mit dem Zug an?
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Die Auswahlmannschaften sowie die höheren Ligen spielen alle mit Harz damit haben wir mit Harz mehr Spieler als andere Länder im ganzen Verband.
Das ist aber nicht der Punkt.. wenn es wenige Hallen gibt und da ist verbot hast du nix wenn du gar keine Halle hast kannst du es ja gerne mal mit Harz probieren (in D haben sicher einige schonmal einen Ball mit Harzresten gesehen der draußen benutzt wurde)
Damit Handball International eine Chance hat, muss es einigermaßen hochklassig auch im freien gespielt werden können, was mit Harz ausgeschlossen ist.
Du glaubst also Handball in Zentralafrika wird durchstarten, wenn die IHF ein generelles Harzverbot erteilt? Das einfach so weit weg von den wahren Problem, dass ich Dir dahingehend leider ein wenig Naivität unterstellen muss.