Beiträge von capitano19

    Da sieht man mal, wie unseriös im Frauenhandball viele Dinge zugehen. Das sind dann ja auch nur Auszüge. Und dann sehen wir gleichzeitig Situationen wie in Hamburg bei den Männern. Jeder will aber, dass der Handball global wächst. Vielleicht fangen wir mal mit professionelleren Strukturen an.

    Ich schließe mich charlie0509 an und freue mich, dass nun anscheinend hier auch die Namen hingeschrieben werden. Das erspart nämlich allen anderen hier, dass sie bei Google rumsuchen müssen. Ich bin echt tief im Thema, aber teilweise verliere ich dann auch den Überblick.

    Und inhaltlich sehe ich das sogar oft ähnlich. Halle könnte ich mit der kompletten A-Jugend des HC Leipzig in der ersten Liga auflaufen, vielleicht hätten sie dann sogar mehr Punkte, da junge Spielerinnen in dem Alter wenigstens noch besser werden. Ich frage mich halt, was dauerhaft das Ziel eines solchen Vereins ist.

    Hier ist die nächste Ausgabe:

    Kreis Ab – Episode 430

    Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:

    • Timo Fleth (Flensborg Avis)

    Themen (u.a.):

    • Kiel jammert über Härte des Gegners
    • Fischer ein Name für die neue SG-Reise (ab 5:00)
    • Pytlick zwischen Gerüchten und Führungsrolle (ab 14:43)
    • Pajovic hat Flensburg den Flow gebracht (ab 22:56)
    • Run & Gun kann auch zum Erfolg führen (ab 34:18)
    • Tabellenführer ist bereit für Magdeburg (ab 42:10)
    • Grgic hat seine Rolle schon gefunden (ab 51:35)
    • Leipzig ist weiter die große Enttäuschung (ab 54:43)

    Auch am Tag nach dem Spiel bin ich noch richtig wütend. Diese Kloppertruppe BHC ist eine Zumutung und hat in der ersten Liga nichts zu suchen. Unterstützt von den Schiris, die ihnen offensichtlich die Lizenz zum Prügeln gegeben haben. Diese Mannschaft und die Schiris möchte ich in unserer Ostseehalle nicht mehr sehen.

    Aus meiner Sicht hätte es gestern drei rote Karten geben müssen. Aber offensichtlich wurde Skipagötu vom BHC Trainer und den Schiris zum Freiwild erklärt. :wall:

    Du meine Güte, das ist echt jämmerlich. Der THW Kiel hat also noch nie "draufgekloppt"? Ich erinnere mich da an die schwedische Ära, wo man keine Kompromisse gemacht hat. Und Wiencek und Pekeler haben auch zu ihrer besten Zeit selten Gefangene gemacht. Eine Zumutung ist für mich eher, wenn. man sich in einer Kontaktsportart über körperliche Härte aufregt. Wir sind hier nicht beim Halma. Der Verein spielt das Spiel dann sogar noch auf seinen offiziellen Kanälen mit, einfach unprofessionell.

    Das sehe ich ein wenig anders, ohne damit Groener verteidigen zu wollen. Wenn Du mit Mitte/Ende 20 den Ball nicht aber ein paar Meter sauber passen kannst, dann ist das eine Frage der Qualität. Das passiert einer Henny Reistad nicht seltener, weil sie es ständig im Training übt. Es passiert ihr seltener, weil sie besser ausgebildet ist und (viel) mehr Qualität hat. Und das sage ich völlig unabhängig von dem Dortmunder Spiel heute. Dass beim BVB eine spielerische Entwicklung nicht zu erkennen ist und Emotionen eher rar, das steht nochmal auf einem anderen Blatt.

    Tja, warum es für Bensheim keine Ausnahmegenehmigung gibt..... :/

    Es wird eben zwischen der Gruppenphase und der Qualifkation unterschieden. Und es ist auch richtig, dass man in der Gruppenphase (im wahrsten Sinne des Wortes) ein besseres Bild abgibt. In Molde werden übrigens für die „Gegentribüne“ einfach keine Tickets verkauft, aber es gibt sie.

    Kopfrechnen über wir aber noch mal capitano19 . 59:03 sind nicht 9 Sekunden mehr als 58:52, sondern 11 ;)

    Du meine Güte. :D

    Zum „Foul“: Für mich ist es in Ordnung hier nicht auf ein Foulspiel zu entscheiden. Wahrscheinlich gibt es für beide Entscheidungen Argumente. Drosten sieht den Gegenspieler aber nicht, versucht ihn auch nicht zu behindern und der Gegner springt ja quasi aktiv in ihn rein. Eine Chance, den Ball zu fangen, hätte er auch ohne den Körperkontakt nicht gehabt.

    Aha. Wenn Frau Grijseels in Rente geht und Frau Kühne sich verletzt, wird sie es u.U. oder hast du ne heisse junge Nachwuchsspielerin im Portfolio?

    Du fängst an zu "horsten"

    Ich "horste" nicht, sondern ich ordne die Leistungsfähigkeit der Spielerinnen ein, darum geht es ja hier. Wenn Alina Grijseels noch zwei Jahre spielt, dann wird in der Zeit eine jüngere Spielerin Thomaier überholt haben. Da bin ich relativ sicher. Lotta Röpcke steht schon in den Startlöchern und Hannah Gutzeit im Nachwuchsbereich des DHB sollte man nicht unterschätzen, die bringt viel mit.

    Thomaier oder perspektivisch Hampel sollen es richten? Geht es hier im Alter oder Qualität? Man startet doch nicht einen Verjüngungsprozess, nur damit man das Team verjüngt. Eine Nieke Kühne zum Beispiel ist einfach extrem gut und hat eine sehr gute Perspektive. Wir sollten aber mal die Kirche im Dorf lassen. Maraike Thomaier ist ein toller Mensch, aber eben nur eine solide Spielerin. Sie wird aber zu keinem Zeitpunkt ihrer Karriere die Nummer eins auf ihrer Position in der Nationalmannschaft sein.

    Ich frage mich gerade wirklich, wie oft Du Frauenhandball schaust. Julia Maidhofs Qualität in der Abwehr mit der von Christoph Steinert zu vergleichen, puh, das ist wild. Steinert wird ja nominiert, weil er ein sehr guter Abwehrspieler ist. Maidhof wird nominiert, weil sie auf beiden Linkshänderpositionen im Angriff spielen kann. Das ist ein erheblicher Unterschied.

    Auch Deine Einschätzung zu Xenia Smits schockiert mich. Sie ist derzeit Deutschlands beste Handballerin und spielt bei einer der vier besten Vereine Europas, dirigiert dort die Abwehr und war bis zum Sommer auch in der Offensive Stammspielerin bei einer Mannschaft, die zwei Mal hintereinander ins Viertelfinale der Champions League gekommen ist.

    Außerdem bin ich überrascht, dass sich hier so viele mehr Spielzeit für Maraike Thomaier wünschen. Das mag vielleicht gegen schwächere Gegner alles schön und gut sein, aber nicht dann, wenn es drauf ankommt. Dann reichen Qualität und Physis bei ihr nicht aus. Das ist schade, das ist aber die Realität.

    Jetzt kann man im Rückraum natürlich überlegen, welche Spielerin „überflüssig“ ist und welche Spielerinnen in der Vergangenheit bei Turnieren bereits „geliefert“ haben. Am Ende entscheiden sich Trainer aber sehr gerne für den Faktor Erfahrung, besonders, wenn es um ihren Job geht.