Schade, dass hier niemand über den tollen Sport schreibt. Auch wenn ich nur am Samstag in der Halle war, hat mir das sehr gut gefallen. Wir reden aber immer noch von Spielerinnen, die teilweise 15 Jahre alt sind. Dennoch sind mir ein paar aufgefallen, die eine tolle Zukunft vor sich haben. Ich bin sehr gespannt, wen davon wir mal in der Nationalmannschaft sehen werden. Glückwunsch an den HSV Gräfrath. Die tolle Arbeit im Verein in den vergangenen Jahren hat sich ausgezahlt. Mal sehen, ob die Damenmannschaft davon dauerhaft profitieren kann. Einige der Spielerinnen werden eindeutig zu gut für die zweite Liga sein.
Beiträge von capitano19
-
-
Die Leistung der Schiedsrichter war über 60 Minuten sehr schlecht. Mir ist auch schleierhaft, wieso man Schiedsrichter ansetzt, die quasi nie in der HBF pfeifen. Da liegt schon der erste Fehler. Es geht um die Kommunikation, die Bewertung, den Umgang. Hier herrscht keine Routine zwischen HBL-Schiedsrichtern, die mal in der HBF angesetzt werden, weil das ja eigentlich funktionieren müsste.
Für mich war nicht nur die letzte Szene ein klarer Fehler. Immer wieder gab es hier Pfiffe und dort keine. Kühne ist ständig am meckern und gestikulieren, aber wird immer und immer wieder ermahnt. Gerade in der Schlussphase hatten die beiden die Kontrolle komplett verloren.
Fernab dessen müssen wir nicht darüber reden, dass eine +4 gut 15 Minuten vor Schluss reichen muss. Gegen die offensive Deckung von Blomberg kam der BVB viel zu oft aus dem Stand. Lassource hat zwar insgesamt toll gespielt, aber vielleicht hätten mal zwei Angriffe mit van Maurik als Linkshänderin gereicht. Oder mal 7vs6, auch wenn ich es hasse wie die Pest. Stattdessen war es immer wieder ein sinnloses Anrennen und exemplarisch dafür stand der letzte Angriff. Groener, der sonst mit seinen Auszeiten immer wartet bis zum geht nicht mehr, hat dann halt auch zwei innerhalb weniger Minuten in der zweiten Hälfte unnötig verballert. Dann hat man eben in so einem Spiel keine mehr, wenn es wirklich wichtig ist. Auch mit Wachter zu starten, die zwei Monate nicht gespielt und im ersten Spiel nichts gehalten hat (bis auf den Siebenmeter am Ende), ist schwer nachvollziehbar. Wo soll denn bei ihr, ohne jeglichen Rhythmus, die Leistung dann herkommen? Natürlich haben die beiden Männer an der Pfeife ihren Teil dazu beigetragen, am Ende hat der BVB aber das Spiel selbst aus der Hand gegeben.
-
den Rest des Spiels haben sie dafür eigentlich alles getan, dass der BVB Meister wird
Foul zum Ende, wahrscheinlich ja, aber nachdem der BVB vorher so demonstrativ auf Zeitschinden aus war, zu wenig für Freiwurf, vermutlich eher die gerechte Strafe für eine gewisse ArroganzDa haben wir wohl ein anderes Spiel gesehen.
-
Gab auch schon gute Unternehmen, die wegen Wandel inzwischen pleite sind.
Und dieses Unternehmen (THC) wäre wahrscheinlich schon „pleite“, wenn der Chef nicht mehr da wäre. Abgesehen davon stehn im Jahr 2025 zwei Titel (wenn auch einer nicht so wichtig) und in dieser Saison wieder der Einzug ins EL-Finale zu Buche. Es soll erfolglosere Trainer geben und dazu Vereine, die in ihrer gesamten Geschichte noch nichts gewonnen haben.
-
Wieso wird hier eigentlich davon ausgegangen, dass Dijon überhaupt in der CL antreten möchte?
-
Er hat in den letzten Jahrzehnten mehr erreicht als jeder andere deutsche Frauentrainer.
Tatsächlich ist er der mit Abstand erfolgreichste deutsche Frauentrainer (aller Zeiten).
-
Es gab in dieser Saison auch nur einen deutschen Vertreter in der Champions League (auch wenn es vorab anders geplant war).
-
Mein zentraler Punkt wäre gegen Dänemark:
Im Angriff konsequent und insbesondere fehlerfrei fighten. Niemals den Dänen das Gefühl geben, dass es Ihnen durch Fehler leicht gemacht wird. Die Reduzierung der wilden Aktionen und das Hineinlegen aller individuellen Power sind unumgänglich, um die Dänen zu fordern. Ohne Herz schlagen wir die Dänen niemals. Für mich ist die Mannschaft im Angriff kein Team, weil sie hier keinen konkreten Plan haben.In diese knochentrockene Strategie muss sich das Team einschwören, sonst wird das nicht besser.
Dir fehlt also eine Spielidee, Dein Vorschlag, wie man gegen Dänemarl spielen sollte, besteht aber ausschließlich aus emotionalen Punkten und Phrasen?
-
Was insgesamt gegen Dänemark ein Problem war: zu langsam gespielt, kaum ein Gegenstoß, oft die zweite Welle abgebrochen und mehr technische Fehler als der Gegner. Es ist etwas dran, dass wir viel und oft wechseln. Bei Dänemark bleibt die Formation im Angriff und Abwehr auf der Platte - darum auch das bessere Umschaltspiel.
Tolle Analyse und das möchte ich aufgreifen. Wer gibt denn die Formation und die Wechsel sowie die Taktik, sicherer zu spielen, vor? Wir diskutieren immer wieder darüber, dass viele unserer Spieler im Verein Tempo spielen. Köster tut das in Gummersbach unter Sigurdsson, Lichtlein tut das in Berlin eh, Grgic macht das in Flensburg auch. Das sind nur ein paar Beispiele. Was hindert uns denn daran so auch in der Nationalmannschaft zu agieren? Ich finde ja, dass Tom Kiesler ein super Spieler ist, defensiv herausraugend. Da er allerdings die Mittellinie anscheinend nicht übertreten darf, wird also gewechselt. Das gilt oft auch, wenn Kohlbacher spielt(e). Man darf sich dann am Ende nicht wundern, wenn wir nicht das Tempo von Dänemark oder anderen Nationen mitgehen können. Dann muss es zumindest ein Rückraumspieler sein, der zusätzlich im Innenblock deckt und eben nicht Kiesler, damit wir im Tempo bleiben können. Berlin bekommt das auch hin. Ja, die haben Gidsel, aber es geht mir viel mehr um die Wechsel und das System, das sie spielen. Das ist ja nicht unmöglich. Wenn man aber immer zögerlich und vorsichtig ins Spiel geht, wird man sich in diesem Punkt nie weiterentwickeln.
-
Bei allem Respekt für Deine Sichtweise, man darf oder sollte doch aber trotzdem seine Rechnungen begleichen, oder nicht?
-
Hier ist die nächste Ausgabe:
Kreis Ab – Episode 452
Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:- Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen)
Themen (u.a.):
- Handball war schon sehr früh ein Thema
- Wegbegleiter, schneller Erfolg und harte Erfahrungen
- Titel auf dem Sofa und Erfüllung von Träumen
- Umgang mit Druck und keine Zeit zum Genießen
- Außergewöhnliche Momente in beide Richtungen
- Freude auf die Arbeit nach der Karriere
-
Gegenfrage: Wie viel hatte denn Blomberg nach Führung noch im Köcher? Kühne hat in der ersten Hälfte gemacht, was sie wollte. Das war richtig gut. Nach der Pause dann nur noch mit zwei Treffern. Insgesamt war das Spiel aber etwas zäh. Szikora, was etwas untergeht, hält am Ende 32 Prozent. Wenn der BVB in Blomberg auch an diese Quote herankommt, dann stehen die Chance sehr gut. Mir war das Spiel offensiv aber zu eindimensional. Als bei Kühne die Kraft ausging, war das bei Blomberg allerdings auch so. Wenig ging beim BVB über den Kreis, galt aber auch für Blomberg. Richtig schlecht: die Schiedsrichter, leider nicht finalwürdig.
-
Die Fans wollen den 5. Platz schon , die Spielerinnen eher nicht. Wissen sie doch was dann auf sie zu kommt. Spiele am Mittwoch Abend und Reisen am Wochenende und dann nebenbei auch noch den Job machen , nicht nur Handball spielen + Verletzungen...
Mit vielen Spielerinnen von Oldenburg hast Du denn gesprochen, dass Du so eine Aussage triffst?
-
Sei nicht so kleinlich. Ich hab Verständnis für seine Euphorie.
Am Sonntag wird der von Blomberg genauso rum posaunen.Das zweite Spiel überträgt DF1.
-
Ich werde mir das am Samstag mal ansehen. Ich tippe auf Solingen oder Erlangen.
-
Vermutlich, aber was soll passieren?
Wenn Göppingen gewinnt, kann man die zähe Spielrunde beenden, dann ist mit Halle der Relegationsteilnehmer ermittelt.
Ach ja, Platz 5, den will ja eh niemand...
Oldenburg zum Beispiel schon.
-
Dann nenn doch mal 5 HBF-Spielerinnen (ab 2005), die man nominieren könnte.
Drei Spielerinnen reichen. Es gibt keinen Grund, dass unbedingt fünf Spielerinnen nominiert werden müssen. Es gibt auch keinen Grund, warum man Spielerinnen aus der zweiten Liga nominieren muss. Njinkeu, Egeling und Däuble hätten völlig ausgereicht.
-
Mir ist nach wie vor unklar, warum man Spielerinnen aus der zweiten Liga da mit reinnimmt, aber gut. Fuchs müsste im Sommer unbedingt in die erste Liga wechseln. Schade, wenn sie den Sprung nicht wagt. Und in ihrer Heimstadt Erlangen, wo ihre beiden jüngeren Schwestern noch in der Jugend spielen, wurde erneut der Aufstieg in die zweite Liga verpasst. Die Perspektive dort ist aber auch zu schlecht und kommt, wenn, für Lisa Fuchs auch viel zu spät.
-
Wer Karten für Köln hat , um endlich mal den Handball Jordan live zu sehen, der muss jetzt stark sein. 😉
Der Handball-Jordan kommt aus Schweden und hat seit etlichen Jahren seine Karriere längst beendet.

-
Das hat nicht unbedingt was mit Grips zu tun, aber viel mehr mit der Gabe dafür. Es bedarf des passenden Händchens. Uli Hoeneß ist auch extrovertiert und war ein absolut überragender Manager.