Es sind immer viele Faktoren, die bei sowas eine Rolle spielen. Finanzieller Spielraum, Standing der Spielerin im Team, mögliche Alternativen, Planung über den Sommer 2026 hinaus und so weiter. Man hätte schon einen Kracher holen müssen, damit man die junge van Maurik weiter heranführen kann. Erfahrung und Jugend auf der Position ist ein guter Mix. All das muss man in seine Überlegungen mit einfließen lassen.
Beiträge von capitano19
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Ich hätte zunächst um ein Jahr verlängert und dann weitergeschaut.
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Wen würdest du gerne auf RA sehen ?
Bölks Fehlen würde ich nicht überbewerten.
Es war sonnenklar, dass die Heim WM nicht ohne Bölk stattfinden wird.
Man leistungsmäßig von ihr halten was man möchte, sie ist aber das Gesicht der Nationalmannschaft.
Mit welcher Dame möchte man sonst "werben" ?
Es geht nicht um Werbung, sondern um sportlichen Erfolg. Es fehlt komplett der Mut zur Veränderung.
Auf Rechtsaußen stelle ich mir die Frage, warum denn Tröster überhaupt dabei war, wenn ihr kaum bis gar nicht die Chance auf Spielzeit eingeräumt wird. Jetzt kommt die nächste Rechtsaußen, die ebenfalls keinerlei internationale Erfahrung besitzt und dann im Winter bei einer möglichen Behrend-Verletzung die Kohlen aus dem Feuer holen soll? Scherer wird, außer ein paar Testspielminuten, auch bis zur Weltmeisterschaft keinerlei Erfahrung auf höchstem Niveau sammeln. Sie kann aber gerne mal bei Tröster anrufen wie das so ist, wenn man quasi nur auf der Bank sitzt und wie viel das denn bringt. Ich denke, obwohl es formtechnisch schwierig ist, dass Amelie Berger mit dabei sein sollte. Maraike Kusian wäre eine Alternative, die hat immerhin schon um die 25 Spiele in der European League absolviert. Und die sehe ich auch stärker als Tröster oder Scherer.
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Spannend, weil man dann ja hinterfragen muss, warum Bölk zuletzt nicht dabei war. Das kann ja dann doch keine sportlichen Gründe haben, wenn sie nun wieder dabei ist. Zudem wurde auf ihrer Position im halblinken Rückraum nicht getestet. Kühne hat etwas mehr gespielt als sonst, Bleckmann hat neun Minuten in zwei Spielen gespielt. Da käme ich mir als Spielerin auch etwas veräppelt vor. Und was die Rechtsaußen angeht scheinen Spielerin außerhalb von Baden-Württemberg auch nicht in Frage zu kommen.
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Sechs deutliche Siege sollten das Ziel sein.
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Den wird es geben, sofern der BVB sportlich am Saisonende gut genug abschließt.
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Ich hätte da mal eine generelle Frage, die dem einen oder anderen sicher naiv erscheinen möge. Aber von der Logik und der Notwendigkeit her, könnte man dann nicht aus Gründen der Spielergesundheit seitens des DHB verfügen, dass die deutsche Mannschaft nur noch an jeder zweiten EM und WM teilnimmt, bzw sich dahingehend qualifizieren will?! Klar, dazu müsste man Eier haben und beweisen!
Alle klagen über die Belastung, alle Verantwortlichen werfen dieses Argument gerne und jederzeit in die wagschale, vor allem wenn das Ergebnis am Ziel mal wieder vorbeisegelt.
Alle klagen, keiner ändert etwas!
Als weltweit mitgliederstärkster Verband einfach mal ein Zeichen setzen ohne dass Herr Mustafa damit einverstanden ist?!? Verzicht als Investition in zukünftige Ergebnisse/ Erfolge? Wegen mir erstmal auf 10 Jahre geplant?!
Die Überbelastung haben nur Spieler, die bei Topvereinen in der Bundesliga und zudem international spielen. Spieler aus der dänischen Liga, aus Frankreich, Spanien oder Ungarn höre sich selten bis nie erzählen, dass die Belastung so groß sei. Wir reden hier also von einem sehr deutschen Problem mit der deutschen Perspektive. Dazu soll dann also das Mittel sein, dass man als deutscher Verband die Turniere "boykottiert". Na Prost Mahlzeit, das ist genau mein Humor. Sorry, aber das geht weit am Ziel vorbei. Hätten wir eine kleinere Liga und zum Beispiel vier Spiele pro Saison weniger, dann hätten wir auch mehr Luft im Kalender. Sonst spielt nämlich niemand an Weihnachten. Das hat ja auch Gründe und die sind nicht bei den vielen Turnieren zu suchen.
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Hier ist die nächste Ausgabe:
Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:
- Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf)
Themen (u.a.):
- Weltmeisterschaft mit unglücklichem Ende
- Handball ist mehr als nur 60 Minuten
- Zwölf Monate wie in einem Rausch
- Wunsch nach mehr Sensibilität
- Rolle als Star und Publikumsliebling
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Wow, das „Interview“ ist ja oberpeinlich.
Warum? Endlich mal was los in der HBF.

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Blomberg hat European League sicher, dazu kommt mit Michalczik eine gute Spielerin zurück.
Das sehen wir dann, wenn es wirklich so weit sein sollte. Sie hat immer wieder körperliche Probleme. In Blomberg dünnt der Kader jedenfalls weiter aus, Kühne wird im Sommer 2026 gehen.
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Sehe ich ähnlich. Daher setze ich aktuell auch eher auf eine Variante wie Jansen oder Kehrmann. Die sind ein wenig anders gestrickt.
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Richtig guter Move. Bedeutet aber auch, dass sie die in Blomberg erstmal ersetzen müssen. Sie ist dort eine tragende Stütze. Wenn sie durchzieht und Vollgas gibt, wird sie bald an Leuchter, Engel und Maidhof in der Nationalmannschaft vorbeiziehen.
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Natürlich. Aber machen wir uns nichts vor, der Handball ist im Vergleich zum Fußball rein gar nichts. Glaubst Du eine Person mehr geht in die Halle, weil es im Januar ist? Es wird doch auch im Januar Fußball gespielt. Früher gab es mal eine lange Winterpause, die Zeiten sind längst vorbei. Stattdessen nehmen die Turniere den Vereinen noch die Zeit weg, wo die Hallen immer voll sind. Ich bin mir sicher, dass etliche Spieler froh wären, wenn die Turniere wieder nach der Saison stattfinden würden. Das wäre auch möglich. Und dann haben alle Nationalspieler, mal abgesehen von denen, die im Final Four der Champions League stehen, nochmal vor dem Turnier eine Pause.
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Dann erzähl doch mal, wer den Laden übernehmen soll. Da bin ich gespannt... und jetzt bitte nicht mit irgendwelchen Hirngespinsten anfangen. Trainer, die einen Verein oder eine andere NM coachen, stehen nicht wirklich zur Verfügung!
Doch, Vereinstrainer tun das. Nur der DHB möchte eben keine Doppelfunktion und schließt das komplett aus. Ausnahmen gibt es nur, wenn wie bei den Frauen der Kumpel ins Amt gehoben werden soll. Dann darf das für ein paar Monate noch gemacht werden.
Aber im Ernst: Ich habe das Spiel nicht gesehen. Wenn ich aber lese, dass man das Spiel der Österreicher mit dem siebten Feldspieler, was ja nun mehr als zu erwarten war, nicht mit Tempo und der schnellen Mitte entgegnet, dann frage ich mich inwiefern das Trainerteam sich dahingehend vorbereitet hat.Es wird aber kein Medium das so richtig kritisieren, weil man es sich eben sonst verscherzen könnte. Im Fußball wäre Gislason wahrscheinlich längst weg vom Fenster, machen wir uns nichts vor. Ich komme mit ihm gut aus und denke, dass er sehr professionell ist. Er selbst kann auch mit Kritik umgehen. Aber der DHB eben kaum bis nicht. Für den größten Handballverband der Welt liegt dort eine Menge im Argen. Man redet sich die Dinge immer so, wie man sie gerade braucht.
Das fehlende Tempo wird aber auch eine taktische Vorgabe des Trainerteams sein, denn in ihren Vereinen agieren die Spieler teilweise ganz anders. Ich glaube, dass der gefühlt freiwillige Verzicht auf Tempo für unser Team ein großes Problem ist. Wer Tempo spielt, geht aber auch mächtig ins Risiko und ist mutig. Das sind wir nicht. Wir sind immer auf Vorsicht bedacht. -
Mit Ingenpaß und Cormann sowie drei, vier anderen Spielerinnen kann man in der zweiten Liga sportlich durchaus überleben. Allerdings fehlt die dauerhafte Perspektive, wieder aufzusteigen und sich das leisten zu können, aus meiner Sicht komplett. Und der BHC wird in den nächsten zwei Jahren aufsteigen, dann wollen Spielerinnen aus dem Rheinland dann wohl vermehrt dort spielen.
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Eigentlich braucht der Handball gar kein Olympia, wenn man mal schaut wo die nächsten Sommerspiele stattfinden, ist das für die meisten Fans sowieso nicht so prickelnd
2028 LA
2032 Brisbane
2036/ 40 irgendwo in Indien, Katar, S-Arabien, Indonesien, Ägypten, Südafrika, Südkorea, Mexiko
Mutige Aussage. In wie vielen dieser Länder oder Städte bist Du denn schon gewesen, um das so pauschal sagen zu können? Und was soll da für Fans nicht prickelnd sein? Ich bin mir sicher, dass wir in Los Angeles und Brisbane großartige Gastgeber haben werden, da sehe ich gar kein Problem. Ja, das ist nicht ums Eck, aber für die ist nichts in Europa ums Eck. Und die große Mehrheit der Menschen lebt außerhalb Europas.
Abgesehen davon ist die Diskussion relativ müßig, aber vielleicht mal eine Diskussion im Podcast wert. Die Regeln der Spiele schreiben nämlich vor, dass Wintersport auf Schnee oder Eis ausgetragen werden muss. Das sehe ich jetzt beim Handball nicht so ganz. Ich würde die jährlichen Turniere eher ans Saisonende schieben. Das wäre dann für alle, außer eben Nationalspieler, ein deutlich längerer Sommer.