Hat Mappes seine Halbwertszeit beim VfL schon wieder überschritten? So sehr Mappes ein Familienmensch ist, so sehr ist er als Profi ein ziemlicher Wandervogel.
Es gibt Spieler, die in ihrem heimischen und familiären Umfeld stark verwurzelt sind und dort auch ihre besten sportlichen Leistungen abrufen können. Mimi Kraus war hier das beste Beispiel, auch Steffen Fäth gehörte zu diesem Kreis. Dominik Mappes wollte schon bei seinem ersten Wechsel von Hüttenberg zur HSG, was seinerzeit von Kai Wandschneider unterbunden wurde. Wie man hört, fährt Dominik Mappes genau aus den Eingangs genannten Gründen fast täglich von Hüttenberg nach Gummersbach. Wenn sich jetzt die Chance zu einer Rückkehr nach Wetzlar ergibt, sollte er diese nutzen! Bei allem Respekt für seine bisherigen Leistungen beim VFL, dort gehört Pregler auf der Spielmacherposition die Zukunft. Deshalb wird Mappes dort mal als Episode in die Analen der Oberbergischen aufgenommen werden, in Wetzlar kann er sich aber "ein Denkmal", setzen, das weit über die Zeit seiner aktiven Zeit als Spieler gehen und auch seine weitere berufliche Absicherung sichern kann. Ihn hier jetzt leichtfertig als "Wandervogel" abzutun, wird Dominik in keinster Weise gerecht!