Beiträge von Hoelle-Sued

    Nö...warum ? Legst Du jetzt fest, dass das "Wiederholungsspiel" das Allheilmittell ist. Warum dürfen andere das nicht als ungerecht empfinden ?

    Ähm nein, aber ein Spiel wird als "Handballspiel" ausgetragen, also sportlich. Ein "Tor" (welches nicht erzielt wurde (Gründe egal, es wurde nich ERZIELT!!!) am grünen Tisch gutzuschreiben ist eben KEINE sportliche Leistung. Wo lege ich da etwas fest, das liegt schlichtweg am Sachverhalt. Schwieriger wäre das im Minden-Spiel, wenn ein Tor erzielt wird, aber nicht gezählt wird....

    Ich wollte damit sagen, dass es bei vier Regelverstößen keine fairen Lösungen mehr geben kann.

    Egal, welche Regeln man da nimmt - es würden immer Teams unfair benachteiligt werden.

    Richtig, das Problem muss bestmöglich an der Wurzel gepackt werden und nicht an der Blüte. Aber genau da sehe ich (wie Du wohl auch) keine vernünftige Ansätze. Alles "Gelabere" bzgl. Schulung und Delegierten verändert nicht die Fehlerkomponente Mensch. Daher Abänderung der Regelsachlage in bestmöglich fairer Weise und eben Einbezug von weiteren Menschen (gegnerische Mannschaft) bzgl. "Aufsicht" und "Verantwortung" um die Fälle am Ende rechtlich deutlich zu minimieren.

    Passiert durch ein Wiederholungsspiel doch auch! Zudem könnte es noch viel weiterreichende Folgen geben, die auf der Platte gar nicht mehr möglich gewesen wären. Stell dir vor die Konstellation wäre so, dass durch einen Sieg von Essen nicht nur Dessau, sondern auch z.B. der TuS-N (anstatt Konstanz) absteigen würde, als völlig unbeteiligte und eigentlich gerettete Mannschaft! Hätte in den 3 Sekunden doch gar nicht mehr passieren können.

    Ich empfinde ein Wiederholungsspiel hier ungerechter und finde schon, dass es als Entscheidung durch ein Gericht nicht nur zwingend Wiederholung geben sollte!

    Also es kann max. EINE Mannschaft "benachteiligt" werden. Wie es zu zweien kommen können sollte (egal ob gründer Tisch, Wiederholungsspiel, etc.) musst Du mir erklären, vor allem im Sinne von ZWEI Absteigern. Bzgl. Absteiger ist das für mich (wenn ich jetzt keinen krassen Denkfehler mache) mathematisch unmöglich.


    Daher zurück zur Thematik "grüner Tisch" va. "Wiederholungsspiel". Wiederholungsspiel ist und bleibt "sportlich", das zweite eben nicht mehr.

    Verstehe was du meinst...deshalb auch meine weitere Ausführung als Meditation/Vergleich...würde ein Wiederholungsspiel nicht ausschließen, aber sicher solche Verfahren abkürzen, weil nicht immer ein Widerholungsspiel notwendig wäre

    ....

    Na es kann nur die HBL und die zwei Vereine des betreffenden Spiels sein. Weitere, indirekt betroffene Vereine, könnte man maximal ggf. anhören, mehr nicht!

    Wie soll das bei einer Mediation dann funktionieren, wenn ein Dritter durch eine "Einigung" am grünen Tisch einen wichtigen Platz verliert? Ja, es geht hier bzgl. Essen um den DHB-Pokal, jetzt stell Dir aber selbiges Szenario in Liga 1 um die Meisterschaft, CL-Platz, EL-Platz,... vor.

    Oder Essen würde im Moment auf einem Abstiegsplatz stehen und ein Tor "am grünen Tisch" würde für sie den Klassenerhalt bedeuten, dafür Hamm absteigen. Das Ding wäre wedern moralisch(medial sinnig, noch juristisch, weil ich mir nicht vorstellen könnte, dass hier der benachteiligte 3. Verein vor einem Zivilgericht verlieren würde, sollte er klagen. Der daraus entstehende Schaden wäre riesig.

    Sprich in einem Spiel wird am grünen Tisch aus einem "wahrscheinlichen" Tor ein sicheres Tor gemacht und deshalb verliert ein anderer Verein die Dt. Meisterschaft, CL-Platz, EL-Platz,...

    Man kann andere Vereine nicht außen vor lassen. Hier wird diskutiert, dass es schlecht ist, dass "Drittbetroffene Vereine" kein Einspruchrecht haben, BERECHTIGT, siehe Lübeck, etc. und dann willst hier bei "Drittbeteiligten" Vereinen max. anhören? Ein Drittbeteiligter (hier irgendwo Hamm, wenn auch sportlich "nur" bedingt, da ein Tor von Essen zum Unentschieden nicht helfen würde) muss eine Mediation ablehnen können. Hamm würde das hier 100% machen um seine eigene Chance zu wahren und somit wärst Du wieder da, wo wir jetzt sind.

    Es geht bei meinem Vorschlag nicht speziell um 1 Tor (war hier lediglich konkret auf das Spiel Essen vs Dessau bezogen), sondern dass wenn überwiegend wahrscheinlich nur eine bestimmte Folge auf dem Spielfeld hätte passieren können, die durch den Regelverstoß aber verhindert wurde, dann auf diese Folge entschieden werden kann. Natürlich muss vorher erstmal unter dem gleichen Maßstab wie auf Wiederholungsspiel entschieden wurde, die Situation überhaupt vorher auf - Spielentscheidend und überwiegend wahrscheinlich - festgestellt werden.

    Wir sind uns doch glaub alle einig, dass im Idealfall beim Spiel Dessau vs Essen nur noch maximal hätte ein Tor fallen können. In dem Fall hätte es Unentschieden bedeutet, was für Dessau positiv gewesen wäre im Nachhinein. Positives Ergebnis ist aber nicht mein Anspruch. Auch wenn es für Dessau negativ wäre und das 1 Tor den Abstieg bedeutet hätte, wäre es aus meiner Sicht richtig, wenn man von der Gesamtsituation auf überwiegend wahrscheinlich kommt. Dass Dessau das dann auch wieder als ungerecht empfinden würde und dann bestimmt doch lieber wieder ein Wiederholungsspiel hätte ist klar, man wird immer Argumente dafür oder dagegen finden.

    So wie von mir dargestellt kann es aber eben nur eine Folge geben (positiv wie negativ) die auch auf dem Spielfeld realistisch hätte passieren können. Beim Wiederholungsspiel kann eben eine Folge eintreten, die gar nicht real hätte passieren können (nämlich Niederlage für Dessau). Finde das verzwrrt noch mehr.

    Man könnte meinen Vorschlag anstatt als Urteil, ja auch als Meditation/Vergleich, also einvernehmliche Lösung ausarbeiten, gibt es bisher in der Sportgerichtsbarkeit ja glaub nicht(?). Erst wenn dies nicht zur Lösung führt, also eines oder beide beteiligten Teams damit nicht einverstanden sind, dann per Urteil ggf. auf Wiederholungsspiel entschieden wird.

    Ich verstehe Deine Intention und in diesem Fall (Fallkostellation) würde es auch funktionieren. Aber es lassen sich genug Fälle kostruieren, bei denen das zum Problem wird.

    Verändern wir hier in diesem Fall nur die Situation, dass dieses Ergebnis Dessau die Klasse hält, ein Unentschiedden würde aber Dessau absteigen lassen. Würdest Du wirklich mit einem Tor am grünen Tisch über Abstieg entscheiden wollen? Du schreibst für diesen Fall, dass es richtig wäre, was ich schlichweg verneinen würde. Die Wahrscheinlichkeit eines Tores durch Essen kann nichtmal exakt zwischen 0 und 100 % beziffert werden. Der eine kommt auf 60%, der andere auf 80%, der nächste auf 90%, etc. - aber egal welcher Wert, eine Lösung "sicher Tor" wäre falscher als das Chaos "Widerholungsspiel" - Das Wiederholungsspiel ist und bleibt eine "sportliche Lösung" (trotz aller Widrigkeiten), Tore am grünen Tisch mit weitreichenden Folgen wäre komplett unsportlich.

    Aus diesem Grund gibt es eben auch das Wiederholungsspiel. Auch eine "theoretische Fortsetzung der letzten 3 Sek" (wie von manchen gefordert) wäre fernab jeglicher Realität. Keiner hätte 60 Min in den Knochen,...

    Ziel 1 muss sein und das "anders als die Phrasen - Schulungen/Delegierter" (denn das lief schon schief), solche Fehler deutlich zu minimieren. Evtl auch mit Regeländerung, dass unerkannte (vom Kampfgericht / SR) Verstöße bzgl. Anzahl Spieler mit z.B. "5 Min-Strafe" geahndet wird um die Vereine selbst mehr in die Pflicht zu nehmen aufzupassen. Dazu die Möglichkeit einer Art "2. Buzzer" analog Challenge beim VAR in anderen Sportarten, dass die gegnerische Bank bei Erkennen von Verstößen "unterbrechen kann" zur Prüfung (solche Fälle gab es auch schon). Bei falschem "Buzzer" 2-Min um Schindluder zu vermeiden. Gerade Gegner passen oft besser auf, als Kampfgericht.

    Wobei all das hier kaum geholfen hätte, da selbst ein Buzzer mit Reaktionszeit von 1-2 sek. hier nicht die Chance für Tusem wiedergegeben hätte. Oder es wird eine Regel eingeführt, dass in solchen Fällen das Spiel zum Regelverstoß mit den Konsequenzen fortgeführt wird (Klare Formulierung in der Regel bzgl. Ballbesetzwechsel).

    Fällt dem Gegner der Regelverstoß ebenfalls nicht auf, so wird es zur "Tatsachenentscheidung" und ein späterer Einspruch wird dann unmöglich.

    Sicher auch zu verfeinern, aber ich würde sagen die Grundidee ist sinnvoller als das Geplappere von Schulung, Delegierten, etc. - was ins Leere laufen wird, auch wenn vielleicht eine Saison solche Fehler nicht mehr vorkommen, sie werden wieder vorkommen, weil da Menschen arbeiten.

    Hoelle-Sued

    Wir drehen uns wirklich im Kreis.

    Du verstehst den entscheidenden Punkt nicht.

    Falls Du meinst, dass es um den Punkt des Entstehens geht und nicht um den Punkt des Ahndens, das verstehe ich schon. Allerdings ist der im Augenblick der Spielfortsetzung eben vorbei. Oder wie willst Du das als Schiri handhaben, wenn selbige Situation mitten im Spiel passiert, 39 sek nach Spielfortsetzung vergangen sind und es dann dem Kampfgericht oder Schiedsrichter auffällt? 2 Min, je nach Situation Ballbesitzwechsel und eben Spiel geht ab dem Zeitpunkt weiter. Kannst ja nicht das Spiel 30sek zurückdrehen, evtl. Tore annulieren um den Fehler "von vor 30 sek." zu korrigieren.

    Somit geht es eben nicht um Zeitpunkt des Entstehens, sondern Zeitpunkt des "Ahndens". Und daher eben Ballbesitzwchsel mit Verlassen der Hand nach Ausführung des Freiwurfs.

    Wenn Du meinst, ich verstehe immer noch etwas nicht, bitte ich um Erklärung, gern auch per PM.

    Du unterliegst nach meiner Meinung einem "Irrtum", da Du juristisch die "günstigste" Situation als Begründung nimmst. Eben dadurch kein Ballbesitzwechsel.

    Wo aber steht, dass genau dies jusristisch so gesehen werden muss? Der Ball wurde "gespielt"! Somit wäre exakt in diesem Moment die ungünstigste Situation eingetreten, welche Essen eben für den Regelverstoß nehmen konnte. Sprich hier auch Ballbesitzwechsel inklusive.

    Wohlgemerkt kenne ich nur das Urteil, aber ich halte es absolut für denkbar, dass eben genau das der Fall war, Essen bemängelt den Regelverstoß, als der Ball gepislt wurde. Da kann doch kein Gericht hingehen und eben sagen, "ja wäre der Regelverstoß davor erkannt worden, dann wäre die Auswirkung nicht so schlimm gewesen" (und danach urteilen).

    In 13.3 steht ganz klar "wenn der BAll nicht im Spiel ist" - Essen musste doch nur den Regelverstoß NACH "Ball im Spiel" angreifen und alles ist gut. Ich denke, dass hat HOK auch so gemacht und dazu den "Zeifaktor" mit "in der Sekunde" noch geschickt formuliert.

    Danke für die Berichtigung und Information. Einzig bzgl. Corona-Pandemie will ich ergänzen, dass juristisch diesbezüglich kaum "Recht gesprochen wird/wurde". Sprich diese Zei juristisch eher nicht als Referenz angesehen werden kann (auch wenn es vielleicht prakatisch anders versucht wird).

    Für diesen Fall bedeutet Deine Information aber sogar noch weniger "Handlungsmöglichkeit" der Vereine, denn jeder Spieler der vor 6 Monaten einen Urlaubsantrag stellte nach dem letzten Spieltag, dem konnte faktisch nichts entgegengesetzt werden und er muss eher genehmigt werden. Die "Theorie/Möglichkeit" eines Wiederholungsspiels ergibt sich ja genaugenommen das ganze Jahr, auch unabhängig von Großturnieren. Siehe aktuell U21-WM, ja, nur U-21, aber Spieler sind betroffen.

    Also war der Vorwurf Bohmanns arbeitsrechtlich noch verrückter, da eben bei Urlaubsantrag VOR einigen Monaten nichts entgegen stand. Dazu wurde erstinstanzlich ein Wiederholungsspiel abgelehnt, was somit auch den Handlungsspielraum danach komplett einschränkt. Die Aussagen bzgl. HOK ist der gegnerische Anwalt, daher Nachholspiel wahrscheinlich, ist keines, was juristisch herangezogen werden kann.

    Was ich dann meinte, war offensichtlich aus einem Tarifvertrag, 2/5 von 30 Tagen sind meine 10 Urlaubstage....


    Sie müssen es in ihrer Begründung auch auch gar nicht mit aufnehmen, hatte ich bereits dargestellt. Sie haben aber in der Begründung festgestellt, dass das Spiel mit Ballbesitzwechsel fortgesetzt wird. Es gab es ein Gutachten dazu. Für alle Verfahrensbeteiligten war es einfach klar. Und das ist entscheidend.

    Laut Urteil war es nur ein Anwalt in der zweiten Instanz, und der hat das optimale Ergebnis für seinen Mandanten rausgeholt.

    Da der Ballbesitzwechsel von keiner Partei in Frage gestellt wurde, haben die Richter ihn wahrscheinlich auch nicht richtig (oder gar nicht) überprüft. Im Urteil wird er überhaupt nicht begründet. Kein Regelbezug. Nix.

    Das von OKO möchte ich noch ergänzen und stelle Rheiner einmal direkt die Frage bzgl. "fomuliertem Urteil":

    Im Urteil steht klar drin "in der Sekunde des Wideranpfiffs", was zeitlich den gespielten Ball (siehe Realität im Spiel) impliziert. Ab da würde die Argumentation von Rheiner auch komplett ins Leere laufen, denn nach gespieltem Ball sind es eindeutig 2 Min. Hier sehe ich aus der Urteilsformulierung also max. den Ansatz "Restzeit", denn dadurch wären es eher 2 Sek, statt 3 Sek gewesen.

    Wo ich bzgl. "Überprüfung der Ordnung" des Urteils aber noch am meisten Angriffspunkte sehe, ist die Formulierung "Einwurf". Hier wurde ein Fehler in der Formulierung gemacht, wo ich nicht sicher bin, ob das nicht ein offener Spalt in einer juristischen Türe ist, was oben beschriebene zeitl. Sichtweise (bzgl. Ballbesitzwechsel) dazu zusätzlich angreifen könnte.

    Wer hierbei das "einwandfreie Vorgehen" aller Parteien sieht, da hätte der Fehler "Einwurf" im Urteil auch nicht passieren dürfen...

    Dass aus formellen Gründen dieses Spiel nachgeholt wird, weil es die Statuten nicht anderes vorsehen, wurde hier schon ewig und drei Tage durchgekaut. Was aber nicht bedeutet, dass diese Regularien richtig sind.

    Aus Gründen der Fairness, schlage ich vor, dass dieses Spiel remote ausgetragen wird . Vielleicht über Teams. Vielleicht bekommen wir auch noch einen Nachhaltigkeitspreis soll wohl aussehen wie ne goldene Ananas. :)

    Im Sinn von "Streamwiderholung" und bei 59:54 bricht das Signal überraschend ab? Der Ticker zeigt dann am Ende ein Unentschieden... - Fall erledigt.

    Weil dann Hamm klagen wird, weil sie nur wenige Tage Zeit hätten, eine Drittligamannschaft zusammenzustellen. Das ist für mich ein valides Argument.

    Wieso? Saisonende ist und bleibt der 30.06.

    Dazu wäre diese Klage eher sinnig, wenn Sie nicht genug Zeit hätten für Liga 2 zu planen. Denn ein Klassenerhalt wäre das "Überraschendere", als eben der Abstieg.

    Hätte was, Klage wegen überraschendem Klassenerhalt und damit verbunden zu kurzer Zeit Planungssicherheit... :D :D :D

    Die aber normalerweise in den Versicherungsbedingungen so etwas nicht abdeckt. Aber möglicherweise haben wir da auch unterschiedliche Produkte, weshalb das bei Dir zutreffend ist oder man kann es mit einer erhöhten Prämie abschließen, keine Ahnung. Aber wie oft ist das bisher vorgekommen, dass dieses Risiko entsprechend abgesichert werden muss?

    Andere (rhetorische) Frage: Wenn, wie es Dessau sich vorstellt, das Verfahren früher abgeschlossen worden wäre (was ja wohl die Vereine so gezogen haben 🧐), hätten die Spieler dann keinen Urlaubsanspruch gehabt bzw. die Urlaube schon gebucht gehabt?

    Ich nehme exemplarisch diesen Beitrag bzgl. Urlaub und Reiserücktrittsversicherung:

    Urlaub - Einem AG muss nach meinem Wissen einem Arbeitnehmer 10 Tage Urlaub nach Wunsch des AN anbieten, sprich 10 Tage darf sich ein AN frei aussuchen. Wann soll das ein Verein gewährleisten, wenn nicht NACH dem letzten Spieltag? Daher laufen für mich alle "klugen Vorschläge", solche juristischen Probleme in Zukunft einzuplanen, komplett ins Leere, da sie nicht realistisch mit dem Arbeitsgesetz vereinbar wären.

    Reisrücktrittsversicherung - Ich kenne auch keine Versicherung, die so etwas abdeckt! Und wer soll auch hier die Kosten dafür bezahlen? Die HBL, der Arbeitgeber? Schließlich kommt daher das Problem und nicht von der Arbeit der Spieler.

    Das wird ein nahezu nicht lösbares Problem. Einzig über kürzere Fristen, veränderte juristische Wege, etc. (hier könnte man aber auch schnell gegen höheres Recht verstoßen) könnte die zeitliche Komponente verkürzt werden und/oder per Art "gentlemens Agreement" (sofern keine sportlichen Folgen drohen) von Einsprüchen abzusehen.

    Dessau hätte wissen müssen, dass es bei der Argumentationslage, wie sie war, wahrscheinlich ist, dass das Bundesgericht auf Wiederholungsspiel entscheidet.

    Vor allem mit Helge als Anwalt.

    Was änder das an Kosten, welche VOR diesem Sachverhalt leigen, wie eben Urlaubsgenehmigungen und folgende Urlaubsbuchungen?!

    Denkt hier wirklich die MEhrheit, die "Urlaubssachverhalte" entstanden erst NACH diesem Spiel?

    Und selbst das Argument "vorauseilender Gehorsam" läuft ins Leere. Hätte Dessau vorsorglich alles stornieren lassen und das Urteil wäre anders ausgefallen, was dann= Unabhängig davon, dass es VOR Urteil gar keine Rechtsgrundlage dafür gegeben hätte!

    Ein eigentlich einfacher Sachverhalt (weil es die meisten kennen) wird hier komplett vereinfacht. Ich will den User hier sehen, der im Januar seinenUrlaub einreicht, mist seiner Familie plant, im Februar für 3.000 Euro 2 Wochen bucht und Mitte April kommt sein Arbeitgeber "geht nicht, da gibt`s ein Gerichtsverfahren" (da unklar, könnte aber sein, geht doch...).

    Da sagt hier natürlich jeder generös zu seinem Arbeitgeber "Kein Problem, ich stehe bereit und die Stornokosten übernehm ich auch, auf Überstunden verzichte ich auch noch,..."


    DIESE Urlaubsproblematik ist die Schuld von GAR KEINEM, da sie in der Natur der Sache liegt. Aber genau das macht Bohmanns Aussage so frech und unverschämt! Vor allem, da ich jede Wette eingehe, hätte der DRHV "vorausschauend" genau das eingeleitet und die Urlaube stornieren lassen und das Urteil wäre anders ausgefallen, dann wäre Bohmann Aussage gegeteilig "wie könne man vor Urteil handeln..." -> die Kosten muss der DRHV natürlich selbst tragen....

    Die HBL trägt die Kosten für ein Wiederholungsspiel.

    Direkte klar, das ist geregelt. Indirekte, wie hier Kosten für Urlaubsstornierungen, Auszahlen von Überstunden, etc, das ist in meinen Augen nicht klar geregelt, da es eben keine direkte Spielkosten sind! Aber genau dazu äußert sich Herr Bohmann "großzügig". Und ca. 150k "unkalkulierte Kosten" sind für die HBL alles andere als n Pasppenstiel. Das liebt vermutlich eher über Bohmanns Jahresgehalt!

    Das Ding wird finanziell ein extrem teures Vergnügen! Ich fordere ja nichts anderes, dass der mit der großen Klappe (unter dessen Verantwortung das Murmeltier jährlich grüßt) eben analg der Verantwortung und der großen Klappe auch die "VERANTWORTUNG" trägt. Ansonsten soll er kleine Brötchen backen und die Fehler der HBL eingestehen! Hat er das irgendwo?! Nein, er teilt dagegen aus gegen einen Verein, der nicht einmal direkter Verfahrensbeteiligter war (für unvermeidbare Sachverhalte - Der Urlaub und Buchungen fanden eher nicht "ab Mitte April 2025" statt!!! DAS ist in meinen Augen extrem unverschämt!

    handballer 2105,

    "Emotionen raus", sage ich "nein, es ist Schaum vorm Mund", wenn Menschen die Verantwortung tragen für diese Verantwortung bezahlt werden, aber im Fall der Fälle nichts anderes tun als das Geld "anderer" generös ausgeben.

    2 Mannschaften 15 AG plus (Spieler, Trainer je Team) wird der "Familien-"Urlaub gecancelt. Also 2.000 Euro pro Urlaub ist da alles andere als übertrieben. 60k Kosten "Entschädigung", dazu "Auszahlung entgangener Urlaub", hier also ca. 3 Wochen pro Mannschaft, also ca. 1/20 pro Gehaltsetat ZUSATZLICH (konservativ). Sagern wir also 1/10 (2 * 1/20) und 1 Mio Gehaltsetat als Zusatzkosten wegen Auszahlung, sprich nochmal 100k, so kostet dieser "Mist" (nicht juristisch) die Vereine schnell 150k.

    Unter Bohmann ist es ein Jahr her, dass in Liga1 Chaos herrschte und jetzt VERLIERT die HBL vor Gericht und er äußert sich, wie ein Sieger "Damit muss man rechnen, Urlaub? - war doch denkbar,..." Wenn diese Kosten vom Gehalt Bohmanns abgezogen werden, dann darf er sich so äußern, ansonsten bleibt das eine unglaubliche Frechheit!

    Nimm mal die Emotionen raus!

    Ich gehe davon aus, dass man aus diesem Fall lernen wird und zB. die Fristen verkürzt.

    Und wenn die Vereine ein Wiederholungsspiel nicht im Blick hatten, dann haben sie unprofessionell gearbeitet.

    Natürlich ist das ärgerlich und Bohmann hat sich vielleicht unglücklich ausgedrückt aber in der Sache hat er recht.

    Wie will man bei Urlaubsgenehmigung vor z.B. 6 Monaten ein Wiederholungsspielt vom Saisonende "im Blick haben"? Vorsorglich allen Spielen den Urlaub "stornieren, Kosten ÜBERNEHMEN" und wenn das Urteil anders ausfällt, dann trägt man x-Tausende Euros wegen "vorauseinlendem Gehorsam" selbst?!

    Der Sachverhalt war doch erst klar, NACHDEM offensichtlich (logisch) Urlaube genehmigt und gebucht waren! Und mit Sachverhalt meine ich die "rechtlich offene Problemstellung".


    Also wo ist da den Vereinen bzgl. Urlaub überhaupt ein Vorwurf zu machen?! Oder glaubst Du die HBL, in Persona Bohmann hätte eine "Blanko-Kostenübernahme" VOR Urteil unterzeichnet?!

    Was hier vergessen wird, es ist rechtlich "TUSEM gegen HBL" und NICHT "TUSEM gegen Dessau"! Die HBL hat verloren un muss somit auch FolgeKOSTEN des Urteils übernehmen! Vor Urteilssprechung hätte sich Bohmann doch sicher komplett gewehrt, spricht jetzt aber "generös" von "muss man mit kalkulieren". Dessau war NICHT der Klagegegner!

    Ich wäre für ne 20iger Liga. Aue kriegt noch mal ne Chance.

    Richtig so...Lübeck -Schwartau sollte auch noch mal ran. Ich wäre für ...alle bis Platz 10. spielen noch mal gegen Essen. Play-Off zum Abstieg mal was ganz neues.

    Saisonwiederholrung wäre das einfachste! Laut Bohmann kein Problem, sprich get innerhalb von 34 Tage zwischen Mitte Juni und Anfang August. :D Sollte da jemand eingreifen, Wiederholung der Rückrunde zwischen Ende Mai und Ende Juni!

    Bohmann hat sich wieder komplett blamiert, wird aber hier "teilweise" in Schutz genommen=! Wie, warum?!

    Zur Erinnerung, der Rechtsstreit war Tusem gegen HBL!


    Sprich bzgl. seiner "Lapidaren "Urlaubs-Fomulierung" gggn Dessau bleibt die Schuldsuche nur bei der HBL, lso ihm! Ich hoffe, die HBL erstattet dem DHRV alle entstandenen Kosten (und auch dem TUSEM) UND Z)EHT diese Kosten dem obersten Verantwotlichen vom Gehalt ab!!!

    Er verantwortet, bekommt Gehalt für diese Verantwortung, muss folglich auch die Konsequenzen dieser Verantwortung tragen!

    Wird das passieren? NEIN! Warum nimmt man so jemand aber noch in Schutz?

    Wurde es geschafft nach dem "Debakel" -Mann zu viel- gegenzusteuern? Wurde diesbezüglich darauf angemessen reagiert (Eilverfahren - sollte die Meldung des DHRV stimmen?!)?

    Und dieser Mensch äußert sich Arbeitrechtlich "höchst fragwürdig" - Urlaubsplanung, wozu, es gibt keinen, da etwas passieren kann und DAS muss man einplanen. Da geben ihm noch manche recht?

    Am Ende gewinnt überraschend der DRHV, und HOFFENTLICH stellen BEIDE Vereine ihr Kosten vollumfänglich der HBL in Rechnung!!!

    Ein sehr klares und sachliches Statement aus Dessau. Die Perspektive ist für mich vollumfänglich nachvollziehbar.

    Was mich aber stutzig gemacht hat war der letzte Absatz:

    "Das Urteilsergebnis war nicht am Verfahren beteiligten Personen und wohl zumindest einem Club bekannt, noch bevor es uns zugestellt wurde. Gleiches gilt für sich aus dem Urteil für die Liga etwaig ergebene Handlungsoptionen (19er Liga). Belege hierfür gibt es. Ein solcher Ablauf wirft in verschieden Hinsicht Fragen auf."

    Worauf spielen sie da konkret an? War das Verfahren "undicht"? Falls ja wäre das ein weiterer Skandal in diesem Potpourri der Skandale...

    Ich habe da schnell an Hamm gedacht, weil ja einer bei der HBL sitzt. Nicht gut, aber auch kein Skandal, wie hier teilweise vermutet.