Beiträge von SLN!

    Hüttenberg und Konstanz spielen auch stärker als gedacht.


    Wenn Konstanz noch seine Abwehr in Griff bekommt, dann kann da noch mehr kommen. Haben interessanten dritten Torhüter, der leider noch nicht gespielt hat und ein Spieler ist wohl noch verletzt.

    Hallo Zusammen,
    ich wollte nach eurer Expertise zum Thema Spielerberater fragen:


    Grundsetting: - Junger Spieler 17-21 Jahre
    - (bisheriges) Leistungsniveau 3. (und 2.) HBL
    - höchste Eigenmotivation mit Ziel in der höchstmöglichen Liga zu spielen


    Ich wäre für valide und ernstgemeinte Antworten dankbar.
    Vielleicht könnt ihr auch diese Unterpunkte hierbei beleuchten:
    - "Wen würdet Ihr vorschlagen": Namen der Person oder des Teams
    - Interesse und Erfolge junge Spieler weiter nach vorne zu bringen
    - Macht ein Spielerberater Sinn?
    - Netzwerk
    - grobe Kosten (bei Bedarf auch ohne Nennung von Namen)
    - Leistungsangebot und Vertragsgrundlagen (bei Bedarf auch ohne Nennung von Namen)
    ("hierüber habe bisher zu wenig "Ahnung"", wie z.B. Organisation von Einzeltrainings in Spielpausen, Ansprechbarkeit, Kontaktaufnahme mit "höherwertigen" Vereinen ("versteht sich von selbst, dass immer Respekt für alle Handballvereine besteht!"), Vertragslänge, leading by objectives, ect.)


    Schon mal besten Dank für Eure Antworten!
    SLN!

    Hallo Zusammen,


    Wo würdet ihr das u.g. Thema platzieren, um wirklich valide und vernünftige Antworten zu bekommen.
    Mich interessiert als nächstes das Thema „Spielerberater“ für den beginnenden, jungen „Profi“.
    Als Grundsetting:
    Alter: 17-21 Jahre
    Derzeitige Leistungsklasse: 3. und 2. Bundesliga


    Wo soll ich das Thema starten, 2 HBL oder doch „kleiner und feiner“(aber wo genau)?
    Besten Dank für Eure Antworten!
    SLN!

    Das ist Alles sehr theoretisch, so dass die Antworten auch nur theoretisch sind.
    Auslösender Mechanismus und damit die Folgen unklar. Damit ist auch die Diagnose unklar. Aus der Diagnose wird aber die Therapie abgleitet.


    Der Muskel ist der Motor, welcher seine Kräfte durch Sehnen oder direkt meist zu zwei Seiten auf den Knochen überträgt.
    Schmerzen können durch den Muskel direkt (Triggerpunkt oder direktes Muskeltrauma), aber auch über die gezogenen Sehnenansätze entstehen.
    Da das Muskelsehnen- System durch Nichtentspannung dauerhaft zieht, werde gerne auch mal Gelenke "falsch" eingestellt und es kommt zu Gelenkblockierungen (Torticollis der Halswirkelsäule).
    Muskeln mögen gerne Wärme, Massage und sanfte Bewegungen, Sehnenansätze mehr Entzündungshemmung und Ruhe, Blockierte Gelenke/eingeschränkte Bewegungsebenen freie Beweglichkeit.
    Das Kinesiotaping kann prinzipiell unter Spannung oder entspannt (wulstbildend) geklebt werden. Unter Zug kann man auch schmerzhafte Bewegungsrichten hemmen.


    Somit kommt bei Torticollis ein Zusammenspiel aus Physiotherapie mit Triggerpunkttherapie, Dehnung, Detonisierung der Muskeln (u.a. kinesiotaping als Retard Nachbehandlung), eV. Ultraschall/Strom zur Entzündungsreduktion , ev. NSAR ebenfalls zur Entzündungsreduktion und Ev. Mobilisation oder Manipulation/Chirotherapie zum Einsatz.

    Das kann man ohne Information (Alter, Gewicht, Wachtumspotential, L-R-Händer, Bewegungsablauf, Leistungsstufe ect. pp) nicht sagen.
    Am besten frägst Du Deinen Trainer, wo er deine Defizite sieht und welche Übungen er dir rät. Der kennt sich am besten.
    Oder schau mal auf YouTube unter Handball Training/Übungen ect.
    Solltest Du noch jung sein, dann mach weniger handballspezifische Übungen sondern viel allgemeine Geschicklichkeit/Beweglichkeit/Koordination (Slack Line, Bodenturnen, Judo, Lifekinetik ect.). Das hilft später ungemein beim Handball.
    Ball gegen die Wand donnern ist zwar langweilig, dafür hast du hinterher einen gewaltigen Wurf. Dies auch mit deinem nichtdominanten Arm immer wieder probieren, wie ein Fussballer der links und rechts schiessen kann. Auch das Abspringen mit dem linken und rechten Ball hilft später ungemein weiter.
    Gruss SLN!

    Wenn dir ein Orthopäde oder Traumatologe 6 Wochen Stöcke "aufbrummt" steckt meistens mehr dahinter. Häufig kommt es Knochenkontusionen (Quetschungen) mit Bone bruise (Flüssigkeit im Kochen) die solch eine längerfriste (6 Wochen) Teilbelastung nötig machen. Für die Bänder ist dies nicht nötig. So oder so verkürzen bei längeren Ruhigstellungen auch andere Kapselbandstrukturen, aber auch die Unterschenkelmuskeln. In den ersten 6 Wochen bildet sich ein "lose" Narbenstruktur um die gerissen Bänder. Ein Ausstrecken des Fusses (Plantarflexion) ist hier fatal, da es zu einem Aufspannen des Bandes und damit zu einem "Ausleiern" kommt
    Diese Verkürzungen/ passiven Bewegungseinschränkungen gilt es primär zu beheben, damit das Gelenk frei Laufen kann. Die Narbe beginnt sich entsprechend der Belastung mit der Ausrichtung und Aushärten seine Faserstrukturen und ist demnach noch nicht belastungsstabil für stärker Belastungen. Alltagstauglich schon. Es sollte deshalb für Sport noch mit Orthesen gegen Überbelastungen geschützt werden. Zudem gesellt sich ein Muskelaufbau für den gesamten Unterschenkel insbesondere der Peonealsehnen, welche den Fuss seitlich anheben und damit vor einer erneuten Supination schützen. Unter der Orthese (auch schon direkt nach Trauma) kann mit elastischem Kinesiotape gearbeitet werden, welche genau entlang der Bandfunktion unter Spannung geklebt werden, damit es Bandenden mehr nähern und der Talus (Knochen für unteren/distalen Ansatz des vorderen Aussenbandes) vor einen Herausdrehen schützen.
    Bänderriss ist nicht gleich Bänderriss. Ist ein oder sind zwei Bänder gerissen, ist die vordere Syndesmose beteilig, ist die vordere Kapsel eingerissen, hat sich ein Bonebruise eingestellt, Knorpelschäden??. Ist es das erste Mal oder schon öfters? All diese Parameter spielen ein Rolle, so dass es kein allgemeingültiges Schema gibt. Richtlinien schon.
    Nach 6 Wochen Stöcke sind bei Dir wohl erst einmal weitere 3-6 Wochen zur Rückgewinnung der passiven Beweglichkeit, Gewichtsbelastung Aufbau axial/Gangschule und Muskelaufbau undleichte Stabiübungen primär ohne starke Gewichtsbelastung nötig. Dann zunehmend Aufbelasten und Stabiübungen steigern. Danach können Sportspezifische Test über dein Wettkampftauglichkeit Auskunft geben.
    Mein Sohn hatte beide Aussenbänder, die gesamte vordere Gelenkkapsel und eine Quetschung des Innenbandes erlitten als er nach ein Sprung auf dem Fuss eines Gegenspieler gelandet ist. Nur leichter Bonebruise im Talus. Er konnte nach dem schwereren Bänderriss nach 6 Wochen mit Training und Orthese in der Halle beginnen. Haben in dieser Zeit schon unter strenger Kontrolle der Bandlänge! (orthopädisch Nullgradposition; allgemeine Betrachtung 90°Stellung) mit einem schmerzfreien! Belastungs- und damit unspezifischen Muskelaufbau begonnen. Er war nach 8 Wochen mit anliegender Sportorthese wieder wettkampffähig. Hat aber unter Belastung noch weitere 6 Wochen leichte Beschwerden, welche ich mit Leukotape als Endbegrenzer und Kinesiotape zur dynamischen Unterstützung auffangen konnte. Hast Du diese Möglichkeit nicht, dann die Orthese lieber länger tragen. Hierunter aber zwingend Stabilisierungsübungen weiterführen.
    Gute Besserung! SLN

    Ligamys ist eine Kreuzband erhaltende Operationstechnik nach einem Riss des vorderen Kreuzbandes VKB (eine Sehne ist mit einem Muskel verbunden, ein Band wird rein passiv aufgespannt). Alternativ wird das InternalBrace- System verwendet.
    Beide Verfahren ziehen im Verlauf des gerissenen Bandes ein künstliches, nichtauflösendes (dünneres) Band ein, welches in der Zeit der Heilung des VKBs dessen Funktion übernimmt und dies deshalb in dieser Zeit schützt. Das VKB selbst wird wieder "genäht". Das VKB wurde schon führt genäht, hat aber auf sich alleine gestellt nicht gehalten, da die einwirkenden Kräfte zu hoch sind. Dies sollen nun die Bänder abfangen. (Gleichzeit werden zusätzliches Schäden im Gelenk -wie Meniskusrisse- gesucht und gehoben. Dies ist sehr wichtig, da man nicht alle Schaden immer im MRT sieht, diese aber auch zur Stabilität beitragen und bei Schaden eine Arthroseentwinklung begünstigen)
    Der grosse Unterschied liegt beim Ligayms in einer im Unterschenkel implantierten Feder, welche dem künstlichen Band als Aufhängung dient. Da natürliche Bänder anatomischer Weise auch eine Eigenelastizität haben, soll die Feder gerade diese (aber nicht mehr) Dynamik zulassen. Das InternalBrace ist hingegen an beiden Enden starr aufgehängt. Hierzu existiert auch eine biomechanische Vergleichsstudie.
    Die Erfahrungen seit Einsatz zeigen, dass jedoch nicht alle Rissformen auf diesen Weise versorgt werden. U.U. muss auch ein gleich eine Kreuzbandersatz durchgeführt werden (s.u. Patientselektion). Dieses "Risiko" kann man anhand des MRIs und der Arthroskopie abschätzen.
    Ärzte, welche schon über 100Stk. eingesetzt habe sehen das "Risiko" im Zweistelligen Bereich. Auch warnen diese vor überambitionierter Eigennachbehandlung des Patienten nur weil es ihm gut geht. Bei diesen übermotivierten Patienten sind die Ergebnisse nicht so gut, wie bei anderen.
    MRI Verlaufsstudien nach diesen Operationen sind in Arbeit, jedoch noch nicht vorhanden. Nach einer regulären VKB- Ersatzoperation ist in solchen MRI Studien das Kreuzband ein halbes Jahr nach Operation jedoch "am schlechtesten"/stärkste Flüssikeitsansammlung im gesamten Band. Dies ist aber genau der Zeitpunkt, wo sich der Patient wieder gut fühlt und auf's Feld geht. Häufig ist dies der Zeitpunkt an welchem es wieder zu Rerupturen kommt (Steinhäuser, Badstuber).
    Auch kommt es mit veröffentlichten (s.u.) 60% häufig vor, dass die Felderschraube wieder entfernt werden muss. Kleiner Eingriff, jedoch ein Eingriff.
    Diese misst bisher 1cm Breite, so dass eine eventuell VKB Ersatzplastik zu einem späteren Zeitpunkt -aus welchem Grund auch immer- genau in diesem "Knochenloch" stattfinden muss. Der Hersteller will dies noch auf 8mm reduzieren, so dass dieses "Loch" ggf. einfach noch direkt über bohrt/angefrischt werden kann. In der u.g. Studie waren dies 10%.
    90% waren nach zwei Jahren mit der Stabilität ihres operierten Knies zufrieden und gute Stabilitätscores. Da die Grunddaten schon aus den Jahren 2012 stammen und hier noch alle VKB-Rupturstypen gleichermassen versorgt wurden, könnte die Stabilitätsrate durch vorherige oder intraoperative Patientenselektion nun ev. auch höher ausfallen.


    Zusammengefasst handelt es sich um eine neue, durchaus überlegenswerte Methode zur Stabilisierung des Gelenkes nach frischer VKB Ruptur. Die OP muss in den ersten drei Wochen nach Ruptur durchgeführt werden (!) und kann bei erfolgreichem Verlauf ev. eine reguläre VKB Ersatzplastik umgehen. Diese kann bei Bedarf dann immer noch durchgeführt werden (Wahrscheinlichkeit ca. 10%). Durch die gleichzeitige Kniearthroskopie können Zusatzpathologie noch besser als im MRI erkannt und vor allem gleichzeitig behoben werden.
    Es handelt sich um ein kreuzbanderhaltendes, kniestabilisierendes Verfahren (Erfolg ca. 90%). Ob hierdurch die langfristigen Arthroseraten reduziert werden können, muss die Zeit zeigen.


    Weiterführende Literatur zu Ergebnissen:
    Bone Joint J. 2016 Jun;98-B(6):793-8. doi: 10.1302/0301-620X.98B6.35040.
    Dynamic intraligamentary stabilisation: initial experience with treatment of acute ACL ruptures.
    Kohl S1, Evangelopoulos DS1, Schär MO1, Bieri K1, Müller T1, Ahmad SS1.

    Könnte eine Subluxation gewesen sein.Kann aber auch etwas anderes oder eine Kombinationsvervetzung. Der Unfallmechanismus lässt viel zu. Tatsächlich erst einmal zum Arzt zur Primäruntersuchung mit Röntgen. Dann ggf. noch weiter zum Spezialisten.


    Thema Luxation der Schulter: Geschieht ein Auskugeln per Unfall, sind die Kräfte meist so hoch, dass die vordere Gelenklippe kaputt geht (passive Stabilisator).
    Wenn du Glück hast, dann ist deine Gelenkkapsel elastisch genug (Hyperlaxität) und überspringt es die Gelenklippe. Dies ist jedoch nur in 0-20% der Fall.
    Häufiger ist jedoch, dass die Gelenklippe kaputt geht. Manche heilen mit der nötige Ruhigstellung wieder aus. Dies Heilungsprozess ist jedoch alters- und geschlechtsabhängig. Männliche, junge Patienten haben die schlechteste Chance.
    D.h. nach 6 Wochen wäre die Primärheilung der Gelenklippe abgeschlossen. Dann solltest Du einen Schulterspezialisierten Orthopäden (keinen anderen) aufsuchen, der (In-)Stabilitätstest mit Deine Schulter durchführt. Sind diese positiv, dann wird ein i.a. Arthro-MRI durchgeführt , um den Schaden zu visualisieren.

    Hallo Sosias


    Nachtrag: wenn noch Metall drinnen ist, solltest Du keinen Strom anwenden.
    Deine neuen Ausführungen gehen leider schon in Richtung "Arthrose" (habe da auch mal etwas dazu geschrieben).
    Hier sind dann leider andere Faktoren als Handball wichtig:


    1. Schmerz und Schwellung -> = Entzündungen und fordert den Knorpelabbau
    2. Beinachse -> in deinem Fall X- Bein (laterale Tibiaplateauimpression) bringt mehr Druck auf Aussenseite und fördert damit den Abriss
    3. Körpergewicht -> fördert Abrieb
    4. Dehnungszustand das Muskulatur -> erhöht die Vorlast und fördert damit den Abrieb
    5. Knorperreserve -> sieh man im MRI und vorallem in der Arthroskopie



    ad. 1 So gut als Möglich keine Schmerzen haben und kein Schwellung provozieren!!!
    ad. 2 Schuheinlage mit Innenranderhöhung verteilt Dein Gewicht mehr auf de Innenseite; OP macht Sinn, wenn die Achse zu schlecht ist, ev. die Einlagen ein(zu)wenig helfen und es Dir (bei Lat. Tibiakopffraktur) nur aussen schmerzt. Gegen die Schmerzen hinter der Kniescheibe hilft diese nicht so gut. Sind die Schmerzen auch auf der Innenseite, dann Vorsicht mit der X-Beinkorrektur.
    Erste Knochenheilung 6 Wochen, Stöcke ca. 10-12 Wochen. Rauchen darfst du nicht. Auch nach der jetzigen OP nicht, da dies auf mehreren Wegen die Heilung verhindert!
    ad. 3 Du weisst was zu tuen ist
    ad. 4 Dehnen und leichtes Muskeltraining (Körpergewicht spielt dort keine Rolle) Schwimmen, Fahrrad ohne Schmerzen oder Schwellung aus zu lösen
    ad. 5 ist wie es ist, wird leider nicht mehr besser. Man kann mit "Knorpelaufbau"- Tabletten vom Arzt und den o.g. Punkten vielleicht den Fortschritt aufhalten/reduzieren


    Gute Besserung!

    In der aktuellen Phase hat man meistens 3 Probleme: Muskelarthrophie, Reduktion der Muskel- Koordination und die Narbe im Bereich der Rupturzone. Je grösser der Riss, desto grösser die Narbe und desto länger dauert der Aufbau und desto anfälliger ist der Muskel auf einen neuen Riss.
    Warum? Die Narbe ist unelastischer wie die umgebende Muskulatur und kann deshalb an den Übergangen wieder reissen. Auch sind die betroffenen Faser insgesamt zu kurz und es kann auf ganzer Länge der Faser zu Problemen bis hin zu einem neuen Riss führen.


    ad 1: genereller Muskelaufbau des betroffenen Muskels, der umgebenden Muskeln und der Gegenspielermuskulatur unter geschützten Bedingungen. Also nicht im Wettkampf. Sehr gut ist hier das exzentrische (-dehnende) Muskeltraining
    ad 2: Propriozeption- und Koordinationsübungen hinzu fügen
    ad 3: die Narbe und den getroffenen Muskel elastisch machen und halten. Sehr häufig kommt es erst zur Ruptur weil der Dehnungszustand zu schlecht war. Dehnungszustand für den Muskel und seinen Gegenspieler verbessern (ohne daran zu reissen). Den betroffenen Faserstrang insbesondere auf Spannung/Verspannung testen und mit einem Faszienball (Tennisball geht auch) gezielt in alles Richtungen massieren und damit elastisch machen und Verwachsungen lösen/dehnen. Nach anderen schmerzhaften Stellen (Triggerpunkte/lokale, schmerzhafte Muskelverkrampfungen) im restlichen Muskel suchen und ebenfalls mit dem Ball lokal massieren. Die Rolle walzt "nur" den gesamten Muskel aus, hilft aber auch das Gewebe auseinander zu drängen und Verklebungen zu lösen.
    Kompressionshosen und Kinesiotaping können nachfolgend helfen, ersetzen aber einen sauberen Wiederaufbau nicht.
    Die Profis haben Physiotherapeuten oder Ärzte, die die Muskeln auf Verhärtungen absuchen. Du musst es wahrscheinlich selber machen. Grundsätzlich kann man dazu sagen: "Da wo es zwickt, musst du nacharbeiten". Und taste den Muskel deines anderes Beins ab, nimmt das Gefühl der Muskelqualität mit rüber zum betroffenen Bein und arbeite an der gleichen Elastizität.

    Nach den Aufwärmen Schnellkraft-Training am Anfang deines Trainingszyklus machen. Dann sind die Glykogenspeicher noch voll und Du kannst dann auch wirklich deine aktuell schnellste Bewegung heraus holen. Z.B. 3x 6-8 Bewegungen, diese aber mit max. Schnelligkeit.
    Insgesamt aber nicht übertrainiern. Am Tag nach einem Training haben die Muskeln weniger Kraft. Die Superkompensation des Muskels/mehr Kraft findet zwischen dem 2-3 Tag statt, so dass du dann mehr Kraft (für die trainierten Muskelgruppen) als vorher hast und mit deinem neuen Training wieder einen positiven Impuls setzen kannst.
    In dieser Zwischenzeit für diese Muskelgruppen regenerativ arbeiten.

    Hallo Zusammen


    weiss jemand, welche Kosten für eine einmalige Hallensäuberung nach Harzmittelgebrauch entstehen (ev. Strafe und Reinigungskosten professionelle Reinigung)?
    Kann man dies mit gutem Ergebnis auch selbst durchführen?
    (Bitte keine Antworten bez. Harz in der Kleidung oder ob Harz im Handball generell Sinn macht)


    GRuss SLN

    Hallo
    allein die Diagnose bestimmt die Nachbehandlung. "Die" Ärzte wollen mir ihren Patienten ein sicheres Ergebnis erzielen.
    Durch die Hintertüre sein eigenes Behandlungsschema durch zu ziehen, ist ein unkalkulierbarer Weg. Oft liegt in der OP nur 50% des OP-Erfolgs und die restlichen 50% in der Nachbehandlung. Will heissen, dass die Nachbehandlung einen wichtigen Teil des Gesamtkonzepts darstellt.
    Im Internet bekommst Du vielleicht die Antworten welche du hören willst, aber nicht zwingend auch die richtigen.
    Wenn du zu deinen Ärzten so viel Vertrauen hast sich "unter ihr Messer" zu legen, dann solltest du auch in ihr Nachbehandlungsschema das gleiche Vertrauen haben.
    Manche erfolgsversprechenden Operationstechniken werden Patienten mit schlechter Compliance gar nicht erst angeboten.
    Würde zu einem offenen Miteinander mit deinem Operateur raten. Stell dort deine brennenden Fragen.
    Gute Besserung SLN

    Hallo Topha
    darf ich aus deinen Antworten schliessen, dass du ein Entscheidungsträger hinsichtlich der TV- Präsenz von Sportarten im Öffentlich-Rechtlichen bist oder zumindest nahe dran? (nur rhetorische Frage)
    Die Präsenz vieler Sportarten ist schon richtig. Doch zumeist sind das für sich abgeschlossen Einzelevents. Auch hier nur jedes Stück für sich. Eine Spannung über eine ganze Saison hinweg wird bei keiner anderen Sportart -ausser beim Fussball- kreiert. Früher einmal auch beim Skifahren (als ich noch mehr Zeit zum Gucken hatte)
    Aber genau das hätte der Handball notwendig, um den "Handball-Neuankömmling" abzuholen.
    Von Seiten "des Handballs" wird ja versucht TV- Magazine zu produzieren.


    http://www.sport1.de/handball/dkb-handball-bundesliga (einzelne Spiele und Hintergrundinfovideos)
    DKB Handball Bundesliga - Home (hat nur einzelne Videos)
    http://sportdeutschland.tv/han…f-magazin-vom-13-spieltag (Frauen)
    meinhandball.tv (Jugend)
    ...


    Diese gehen in die richtige Richtung, richtig sich aber an Handballversierte und hätten mehr Medientechnik verdient. Ich schaue mir gerne einzelne Handball Spiele auf Sport1 an.
    Persönlich würde ich mir von der HBL aber auch ein Ligaformat über Zusammenfassungen alle Spiele des Spieltages wünschen. Das würde ich mir auch im Netz ansehen. Es könnte dort wachsen und dann auch vom Free-TV übernommen werden. Ich könnte mir vorstellen, dass man mit einem gut gemachten Format (leider halt nicht wie das hbf-Format -trotzdem meine Respekt) mehr Neuankömmlinge abholt. Die amerikanischen Ligen zeigen auf wie so etwas aussehen könnte (mir ist klar, dass man grundsätzlich die HBL und NFL oder NBA nicht vergleichen kann). Die Vereine der DKB-HBL sollten sich nun neben der Nationalmannschaft medial als zweites Handball Zugpferd aufstellen.

    Dass man ein "halbe Sportschau" am Samstag bekommt wäre schön. Doch auch als Träumer stufe ich das nicht als realistisch ein.
    Ein Format am Sonntag später Nachmittag hingegen schon. Hier könnte man die Spiele vom Mittwoch, Samstag und Sonntag einsammeln und kompakt an den Zuschauer bringen.
    Die vorhandene Infrastruktur, mit guten Kameras für sie HBL Vereine, müsste gefördert und das abgeliefertes Material von Profis aufgearbeitet und in ein ansehnliches Format gepackt werden. Die Dramaturgie der Liga und der einzelnen Spiele müsste jedoch durch Medienprofis herausgearbeitet werden.

    Vom EM-Titel profitieren? Die WM 2007 ist eine Mahnung - damals den Hype nicht genutzt (Vom EM-Titel profitieren? Die WM 2007 ist eine Mahnung - damals den Hype nicht genutzt)
    Schachzug um WM-Rechte 2017: ARD will Handball Free-TV-Übertragung politisch erzwingen (Schachzug um WM-Rechte 2017: ARD will Handball Free-TV-躡ertragung politisch erzwingen)


    Die Nationalmannschaft hat nun mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Wenn die Badboys weiter spannende Spiele abliefern, könnte dies auch eine Wirkung auf die Handball-Bundesliga und den Handball an sich haben.
    Für mich persönlich ist der Fernsehauftritt der HBL jedoch nicht gelungen. Stückwerk, jedoch keine zusammenhängende Ligapräsenz. Das Übertagen von einem Spiel am Tag, ohne grössere Zusammenhänge mit Bezug auf die Liga, kann keine Spannung beim nicht versierten Zuschauer erzeugen.
    Hier würde ich mir eine Handball-Sportschau wünschen, welche eine "Liga-Spannung" vermittelt. "Erster gegen Letzter", "Absteigerduell", Spitzenspiel", "Derby". Das wären Aussagen, die auch ein Handball-Laie versteht.


    Wie Uwe Gensheimer nun an die die Medien geht, ist vollkommen richtig. Das Eisen schmieden solange es heisst ist. Die Zeit ist jetzt gekommen, die mediale Fussball-Monokultur an zu prangern. Dies sollte auch aus der Richtung DOSB kommen. Diese Monokultur ist für "Sportdeutschland" auf längere Sicht ein Desaster.
    Die junge Nationalmannschaft könnte diesmal eine längere Fokuswirkung auf den Handball haben. Doch wenn gar kein adäquates, anschaubares Produkt vorliegt, dann würde ich als Programm-Macher und Zuschauer auch auf das Verfügbare zurück greifen.

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