Beiträge von Forum5

    Für den Handballsport wird sich in Ungarn nach dem Machtwechsel einiges ändern. Die unter Orban eingeführte Spitzensport Förderung wird unter Magyar nicht fortgesetzt. Fünf Sportarten haben diese genossen, ninanoned Fußball, Handball, Wasserball, Eishockey und die Leichtathletik. Die Erfolge vor allem im Kick überschaubar, hat vielen Ungarn gestört das man hier direkt und indirekt (durch Steuererleichterungen) gefördert hat während zB das Gesundheitssystem am Boden gelegen ist.

    Für Ungarn wird es zeitnah schwere Sparpakete geben das Magyar sein Wahlversprechen, bei der nächsten Wahl in Ungarn (2030 oder wenn er es ändert erst 2031) wird mit dem Euro bezahlt, einlösen kann.

    Ist natürlich fraglich ob er die Zugpferde des ungarischen Sports im Regen stehen lassen wird, denn irgendwann gibt es auch die nächsten Wahlen.

    also die Wahrscheinlichkeit für Oradea VR und Cluj HR am höchsten. Ab in die Walachei:D

    Bratislava und dann Polen geht auch. Bratislava hat eine sehr schöne Halle, die Stadt hat ihre schönen Seiten und hat sich weiterentwickelt.

    Finde es nur schade das in der großen Halle gespielt wird, im Jahr 2007 gab es eine Nachwuchs EM (wofür Ungarn übrigens die Qualifikation verfehlte) in einer kleineren Halle, wo sicher mehr Stimmung aufkommen könnte.

    Auch die große Halle in Brno (für welche Deutschland aber nicht in Frage kommt) mit 12.000 Besucher/innen Fassungsvermögen ist zu hinterfragen. Im Jahr 2012 gab es dort eine Nachwuchs WM in einer schönen, kleineren Halle für etwa 3000 Leute.

    Wenn in dieser Halle zB Norwegen und Griechenland einlaufen wird man kaum Interessierte finden.

    Interessant wäre auch eine Vorrundengruppe mit Ungarn, Deutschland, Kroatien und Serbien.

    Österreich wünsche ich mir in Bratislava oder Brno - gegen Tschechien aus Topf zwei sehr ich uns nicht chancenlos, dazu noch Griechenland als Opfer.

    In Österreich zeichnet sich eine Änderung der Rangordnung ab. Bregenz und die Fivers, einst die Liga dominiernde Vereine, zieren den vorletzten und drittletzten Tabellenplatz, nur noch Aufsteiger Hollabrunn, allerdings nur knapp hinter den beiden, hinter ihnen.

    Hollabrunn hat vor kurzem im Cupviertelfinale gegen die Fivers klar gewonnen, dabei über 40 Mal eingenetzt. Dabei wäre alles für die Fivers angerichtet gewesen, Heimvorteil mit Aussicht auf das F4, welches heuer in der neuen Sportarena Wien stattfindet.

    Wird sicher den Publikums Zuspruch reduzieren, die beiden Westvereine Schwaz und Hard werden überschaubare Fanmengen mitbringen, bleiben am Halbfinaltag nur noch die nicht weit von Wien entfernten Kremser und Hollabrunner übrig.

    Am Sonntag dann mit Atzgersdorf im Frauenfinale gegen Hypo wenigstens ein Wiener Verein dabei.

    Wenn man das Spiel Fivers gegen Hollabrunn rückblickend betrachtet scheint es nicht unmöglich das die Bundeshauptstadt erstmals seit 1981/82 in der Folgesaison keinen Verein mehr in der höchsten österreichischen Männer Handball Liga mehr stellen wird.

    Deutschland kann jetzt in der Vorrunde nur in Bratislava, Oradea (dort aus Topf 1 fix gegen die Ungarinnen) oder der Türkei antreten.

    Die anderen drei Gruppen gehen nicht.

    Österreich ist mit Ausnahme der Türkei überall möglich.

    Habe gestern das Spiel Österreich gegen Griechenland im TV verfolgt. Für mich irritierend das die Griechinnen auch bei der EM mit dabei sind. Ich glaube kaum das es die Griechinnen freuen kann jetzt dreimal beim Turnier abgeschossen zu werden, es wird sie auch sportlich Null weiter bringen. Man müsste hier bei der EHF den Mut haben die EM wieder auf 16 Teams zu reduzieren. Vielleicht eine B-EM dafür durchführen.

    Leider sind kaum Nationen im Aufwind um hier den Anschluss zu schaffen, die Schweiz und die Färöer Inseln vielleicht die Ausnahme.

    Du nennst es eine Farce. Etwas vollere Hallen durch bessere Zuteilung einzelner Länder halte ich durchaus für sinnvoll.

    Es gibt in sämtlichen Gruppen einen Veranstalter welcher für den Publikumszuspruch sorgen sollte. Ich war bei der EM 2024 bei 5/6 Spielen Deutschlands dabei, das Fanaufkommen deutscher Gäste vor allem in Wien schwer überschaubar.

    Wenn du zwei Gruppen pro Vorrundenspielort hast bin ich bei dir, da brauchst du an den Tagen wo der Gastgeber nicht dabei ist sehr wohl ein Zugpferd.

    Aber bei nur drei Spieltagen immer mit Veranstalter sollte es nicht notwendig sein und wird mMn nicht viel Zuschauer/innen technisch bringen die Sportlichkeit einer Veranstaltung zurück zu stellen.

    Wird bei fünf/mit Ungarn sechs Gastgebern ein schwieriges Unterfangen. Im Jahr 2024 gab es nur drei Gastgeber, das war problemlos, aber wenn du praktisch die Hälfte der Teilnehmerinnen (das wären zwölf Nationen) schon setzt ist die Zulosung der anderen Hälfte praktisch eine Farce.

    Zudem darf man nicht vergessen das in der Türkei, Slowakei und Tschechien nur eine Vorrunde, das heißt drei Spieltage, stattfinden werden.

    Mit Ausnahme von Gruppe 4 stehen realistisch gesehen die ersten und zweiten Plätze in allen Gruppen fest. In Gruppe 4 wird es auf das Spiel Färöer Inseln gegen Island hinaus laufen, aber auch die Drittplatzierten sind aus dieser Gruppe fix dabei, aber aus Topf 4.

    Interessant noch welche drei anderen Nationen sich als Gruppendritten qualifizieren, könnte hier das Torverhältnis entscheidend werden. Hoffentlich gibt es am Schlusstag nicht ganz nachvollziehbare Resultate.

    Österreich wird hinter Spanien den 2. Platz belegen, der Auftritt am Samstag in Spanien war aber sehr ernüchternd, zeitweise, speziell in der 2. Halbzeit, wurde man von den Spanierinnen vorgeführt. Die Latte wird wohl mittelfristig die Qualifikation werden.

    Ganz schwach auch der Auftritt der bereits fix qualifizierten Ungarinnen, welche in Dänemark ein Debakel erlitten. Da steht noch viel Arbeit bevor, will man bei der Heim WM 2027 eine Medaille erreichen.

    Österreich gegen Spanien Endstand 24:29(12:10)-

    Zur Halbzeit war mit dieser doch sehr klaren Niederlage nicht zu rechnen. Österreich mit schönen Toren großeils aus dem RR, die Angriffe von Spanien konnten großteils gut kontrolliert werden. Ivancsok im Tor ein guter Rückhalt.

    Das sollte sich in der 2. Halbzeit jedoch ändern. Die Iberierinnen haben im Angriff zwei Gänge höher geschälten und die österreichische Abwehr bekam kaum noch Zugriff auf die spanischen Angriffe.

    Trotzdem wurde richtiger Weise das Team mit Applaus der 2600 Zuseher/innen aus der Sportarena Wien verabschiedet.

    Man muss die Kirche im Dorf lassen, genauso wie Griechenland und Israel gegen uns chancenlos sind haben wir gegen größere Handballnationen, zu denen Spanien gehört, kaum eine Chance.

    Besonders auffällig, vor allem in der 2. Hälfte, Fernandez bei den Spañierinnen. Sie war Spielmacherin, verwertet die 7-Meter sicher, vor allem wie sie sich auf der Platte bewegt, ist imponierend.

    Sie ist mir übrigens im Juni 2012 bei einem Vorbereitungsspiel auf die U20WM in Tschechien in der Südstadt schon aufgefallen, damals hat Österreich gegen Spanien übrigens gewonnen.

    Morgen wird die Qualifikation fortgesetzt. Österreich trifft in der letzten November eröffneten Sportarena Wien auf Spanien, die Halle wird gut gefüllt sein, bei 3000 Personen Fassungsvermögen sind nur noch etwa 500 Karten zu haben. Ich sehe hier die Österreicherinnen gar nicht so als Außenseiter, auch bei den Spanierinnen ist es in den letzten Jahren deutlich bergab gegangen, gut möglich das morgen gepunktet wird. Das Rückspiel dann am Samstag in Spanien.

    Über den anderen Spielen in dieser Gruppe zwischen Israel und Griechenland steht jedoch ein großes Fragezeichen, das Spiel in Israel vorläufig abgesagt, ob das Retourspiel in Griechenland stattfinden kann ist auch ungewiss, ist abhängig ob es eine Anreisemöglichkeit für Israel geben wird.

    Soweit ich mitbekommen habe jetzt ein rein ungarisches Duell im Viertelfinale. Damit ein ungarischer Vertreter fixim F4 in Graz, das ist auch gut für das dortige Publikumsinteresse.

    Das F4 könnte übrigens in den nächsten Jahren nach Wien in die dortige neue im Vorjahr eröffnete Sportarena übersiedeln.

    So ganz unrecht hat er da ja wohl nicht .

    Hier besteht wirklich Handlungsbedarf. Noch schlimmere Erinnerungen kommen da in Ungarn auf - bei der EM 2020 musste man das vorletzte Spiel in der Hauptrunde gegen Veranstalter Schweden um 20:30 Uhr spielen und Tags darauf (!) das erste Spiel machen mit Beginn um 16:30 Uhr - der Antrag von Ungarn das Spiel zumindest als das 2. Spiel anzusetzen (Quelle:nemzetisport)) wurde von der EHF abgelehnt.

    Ich kann mich hier nur den Worten des kroatischen Teamchefs bezüglich seiner Wahrnehmung der EHF Spitze anschließen. Leidtragender für mich auch Deutschland,, die können da überhaupt nichts dafür und der zu erwartende Sieg wird wahrscheinlich einen fahlen Nachgeschmack haben.

    Herr Wiederer, welcher kürzlich mit Pomp und Trara seinen halbrunden Geburtstag feierte, sieht gemütlich aus seiner EHF Lioge zu wie der Handball in Österreich langsam aber sicher zumindest im Clubbereich international zur Lachnummer wird, aber auch bei der Organisation, siehe aktuelle Thematik, wäre es Zeit eine fähigere Person einzusetzen.

    Herr Sirgurdson kennt ihn und wird wohl wissen was er gesagt hat.

    Danke liebe Nachbarn! 🇦🇹

    Danke Österreich! Jetzt liegt es an der DHB-Auswahl, ob sie den Strohhalm ergreifen und mit mindestens einem Unentschieden gegen Spanien noch in die Hauptrunde einziehen.

    Hoffe das sich Deutschland (wohl auch in Eigeninteresse) mit einem Punktgewinn gegen Spanien revanchiert ;)

    Dann ist Österreich Gruppendritter und voraussichtlich auch im oberen Ast der WM Qualifikation :)