Beiträge von nuvolo

    Ich glaube, dass Benno sich Briet stundenlang angeschaut und studiert hat. Einen großen Spieler, der so schnell auf den Beinen ist und so einen integrierbaren Charakter hat, findet man definitiv nicht so leicht. Claar, Gisli und Briet werden gut harmonieren. Da wird Benno sich drum kümmern. Und Seradilla wird seine Aufgabe auch sehr dankbar aufnehmen.


    Der einzige Spieler, für den wir bzw Benno das System opfern würden, spielt in Berlin. Unser Jungs ziehen ihre Macht aus ihrem System.


    Smarasson wäre auch ideal gewesen, was man an seinem neuen Arbeitgeber Barcelona unschwer erkennen kann. Mittun wäre die konsequente Fortsetzung des Systems.

    Wenn das alles so klappt, ist und bleibt Benno für mich der derzeit Beste seiner Zunft.


    Mich ärgert nur, dass ich so weit im Westen ihn kaum sehen kann, um ihm das zu sagen.


    P.S.

    Der Forist, der such mit den letzten Spielsekunden im Spiel gegen Flensburg selbst hier inszeniert, sollte sich nicht weiter einmischen. Dass ein Trainer überhaupt zu solchem Kalkül in solch einer Situation fähig ist, ist einfach cool. Es geht hier um Millionen und da sollte man als Unbeteiligter nicht dazwischen greifen. Wer keine Verantwortung trägt, darf sich nicht verantwortlich einmischen. Verbal ja. Aber nicht körperlich bitte!!

    Wann hatten wir im Rückraum zuletzt so eine lange Latte, falls das Gerücht zur Realität wird? Als Zuschauer im Bördeleum, ist man da doch vollkommen entwöhnt. In der Theorie mag ja das oben geschilderte Szenario plausibel sein, aber die praktische Umsetzung ist eine andere Geschichte. Auch im Hinblick darauf, das Mittùn in naher Zukunft in MD einschlägt (in doppelter Hinsicht), frage ich mich schon, was da geplant ist. Óli ist ja eher der Gegenentwurf zu Thibaud.

    Entscheidend ist doch, dass die lange Latte schnell genug in die Lücken stößt 🙋🏼‍♂️😉😂

    Briet hatte ich auch längst als ideale Variante für den Rückraum im Blick. Er ist dynamisch und geht alle Wege unmittelbar mit und könnte in vielen Situationen alternativ abschließen. Insbesondere die körperbetonten extrem seitwärts schließenden Defensivreihen kann er zum Heraustreten zwingen. In manchen Spielen hätte das sehr geholfen. Benno kann ihn sicher gut einbauen. Er ist meines Erachtens sehr gut integrierbar.


    Für Bennos Spielsystem eine minimale und hoffentlich effektive Variation.

    Das mit dem Stürmen des Platzes ist wirklich ein Problem. Aus unserer Fansicht völlig verständlich, dass man die Meisterschaft feiern möchte. Für die an Ergebnis beteiligten Vereine aus Flensburg, Berlin und Gummersbach ist diese abschließende Entscheidung wirklich wichtig.


    Und jetzt kommt's.


    Im Gegensatz zu Rheiner möchte ich mich bei allen Beteiligten für die faire Auswertung bedanken.

    1. Bei Holger Glandorf stellvertretend für die SG. Super sympathisch

    2. Beim gesamten Schiedsgericht dafür, dass man die Nerven bewahrt hat und diese Situation nach bestem Wissen und Gewissen geklärt hat.

    3. Beim VIDEOBEWEIS. Nämlich dafür, dass es eine solche Möglichkeit überhaupt gibt. Rheiner hat zu keinem Zeitpunkt in seinen emotional durchtränkten Gedankengängen die Belange des VfL Gummersbach oder der Füchse Berlin inkludiert. Als Richter/Schiedsgericht für mich ein totales Ausschlusdkriterium.


    Jetzt meckere ich mal😉😉😉

    Hätten beim Tippspiel beim Übertreten des Anwurfs durch die deutsche Nationalmannschaft die Schiedsrichte ein unwichtiges Tor aberkannt, hätte ich das Tippspiel gewonnen. 🤷🏼‍♂️🤷🏼‍♂️🤷🏼‍♂️

    Und ganz ehrlich: Ich find das herrlich. Ein Paradebeispiel dafür, dass es im Leben keine absolute Gerechtigkeit gibt. Der Tippspielsieger hat das sehr wohl erkannt und damit ist er für mich nicht nur Tippspielsieger sondern auch einfach 😎 ein cooler Typ.

    Grundsätzliches


    Als Jugendtrainer lehrte ich immer:

    Wenn ich ein ausgeglichenes Spiel hätte gewinnen können, brauche ich mir über die Schiedsrichter keine Gedanken machen.


    Dass hier ausgerechnet ein Vertreter seiner Zunft seitenlanges Schiribashing betreibt, würde ich Jugendlichen vorführen als Paradebeispiel dafür, wie man nicht aus Niederlagen lernt und völlig die Fassung verliert.


    Wenn Puberties über sowas lachen, sind sie auf dem richtigen Weg!!

    Naja wenn man mal mit dem Blick nach Köln die Leistung von gestern bewertet, dann muss ich meinem Tipp, dass der SCM den CL Titel holt, untreu werden. In Köln ist nicht in der Getec und das wiederholte 7m Drama lässt da nix Gutes erahnen. Sorry SCM Anhänger, wenn ich da ein wenig Wasser in den Siegesfeierwein giesse. Ok Berlin hat auch geschwächelt aber ob Barca auch schwächelt?

    Es steht und fällt mit der Tagesleistung vom Punkt. Die Abwehr ist titelreif. Die Abschlüsse sind entscheidend.


    Barcelonas Trumpfkarte ist Emil Nielsen. Diesen Trumpf kann bzw muss man kompensieren können. Auf jeden Fall kreiert Nielsen die Konterfalle. Ich sehe da alle Chancen und vertraue auf den Maschinenraum hinten und den ultimativen Zweikampfwillen vorne.

    ...

    Was mir aber bei den ganzen Diskussionen zu wenig bei wegkommt,sind die Torhüterleistungen von Buric und Möller. Das war höchstes Level. Gut ,daß Mandic da dann mitgemacht hat,sonst wäre die Partie zur Halbzeit schon für die SG durch.

    Danke für diesen Kommentar.


    Das war für mich auch das Prägende am gestrigen Spiel. Die Torwartleistungen der SG war überragend. Umgekehrt formuliert zu deinem letzten Argument: Mit einer halbwegs guten Leistung vom Siebenmeterpunkt egalisieren sich die beidseitigen Torwartleistungen und das Spiel bekommt einen ganz anderen Charakter.


    Und wie immer kommt die Leistung der Abwehr in der Nachbetrachtung zu kurz. Was Saugstrup, Bergendahl, Jonsson und Claar da wegarbeiten ist schon beeindruckend.


    Danke aber für einen Beitrag zum Spiel beider Teams.


    P.S.: Grgic im Verein um Welten stärker (sicherer) als in der Nationalmannschaft.

    Flensburgs Siebenmeterkiller haben es uns ganz schön schwer gemacht.

    Danke auch an Philipp Weber für seine 7er.

    Insgesamt ein Topspiel heute.

    Jetzt feiert mal schön und ich lass auch noch ein Piratenbräu die Kehle runterlaufen!!

    Und haben wir dazu auch die passenden Spieler?

    Heiner Brand ist meiner Meinung nach letztendlich genau daran gescheitert, dass er stur an seinem Spielkonzept festgehalten hat, irgendwann dafür aber nicht mehr die passenden Spieler hatte. Auch Prokop scheiterte daran, dass er das Konzept an erste Stelle stellte und deshalb auf Spieler zurückgriff, die der Rest Handballdeutschlands eher nicht aufgestellt hätte.
    Und wir reden hier halt nicht von einer Vereinsmannschaft, die sich weltweit genau die Spieler zusammensuchen kann, die perfekt ins Spielkonzept des Trainers passen. Wir brauchen ein Konzept, welches die Stärken der zur Verfügung stehenden Spieler fördert. Und dazu ist ja auf den letzten Seiten ausführlich geschrieben worden. Wir haben Spieler für die erste Welle, wir haben Rückraumshooter, wir haben einen, der die Bälle verteilen kann. 1-gegen-1 Spieler wie die Rückraumreihe des SCM oder einen Gidsel, der Lücken sieht, die kein anderer sieht, haben wir nicht. Unter größtem Druck noch die richtige Entscheidung zum Abspiel zu treffen - das braucht blindes Verständnis und Nerven aus Stahl. Das sehe ich bei den Spielern nicht.

    Ja und jein ...


    Ein Jakobsen oder Wiegert usw fordern und fördern diese Fähigkeit.

    Köster, Lichtlein, Witzke und Suton sollten es können.

    Uscins und Grgic müssten es endlich entwickeln, um komplette Spieler zu werden.

    Knorr könnte es, wenn er wollte. Im Club spielt er definitiv besser, weil seine Rollenanforderung in Dänemark genau diese Spielweise Idee verlangt.

    Dir fehlt also eine Spielidee, Dein Vorschlag, wie man gegen Dänemarl spielen sollte, besteht aber ausschließlich aus emotionalen Punkten und Phrasen?

    Sehe ich nicht so.


    Meine Spielidee besteht ganz elementar darin, dass man im Angriff weniger auf Distanzwürfe und Kreisanspiele zu setzen. Mehr 1:1 mit Folgehandlung. Wenn man statistisch mal auswerten würde, dann ist das Spie unserer Nationalmannschaft insbesondere in den Spielen gegen Dänemark geprägt von Distanzwürfen und Zweiergruppe Rückraum-Kreis. Ich würde, ähnlich wie es Saugstrup in Magdeburg macht, mehr auf Sperren und Durchbruchhilfen setzen. Das, was unsere Nationalmannschaft spielt, ist das was Dänemark haben möchte.


    Dieses Mindset fehlt eindeutig. Der Berliner Rückraumdauershooter spielt in Dänemarks Angriff keine Rolle. Abwehr darf er spielen. Ein Lasse Möller als B-Auswahlspieler könnte feuern, geht aber, wenn es eng wird, gnadenlos ins 1 gegen 1. Das erwartet sein dänischer Coach von ihm. So wie auch andere prominente Mannschaften diese Spielidee verfolgen.


    Wir finden nicht den Weg in diese Spielweise und verfallen immer in den Glücksmodus.


    Über den Begriff (Konstrukt) Spielidee könnten wir uns trefflich streiten. Ich sehe ganz klar ein Problem in dieser fehlenden Grundidee, Grundvorgabe und Teameinigkeit. Ähnlich klang es ja auch in der Äußerung aus Dänemark vor eon paar Seiten.

    Die Personalduskussionen hier scheinen nicht zu enden, gehen aber meines Erachtens deutlich am Thema vorbei.


    Es fehlt einfach die konsequente SPIELIDEE im Team. Gegen viele Teams reicht die Qualität des Teams, aber unter Stress schafft man es nicht ein konsequentes Spiel zu entwickeln.


    Mein zentraler Punkt wäre gegen Dänemark:

    Im Angriff konsequent und insbesondere fehlerfrei fighten. Niemals den Dänen das Gefühl geben, dass es Ihnen durch Fehler leicht gemacht wird. Die Reduzierung der wilden Aktionen und das Hineinlegen aller individuellen Power sind unumgänglich, um die Dänen zu fordern. Ohne Herz schlagen wir die Dänen niemals. Für mich ist die Mannschaft im Angriff kein Team, weil sie hier keinen konkreten Plan haben.


    In diese knochentrockene Strategie muss sich das Team einschwören, sonst wird das nicht besser.

    Die Mannschaft wird im Angriff einfach nicht besser!

    Nur Lichtlein verfolgt einen Plan.

    Die zwanghaften Würfe und Kreisanspiele vernichten zudem noch die Erträge von Torhütern und Abwehr. Hier glänzen insbesondere Knorr und Uscins nicht. Das Team fightet sich nicht ins Spiel, wenn es drauf ankommt und kreiert All--In-Individualhandball

    Sicher war da viel Verletzungspech, vielleicht war es aber auch nicht nur Pech und die Ausbildung doch nicht ganz so hervorragend, Thema Belastungssteuerung und Regeneration.

    Da habe ich mich schon geäußert früher.


    Stichwort: Muskelaufbau im Seniorenbereich. Quasi Anti-Gidsel-Training. Da wurde nach der Jugend meines Erachtens zu viel geklotzt. Außerdem gilt bei Vergrößerungen, dass das Volumen mit k hoch 3 wächst, während die Flächen (Bänderquerschnitte) nur mit k zum Quadrat. Das bedeutet, die Bänder werden stärker belastet.


    Mit der Jugendausbildung hat das weinger zu tun.

    Wenn ich mal einen Vergleich bringen darf. Sicherlich war Paul Drux damals schon größer als Rasmus Anchorman heute. Aber in den letzten Finals der A-Jugend, die ich damals besucht habe, wirkte Drux wie ein Mikkel Hansen in Hochform in einer Ansammlung von Durchschnittshandballern...

    Auf Ernst, Wiede und Drux hatte man damals berechtigterweise große Hoffnungen für die Nationalmannschaft gesetzt.


    Leider hatten diese 3 zu viel Verletzungspech nach hervorragender Ausbildung...