Männer-Nationalmannschaft

  • Dagur glaub ich nicht mehr dran.

  • Kehrmann ist klarer Favorit. Benno passt das Zeitfenster nicht.

  • In dem Fall müsste sich der TBV dringend mit einer Nachfolgelösung beschäftigen, ausgeschlossen hat Florian Kehrmann die Jobübernahmen beim DHB meines Wissen ja nicht. Hören die Insider davon schon irgendetwas aus dem Verein?

  • Und haben wir dazu auch die passenden Spieler?

    Heiner Brand ist meiner Meinung nach letztendlich genau daran gescheitert, dass er stur an seinem Spielkonzept festgehalten hat, irgendwann dafür aber nicht mehr die passenden Spieler hatte. Auch Prokop scheiterte daran, dass er das Konzept an erste Stelle stellte und deshalb auf Spieler zurückgriff, die der Rest Handballdeutschlands eher nicht aufgestellt hätte.
    Und wir reden hier halt nicht von einer Vereinsmannschaft, die sich weltweit genau die Spieler zusammensuchen kann, die perfekt ins Spielkonzept des Trainers passen. Wir brauchen ein Konzept, welches die Stärken der zur Verfügung stehenden Spieler fördert. Und dazu ist ja auf den letzten Seiten ausführlich geschrieben worden. Wir haben Spieler für die erste Welle, wir haben Rückraumshooter, wir haben einen, der die Bälle verteilen kann. 1-gegen-1 Spieler wie die Rückraumreihe des SCM oder einen Gidsel, der Lücken sieht, die kein anderer sieht, haben wir nicht. Unter größtem Druck noch die richtige Entscheidung zum Abspiel zu treffen - das braucht blindes Verständnis und Nerven aus Stahl. Das sehe ich bei den Spielern nicht.

    Ja und jein ...


    Ein Jakobsen oder Wiegert usw fordern und fördern diese Fähigkeit.

    Köster, Lichtlein, Witzke und Suton sollten es können.

    Uscins und Grgic müssten es endlich entwickeln, um komplette Spieler zu werden.

    Knorr könnte es, wenn er wollte. Im Club spielt er definitiv besser, weil seine Rollenanforderung in Dänemark genau diese Spielweise Idee verlangt.

  • Kehrmann ist klarer Favorit. Benno passt das Zeitfenster nicht.

    Bekommt man mit Kehrmann den modernen Handball?

    Ich mag ihn ja und seine Arbeit in Lemgo ist sehr gut und er hat ein passendes Konzept für seine Spieler gefunden.

    Aber kann er das auch mit der Nationalmannschaft? Mit ein paar Trainingseinheiten hier und da? Bin ich mir nicht sicher.

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • Ich finde, dass ein Bundestrainer erst woanders Erfolg haben sollte.

    In der 2. Liga reicht in meinen Augen dafür nicht.

    Sehe aktuell keinen Grund, warum man Romero einem Kehrmann vorziehen sollte.

    Definiere bitte Erfolg. Kehrmann macht es in Lemgo ordentlich, ohne Bäume auszureißen

    Kehrmann und Lemgo schön und gut, aber ein handballerischer Leckerbissen bietet uns Lemgo nicht.

    Mal davon abgesehen, dass in der Nationalmannschaft 6 gegen 6 sehen will und weder 7 gegen 6 ; noch 4 Rückraumspieler ( dafür haben wir gar nicht die Spieler )

    Siewert hat Erfolge erzielt und was noch viel wichtiger ist, kann mit jungen Spielern UND etablierten Spielern !

    Und er könnte direkt nach der WM starten und nicht erst im Sommer. Eine Doppelrolle lehne ich persönlich ab

  • Definiere bitte Erfolg. Kehrmann macht es in Lemgo ordentlich, ohne Bäume auszureißen

    Kehrmann und Lemgo schön und gut, aber ein handballerischer Leckerbissen bietet uns Lemgo nicht.

    Mal davon abgesehen, dass in der Nationalmannschaft 6 gegen 6 sehen will und weder 7 gegen 6 ; noch 4 Rückraumspieler ( dafür haben wir gar nicht die Spieler )

    Siewert hat Erfolge erzielt und was noch viel wichtiger ist, kann mit jungen Spielern UND etablierten Spielern !

    Und er könnte direkt nach der WM starten und nicht erst im Sommer. Eine Doppelrolle lehne ich persönlich ab

    …und hatte mit 32 den zweiten Schlaganfall. Er sollte ganz generell was anderes machen.

  • Definiere bitte Erfolg. Kehrmann macht es in Lemgo ordentlich, ohne Bäume auszureißen

    Kehrmann und Lemgo schön und gut, aber ein handballerischer Leckerbissen bietet uns Lemgo nicht.

    Also ich bin ja der Meinung, dass Kehrmann seit vielen Jahren das Beste aus dem in vielerlei Hinsicht begrenzten Material rausholt was er zur Verfügung hat! Mehr geht nicht.

    Kehrmann, für mich eine/die Top Adresse als Nationalcoach.

    Hanning wäre mir noch lieber, ist aber leider wohl illusorisch.

    „Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.“ Voltaire

    Meinungsfreiheit ist essentiell und nicht verhandelbar!

    "Herr, sag mir was das Rezept für ein langes, zufriedenes Leben ist!" - "Streite dich nicht mit Hohlköpfen." - "Herr, ich bin anderer Meinung!" - "Da hast du Recht."

    Einmal editiert, zuletzt von montoya52 (19. Mai 2026 um 21:57)

  • Siewert ist aus meiner Sicht ein Laptop-Trainer wie Prokop, der ohne Bob und Kretzsche nicht bei einem Top-Team hätte funktionieren können.

    Kann man nicht mal diese ominöse (angeblich negativ konnotierte) Bezeichnung "Laptop-Trainer" streichen? Was soll das überhaupt? Ich habe Siewert NOCH NIE mit nem Laptop rumlaufen sehen! Wenn es für modernes Konzept-Training stehen soll, sollte man mit der Zeit gehen und den Laptop durch ein Tablet ersetzen. So ist es einfach nur eine sinnlose "Boomer-Bezeichnung" für eine methodische Veränderung, die die Nutzer dieser Bezeichnunge ganz einfach nicht verstehen!

  • Ich vermute das Synonym aus Rheiners Sicht wäre "ein Theoretiker".

    Wer nach dem, was Berlin mit Siewert erreicht hat,immer noch Siewert als reinen Verwalter sieht...

    Ich frage mich da wirklich ob man das letzte Bundesliga und Champions League Jahr dann verfolgt hatte. Allein schon wie sie Aalborg zerlegt haben.

    Siewert zeigt wenig Emotionen , das hat in Berlin auch nicht allen Fans gefallen.

    Seine Gesundheit zu verwalten ist nicht unsere Aufgabe und ich finde es sehr übergriffig, dass das hier einige tun.

    Sein erster Schlaganfall war Folge einer seltenen Gerinnungs Störung, sein zweiter im weitesten Sinn ein Medikations Fehler (man wusste wohl nicht sicher ob seine Blutverdünnung für seinen Fall geeignet ist).


    Beide Ereignisse waren laut ihm und seinen Ärzten nicht Stress assoziiert.

  • Seine Gesundheit zu verwalten ist nicht unsere Aufgabe und ich finde es sehr übergriffig, dass das hier einige tun.

    Sein erster Schlaganfall war Folge einer seltenen Gerinnungs Störung, sein zweiter im weitesten Sinn ein Medikations Fehler (man wusste wohl nicht sicher ob seine Blutverdünnung für seinen Fall geeignet ist).


    Beide Ereignisse waren laut ihm und seinen Ärzten nicht Stress assoziiert.

    Danke!

  • Also ich bin ja der Meinung, dass Kehrmann seit vielen Jahren das Beste aus dem in vielerlei Hinsicht begrenzten Material rausholt was er zur Verfügung hat! Mehr geht nicht.

    Kehrmann, für mich eine/die Top Adresse als Nationalcoach.

    Hanning wäre mir noch lieber, ist aber leider wohl illusorisch.

    Sehe ich genauso. Wir brauchen einen Trainer, der etwas aus einer Truppe rauskitzeln kann, die nicht top besetzt ist. Ob mit 7:6 oder 4 Rückraumspielern ist für mich zweitrangig. In Lemgo gehen auch alle ins 1:1. Selbst der lange Versteijnen. Die stehen für ein Konzept und auch wenn das nicht der Supi dupi Zauberhandball ist, ist es ziemlich nah am Maximum.

    Hanning wäre mir auch am liebsten, aber der Zug 🚆 ist wohl beim DHB abgefahren. Vielleicht auch von Hannings Seite, bequem war er nie. Aber da wird wohl beiderseitig nix mehr matchen.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Falscher Ansatz Rheiner meine Reihen stelle ich nach der Leistung in der HBL, CL und EL auf. Nicht nach vor Jahren vergangenen Nati Turnieren.

    Eine Mannschaft muss man aber auch Funktionalität aufstellen! Ergäbe die Summe der besten Spieler immer gleich die beste Mannschaft, dann wäre die Liste der CL Siege bei PSG und Vesprem lang!


    Ebenso erscheint es so das Spieler aus bestimmten „Systemen“ in der jeweiligen Nationalmannschaft unterschiedlich erfolgreich sind. (Siehe SCM vs. Island). Einfach gesagt: es scheint für Nati Teams leichter sich als „Steinwerfer“ Team einzuspielen, denn als geölte Maschine, wie der SCM (Ausnahme DK).


    Und zu guter Letzt kommt auch der Faktor Teamchemie noch hinzu.

  • Eine Mannschaft muss man aber auch Funktionalität aufstellen! Ergäbe die Summe der besten Spieler immer gleich die beste Mannschaft, dann wäre die Liste der CL Siege bei PSG und Vesprem lang!


    Ebenso erscheint es so das Spieler aus bestimmten „Systemen“ in der jeweiligen Nationalmannschaft unterschiedlich erfolgreich sind. (Siehe SCM vs. Island). Einfach gesagt: es scheint für Nati Teams leichter sich als „Steinwerfer“ Team einzuspielen, denn als geölte Maschine, wie der SCM (Ausnahme DK).


    Und zu guter Letzt kommt auch der Faktor Teamchemie noch hinzu.

    Schön, meine erste Reihe war Schluroff, Lichtlein, Uscins. Ersetze Schluroff mit Langhoff oder Sauter, dann hast du die U 21 Weltmeisterreihe. Da passen die meisten von dir genannten Attribute schon zu. Wobei ich Schluroff als flexibler betrachte als Langhoff bzw. Sauter was den Angriff angeht. Er kann auch von rechts erhöhte Wurfgenauigkeit ausstrahlen. Ich würde diese Reihe gern einmal über mindestens 30 min sehen.

  • Du verfällst wieder in Wunschdenken. Ein Nationaltrainer muss sich der Realität im Hier und Jetzt stellen und kann nicht ein Konzept spielen lassen, für das die Spieler (noch) nicht reif sind.

    Fordern kann man viel. Nur was willst du als Nationaltrainer machen, wenn es die Spieler von ihren Heimvereinen aus nicht mitbringen? Wiegert hat sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag Zeit, die Spieler zu formen. Teil der Wahrheit ist aber auch, dass er sich Spieler zusammengesucht hat, die seine Philosophie in Perfektion umsetzen können. Der SCM-Kader hat jedoch genug prominente Beispiele, wo Wiegert offensichtlich der Meinung ist, dass sie das nicht hinbekommen. So trivial, wie es hier rüberkommt, ist dieses "Fördern" dann also doch nicht.
    Und Dänemark ist eine ganz andere Hausnummer. Da herrscht ja weitgehend Einigkeit hier im Forum, dass dort bereits im Kinderbereich deutlich mehr in die spielerische Entwicklung investiert wird. Und auch beim Handball gilt: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

    Ich bin übrigens der Meinung, dass Köster nicht in die Kategorie "kann es" fällt. Jedenfalls nicht auf dem Niveau, wie man es in der Weltklasse bräuchte. Dazu ist er einfach zu groß. Die Statistik zeigt ziemlich klar, dass die besten 1-gegen-1 Spieler allesamt kleiner als 2 m sind.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)