Beiträge von nuvolo

    Hallo allerseits.


    Bisher konnte ich auf der Website #sportradar statistics center sämtlichen Ligen in sämtlichen Sportarten bequem verfolgen. Seit kurzem finde ich die Website nicht mehr. Habt ihr eine Alternative für mich oder gibt es die Seite noch?


    🙋🏼‍♂️🙏🙏🙏

    Ich frage mich wann ein PW endlich einsieht, dass er offensichtlich keine Rolle mehr spielt - vielleicht eine Auflösung?

    Was eine Geldverschwendung, dieser Kader - offensichtlich scheint ja kein Rückraumspieler das Niveau zu haben, einen Claar oder Gisli mal zu ersetzen wenn es nicht läuft. Dann sollte man sich trennen, ernsthaft. Da mal nen Zehnder bringen oder den Dritten Kreisläufer…


    Was meint ihr denn? Benno ist ein Dickkopf, mit dem Kopf durch die Wand, ohne neue Impulse…auch in der Abwehr, den Kreisläufer haben sie nie in den Griff bekommen.

    Ich denke, dass er gegen andere Gegner nun durchwechseln wird.

    Nee, sehe ich nicht so. Die Abwehr des THW mit einer guten TW-Leistung von PdV war das ganze Spiel gut, aber nicht das Optimum. Die Angriffsleistung war in der 1. HZ sehr schlecht, in der 2. HZ wurde sie deutlich gesteigert. In der 2. HZ war aber auch Benno mit seiner Abwehr unzufrieden. Da haben einige vom SCM den Kampf nicht richtig angenommen

    Die Aussen waren top, insbesondere auch die Chancenverwertung bei den 7m durch Zerbe, auf RL war Eric Alleinunterhalter, die Position RR war nahezu ein Ausfall, da fehlt einfach Emil, und Elias war kämpferisch top, ist aber deutlich angeschlagen.

    Was mich sehr gefreut hat, war Laube im Angriff am Kreis. Wie sagte Kretzsche es so schön, Laube hat das Kreisläuferspiel (im Angriff!) verstanden. Für mich ist er offensiv der beste Kieler KM. Seine Defizite in der Abwehr muss er natürlich abbauen, aber abschreiben, wie einige THW-Fans, würde ich ihn noch längst nicht.

    Ich bin mit deiner Einschätzung absolut einverstanden.


    Wo ist jetzt der Unterschied zu meiner Formulierung, dass das aktuell!!!!!! am Maximum lag.


    Ich fasse dich zusammen

    3 Positionen inklusive 7er top RA/LA/KM (identisch zu meiner Aussage)

    TW Matchwinner (da sind sich alle einig)

    E.Joh. Alleinunterhalter (prima Leistung... nichts anderes formulierte ich)

    Das sind schon 5 von 7 Spielpositionen.

    Skipagotu umstandshalber aktuell kämpferisch und effektiv.

    Reinkind unauffällig aber weitgehend fehlerfrei so wie auch Bylik im Angriff.

    Dass man das Spiel in 2 Hälften aufteilen kann und PdV der Garant für die 1. Halbzeit war, ist ja auch offensichtlich gewesen. Übers gesamte Spiel gesehen waren aber 5 von 7 Positionen des THW auf höchstem Level.

    Auf der anderen Seite waren bei uns die meisten Leistungen tagesaktuell okay. Auf Außen (insbesondere rechts) hat Kiel allerdings tagesaktuell die Wurffalle aufgebaut. Und das hat bestens funktioniert.

    Die Abwehr von Kiel hat unglaublich viel in aushelfende Laufbewegungen im Zentrum investiert. Insbesondere Duvnjak jat da auch stimmungsmäßig Duf(v)tmarken gesetzt. Aber auch Pekeler und andere habe da reingelegt, was ging.


    Für mich war das ein normales Spiel mit einem verdienten Sieger.


    Kiel braucht diese Leistung nicht kleinreden. Wenn sie diese Leistung weiterhin halten können, dann ist der Weg in die Championsleague weit offen.

    Für Bennet und seine Truppe war das ein Weckruf in einem Spiel, dass man nicht unbedingt gewinnen musste.

    Der THW Kiel hat gestern auf jeder Position das aktuelle Optimum rausgeholt. Insbesondere PdV zeigte, dass er immer noch ein Top-TW ist. Landin und Zerbe extrem effektiv. Am Kreis gab es auch einen Sahnetag. Reinkind ordentlich. Die Rechtshänder im Rückraum überdurchschnittlich.


    Bei uns fehlte die Sicherheit beim Abschluss und der Akku war irgendwann nicht mehr im oberen Bereich. Mit Seradilla (demnächst) und Jónsson wird das hinten wesentlich mehr Entlastung bringen. Vorne hätte man vielleicht mal Zehnder einstreuen können. Kiel hat die Durchbrüche mit aller Macht verteidigt und insbesondere RA werfen lassen. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Zehnder hätte insbesondere mit seiner anderen Wurfkompetenz vielleicht helfen können. Aber hinterher ist man immer schlauer.

    Boah, ich bin etwas neidisch auf die Dänen und das nicht nur wegen ihres Handballs.

    Mit Mette haben sie auch noch eine, die Ihre Sinne beieinander hat.

    Und was für eine sympathische Königin im repräsentativen Amt. Die verbreitet Wohlfühlatmosphäre.

    Grgic ist echt ein netter Typ und hat sein Starttief überwunden.

    Wolff bärenstark

    Golla, Köster und Langhoff im Maschinenraum waren auch gut drin im Spiel.

    Die Leistungen der anderen sind zu schwankend, ängstlich und ohne Einstellung zum Durchbruch. Kein Vergleich zu einem Arnoldsen. Der scheut genau wie Gidsel und Pytlick vor keiner Lücke zurück.

    Handball-EM: So viel Einfluss hat Wudtke auf das DHB-Team
    Erik Wudtke ist kein Laptop-Trainer, er malt Plakate und bunte Zettel. Der Assistent von Alfred Gislason hat durchaus Einfluss auf Deutschlands Handball-Team -…
    www.sportschau.de

    Herrlich.

    Erik kann seine Aachener Herkunft (Dreiländereck) nicht leugnen. Fährst du nach Vaals (NL) oder Eupen (B), dann hörst du ebenfalls diesen Slang.

    Jetzt sind sie soweit gekommen, haben sich zusammen gefunden und gesteigert, dann sollten sie den letzten Schritt auch noch angehen.

    Die Dänen haben sich meines Erachtens in so eine zwanghafte Erfolgsdruckstimmung hineinmanövriert. So aufgeregt habe ich sie selten wahrgenommen. Und leider ist Gidsel da eine Ausnahme. Er hat sich im Halbfinale nicht anstecken lassen von den überdrehenden Teammitgliedern. Er ist wirklich aktuell der Beste. Abwarten ...

    Der falsche und unfähige Trainer. Die Hater sitzen heute sicherlich im Dänemark-Trikot auf dem Sofa. :hi:

    Ich würde es nicht so hochhängen. Hater waren nur wenige. Die Kritik vieler hier war sachlich durchaus angebracht und auch ich musste feststellen, dass nach dem Serbienspiel etwas passiert ist mannschaftsintern und auch im Trainerstab. Alfred Gislason hat irgendwie mehr zugelassen und sich stärker auch mit Erik Wudtke während der Spiele auseinandergesetzt. Das ist mir deutlich aufgefallen und werde im Nachgang diesbezüglich noch einmal nachfragen.

    Alfred Gislason war so flexibel wie nie zuvor. Er hat sich bei der EM deutlich gewandelt.

    Jetzt kommt es auf Juri Knorr an. Er muss ein präzises und wenig wildes Spiel liefern und einmal über seine Grenzen hinaus in die Knüppelgasse gehen. Wenn TW und Abwehr funktionieren, dann fangen die Hurra-Stil-Dänen an zu grübeln!

    Und ganz ehrlich. Es wird Zeit für einen Dämpfer, der die erfolgsverwöhnten Dänen wieder etwas zurecht stutzt.

    Verstehe viele Punkte und unterschreibe die allermeisten auch.

    Lediglich deine Konklusio kann ich nicht mitgehen.

    Das Problem ist die Trainerqualität, ja. Ich kann dir aber sagen, dass im Breitensport Bereich auch in Skandinavien längst nicht nur Gold rumhüpft auf den Trainerbänken. Und da funktioniert es auch mit der defensiven Abwehrregel (oder sogar noch besser). Ich glaube, dass sich deutsche Trainer schon weiterentwickelt haben in den letzten Jahrzehnten und würde ihnen daher zutrauen und es wagen, wieder mehr Defensivität im Jugendhandball zu erlauben.

    Jegliche Variation macht Sinn. D'accord.


    Nur, warum kommen so viele zweikampf- Und entscheidungsstarke Offensivspieler (Mahe Köster Suton Ernst ...) von einem Internat mit absolutem Offensivkonzept??


    Nenn mir 10 vergleichbare Nationalspieler der letzten 10-15 Jahredieses Typs. Und eigentlich müsste es 50 bis 100 geben!!

    Ich bin mir nicht 100% sicher, aber als Idee (wenn alle fit sind): Langhoff gegen Gidsel, Kiesler gegen Pytlick und Golla/Fischer in die Mitte. Kiesler immer wieder auf Pytlick rausgehen und fallen lassen und Langhoff stellt sich bei Gidsel auf die Zehenspitzen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass das sowohl Gidsel, als auch Pytlick immens stresst...

    Ich sehe auch ehrlich keine andere Herangehensweise aus taktischer Sicht. Lediglich unser Angriff muss glasklar bleiben. Ich hoffe, dass Knorr in diesem wichtigen Spiel da hingehen wird, wo es wehtut.

    Die größte Schwäche unserer Abwehr gegen Dänemark ist und bleibt der überhastete Angriff.

    Wenn Kiesler fit ist,sollte er gegen Gidsel spielen, hat er in der Liga exzellent gemacht

    5:1 oder Manndeckung gegen Gidsel haben dieses Jahr mehrere Mannschaften inklusive Leipzig mit Mamic gemacht und blieb erfolglos, weil dann zuviel über seine neben Leute lief .

    Wenn Kiesler nur bei 90 Prozent ist, dann würde ich Langhoff gegen Gidsel schicken, Pytlick bekommt man auch im Kollektiv verteidigt

    Stimme ich hundertprozentig zu. Hatte mich schon beeindruckt, Gidsel im Spiel gegen Gummersbach mit leichten Selbstzweifeln zu sehen. Er kann ihn nicht immer stoppen, aber der Motor könnte ins Stocken geraten.

    Interessanterweise ist die Nation, die eine offensive Abwehr als Nonplusultra im Jugendhandball propagiert (Deutschland) von allen Topteams die schwächste in Zweikampfsituation, aber die stärkste in der kompakten, defensiven Abwehr.

    Die Nationen hingegen, die die defensivste Abwehr im Jugendhandball propagieren (Dänemark, Island, Schweden) haben die stärksten Zweikämpfer.

    Einfach mal drüber nachdenken.

    Gebe ich dir mal meine Antwort drauf. Der deskriptive empirische Befund deiner spontanen immanenten Kreuztabelle ist keineswegs unmittelbar kausal interpretierbar. Ich könnte dir da reichhaltige Dinge mitteilen, die zu diesem Ergebnis führen. Weiterhin nur die triviale Falsifikationsthese: Vielleicht wären ohne die Regeländerung die deutschen Spieler sogar noch zweikampfschwächer insbesondere in der Abwehr. Wenn du als Jugendtrainer die unsäglichen Hackenamkreistrainer erlebt hättest, wüsstest du wie unflexibel Generationen deutscher Talente waren. Ein Regelkonzept formt sicher alleine keine guten Weltklassespieler. Das größte Hindernis in der deutschen Ausbildung ist bei der zur Verfügung stehenden Masse, die zu geringe Durchlässigkeit des Systems.


    So hat beispielsweise Erik Wudtke nie in irgendeiner Jugendauswahl gespielt, weil er erst mit 14 vom Fußball zum Handball kam und schon nach einem Jahr Ausbildung in Aachen im Mittelrhein der Beste seines Jahrgangs war.

    Meines Erachtens leidet das Förderungssystem in Deutschland unter unkreativen verfrühten Selektionsmechanismen.

    Die Färöer sind das beste Beispiel. Lass die Hallen rund um die Uhr offen, setze die richtigen Impulse und es entwickeln sich Instinkthsndballer.


    Deutschland leidet unter dem Überangebot an Jugendlichen, deren Potenzial nicht so richtig entwickelt wird.

    Meine Alternativthese: Ohne Regeländerung wäre der Abstand noch größer.

    Volle Zustimmung.

    (Egbert Schaffrath war Mr. Jugendarbeit bei SR mit Leib und Seele. Sein Weggang kann nicht kompensiert werden.)

    Sein Handballjob und Beruf als Streetworker gingen ja fließend ineinander über. Der trainierte einmal 8 C-Jugendmannschaften in einem Verein. Heutzutage schafft der ganze Kreis das manchmal nicht mehr ...

    Die Schauspielerei/Lamentiererei müsste einfach bestraft werden. Dann würde das schnell aufhören. Wenn dann die Trainerchallenge noch käme, die nach 2 falschen Challenges erlischt, hätten die Protagonisten genug Möglichkeiten selbst für Fehlerbehebung zu sorgen.


    Vergleiche Basketball/Eishockeyetc. Geht doch...

    An alle Rammelhandballkritiker.


    Ich habe meinerseits den höchsten Repekt vor diesen hochtalentierten Spielern, die ihren Körper derartig beherrschen und völlig ohne Angst und Unerschrockenheit in den Dienst der Mannschaft stellen.

    Und wenn sie dann noch so unaufgeregt alles einstecken wie OIM, fehlen mir einfach nur die Worte. Was für eine Sportsmenship!!


    Aber wahrscheinlich ist genau die fehlende Akzeptanz für diese Spielweise ein Hauptgrund dafür, dass Deutschland so wenig zweikampfstarke Spieler ausbildet.


    Das 1 gegen 1 mit Folgehandlung ist für mich seit Jahrzehnten der Kern der Jugendarbeit. Wer das 1 gegen 1 nicht beherrscht, erntet sofort schwer kompensierbare Nachteile. In Aachen hat Egbert Schaffrath (einfach mal googeln) schon Anfang der 80er offensive Deckungssysteme vor allem im jungen Jugendbereich gefordert. Es hat lange gedauert, bis endlich diese Erkenntnisse Einzug in den Jugendhanball fanden. Interessanterweise ist diese Individualförderung im US-Basketball bis heute stärker ausgeprägt als in Europa, wobei Deutschland da etwas aufgeholt hat.


    Ohne Könner im 1 gegen 1 ist es schwer zu gewinnen. Deutschland kompensiert diese Nachteile insbesondere durch das TW-plus und eine sehr starke Abwehr. Das defensive 1 gegen 1 beherrschen unsere Jungs prima.


    Wenn wir Europameiste werden, dann höchstwahrscheinlich über diesen Vorteil oder Dänemark underperformt.