Eine bessere Torwartleistung habe ich seit Jahren nicht gesehen. 61%, unfassbar.
Die Schweiz dann erstaunlich schnell indisponiert. Warum hat man nicht das Eisenacher system kopiert?
Eine bessere Torwartleistung habe ich seit Jahren nicht gesehen. 61%, unfassbar.
Die Schweiz dann erstaunlich schnell indisponiert. Warum hat man nicht das Eisenacher system kopiert?
Da war ich auch bereits drei Mal. Sehr empfehlenswert.
Kühn wäre doch noch ein Spieler, der gut ins erlangener Konzept passen würde
Ja, aber im Gegensatz zur Damen-WM beispielsweise, wo ich dein Argument sogar nachvollziehen könnte, weil dort selbst die Hauptrunde kaum Spannung hatte. Das war vom Modus her etwas mau.
Dass viele Teams mitspielen, finde ich gut, allerdings finde ich es dann auch wichtig, zeitnah zu separieren.
Frankreich und Deutschland kommen hier weiter. Alles andere wäre wohl eine riesige Überraschung.
Ich behaupte, dass mindestens zwei Schweizer bei den Deutschen in der Startaufstellung stehen würden. Wenn Zehnder zündet, ist alles offen.
Nachteil im Hinblick auf die Spannung.
Was soll man dazu sagen? Genauso wie du seit gefühlt Jahrzehnten janmerst, wenn in der Bundesliga ein Außenseiter gegen einen Großen spielt, geht es bei der EM weiter? Es gab doch schon immer bei jedem Großturnier Überraschungen. Und bei dieser EM ist es ja sogar so, dass nach der Vorrunde die Hälfte der Teams rausfliegen. Somit ist ab der Hauptrunde allerspätestens volle competition angesagt. Es würde mich aber nicht wundern, wenn es den einen oder anderen Favoriten schon vorher mal erwischt.
Generell nervt mich das Gejammere im Vorhinein ein bisschen, gib doch allen eine Chance und schreibe danach deine Meinung über die Spannung. Die Weltspitze hat sich ohnehin vergrößert.
Alles anzeigenGut, dass es auch eine spannende Vorrundengruppe gibt
Tippe auf:
1. Island
2. Ungarn
3. Serbien
4. Montenegro
Wir sprechen uns dann eventuell am Mittwoch Abend nochmal.
Also ich sehe hier im Forum zumindest eine große Offenheit gegenüber Hannings Ideen und das ist auch gut so
Das Auftaktspiel hat das Potential, zum Stimmungskiller zu werden. Die Schweiz wird bestimmt niemand unterschätzen, aber sie sind stark, und gerade in so einem nervenaufreibenden Spiel wie in Düsseldorf glaube ich nicht, dass es für Deutschland ein Selbstläufer wird. Ein bisschen Schiri Hilfe könnten sie aber bekommen und daher sollte es letzten Endes trotzdem ein Sieg für die deutsche Mannschaft werden
Alles anzeigenDas ist soviel gefühlte Wahrheit und wenig Evidenz:
Spieler der SG zwischen 19-23 Jahre:
2017/2018: Jeppsson, Klein, Nicolaisen, Rød, Krüger.
2018/2019: Jeppsson, Rød, Golla.
2019/2020: Wilde, Nissen, Persson, Rød, Ebeling, Hartwich, Golla.
2020/2021: Pederson, Holpert, Møller, Golla, Rød, Semper, Carstensen, Kirschberg.
2021/2022: Jetzt habe ich keine Lust mehr alle aufzuzählen, daher nur die, die man kennt: Einarsson, Jakobsen.
2022/2023: Einarsson, Jakobsen.
Deine Beispiele für Spieler, die sich positiv entwickelt haben, wären dann Rød und Golla, oder welche würdest du noch dazuzählen?
Und wie schätzt du dann die Entwicklung von Einarsson und Semper ein?
In Würdigung der oben genannten Namen müsste man eigentlich jedem Spieler zwischen 19 und 23, der nicht das Potential zum NM-Kapitän hat abraten zur SG zu wechseln, oder?
Jo, ich finde, dass sich Golla, Röd und Jakobsen in diesem Zeitraum phänomenal entwickelt haben.
Möller auch, mit Verzögerung durch schwerer Verletzung.
Das ist für einen Verein dieser Klasse (man muss bedenken, dass Flensburg in dieser Zeit zwei Mal deutscher Meister geworden ist) eine überragende Ausbeute und stützt meine These ja wohl mal absolut.
Semper hab ich von Tag 1 an (hier zu Hauf nachzulesen) als Fehleinkauf bezeichnet. Einarsson kam als Ergänzungsspieler bzw Notnagel mitten in der Saison - dafür ist das völlig okay. Selbst Jeppson kann man in Flensburg eine gewisse Entwicklung nachsagen, auch wenn er zu der eher enttäuschenden Kategorie gehört.
Die anderen von dir aufgezählten Spieler sind nicht zum Spielen im Kader gewesen, sondern zum Auffüllen. Das zählt selbstverständlich nicht.
Welches Team aus der oberen Tabellenhälfte hat denn unmittelbar deutsche Talente hervorgebracht, die nicht zuvor anderswo Spielpraxis erhielten. Eigentlich nur Hannover.
Preglers Entscheidung nach Gummersbach zu gehen, war aus seiner Sicht absolut richtig, wenngleich er augenblicklich in seiner Entwicklung stagniert und trotz regelmäßiger Mappes-Ausfälle kaum auf sich aufmerksam machen kann.
Mir geht es explizit in diesem Fall nicht um das Hervorbringen von Talenten, sondern um die Förderung in den ersten Jahren Männerspielbetrieb. Wie sich ein 19-23 jähriger Spieler entwickeln kann. Da sehe ich in Flensburg definitiv positive Beispiele, in Berlin sowieso. In Magdeburg auch. In Hannover eh. In Gummersbach ohnehin, wahrscheinlich top 1. Lemgo. BHC. HSV. In Wetzlar war eine Delle drin, kommt jetzt aber wieder.
Nicht empfehlen würde ich Erlangen, auch nicht Melsungen Göppingen Leipzig. Kiel auch nicht, aber die haben einen anderen Anspruch bzw Mentalität. Zum Rest kann man je nach Konstellation bedenkenlos hin.
Metzner spielt jetzt dritte Liga.
Sagen wir so, zwischen 19 und 23 würde ich nicht nach Erlangen gehen.
... und du meinst das deine Meinung wie immer richtig ist. Ohne dich über die Nachwuchsarbeit des von dir negativ bewerteten Vereins umfassend informiert zu haben?
https://www.hessensport24.de/handball/handb…21-12-2019.html
Das ist nur ein Beispiel für die schlechte Nachwuchsarbeit und sich Spieler schlecht entwickeln. Über die MT Talents kannst gern googeln, denn der Threat dreht sich um Gerüchte, sonst beschwerst du dich womöglich darüber das offtopic geschrieben wird.
Bitte dreh mir nicht das Wort im Mund um. Ich habe überhaupt nichts von schlechter Nachwuchsarbeit gesagt. Im Gegenteil, Melsungen bildet sehr gut aus. Das Problem liegt hier dabei, dass die erste Mannschaft im Prinzip nur auf erfahrene Spieler setzt.
Alles anzeigenDa würden mich die Belege der starken Meinung auch interessieren.
Ich sehe durchaus Spieler, die in Erlangen einen Schritt nach vorne gemacht haben.
In die Nationalmannschaft (bzw. zumindest den erweiterten Kreis):
Rahmel, Firnhaber, Zechel, Steinert.
In die erste Bundesliga:
N. Link, Bissel, Metzner, Theilinger.
In die zweite Bundesliga:
Bauer, J. Link, Marschall.
Das sind jetzt die, die mir spontan einfallen. Da sind jetzt nicht die Namen dabei, die den großen Wow-Effekt haben, dennoch hat jeder dieser Spieler sich positiv entwickelt, sodass ich nicht sehe wie das deine These vom Karrieregrab HCE bestätigt. Natürlich gibt es auch Spieler, deren Wechsel zum HCE sich nicht ausgezahlt hat (Mappes, Zehnder), keine Frage, in Summe sehe ich die aber geringer.
Worauf begründest du denn deine Einschätzung?
Du zählst hier ja viele Spieler auf, die schon als relativ gestandene Spieler zu den jeweiligen Vereinen kamen und dann schlicht und einfach nicht besser geworden sind. die einzige Ausnahme, die ich sehe, ich Zechel. Bei allen anderen erkenne ich absolut keine auffällige Entwicklung, im Gegenteil. Da ist extrem viel Status quo zu erkennen und oft auch rückwärts Entwicklung, letzteres vor allem natürlich bei Spielern, die du nicht aufgezählt hast. Marschall beispielsweise ist aber ein vielversprechendes Talent gewesen, dass durch Erlangen nicht den Sprung geschafft hat. Bei Zehnder kann man es ebenfalls wunderbar sehen. Seitz stagniert. Wer im Rückraum schon alles verheizt wurde in den letzten Jahren, das braucht man ja gar nicht aufzählen. Für mich ist Erlangen definitiv das größte Entwicklungsloch in der Bundesliga.
Meinungen sollte jeder abgeben können. Gerade hier im Forum. Aber wie kommst Du zu dieser Meinung. Worauf basiert das?
Pregler wäre ein negativ Beispiel, wenn man es darauf bezieht ob ein Talent es im eigenen Verein schafft. Ansonsten wären er und Golla sogar positiv.
Drosten und Ignatow sind positive Beispiele.
Das sind die drei Vereine, bei denen sich junge Spieler meiner Meinung nach am schlechtesten entwickeln.
Golla ist schon lange her und hat bei Melsungen weniger Spielzeit erhalten als direkt danach bei Flensburg.
Drosten und Ignatow? Genau das sind die Spieler die viel mehr spielen müssten.
Bei Erlangen ist das noch schlimmer
Schau dir euren Kader an. Kein Spieler unter 25, wenn man ehrlich ist.
Ihr seit aber gerade dabei das zu ändern (Aaron als Zugang und auch Manuel und Florian werden sicher weitere Zeiten bekommen).
Mensing ist doch ein alter Knochen
Ahso und du bist dafür der Bundesbeauftragte der das bewertet. Cooler toller Job
Nö aber ich bin in einem Handballforum angemeldet und darf dazu meine Meinung sagen, glaub ich
Ahso das war mir nicht bewußt bisher, wahrscheinlich sind es siebzehn in der HBL.
Erlangen ist auf jeden Fall diesbezüglich auf dem letzten Platz, aber davor konkurrieren Melsungen, Leipzig und Göppingen
Darüber hinaus gibt es bessere Vereine für einen jungen Spieler als Melsungen
Alles anzeigenSchade wie diese großartige Idee von B. Hanning hier von einigen zerredet wird mit teilweise hanebüchenen Argumenten bzw. Annahmen.
Grundsätzlich geht es doch um Folgendes: Den Nachwuchsspielern, die in ihren aktuellen Vereinen und auf ihren Positionen noch keinen festen Kaderplatz haben, sondern irgendwo auf den Kaderplätzen 17 bis 21 (oder so) gelistet sind, Spielzeit auf höchstem Niveau zu ermöglichen. Denn: Genau das brauchen sie, Spielzeit auf höchstem Niveau. Die bekommen sie aber nicht hier bei uns. Ins Ausland wollen viele mit 19 oder 20 nicht, kann ich sogar verstehen. Juri Knorr und Jannek Klein waren da lobenswerte Ausnahmen.
Die Realität in den Vereinen der 1. Liga sieht doch aktuell so aus: Als Nachwuchsspieler bekommst Du nur dann eine Chance auf nennenswerte Spielzeit, wenn dein gesetzter Positionskollege sich langfristig verletzt. Und selbst dann (bei Verletzung von Stammspielern) reagieren viele Vereine mit Nachverpflichtungen, anstatt dann wirklich auf den Nachwuchs zu setzen. Also, wie gibt man denn dann seinen Nachwuchsspielern Spielzeit auf höchstem Niveau hier in der stärksten Liga der Welt? Da ist doch so ein Vorschlag die optimale Lösung! Aktuell landen viele Nachwuchsspieler in der 2. oder 3. Liga. Das ist meiner Ansicht nach nicht die Optimalförderung, optimal ist nur 1. Liga, und am besten auch außer Konkurrenz, weil sie dann Fehler machen dürfen und neue Bewegungen, Würfe etc. unter Wettkampfbedingungen ausprobieren können. Fehler machen und daraus zu lernen ist absolut notwendige Bedingung um Weltklasse werden zu können. Dazu zwei Zitate:
Boris Becker: "Ich habe aus meinen Niederlagen viel mehr gelernt als aus meinen Siegen."
Michael Jordan: "I failed over and over again in my life, and that is why... I succeed."
Zum Handball: Warum sind denn Leute wie Gidsel, Pytlick etc. mit 22/23 schon anerkannte Weltklasse? Bestimmt auch weil sie in ihrer heimischen Liga ihr Talent zwischen 19 und 22 ausreichend entwicklen konnten, mit viel Spielzeit in ihren dortigen Vereinen in der 1. Liga.
Und genau das bekommen die deutschen Nachwuchsspieler hier in unserer heimischen Liga viel zu wenig: Möglichkeiten sich zu entwickeln auf höchstem Wettbewerbsniveau! Diese sogenannte Anschlussförderung zwischen 19 und 22 ist bei uns das Problem. Das lösen andere Nationen viel besser. Wir haben auch die Talente bis zum Übergang in den Erwachsenenbereich, sieht man an immer wieder erfolgreichen Jugendnationalmannschaften. Natürlich kann nicht jeder Jahrgang einen Titel holen, ist wohl jedem klar.
Bei uns ist aber die optimale Anschlussförderung im normalen System für die Erstligavereine wegen des Erfolgsdrucks gar nicht möglich. Da ist doch dieser Vorschlag ohne diesen Druck super! Die Dänen haben außerdem das Playoff-System, bedeutet also in der ersten Saisonhälfte haben Fehler nicht solche drastischen Auswirkungen. Bei uns hier kann jeder verlorene Punkt der Unterschied zwischen Abstieg und "Drinbleiben" bzw. Europokal (CL) und "Niemandsland" der Tabelle bedeuten, was wiederum enorme Auswirkungen auf Budget und Kaderplanung bedeuten kann. Absolut verständlich, dass die meisten Erstligavereine das Risiko auf Nachwuchs zu setzen, nicht eingehen wollen. Jeder Fehler kann enorme Auswirkungen haben.
Ich kann auch das Argument von F. Bohmann nicht nachvollziehen. "Die besten Talente abgeben an einen Konkurrenten..." Aber die besten Talente spielen doch oft gar nicht! Und man gibt sie nicht ab, man verleiht sie nur. Verleihen bedeutet, man bekommt sie auf jeden Fall zurück! Die verleihenden Vereine werden das auch als nicht verhandelbar in die Vereinbarung mit Potsdam reinschreiben, ist doch total logisch und klar! Aber der verleihende Verein bekommt dann einen gut bis sehr gut ausgebildeten Spieler wieder zurück. Damit ist doch dann allen geholfen, den Vereinen, den Spielern und dem DHB! Und das entkräftet doch auch die Annahme, dass B. Hanning das aus Eigennutz vorschlägt. Wenn von Anfang an "Leihe" drauf steht, kann er nicht einfach für die Füchse abwerben. Punkt!
Zur Finanzierung: Möglicherweise lässt sich ja noch für dieses sehr ehrenwerte Vorhaben bei dem ein oder anderen bestehenden Sponsor etwas mehr Geld rausholen. Mit dem vorgeschlagenen Trainer Martin Heuberger kann man vielleicht etwas sparen, weil der meiner Kenntnis nach sowieso hauptamtlich beim DHB beschäftigt ist. Und vielleicht kann man im Zuge des Leihgeschäfts auch einen Teil der Gehaltskosten der Spieler von den verleihenden Vereinen bekommen, fände ich logisch. Sie bekommen ja einen besseren Spieler wieder zurück!
"Butter bei die Fische"... um wen geht es vermutlich?
Nicht um die aktuellen U21-Weltmeister, die schon feste Kaderplätze haben und ihren Vereinen auch sehr regelmäßig spielen. (Späth, Uscins, Fischer, Scholtes, Sauter, Lichtlein, Häseler, Pregler, vielleicht noch ein paar mehr)
Praktisches Beispiel: Max Beneke. Wieviel Spielzeit wird der nächste Saison bei den Füchsen bekommen mit Gidsel und Wiede vor ihm? Nicht schwierig zu erraten... Der wäre ein Super Kandidat für Potsdam in der 1. Liga.
Oder: Connar Battermann und Henri Pabst, beide Juniorennationalspieler vom THW Kiel, wieviel Spielzeit bekommen die in der 1. Liga? Geht gegen null...
"Der THW Kiel ist kein Ausbildungsverein." Zitat V. Szilagi
Oder auch: Marvin Siemer (Füchse) und Tim Gömmel (Erlangen), beide Elitekader-Spieler beim DHB. Wie sind deren Einsatzchancen auf Profiniveau?
Mika Sajenev: Hat der schon einen neuen Verein?
Fritz-Leon Haake vom SC Magdeburg. Chance auf Spielzeit beim SCM: Null!
Höchstens Training...
Aber Training und Spiel sind Welten voneinander entfernt!
Sind nur ein paar Beispiele, die mir einfielen...
Zum Schluss noch ein Glückskeks-Spruch:
Wer nicht will, findet Gründe bzw. Ausreden. Wer will, findet Wege bzw. Lösungen. No offense!
Hundert Punkte. Gerade mit den Füchsen im Hintergrund glaube ich auch, dass man 16 fleißige und gute Jungs finden würde. Und wenn sie wieder absteigen, steigen sie eben wieder ab.
Späth sagt doch nicht "ich bin der beste" (das wäre vielleicht arrogant), sondern "ich will der beste werden". Was genau ist an dieser Einstellung als Sportler falsch?