Beiträge von Paul Jonas

    Lasse Møller wird hier von vielen SG-Fans immer so hoch gehypt. So richtig überzeugt - vor allem über einen längeren konstanten Zeitraum - hat er mich bisher noch nicht!

    Konnte er auch nicht. Paar Monate nach Knorpelschaden überhaupt auf hohem Niveau zu spielen...und er spielt besser, nur nicht konstant.

    Viel interessanter finde ich wie gering Mensah von vielen gesehen wird, von innen und außen. Liefert seit 3Jahren ab, brennt, verlängert....auf den kann man nicht ansatzweise verzichten. Man stelle sich mal vor der wäre gerade auch verletzt.

    Puh, jetzt gehen Pytlick und Jørgensen doch nach Flensburg, hatte bis zuletzt auf Figo gehofft…

    Wo stehen wir im nächsten Jahr? Viele Spieler sind mittlerweile überaltert, Qualitätsverlust insbesondere im Tor und im Rückraum wird eher auf die Steineschmeiẞer gesetzt, Ellefsen als Ausnahme der Regel… Moderner Handball sieht anders aus.

    Keine schöne Entwicklung an der Kieler Förde…

    Ich gehe davon aus in der Cl und wir ein weiteres Jahr nicht. Kurzfristig würde ich mir wenig Sorgen machen.

    Interessant das viele nun auf Möller verzichten wollen. Dasvwar doch zuvor der Wunderdäne den wir alle haben wollten. Ich finde diese Saison läuft schon ganz gut und der wird sich noch steigern. Vergesst nicht wie oft JG verletzt war.

    Von der Mannschaftsstruktur wäre es halt Mensing. Mensah, JG, Wunderdäne, Möller und Mensing und das bei "wechseln macht mich krank"-Machulla? Einer zuviel

    Avis und SHZ greifen das Thema auch auf. Laut Avis ist Mensing noch nicht fix. Pytlick Deal wohl schon seit 1 Monat klar und angeblich SCM, Barca und Veszprem auch interessier gewesen.

    Wenn sich das so verhält, müsste man Mensing nicht abgeben, will man aber. Einer ist realistisch aber auch zuviel. Nebenspekulatius: Bestätigt aber auch das man fest mit JG plant.

    Einer ist halt zuviel, sondt wäre es Möller und wenn der mal konstant fit ist, ist der wichtiger. Ablöse dieser Höhe wäre aber krass. Dann hätten wir vieles, aber keine Geldsorgen. Dann muss es aber auch vier Jahre sein.

    Der Zusammenhang ist doch klar. Paul Jonas beschwert sich im Flensburg thread über die Qualität von Hummel ("...Hummel im Vergleich zu Erima qualitativ superscheiße..."), Viktor liest das hier in der HE, merkt mit welchem Mist er da die ganze Zeit arbeiten muss und das Team überhaupt keine Leistung bringen KANN. Was bleibt ihm da übrig als sich zu trennen? Wird es dann jetzt Erima in der neuen Saison? Mensch Paul Jonas, wenn das mal nicht nach hinten los geht. Stell Dir vor mit neuem Equipment performt der THW plötzlich, und Du bist schuld...nicht auszudenken.

    Wenn die Trikots besser als die Sporttaschen sind, sehe ich da kein Problem.

    Ich habe die Behauptung aufgegriffen, dass das Publikum in Köln die Handballbasis sei und das halte ich halt per Definition für seltsam und nicht zutreffend. Allein durch den Preis schließt sich das ja aus. Das gilt im übrigen auch für Hamburg als alten Standort.

    Ist nicht das Eventpublikum die Basis des Profihandballs?

    Nein. Es doch nicht etwas aus sich heraus populär. Das ergibt wenig Sinn. Aber wenn Handball für Events Basispublikum hätte, würde er nicht an Orten wie München Weltmeisterschaften/Em austragen. Dann wären die Orte in Magdeburg, Göppingen, Kiel, Flensburg usw.

    Das ist aber wirklich nur was für echte Handball-Fans!

    Gut 1000 € für ein Handballwochenende zu zweit ist wirklich ne Hausnummer! Da bin ich beim F4 in Flensburg ja noch gut bedient, wobei es auch nicht viieel günstiger wird, wenn ich es mir recht überlege. Immerhin die Jahreszeit verspricht auch ein etwas besseres Wetter und ein Besuch bei den Eltern ist inklusive :) .

    Wann gibt es da eigentlich mal Karten im freien Verkauf?

    ja, weil es Sponsoren für das ganze Turnier gibt - was wie verteilt ist Sache des Veranstalters. Die Situation haben wir aber im Ligenbetrieb nicht - da wirtschaftet jedes Team für sich. Wie soll es auch anders gehen???

    Zudem muss man auch berücksichtigen, dass die Mädels nebenbei studieren, lernen, sich bilden müssen - für das zweite Standbein. denn selbst wenn sie alle bespielsweise 100.000 € verdienen würden, ist das ja allemal nicht ausreichend für den Rest des Lebens....Verletzungen inklusive. Sie eh Lea Rüther, die mit 24 / 25 Jahren aufhören muss....

    Ja, aber das hat ja nichts mit Frau und Mann zu tun. Die Männer-Hockey-Weltmeister werden sich allesamt in der gleichen Situation befinden, weil Hockey halt "niemanden" interessiert.

    Kann auch ein trojanisches Pferd sein. Allendorf hat sicherlich jetzt lange nicht das Standing und ist neu im Geschäft. Wenn es weiterhin nicht funktioniert, kann man ihn schnell absägen und zurück auf Los, von wegen dann muss Gerken halt doch wieder ran.

    Könnte es daran liegen, dass Hendrik Pekeler 122 Länderspiele betritten hat (mit denen aus der U18/U19 und U20/U21 sind es fast 200) und seit einem Jahrzehnt eine konstante Größe im dt. Handball ist. Zudem ist er für Alfred kein Unbekannter. Er kennt seine Stärken und seine Schwächen vermutlich besser als irgend ein anderer Trainer und könnte ihn, eine entsprechende Form vorausgesetzt, auch kurzfristig einbauen, ohne grundlegende Anpassungen an seinem Spielsystem vornehmen zu müssen.

    Das Duo Golla/Köster hat mir bei der WM sehr gut gefallen. Nur kann es in einem Turnier (alle zwei Tage ein Spiel) nicht ständig 60 Minuten durchspielen. Hier braucht Alfred Alternativen. Ein Pekeler in Normalform ist in der Abwehr alle mal besser als die bisher genannten Alternativen für das Abwehrzentrum.

    Das ist ja auch in der Vergangenheit kein Grund gewesen, sich irgendwann von bestimmten Spielern zu lösen. Ich kann Pekelers Entscheidung bezüglich der Nationalmannschaft sehr gut nachvollziehen, aber er muss dann auch konsequent sein und ich hoffe er bleibt das auch (von ihm habe ich im übrigen auch nichts gegenteiliges wahrgenommen).

    Für mich ist hier eher Gislason schwer nachvollziehbar. Wenn man was aufbauen will, schließt das ein Abwehrzentrum mit 2,3, 4 Spielern ein die eine Perspektive haben und nicht einen On/Off-Spieler auf den man sich nicht verlassen kann + das wenn er denn zur Verfügung steht eigentlich immer bei 0 begonnen werden muss und wenn nicht mehr abermals.

    Doch! In dem Moment, in dem in Bezug auf Frauenhandball im Vergleich zu Männerhandball eine Paygap-Diskussion gemacht wird, wird die Leistung als gleich angenommen und gleiche Bezahlung gefordert.

    Vielleicht ist es so besser formuliert, bzw. wird dem Leistungssport (und generell Entertainment) besser gerecht: Popularität ist ein Teil der Leistung.

    Das untere stimmt, aber das obere habe ich noch nie gehört. Niemand der sagt das die Paygap kein Problem darstellt oder zumindest nichts dagegen unternommen werden sollte, begründet das doch so. Männerhandball ist doch nicht "anstrengender" und deswegen wird mehr verdient. Das würde Sinn machen, wenn es keine Geschlechtertrennung gäbe bzw. dann würde sich das ja vermutlich so regulieren wie von dir skizziert.

    Im Tennis als Beispiel, wo durch die Gründung der WTA die ganze Sache mit am frühesten begonnen hat, gibt es zum Beispiel gleiche Prämien bei den großen Turnieren (über jeden einzelnen Level weiß ich das jetzt nicht) und das obwohl Frauen nur zwei Gewinnsätze auch bei Grand Slams spielen. Sie bekommen aber genausoviel, weil ganz klassischer aktivistischer Kampf passiert ist und weil Frauentennis nicht unpopulärer als Männertennis ist.

    Ich glaube dein Punkt mit der gleichen Leistung ist jetzt aber egal auf welcher Seite der Diskussion nie das Thema oder? Ich habe noch nie gehört das jemand gesagt hat, dass Usain Bolt mehr Geld bekommt, weil er die 100m schneller läuft als jede Frau oder auf den Handball bezogen Mikkel Hansen den Ball härter wirft.

    Wir reden hier einfach nicht von einer normalen Berufsgruppe. Das jemand 10.000 €, 20 Millionen oder gar nichts bekommt, weil er seine Sportart in hoher Klasse ausübt, liegt wirklich nur an der Popularität. Wenn das Endziel von solchen Diskussionen ist, dass die Weltfußballerin genauso viel verdienen soll wie Messi, dann würde ich persönlich aussteigen.

    Du reißt es an...der einzige Weg ist es die Popularität zu steigern, aber wenn ich mir die Diskussionen um Frauenfußball anhöre, läuft das zwangsläufig darauf hinaus den kleineren Sportarten, hier auch von Männern ausgeübt, weiter zugunsten des Fußballs das Wasser abzugraben.

    Unterhaltung ist für mich einfach kein gutes Feld für Pay Gap-Diskussionen. Die gehört in normale Berufe und da ist sie vielfach auch angebracht.

    Ich denke auch das es keine spezifischen Grund gibt, warum die Prämien nicht jeweils angeglichen werden sollten. Es wird zwar im Fußball an besonders plakativen Beispielen geführt, nämlich zum Beispiel an den kanadischen Olympiasiegerinnen, die viel schlechter gefördert werden als die Männerfußballer, die Lichtjahre von so einem Status entfernt sind...oder den US-Fußballerinnen, wo es eigentlich noch krasser, weil chronischer war....aber es gilt ja generell das jeder Verband für sich die gleichberechtigte Förderung des Sports irgendwo stehen hat.

    Für den normalen Berufsalltag von Sportlern halte ich diese Diskussion allerdings nicht angebracht. Solange sich das nicht auf der besagten Nationalmannschaftsebene wie in den Wintersportarten bewegt, ist es halt einfach eine privilegierte Position, dass jemand mehrere tausend Euro dafür bekommt gegen Bälle zu treten oder sie zu werden. Die ergibt sich nur daraus das Geld damit umgesetzt wird und Popularität kann man eben nicht festlegen. Die Damenligen sind aus verschiedenen Gründen nicht so populär....aber dann wird eben auch kein Geld umgesetzt.

    Ich finde daher die Gehaltsdiskussionen anhand so unnatürlicher Kontexte wie Profi-Sport oder hochbezahlten Schauspielern immer schwierig. Auch im letzten Beispiel fällt mir dazu Claire Foy ein, die in der ersten Staffel zurecht für ihre Rolle in The Crown abgefeiert wurde, aber deutlich weniger verdient hat als ihr Nebenpart Matt Smith....Matt Smith war zu dem Zeitpunkt aber halt schon Doctor Who (gewesen) und daher der um Lichtjahre größere Name...und deswegen gab es eben mehr Geld. Man hat trotzdem drauf reagiert, was okay ist, wenn das für alle Beteiligten funktioniert...aber Gehaltsunterschiede in Unterhaltungsbranchen wie Sport und Film entstehen immer nur durch den Marktwert von irgendwas.