Das stand aber glaube ich eh nie ernsthaft zur Diskussion. Selbst bei Berlin hat es ja Jahre gedauert, bis nach Drux und Wiede, wieder jemand kam und da sind wir halt nicht in Flensburg. Von uns haben sich in den letzten Jahren viele zu soliden bis manchmal sogar sehr guten Bundesligaspielern entwickelt. Durchbruch direkt in die erste müsste ein absoluter Überspieler sein.
Beiträge von Paul Jonas
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Im Kern hat er recht und daran ändert auch nichts, wenn seine Aussagen für dich Stammtischparolen sind.
Von der Fußballnationalmannschaft auf unsere Gesellschaft schließen kann doch nur dummes Stammtischgelaber sein. Was soll denn dieser Zusammenhang überhaupt bedeuten? Unsere 3000m-Hindernisläufer sind gerade übrigens in der Weltspitze angekommen. Echte Macher Erfolgstypen. Wie unsere Gesellschaft halt?
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Falls Francisco und Martim Costa vorzeitig verpflichtet werden, dann fehlt das Geld an anderer Stelle. Es kann sein, dass beide sofort einschlagen, das Offensivspiel der SG auf ein neues Level heben, die SG nächste Saison in die Champions-League führen und sich der Deal durch die daraus resultierenden Mehreinnahmen schnell rentiert. Aber wie groß sind die Chancen, dass es so kommt und wie groß ist das Risiko? Das ist die entscheidenden Abwägung. Welche Abstriche sind beim Kader dafür notwendig (Torhüter, Abwehrzentrum, wahrscheinlich Simon Pytlick) und könnte die SG nicht auch ohne diese Maßnahme die im Übergangsjahr befindlichen Füchse Berlin von Platz 2 verdrängen?
Glaubst du das diese Überlegungen bei Ljubo oder Holger nicht stattfinden? Ich verstehe deinen Post irgendwie nicht bzw. auch hier unterstellt es eine Art Inkompetenz die ich seltsam finde.
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Noch ist England im Turnier.
Die WM ist für England ohnehin eher ein Zwischenschritt. Die entscheidende Frage für den englischen Verband ist, wer die Three Lions 2028 ins EM-Finale im Wembley-Stadion führen kann.
Also Kane ist jetzt Prime. Zwei Jahre sind Ü30 eine lange Zeit und nicht jeder ist Lewandowski oder Messi. Diese Waffe wird man nicht durch eine Weiterentwicklung des Teams kompensieren können, daher sollte man die jetzige Situation nutzen so gut es geht....auch wenn man sich nur schwer vorstellen kann, wer Frankreich aufhalten soll.
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Ich fände eine Verpflichtung zur Saison 2026/27 schwierig. Natürlich würde ich Francisco und Martim Costa gerne in der HBL spielen sehen und ich gehe davon aus, dass es im Umfeld der SG Flensburg-Handewitt Geldgeber gibt, die diesen Transfer realisieren können. Aber darin steckt das Problem. Das ist ein "All-in"-Move, der die Mannschaft für Jahre prägen wird ... zum Guten oder zum Schlechten.
Vieles erinnert an Alen Muratovic. Nach der Deutschen Meisterschaft 2004 und zwei Champions-League-Finalteilnahmen 2004 und 2007 war die Sehnsucht groß nach einem weiteren Titelgewinn in der HBL oder gar dem Gewinn der Champions-League. Aber der Rückstand auf den THW Kiel wuchs von Jahr zu Jahr an und der Aufstieg des HSV Handball bedrohte die SG. Das entscheidende Puzzlestück sollte der 21jährige Alen Muratovic sein, für den die SG Flensburg-Handewitt damals unvorstellbare 700.000€ Ablöse zahlte. Aber die automatisch aus der hohen Ablöse resultierenden Erwartungen konnte der Spieler nie erfüllen und weil durch die horrende Ablöse die finanziellen Möglichkeiten des Vereins eingeschränkt waren, dauerte es Jahre bis sich die SG Flensburg-Handewitt von diesem Fehlgriff erholen konnte.
Sollte die SG Flensburg-Handewitt wirklich für einen (oder zwei) Nachwuchsspieler ohne HBL-Erfahrung "all-in" gehen?
Nicht das ich den Muratovic-Wechsel schönreden will, aber das war ja nur die Spitze des Eisberges. Er wurde ja geholt, weil man ja bereits nicht mehr finanziell mithalten konnte und uns Hamburg den Rückraum weggekauft hat. Das war schon lange passiert. Warum Flensburg fast weg vom Fenster war, hat eher mit der Finanzkrise zu tun. Es gibt nicht ohne Grund keine Flensburger Sparkasse mehr und in Dänemark ist da auch so einiges passiert. Mit Rückgriffen auf vergangene Ereignisse sollte man daher vorsichtig sein. Ich stimme trotz allem zu das dieser Wechsel natürlich fatal war und die Krönung von Fynn Holperts Performance.
Wenn man aber für die Costas diesen Bezug herstellen will, kann man das nicht als viel anderes verstehen, als wenn da ein bisschen Hoffnung auf scheitern drin ist...sorry...ich mag deine Posts, aber das ist eher ins böswillige.
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Vielleicht eher so: Paris will Parrondo so sehr, dass sie sein Nein zum vorzeitigen Wechsel akzeptieren. Das Lame-Duck Risiko sehe ich tatsächlich eher in Paris als in Melsungen.
Wie gesagt, in der Vergangenheit hätten sie den Mario Adorf gemacht und das hätte Melsungen sicher gerne genommen, mit dem Nachfolger in der Hinterhand. Finde ich auch nur interesant. Per se ist es mir eigentlich egal.
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Interessanter ist doch, dass Paris nicht so viel Kohle rauflegt, dass sie den Trainer sofort holen. Das war auch mal anders.
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Habt ihr eigentlich die Reaktion des Bundeskanzlers auf das Ausscheiden und zum Spiel mitbekommen?
"Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: was für ein Spiel, DFB-Team! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch"
Quelle t-online
Vom Fußball versteh er also auch nix.










Das liest sich wie einer dieser vorgefertigten Nachrufe, die manchmal ausversehen veröffentlicht werden und funktioniert auch so.
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Alles anzeigen
Heulsuse Möller Weltklasse
? Litti, Icke und Bein waren vor ihm plaziert (Quelle Kicker)Ich zitiere mal die Kicker Rangliste Sommer 1990, da waren grad mal 5 Spieler Weltklasse:
Verteidigung: Kohler
Defensives Mittelfeld: Matthäus, Brehme, Buchwald
Sturm: Völler
Wen es interessiert kann dies gern hier nachschlagen:
https://www.kicker.de/bundesliga-sommer-1990/rangliste
Manchmal sieht man die Vergangenheit ein wenig verklärt.

Ich war im Sommer 90 in Bella Italia, das war eine geile Zeit.
Also ich verfolge die Kickerrangliste nicht mal so wie früher, aber ich habe in Erinnerung das Weltklasse superselten vergeben wurde und wenn das zu diesem Zeitpunkt 5 Spieler aus einer Nationalmannschaft bekommen haben, bedeutet das, dass diese Mannschaft absolut Weltklasse war.
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Für den BVB hat er in vielen ganz entscheidenden Spielen den Unterschied gemacht, wenn es drauf ankam.
Er hat auch bei der EM 1996 gut gespielt und auch da musste man den entscheidenden Elfer mal machen. Wie gesagt....man sollte sich wirklich nicht vom Mythos blenden lassen, dass Deutschland immer ein starkes Kollektiv hatte und das die Stärke wäre. Im Gegenteil haben gute Spieler Titel geholt/gute Turniere gespielt, wenn die Mannschaft intakt war und nicht, wenn das nicht so war (siehe 94 oder 78 zum Beispiel).
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Also 1990 hatten wir jede Menge Weltklassespieler. Das hast du allein daran gemerkt wie stark auch die Leute aus der damaligen zweiten Reihe selbst im fortgeschrittenen Fußballalter noch waren.
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Deutschland hätte den Sieg von der Statistik her verdient gehabt:
Ballbesitz: 74% gg. 26%
Torversuche: 15:4 (davon 6:3 auf das Tor)
Ecken: 15:6Deutschland hat zum ersten Mal bei einer WM ein Elfmeterschießen verloren, oder habe ich das falsch mitbekommen?
Ne, ist richtig. War aber auch das erste in 20 Jahren.
Deine Statistik finde ich insofern irreführend, weil die Dominanz zwar klar ist, aber was das für Torversuche waren, ist daraus halt nicht zu sehen. Das war schon sehr sehr mau. Für mich ist das halt der Unterschied. Rein optisch spielt man immer noch wie 2014. Ballbesitz, super hoch stehende Verteidiger usw....aber auch wenn ich bei unserer 10 noch ein bisschen Verletzungs/fitness sehe, sind alle anderen auf dem Feld halt nicht auf dem Niveau diesen Spielstil dominant in Chancen umzusetzen. Das war ja nicht das erste Turnier mit diesem rumgeschiebe vor dem Strafraum ohne Durchbrüche zu schaffen.
Offensichtlich muss man der jetzigen Generation einen anderen Stil pflegen. Welcher das sein könnte ist nicht meine Sache, aber es ist offensichtlich das Deutschland besser könnte also so.
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Warum nicht gleich die Endrunde mit allen 211 FIFA-Nationen spielen? Dann wird der Kalender entlastet, weil man sich ja die Quali erspart.

Ist auch gut für Reichsbürger im Zweifel
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Ich finde wir sollten einfach mal schauen wie es wird. Buric ist die Nr. 1 und so geht es in die Saison. Wichtiger ist die Abwehr an sich.
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Der wird den Markt schon evaluieren und die Diskussion werden wir noch erleben.
Er hat das ja schon versucht. Da haben sich die Südamerikaner und die Europäer quer gestellt. Aber dazwischen war Katar, Vereins WM und jetzt USA. Eventuell wird er sich denken, dass es mit oder ohne die großen Player geht, aber spätestens dann erwarte ich eine Spaltung im Fußball. Nicht aus idealistischen Gründen, sondern weil die kontinentalen "Produkte" halt geschützt werden.
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Ich würde Gruppensieger direkt für das Achtelfinale setzen und die Zweiten und Dritten der Gruppe jeweils in einer Playoff-Runde einen weiteren Platz im Achtelfinale ausspielen lassen. So erhöht sich der Wert eines Gruppensieges und vor dem letzten Spieltag der Gruppenphase sollte, rein theoretisch, jedes Team noch weiterkommen können.
Halte ich gar nichts von. Momentan haben alle Mannschaften gleichviele Spiele, dann wäre das ja wie ein noch größeres Handicap von schwächeren Teams, wenn die ein Spiel mehr hätten. Kann man in der Fußball-CL machen, wo Wochen dazwischen stehen, aber nicht bei einem Turnier wie diesem.
Wird aber eh auf 64 hinauslaufen, wenn Infantino dabei bleibt. Man muss ja froh sein, wenn es weiterhin vier Jahre sind.
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Ist aber in diesem Fall schon so gemeint wie hier impliziert. Von den zuletzt gezeigten Leistungen her, ist es eher eine Verpflichtung mit "Potential". Aber das hat in der Vergangenheit ja bei uns durchaus sehr gut funktioniert und ist mir nach den Hype-Verpflichtungen der letzten Jahre fast lieber.
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Unbestimmte Zeit ist auch eine typische OP-Aussage, weil da ein Handlungsverlauf nie so genau bestimmt werden kann, wie bei einer Sache die einfach von selbst "verheilt".
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Grottenkicks in KO Spielen gab es schon reichlich, insbesondere dann, wenn mindestens ein Team von der ersten Sekunde an auf Elfmeterschießen aus war.
Gestern waren es vermutlich zwei Teams, denn Kanada hat jetzt wirklich mehr gedrückt als Südafrika und dann kommt sowas bei raus. Solche Spiele sind wirklich kein Grund diese Diskussion aufzumachen. Antifußball ala Südkorea 2002 oder Costa Rica 2014 hat es bei WMs immer gegeben.
Ich bin nach der absurden Situation mit den Gruppendritten allerdings der Meinung, dass es vielleicht sogar eine gute Idee wäre, die WM auf 64 zu erhöhen. Sollte logistisch bei diesem Sport kein Problem sein und hätte faktisch nicht mehr Spiele für die Mannschaften, wenn dann nur die beiden besten weiterkommen würden. Egal wie man zu Deutschland steht, ist es schon irgendwie seltsam das ein Gruppensieger so spät erst seinen Gegner kennt, während das für später spielende kein Faktor darstellt. Das ist schon eine gewisse Vorbereitungsverzerrung.
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Also bis auf die Offensichtlichkeit das Neuer wohl leider ein Unsicherheitsfaktor ist, sollte man das Spiel wirklich nicht überbewerten, da es ein Muster ohne Wert war und die Gegner die viel höhere Motivation hatten. Der 32er-Gegner wird aller Voraussicht nach lösbar sein. Dann wartet vermutlich Frankreich und das ist der Gatekeeper.