Beiträge von Löwenherz

    Leute, die Frau ist 23 Jahre! In diesem Alter war Neagu schon Welthandballerin! Buceschi ist 22 und im Nachwuchs-All-Star-Team der WM 2015 und eine Mörk ist auch nur 1 Jahr älter als Minevskaja und geht nun nach Györ! Die Liste ließe sich fortsetzen.

    Nicht das Alter ist das Problem: Jede Spielerin braucht ein Umfeld, in dem sie sich wohlfühlt, um sich zu entwickeln und die volle Leistung zu bringen. Das Umfeld besteht vor allem aus der Mannschaft, dem Club insgesamt und nicht zuletzt auch aus dem Publikum. Und da ist Leipzig schon etwas speziell - in jeder Hinsicht. Man nehme nur als nach außen sichtbares Beispiel den horrenden Trainerverschleiß der letzten Jahre oder auch die sehr ausgeprägte Hierarchie in der Mannschaft - die zwar durchaus leistungsfördernd sein, aber auch zu enormen Konflikten führen kann (was sich gerade beim HCL mehrfach gezeigt hat, wie wir wissen). Das ganze Umfeld in Leipzig passt nicht zu Minevskaja. Sie ist eine sehr sensible Spielerin: Sie muss das Vertrauen des Trainers spüren, braucht eine Atmosphäre der Nähe und Wärme in der Mannschaft und die Liebe des Publikums. All dies hatte sie beim THC (obwohl sie dort noch meist auf der Bank saß, weil sie langsam aufgebaut wurde) und in Metzingen - in Leipzig ist das alles etwas anders. Vielleicht lernt sie es, sich auch unter diesen Bedingungen durchzubeißen - die handballerischen Fähigkeiten dazu wird niemand bestreiten. Doch sehr zuversichtlich bin ich in dieser Hinsicht nicht.

    Dazu moch eine Fußnote: Ich habe schon einmal erlebt, dass Shenia wie Falschgeld auf dem Feld herumlief: In der Aufbauphase nach ihrem Kreuzbandriss spielte sie (damals immerhin schon als angehende Nationalspielerin) mit Zweitspielrecht in Kirchhof und kam dort überhaupt nicht klar - wahrscheinlich aus den gleichen Gründen wie jetzt. Deshalb wurde dieses Experiment auch bald wieder eingestellt. Wie wird es diesmal enden?

    @zmagoválec:

    Ich würde Metzingen und Bietigheim noch nicht abschreiben.

    Das sehe ich auch so. Wie schnell 3 oder 4 Punkte weg sind, hat sich ja gerade bei Bietigheim und Metzingen gezeigt. Das kann auch andere Mannschaften erwischen. Und der THC muss jetzt erst einmal die 7 Spiele im Januar überstehen. Wenn am 30.01. HCL - THC gelaufen ist, wissen wir schon etwas mehr.

    Das habt Ihr aber noch sehr schonend formuliert! Ich bin seit Jahren ein Fan der norwegischen Spielweise, muss aber dennoch sagen: Norwegen wurde heute ins Finale gepfiffen. Allein bei den Aktionen gegen Neagu wären 2 -3 Zeitstrafen mehr angebracht gewesen (vor allem gegen Löke). Und der letzte 7m für Norwegen war eine Lachnummer. In meinen Augen ein klares Stürmerfoul. Rumänien durfte dieses Spiel nicht gewinnen. Dafür haben die Schiedsrichter gesorgt.

    Die dänischen Mädels haben heute gezeigt, dass sie doch recht ordentlichen Handball spielen können. Im bisherigen Verlaufe des Turniers hatte man mitunter den Eindruck, dass sie durch den enormen Erwartungsdruck wie gelähmt waren. Heute konnten sie befreit aufspielen und haben endlich überzeugt und sich den Frust von der Seele geworfen.

    Wenn sich der montenegrische Stil im Frauenhandball durchsetzt, dann "Gute Nacht"! !ch meine, das liegt maßgeblich an den Schiedsrichtern. Im Handball haben die Schiedsrichter einen Ermessensspielraum, den es in diesem Maße in keiner anderen Ballsportart gibt. Sie trauen sich oft nur nicht, bei diesen Mannschaften angemessen durchzugreifen. Bei strikter Anwendung der Regeln würden ständig nur 4 -5 Spielerinnen von Montenegro bzw. des Clubs auf der Platte stehen, und fast in jeder Partie wäre eine direkte rote Karte fällig.

    Das ist eine Frage des Blickwinkels. Wenn man sieht, dass Mörk zurzeit völlig von der Rolle ist (in Bezug auf ihre Fähigkeiten) und auch Polman und Gullden weit von ihrer Bestform entfernt sind, sagt dieser Vergleich natürlich auch etwas über die gegenwärtigen Qualitäten von Müller aus. Außerdem ist das Spiel bei keiner der betreffenden Mannschaften derart auf diese Spielerinnen zugeschnitten, wie das unsrige auf Müller. Da sollte dann schon eine etwas andere Quote herauskommen.


    Zitat von »kamue11«

    Noch einmal zum Thema S. Müller, dann sollte es aber auch reichen!
    Im Spiel gegen Norwegen wie schon erwähnt in der 1. Halbzeit 1 von 9 getroffen und dann auch noch die 7 Meter verweigert, die Sie zuvor immer geworfen hat (auch direkt von der Bank). Verstehe nur ich das nicht? :wall: :pillepalle:


    Zitat von »Karl«

    Du verstehst das nicht, weil Du hier Unwahrheiten (um das Wort 'Lügen' zu vermeiden) und falsche Zahlen verbreitest....

    Es geht doch überhaupt nicht darum, ob sich vielleicht jemand bei den zahlreichen Fehlwürfen von S. Müller verzählt hat. Nimmt man aus der offiziellen WM-Liste der 35 Top Scorer die Rückraumspielerinnen der Mannschaften heraus, die das Achtelfinale erreicht haben, so ergeben sich folgende Erfolgsquoten bei den Würfen (ohne 7m):

    Roberts 81%
    Groot 76%
    Bernardo 68%
    Kudlacz 66%
    Pena 62%
    Pineau 61%
    S. Jörgensen 59%
    Bulatovic 58%
    Neagu 58%
    Ilina 57%
    Polman 56%
    Mörk 55%
    Gullden 53%
    S. Müller 53 %
    Abbingh 50 %

    Noch Fragen?

    Zitat von "talentschmiede":
    wenn ich als toptalent in der anschlussförderung eines internats zwar viele spielanteile in unwichtigen spiele bekomme, dann aber wenns drauf ankommt durch eine fertige bundesliga-spielerin ersetzt werde, fehlt mir diese druck-erfahrung später ... alles dinge, die selbst ein herbert müller nicht in ein paar wochen nationalmannschaftslehrgang mehr korrigieren kann ...

    Ein typisches Beispiel dafür ist Carolin Schmele. Ein Riesentalent (hätte durchaus eine Spielerin vom Format Neagu oder Bulatovic werden können), das sich aber nie richtig angestrengt hat: In der Jugend beim THC brauchte sie das nicht, und als Dago Leukefeld versuchte, ihr etwas Druck zu machen, damit sie richtig gut wird, ist sie ausgebüchst und ein Wandervogel geworden. Jetzt wirft sie beim BVB die Siebenmeter und sitzt sonst meist auf der Bank. Schade um das Mädel ...

    Leider ist sie nicht die einzige dieser Art. Aber was kann man dagegen tun? Wie weckt man den Ehrgeiz junger Spielerinnen, richtig gut zu werden, und führt sie zielgerichtet an Bundesliga- und schließlich an Nationalmannschaftsniveau heran? Kooperationen zwischen Erst- und Zweitligateams sind eine Möglichkeit. Allerdings ist auch diese oft nicht konfliktfrei (wie u. a. die Beispiele Bux - Rosengarten und HCL - Halle bzw. HCL - Rödertal zeigen), insbesondere dann, wenn das Zweitligateam sellbst plötzlich Aufstiegsambitionen hat oder gar aufsteigt.

    Zitat von "Benson":
    Zur Leistung des deutschen Teams wurde heute schon fast alles gesagt. Ich möchte aber noch mal erwähnen, dass ich finde, das einige deutsche Spielerinnen für mich zu oft unter ihren Möglichkeiten bleiben. Gerade auch in solchen Spielen wie gestern, wo es drauf ankommt.

    Kim Naidzinavicius fällt da z.B. regelmäßig auf. Von den körperlichen Vorraussetzungen her könnte das eine Weltklasse-Spielerin sein. Sie trifft aber zu oft die falschen Wurfentscheidungen. Bei ihr hat man in den letzten Jahren auch keine Weiterentwicklung mehr gesehen. Und auf der Königposition erwarte ich von ihr auch mehr Präsenz auf dem Spielfeld als Führungsspielerin. Vielleicht wäre da in dem konkreten Fall ein Vereinswechsel zu einem Spitzenclub mal angebracht (Stichwort CL-Erfahrung).

    Da stimme ich völlig mit Dir überein! Die besten Spielerinnen für die Nationalmannnschaft sind diejenigen, die dort ihre besten Leistungen bringen, und nicht die, die zwar in der Bundesliga gut sind, aber in der Nationalmannschaft nicht noch etwas draufpacken können. Typische Beispiele dafür sind Lang (die in der Nationalmannschaft nichts zu suchen hat) und - leider - auch Naidzinavicius. Ein geflügeltes Wort sagt: "Große Spieler entscheiden große Spiele." Solche haben wir zurzeit nicht. Smits könnte mal eine große Spielerin werden, von Minevskaja hatte man das auch erhoft (vielleicht platzt der Knoten ja nochmal ...). S. Müller wird es gewiss nicht (1 von 9 in der 1. HZ gegen Norwegen sagen wieder einmal genug ...).

    Naidzinavicius hat eine gute Athletik und einen Schlagwurf wie ein Strich (erinnert mich an Katja Nyberg). Sie kann in der Bundesliga Spiele fast allein entscheiden (wenn ihre Räume nicht rigoros eingeschränkt werden), aber sie beherrscht nur eine Spielweise, und die wird international schnell durchschaut. Und sie schafft es nicht (im Unterschied zu Loerper - der es zumindest mitunter geligt), dass der Rückraum genügend Druck auf die gegenerische Abwehr aufbaut, um Räume für erfolgreiche Abschlüsse zu finden.

    Die deutsche Abwehr passt überhaupt nicht. Wie diese gegen Norwegen Spalier stand, wenn Löke & Co. dort durchmarschiert sind, das ging gar nicht. Allerdings sehe ich auch kaum Alternativen, und bin hier weitegehend anderer Meinung als netter. Bei Nadgornaja sind wir und sicher einig: Sie und Schulze im Innenblock (auch wenn Schulze etwas hüftsteif ist - wie das bei großen Spielerinnen nicht selten der Fall ist) - den muss man erstmal knacken. Doch dann wird es dünn. Über die Abwehrfähigkeiten von S. Müller, Hubinger und Lang wurde hier schon geschrieben. Smits, F. Müller und Mazzucco haben auf jeden Fall eine Perspektive in der Nationalmannschaft, müssen in punkto Abwehr jedoch noch sehr viel lernen. Doch dass man Abwehr lernen kann, zeigt der "Fall" Nadgornaja: Sie kam zum THC als Prinzessin und war nach einem Jahr eine Kampfsau, wie es Herber Müller einmal formulierte (Aber dazu braucht es eben die richtigen Trainer.). Althaus und A. Müller sind in der Abwehr keine Alternativen mehr, wie bereits die letzten internationalen Meisterschaften zeigten. Sie waren schon damals zu langsam, kamen oft zu spät und bekamen deshalb laufend Zeitstrafen. C. Müller ist perspektivisch schon eine Alternative auf RM, aber in der Abwehr bei Oldenburg bisher eine blanke Katastrophe. Und Wohlbold war und ist selbst beim THC immer eine Schwachstelle in der Abwehr.

    Ich meine, hinsichtlich der Abwehr ist in der Nationalmannschaft ein völliges Umdenken erforderlich. Dabei sollte auch das Thema Spezialistenwechsel (sofern man entsprechende Spezialisten hat oder heranbilden kann) in den Köpfen bewegt werden. Die gegenwärtige WM zeigt uns in dieser Hinsicht einiges, was ich durchaus als zukunftsträchtig ansehe: Gute Abgriffsspielerinnen wir Mörk, Illina oder Bulatovic werden nicht in der Abwehr verschlissen, und andere machen hinten erfolgreich die Knochenarbeit.

    "Wenn einer, der mit Mühe kaum gekrochen ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der" (Wilhelm Busch).

    Bleiben wir auf dem Boden: Wenn beide einen normalen Tag erwischen (z. B. wie die deutsche Mannschaft gegen Brasilien oder Norwegen gegen Spanien), werden wir das Spiel klar verlieren. Alles andere wäre die Sensation dieser WM. Norwegen ist zwar nicht mehr die souveräne Überfliegermannschaft wie noch vor einigen Jahren. Durch die vielen neuen oder zurückgekehrten Spielerinnen hat die spielerische Harmonie und auch die Abwehrqualität (die immer noch sehr gut ist) etwas gelitten. Und einige Sptzenspielerinnen konnten bei dieser WM noch nicht überzeugen: Mörk mit ganzen 5 Toren aus dem Rückraum (bei einer Rückraum-Trefferquote von 38 %), und Löke fiel bisher eher durch heftige Fouls (u. a. gestern Rot) als durch spielerische Glanzleistungen auf (wobei eine Kreisläuferin natürlich immer von den Zuspielen abhängig ist). Dennoch: Norwegen ist eine Turniermannschaft und war auch nach schwächeren Spielen meist dann fit, wenn es darauf ankam. Dies wird vermutlich auch morgen wieder so sein.
    Für einige Mannschaften, die gut besetzt sind (und teilweise auch mit Vorschusslorbeer bedacht wurden), aber bisher nicht völlig überzeugen konnten, kommt im Viertelfinale die Stunde der Wahrheit: War das schon alles, was sie bisher gezeigt haben, oder sind noch ein paar Pfeile im Köcher? Dies sind m. E. vor allem Weltmeister Brasilien, selbsternannter Titelanwärter Dänemark oder Rumänien. Bei anderen Mannschaften, die bisher sehr wechselhafte Leistungen geboten haben (wie z. B. Ungarn, Frankreich oder Korea) wir es davon abhängen, ob sie gerade ein Hoch oder ein Tief haben. Mein Tipp für das Viertelfinale (jeweils fett):
    Ungarn - Polen

    Montenegro - Angola

    Brasilien - Rumänien

    Norwegen - Deutschland

    Russland - Südkorea

    Schweden - Dänemark

    Niederlande – Serbien

    Frankreich - Spanien

    Am offensten sind meiner Meinung nach die drei letzten Spiele. Wie sind Eure Tipps?

    In meinen Augen eines der schwächsten Spiele dieser WM (wenn man von den Spielen gegen die President´s-Cup-Mannschaften absieht). Deutschland hat so gespielt, wie man das von von dieser Mannschaft erwarten kann - mit klarer Steigerung in der Abwehr, aber nach wie vor ohne Ideen im Angriff - Anna Loerper ausgenommen (die sich richtig selbst reingehängt hat, aber allein dem Spiel auch nicht die erforderliche Dynamik verleihen konnte). Brasilien gegenüber der WM vor 2 Jahren nicht wiederzuerkennen. In dieser Form wird es kaum zu einem der vorderen Plätze reichen.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    bitte beantworten diese Frage eindeutig durch ankreuzen:
    Was ist die Hauptaufgabe einer Führungsspielerin
    a) den Ball zu führen?
    b) andere Spielerinnen zu mobben?
    c) allein ihre Interessen durchzusetzen?
    d) Niederlagen schön zu reden?
    Sollten Sie der Ansicht sein, dass eine Führungsspielerin eine andere Hauptaufgabe hat als die zur Auswahl stehenden Antworten, sind Sie wahrscheinlich auf dem Holzweg... (Hier bricht der Fragbogen leider ab.)

    Müller hin - Huber her: Bei alledem sollten wir nicht vergessen, dass es um Handball geht. Es tur mir leid, aber ich konnte in den Spielen unter Vestergaard auch nicht den geringsten Ansatz einer Strategie, eines spielerischern Konzepts, geschweige denn einer eigenen Handschrift erkennen. Wie sagte doch Karl Valentin: "Da spielt ja ein jeder für sich. Das ist doch das reinste vielharmonische Orchester!" So ähnlich kommt mir das in unserer Nationalmannschaft vor. Oder bin ich blind und sehe das nur nicht? Wie denkt Ihr darüber?

    Aus meiner Sicht war es allerhöchste Zeit, dass Müller auf Rechtsaußen reagiert: Jakubisova mit Kreuzbandriss, und das Thema Huber hatten wir schon (gegen Podravka wieder 3 Freie nicht rein gemacht). Ob das von Lotte Prak frei gewordene Geld für sie reicht, wage ich allerdings zu bezweifeln. Da hat wohl jemand noch Dreieurofuffzich draufgepackt. Allerdings war Deroin als vereinslose Spielerin jetzt evtl. etwas preiswerter zu haben als sonst.

    Es geht doch gar nicht in erster Linie um ein Plakat. Es geht um die ständige penetrante Einflussnahme eines Sportfunktionärs auf alle möglichen Prozesse, um eine Vormachtstellung seines Clubs im deutschen Frauenhandball zurückzuerlangen, die vor einigen Jahren sportlich verloren gegangen ist. Soll der HCL doch allein auf dem Spielfeld beweisen, dass er vielleicht wieder Spitze ist. Das sieht doch zurzeit gar nicht so schlecht aus. Alles andere, insbesondere die elende Drahtzieherei hinter den Kulissen, sollte man sich schenken. Die macht nur böses Blut.

    Harpiks:
    Und wenn man in Leipzig für ein Länderspiel Werbung macht, dann natürlich nicht mit Behnke, Smits und Fischer auf dem Plakat. Bei den anderen Länderspielen war das auch so...wenn man eine lokale Größe in der Mannschaft hat, dann kommt die natürlich auf das Plakat drauf.

    Ich bin gern zu Spielen in Leipzip: Schöne Halle, gute Mannschaft, angenehme Atmosphäre. Aber was da jetzt abgeht, ist heftig und hat schon mehr als nur ein Geschmäckle. Hähner sollte aufpassen, dass er sich keine Sympathien verscherzt und den HCL nicht zum Buh-Club der Liga macht.

    @ Capitano19: Die Frage ist auch, warum man Minevskaja nominiert und Nadgornaja nicht. Zahlen sagen nicht alles, aber viel. Nur 15 Feldtore in acht Spielen für sie in Leipzig, für Nadgornaja sind es 38 Stück. Aber gut, warum sollte man auch eine Spielerin nominieren, die in den letzten Jahren in der Champions League regelmäßig ihre internationale Qualität unter Beweis gestellt hat...

    Das ist eines der vielen Dinge, die da absolut unverständlich sind. Ich schätze Minevskaja, aber zwischen ihr und Nadgornaja liegen immer noch Lichtjahre (vor allem in der Abwehr - da kommt sie ganz nach ihrer Mutter, von der Dago Leukefeld einmal spöttisch sagte, sie sei in der Abwehr nie besser als Regionalliga gewesen). Irgendwie hat man das Gefühl, dass die ganze Mannschaft nicht so recht zusammenpasst. Aber vielleicht werden wir ja bei der WM eines Besseren belehrt.

    In einer Hinsicht muss ich mich korrigieren: Die Nominierung von Loerper ist absolut richtig, sie hat zurzeit einen sehr guten Lauf.