Beiträge von NES

    Niederroden nach dem Ausrufezeichen im Pokal mit deutlichem Sieg gegen Bayreuth. Bieberau schlägt den Bad Neustadt deutlich. Fingerzeig welche Teams oben mitspielen werden?

    Bieberau schlägt Bad Neustadt deutlich? Frage mal in Bad Neustadt nach, die fanden die vier Tore Differenz sicherlich gar nicht mal so verkehrt. Und ein Fingerzeig nach einem Spieltag, hmm, schwierig, Corona-Nachwehen hin oder her. Wobei man kein Prophet sein muss, dass Bieberau eher oben und Bad Neustadt eher unten mitspielen wird.

    Stadtgartenjüngling


    Das ist doch einfach die ehrliche Meinung eines Trainers, wie jeder in dieser Situation denken würde, wie es aber eben vielleicht nicht jeder ausspricht. Und ein Trainer sorgt nicht für eine Verlegung, genauso wenig wie der Trainer der HGS zu entscheiden hat, ob sie nach Bad Neustadt reisen oder nicht.


    Wenn es Bad Neustadt wirklich nur darum gegangen wäre, die Verlegung aufgrund der Personalprobleme zu forcieren, hätte man nicht zwingend seine Zuschauer aussperren müssen. Denn es hätten ja 100 kommen dürfen. Und ich denke schon, dass sich der Verein über die paar Taler nach den Beschränkungen der vergangenen Wochen gefreut hätte.


    Und die Personalprobleme gibt es schon seit einigen Wochen. Hat Bad Neustadt da in irgendeiner Form interveniert? Der Blick auf die absolvierten Partien sagt mir etwas anderes. Aber klar, wenn man so etwas aus der Neustädter Presse in Saarlouis liest, kann man sich seinen Teil denken. Es hat eben aber auch andere Beispiele an diesem Wochenende in anderen Ligen gegeben, dass Spiele ohne Coronafälle verschoben wurden.


    Sei's drum. Wenn es ein Rückspiel geben sollte, wird Saarlouis die Scharte von gestern auswetzen wollen, was unter normalen Umständen auch gelingt. So waren es für NES unerwartete Punkte, die aber vielleicht ja dennoch belanglos sein werden.

    Dass der DHB keinen leichten Job hat, steht außer Frage. Den hat aber übrigens kein einziger Sportverband in diesem Land derzeit.
    Es wäre aber in meinen Augen seine Aufgabe gewesen, spätestens nach dem ersten "Lockdown" im Frühjahr zu prüfen, welchen Status die 3. Liga besitzt und was man tun kann, wenn eine zweite Welle ausbricht. Von daher ist es zumindest gut, dass man sich jetzt die Zeit nimmt, Überlegungen anzustellen, wie es dort weitergehen kann.


    Denn Fakt ist doch eines: Kaum ein Drittligist wird diese Saison überstehen, wenn Testverpflichtungen angeordnet werden (und diese selbst bezahlt werden müssen!) und Geisterspiele an der Tagesordnung sind. So etwas wie gestern in Bad Neustadt oder vor einer Woche in Saarlouis kann und darf nur die Ausnahme bleiben...


    Und jetzt ein wenig die Schärfe rausnehmen, das Spiel ist vorbei und wir wollen doch alle unseren geliebten Handball auch sehen ;-)

    Wow, starkes Statement des HSC.


    Schon jetzt kann man festhalten, welche Granate man sich da ins Tor geholt hat. Umso bitterer ist es, dass kein Zuschauer in der Halle war. Man kann nur erahnen, welche Stimmung geherrscht hätte. Aber das ist eben die traurige Realität aktuell. Es konnte gespielt werden, auf dieses Recht hat Saarlouis bestanden, das wurde letztlich auch sportlich fair akzeptiert. Und irgendwelche Häme dafür wäre auch im Nachhinein Fehl am Platz.


    Mal sehen, was dieser Sieg wert ist in dieser besonderen Saison, ob und wann auch immer sie weitergeht. Festzuhalten ist jedoch für jeden leidgeplagten HSC-Anhänger - und das wurde hier ja schon zuletzt angesprochen - dass endlich wieder ein Team auf der Platte steht, was den Namen auch verdient hat. Und es hätte es verdient, wenn es auch hoffentlich bald wieder vor Zuschauern spielen dürfte.

    Auf bayerischer Handball-Ebene sind die nächsten drei Spieltage erst einmal abgeblasen. Warum nicht jetzt auch weiter oben den Stecker ziehen und die Lage beobachten? Und wenn man merkt, dass 34 Spieltage kaum noch zu realisieren sind, müssen andere Lösungen diskutiert werden. Die Vereine haben jetzt schon nichts von dieser Saison, wenn sie vor deutlich reduzierter Zuschauerzahl (oder sogar vor gar keinen) spielen müssen. Da sind ja mehr Helfer und Hygienebeauftragte in der Halle, als Zuschauer.


    Es liegt am Verband, jetzt ein klares Signal zu senden und nicht die Vereine durch die Republik zu schicken in der Hoffnung, dass nichts passiert.

    Saison sofort unterbrechen und abwarten, wie sich die Lage im Land entwickelt. Das ist an diesem Spieltag doch eine regelrechte Farce. Schon jetzt ist der Spielplan komplett über den Haufen geworfen. Und selbst wenn gespielt wird, lassen die jeweiligen Landkreischefs bei den hohen Inzidenzwerten wohl kaum noch Zuschauer in den Hallen zu. Und gerade auf diese Einnahmen sind die Drittligisten doch angewiesen.


    Ab Montag muss erst einmal Schluss sein.

    Kleiner Seitenhieb aus der Ulmer Presse (hinter Paywall) nach Franken: Krisztian Galli weiß, was er will. Das wird nicht nur bei seinem Abgang vom HSC Bad Neustadt klar: „Weil mir das leistungsgerechte Angebot des Vereins nicht so gefallen hat“.

    Na ist doch schön für ihn, dass er jetzt ein paar Taler mehr verdient. Abgesehen davon. Charakterliche Stärke ist für ein funktionierendes Gefüge innerhalb einer Mannschaft ja auch immer nie verkehrt... :hi:

    Der HSC hat sich auch nicht von den beiden Schiedsrichtern aus der Ruhe bringen lassen. Das war wahrscheinlich die schlechteste Leistung, die ein Gespann in dieser Runde auf dem Schulberg abgeliefert hat.
    Sie war glücklicherweise nicht spielentscheidend und hoffentlich hatten die beiden einfach nur einen schlechten Tag. Denn wenn die weiterhin so auftreten, um auf gar keinen Fall als "Heimschiris" bezeichnet zu werden, dann müssen alle Heimteams um mehrere Tore besser sein, um nicht ins Wanken zu geraten.

    Sehr schöner Service für die Daheimgebliebenen mit dem Livestream, aber dafür bis jetzt keinerlei Informationen aus dem Liveticker bzw. ein abschließender Spielbericht. Was ist da los?

    Ich würde es nicht so drastisch ausdrücken. Aber sagen wir mal so: Den eingefleischten HSC-Fans wird es immer gleichgültiger, was die aktuelle "Mannschaft" da treibt. Schlichtweg: Es ist egal, was die diese Saison noch reißen, egal ob positiv oder negativ. Kann sich nur bei einem kompletten Reset ändern. Klingt hart, ist aber so.


    Und im kommenden Jahr wird man wahrscheinlich noch ein paar Politiker am Schulberg sehen, die da sind, um sich im Wahlkampf zu zeigen. Wobei, ob das so positiv für den Bewerber ist? :cool:

    Man kann hier noch so schöne Vorschläge ins Feld führen, was alles sinnvoll ist und wie es andere machen.


    Fakt ist im Falle der bedrohten Rotmilane: Solange der derzeitige Geschäftsführer die Geschicke führt, wird sich nichts ändern, außer die Ligenzugehörigkeit.

    Die Analyse tut weh, aber sie ist SO wahr, so wahr. Respekt, die Situation so treffend auf den Punkt zu bringen.

    Alle Beteiligten sollten zumindest mal bis morgen in sich gehen und sich fragen, warum das in Halbzeit 2 so unfassbar blamabel abgelaufen ist, dass die Herren heute eigentlich mit gesenktem Haupt über den Marktplatz laufen müssten. Eine gewisse Portion Selbstkritik (darf auch gerne eine große Portion werden) stünde da jedem gut zu Gesicht. Und dann wird es in den kommenden zwei Wochen ein Charaktertest aus HSC-Sicht werden. Denn auch wenn das Wort Aufstieg seit gestern Abend meilenweit entfernt scheint, so bleibt halt nur eine Woche. Bei einem Dreiervergleich muss jedem klar sein, wie vorentscheidend das erste der beiden Spiele schon ist. Vielleicht darf ja dann Galli nicht nur im Bus sitzen...

    Das ist doch bei den Sumpflern an sich nichts neues. Erst große Töne gespuckt. Dann gemerkt, dass es in dieser Saison nichts wird und dann gehen die Schleusen auf. Eine Riesenchance z.B. für Haunstetten nächste Woche, Big Points unten zu sammeln.


    Aber egal. Glückwunsch an den HSC. Eine Bombensaison, die du als Absteiger in einer völlig ungewohnten Liga erstmal so hinlegen musst. Und selbst der einzige Punktverlust gegen Wabü war ja mehr als überflüssig. Blöd nur, dass dir der Meistertitel leider ausgerechnet dieses Jahr nicht automatisch was bringt. Deswegen ist es jetzt so unglaublich wichtig, nicht aus dem Tritt zu kommen, bevor es in die entscheidende Saisonverlängerung geht. Es sei denn, sie findet auch wirklich statt.


    In München würde es heißen "Pack ma's". Dann so ähnlich auf fränkisch. :cool:

    Also ich weiß nicht Mal_Sehen, aber in der Verfahren geht es ausschließlich um die Frage ob das irreguläre Tor einen spielentscheidenden Einfluss hatte. ALLES Andere steht hier überhaupt nicht zur Debatte, weil Tatsachenentscheidung. Das wurde hier aber schon 5 mal geschrieben. Mach halt nicht immer das gleiche Fass auf.

    So ist es, auch wenn Friedberg nicht müde wird, das Phantomtor mit den Entscheidungen der letzten Minuten zu verbinden. Hat in dem Fall aber rein gar nichts miteinander zu tun. Wäre ja noch schöner, dann würde bei einem stattgegebenen Protest ja jede Mannschaft nach Tatsachenentscheidungen Protest einlegen. Ich bleibe dabei. Wenn das Gericht ein Tor als spielentscheidend ansieht, obwohl die andere Mannschaft mit 3 (!) Toren gewonnen hat, dann gute Nacht. Und bitte komm mir keiner mit, dann wäre das Spiel grundlegend anders gelaufen. Das ist lachhaft. Eine Halbzeit ist an sich genug Zeit, noch etwas zu drehen.


    Im Grunde momentan Off-Topic, bis die BHV-Herren dann irgendwann mal zu einer Entscheidung kommen.


    An sich sollte man sich aber bei der gefühlten Fülle an "Phantomtoren" zuletzt mal allgemein Gedanken machen, warum das so zunimmt. Zeitnehmer und Sekretär durch elektronischen Spielberichtsbogen überfordert? Schiedsrichter mit zu wenig Kontrolle beim Spielstand? Oder braucht es doch den Kölner Videokeller? :cool:

    Ich erinnere mich noch an die Worte von Wabü nach dem Spitzenspiel in NES, wer denn das leichtere bzw. schwierigere Restprogramm dann im Jahr 2019 hätte. Wäre wäre, Fahrradkette.


    Sicherlich eine Vorentscheidung um die Aufstiegsrelegation (die Friedberg Geschichte mal ausgeklammert), der Schlendrian darf aber deswegen auch in den kommenden Wochen nicht Einzug halten. Schließlich ist auch mit einem möglichen Platz 1 in diesem Jahr noch nichts gewonnen.

    Ne, überzeugend war es wahrlich nicht. Natürlich waren die jungen Wölfe die erwartet unbequemen Gegner, die man im Vorfeld so erwarten konnte. Abwehr wie immer top. Aber vorne viel zu viele technische Fehler, das hätte durchaus ins Auge gehen können. Und eine Extraeinheit Siebenmeter könnte man auch mal einlegen.


    Aber worauf kommt es diese Saison denn an? Nach Möglichkeit sollen/müssen alle Spiele gewonnen werden. Das hat bislang mit der Ausnahme Wabü funktioniert. Und die Konkurrenz pflückt ja auch nicht durch jedes Spiel, im Gegenteil, wie man an diesem Spieltag gesehen hat. Leichteres oder schwereres Restprogramm hin oder her.

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