Beiträge von smoerf

    Ich schrieb dir ja bereits im Natifred, wenns dir nicht paßt, kannst mich ja ignorieren. Aber ich bin sicher, dein dümmliches Geschreibsel, interessiert den Rest der Leserschaft bestimmt. Oberlehrer sind halt Schnee von gestern, so wie deine Kommentare.

    Mal aus Sicht eines nicht bei der MT verwurzelten Lesers, der sich aber gerne auch in den anderen Vereinsthreads tummelt:
    Die Verwendung von reinen Vornamen oder Spitznamen (solange es sich hierbei nicht um klare Abkürzungen des Nachnamens wie eben "Heine" handelt) nervt mich fast mehr als die reine Kleinschreibung. Die Kleinschreibung finde ich einfach nur unhöflich, aber die verhindert zumindest in den meisten Fällen nicht, dass der Inhalt des Postings verstanden werden kann.

    Für jemanden, der sich nicht zu 100% mit allen Begebenheiten und Eigenarten des jeweiligen Vereins auskennt, ist das teilweise leider echt anstrengend und macht die Diskussion oftmals nicht nachvollziehbar.
    Mich hat es früher schon auf einer Mailingliste kolossal genervt, dass die Liedtitel immer nur in Abkürzungen genannt wurden und es ist auch hier im Forum in bestimmten Threads nicht "besser" für Außenstehende.

    Wenn man möchte, dass die "Vereinsthreads" nur von echten Vereinsanhängern verstanden und kommentiert werden können, dann mag das eine super Idee sein, aber für mich ist ein Forum gerade aufgrund der Vielfalt der Leser und Schreiber interessant. Gerade die Meinung von Außenstehenden können dazu anregen, den Blick auf den "eigenen Verein" durchaus noch einmal zu überdenken, aber dies ist eben nur möglich, wenn man für alle nachvollziehbar schreibt.

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    smoerf

    Da muss dich deine Erinnerung täuschen. Laut Firnhabers Statistik beim THW Kiel wurde er in der Saison 2016/17 in den Spielen gegen Barcelona nicht eingesetzt. Und 2017/18 hat der THW in der CL nicht gegen Barcelona gespielt.


    Kann es sich hierbei vielleicht nicht um eine CL-Partie sondern um die Helden des Handballs gehandelt haben? Ich finde zwar keine näheren Informationen aber das Jahr 2017 könnte immerhin passen ;)

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    smoerf

    Zu der Leistung von Gensheimer äußerte sich auch der Bundestrainer ziemlich deutlich:

    "Uwe hat für meinen Geschmack ein bisschen viel verworfen", sagte Gislason in der ARD - und fügte an: "Es war das Ziel, uns weiter einzuspielen. Das ist nur bedingt gelungen. Zum Ende hin hat es uns der Gegner sehr leicht gemacht."

    schriftliche Quelle: Sport1: Gislason-Kritik an Gensheimer nach Auftaktsieg

    Es hat schon Gründe, warum Gislason nicht nur mit Gensheimer in das Turnier gegangen ist und ich geh davon aus, dass Schiller bei konstanter Leistung auch durchaus den Vorzug erhalten wird.
    Warum Gensheimer Kapitän der Mannschaft ist, kann ich nicht beurteilen aber es scheint ja Gründe zu geben, warum man ihm diese Aufgabe überlässt. Es mag sein, dass er ohne diese Aufgabe persönlich lockerer und besser aufspielen könnte, aber gleichfalls könnte es dann auch an anderen Ecken wieder knirschen und knarzen.
    Wenn Gensheimer sich mit der Aufgabe absolut unwohl fühlen würde, traue ich ihm als erwachsenen Mann und vor allem gestandenen Handballprofi durchaus zu, dass er dies äußern würde - er ist nicht stumm wie ein Fisch und kann sich äußern wenn ihm etwas nicht gut tut. Ebenso glaube ich, dass bei all den Trainern, die ihn zum Kapitän gemacht haben irgendwann jemand dabei gewesen sein dürfte, der erkannt haben müsste, wenn Gensheimer das Amt zu sehr belastet, wobei die Benennung von Gislason zum Kapitän meiner Meinung nach auch den Grund haben könnte, nicht noch mehr Unruhe in die Mannschaft durch einen neuen Kapitän zu bringen als es sie eh schon aufgrund von Absagen und der gesamten Corona-Situation schon gegeben haben dürfte.

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    smoerf

    Spielmacher: Richtig, die Führungsrolle liegt dem Uwe in der Nati gar nicht...
    Dahmke kommt aber gerade aus einer Corona-Pause, zwar als CL-Sieger, aber das wäre mit als Trainer auch zu riskant. Dem tut die Pause jetzt sicherlich auf lange Sicht gut


    Dahmke kommt nicht nur aus der Corona-Pause sondern er hatte beim F4 und beim Spiel gegen die RNL auch noch irgendwelche Probleme mit dem Knie.

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    Smoerf

    Zitat von Hereticus

    Das heißt, wenn ich jetzt zu einer privaten Bowlingpartie nach Kenia fliege, muss ich nach meiner Rückkehr nur in Quarantäne, wenn ich ohne Pokal zurückkomme, aber wenn ich erfolgreich genug war und "mein Land" damit positiv vertreten habe, kann man eine möglicherweise von mir ausgehende Gesundheitsgefährung großzügig übersehen und ich bin dann von eigentlich allgemeinverbindlichen Rechtspflichten befreit? Cool.


    Bei dem Hin- und Her und den einheitlichen Beschlüssen mit denen dann doch wieder jedes Bundesland eine abweichende Regelung erstellt, würde mich das wirklich nicht mehr wundern. Ich würde im Moment nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass geltenden Quarantäne-Regelungen für alle Auslandsrückkehrer in gleichem Maße Anwendung finden und mich würde es demnach auch nicht wundern, wenn man Sportlern, die das eigene Land international vertreten haben, besondere Auflagen zuteil werden lassen würde.

    Das heißt natürlich nicht, dass ich das gutheißen würde, aber ich halte es eben auch nicht für total unwahrscheinlich oder total abwegig.

    Ich glaube aber nicht, dass Bowling, Hallen-Halma und andere ähnlich beachtete Sportarten ausreichen dürften :hi:

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    smoerf


    Das bezweifle ich mal stark. Man darf nicht vergessen, dass die alle aus Privatvergnügen da sind, und mit der Teiulnahme an der WM eben nicht ihrer arbeitsrechtlichen Verpflichtung nachkommen. Und in ihrer Freizeit dürften wohl auch für Berufssportler die selben Regeln gelten wie für alle anderen auch. Inklusive Quarantäne nach der Rückkehr.


    Da wäre ich mir nicht so sicher. Je nachdem wie die Bundes- oder meinetwegen auch Landesregierung zu der Handball-WM bzw. dem Erfolg oder Nichterfolg der Deutschen Nationalmannschaft steht, kann die ggf. notwendige Quarantäne für die Deutschen Nationalspieler auch mal ganz schnell gekippt werden. Wie es mit den ausländischen Spielern, die dann vermutlich aus ihrem Heimatland wieder einreisen wollen, aussehen mag, bleibt abzuwarten. "Spannend" wird es, wenn für unterschiedliche Länder unterschiedliche Regeln greifen und wieder niemand weiß, was gerade für wen gilt.

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    smoerf

    So mach einer wird jetzt sagen "hab ich doch gleich gesagt, dass es mit der Blase in Ägypten nicht funktionieren wird" - warum das System zunächst mal augenscheinlich gescheitert ist, kann und wird vielfältige Gründe haben. Wenn man böse sein möchte, kann man auch sagen "Jetzt wo die Spieler vor Ort sind und sie eh untereinander bereits Kontakt aufgrund der nicht funktionierenden Blase hatten, können sie doch aus das Turnier erstmal spielen!" - ich kann mir ehrlich gesagt im Moment auch nicht vorstellen, dass eine Nation so konsequent ist und das Turnier jetzt noch platzen lässt, nachdem man angereist ist. Demnach hat die IHF doch "alles richtig" gemacht - die WM findet statt :irony:

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    smoerf


    Zum anderen stellt sich mir schon die Frage, wie die berufstätigen Mütter denn die Betreuung sicherstellen, wenn die ebenfalls berufstätigen Männer weg sind. Oder arbeiten alle Mütter nur zu den Zeiten, in welchen die Herren Handballer dann zu Hause sind .


    Vor dem Problem der Kinderbetreuung stehen aufgrund der geschlossenen Schulen und Kindergärten im Moment ja nicht nur Handball-Spieler sondern ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Zahl an "Normalsterblichen". Ich selbst bin Kinderlos und brauch mir deswegen um dieses Problem zum Glück keine Gedanken machen, aber wenn ich mir anschaue, welche Hürden einige meiner Kollegen täglich nehmen und wie dann aus dem Home Office Kinderbetreuung, Digitalunterricht und auch noch der eigene Job unter einen Hut gebracht werden, stell ich mir das oftmals gar nicht so einfach vor.

    Mein direkter Kollege und seine Frau (beide bei uns in der Firma tätig - er Vollzeit, sie Teilzeit) arbeiten komplett zeitversetzt und zu Zeiten, wo bei uns eigentlich aufgrund von Dienstvereinbarungen gar kein Arbeiten zulässig wäre. Nämlich vor 7 Uhr und nach 20 Uhr, damit beide ihre Arbeitsleistung erbringen und sich dennoch jemand vernünftig um die Kinder kümmern kann.

    Ich weiß nicht, welchen Berufen die Partnerrinnen der Kieler Spieler nachgehen, aber es ist eben auch nicht jeder Job Home Office tauglich, so dass die Kinder unter Umständen mehrere Stunden am Tag alleine sein könnten, wenn man eben kein privates Kindermädchen oder Verwandtschaft in der Nähe hat.
    Das hier dann jemand, der die Möglichkeit zu Hause zu bleiben und die Kinderbetreuung zu gewährleisten, hat dies auch nutzt, finde ich nicht so ungewöhnlich. Im Freundeskreis gibt es nicht nur ein Elternpaar, welches in der Corona-Zeit bewusst und freiwillig die Arbeitszeit einer Person verkürzt hat, weil eben die Kinderbetreuung und Schulische Unterstützung anders nicht zu bewältigen war - solange die Familie dies finanziell darstellen kann, halte ich diesen Schritt für deutlich besser als die Kinder "alleine zu lassen" und später mal zu schauen, wie man die schulischen Probleme wieder aufholen kann mit Nachhilfe!

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    smoerf

    Hinter Ekberg ist "nur" Ehrig, der auch noch ein Zweitspielrecht in Altenholz hat.

    Spielte er dort nicht sogar hauptsächlich RR und nicht RA? Vielleicht fühlt er sich doch noch nicht sicher genug, ein dauerhaftes Backup hinter Ekberg zu geben und voll die Verantwortung zu übernehmen, wenn Ekberg doch mal ausfällt.
    Gerade nach dem Kopftreffer im CL-Halbfinale war mir ehrlich gesagt ziemlich unwohl bei dem Gedanken, dass "nur" Ehrig zur Verfügung stehen könnte. Nicht etwa, weil ich seine gezeigte Leistung nicht gut finde, sondern weil ich an seiner Stelle vermutlich ziemliches Muffensausen gehabt hätte, wenn die Verantwortung in so einem Spiel plötzlich auf der Position alleine bei mir liegen würde - ich wäre ziemlich nervös gewesen an seiner Stelle und es hätte sich mit Sicherheit der ein oder andere Fehler eingeschlichen, der so ein Spiel auch entscheiden kann.

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    smoerf

    War Gensheimer nicht derjenige, der vor wenigen Tagen noch gesagt hat, dass er nicht glaubt, dass auch nur ein Zuschauer nah an die Spieler herankommt? Woher kommt der plötzliche Sinneswandel, dass die Zuschauer doch ein Problem sein könnten? An den aktuellen Zahlen in Europa kann es ja eigentlich nicht liegen, denn die waren vor ein paar Tagen nicht viel anders, als sie heute sind!

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    smoerf

    Gab es überhaupt unter den bisher in Deutschland oder international bekannten positiv getesteten Profi Handballern einen Betroffenen der schwerere Symptome hatte als bei allen anderen "nicht Sars Cov 2" bedingten Infekten?


    Horak war zumindest beim CL-FinalFour wohl noch nicht so weit fit, dass es zum Mitreisen nach Köln gereicht hat. Während Magnus Landin zumindest auf der Tribüne sitzen konnte, ist Horak nicht in Köln gewesen und ich meine, dass es laut Szilagy Auffälligkeiten bei der Herzuntersuchung gab. In welche Kategorie "Krankheitsverlauf" man es einsortieren möchte, muss jeder selbst entscheiden. Ich glaube jedoch nicht, dass sich ein Handballspieler das FinalFour mit der Chance auf einen Titel entgehen lässt, wenn er sich fit genug fühlen würde um auf der Tribüne zu sitzen und bei der Mannschaft zu sein.

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    smoerf

    Ich hab mir die Szene nun auch noch mal mehrfach angeschaut. Ob Wiencek nun einen (zu) langen Schritt macht oder nicht, ist das eine. Das andere ist für mich aber immer noch das Vidoegucken und hier vor allem die Gesten der beiden Männer in Gelb. Während der eine Schiri eine sehr ausladende Geste macht (ich geh mal davon aus, dass er hiermit die Schrittlänge anzeigen möchte), macht der andere eine wesentlich kürzere Bewegung. Wenn man wollte, könnte man daraus deuten, dass die beiden sich entweder über die zulässige Schrittlänge nicht einig sind oder aber, dass sie die Szene durchaus zunächst unterschiedlich bewertet haben - als dritte Variante wäre natürlich auch möglich, dass die Arme von dem einen deutlich länger sind als vom anderen und man doch das gleiche meint :D

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    smoerf

    Wahrscheinlich kommt Palmarsson zurück, wenn Barca ihn bald nicht mehr zahlen kann. Andererseits könnte ich mir auch vorstellen, dass Lauge kommt.


    Ich kann mir weder den einen noch den anderen noch mal so richtig gut in Kiel vorstellen. Palmarsson wird die Belastung in der Bundesliga nicht noch mal gehen wollen und können und Lauge und Kiel haben schon mal nicht gut funktioniert. Jedesmal wenn Lauge gegen Kiel spielt, hab ich den Eindruck, dass hier noch ein ungeklärter Groll herrscht und er besonders aufdreht.

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    Smoerf

    Ich bin da ja jetzt mal ganz einfach gestrickt. Mir ist es relativ egal ob die letzte Aktion rot war oder nicht, denn für das heutige Spiel ist es völlig irrelevant. mir ist wichtiger, dass Ekberg den Treffer problemlos übersteht und morgen auf der Platte stehen kann, denn ansonsten wird es auf der Position auch ziemlich dünn.

    Puh, erst den deutlichen Vorsprung verspielt, dann stark zurückgekommen und dann die beiden Fehlentscheidungen und trotzdem gewonnen - großes Kino und ganz starke Mannschaftsleistung. Schade, dass es ohne Publikum in der Halle auskommen musste.

    Auf morgen bin ich echt gespannt. Meine Einschätzung: Entweder bricht der THW komplett ein und geht sang und klanglos unter oder der THW wächst völlig über sich hinaus und gewinnt die Cl. Einen knappen Sieg von Barcelona seh ich nicht.

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    Smoerf

    smoerf: ich bin mir übrigens sehr sicher, dass Nationalspieler bei den von dir geschilderten potenziellen Problemlagen in einer sehr privilegierten Situation gegenüber der ja durchaus weiter arbeitenden Bevölkerung sind - ein kurzer Anruf in der Geschäftsstelle mag z.B. oft schon reichen. Also das liest sich jetzt in der Form wirklich etwas wehleidig an.....prinzipiell hat aber jeder selbstverständlich das Recht, auf DHB-Einsätze zu verzichten, es ist ja auch eine 'Ehrenberufung'....der DHB hat allerdings auch das Recht seine Auswahlmannschaften weiterhin selbst und nach eigenen Kriterien zusammenzustellen


    Du hast mit Sicherheit recht, dass die Spieler in einer sehr privilegierten Situation sind und die jeweilige Geschäftsstelle viel organisieren kann und mir geht es auch gar nicht um die Spieler selbst, sondern eher um die Kinder. Ich weiß leider aus damaliger eigener Erfahrung, dass es nicht so richtig "toll" als Kind ist, wenn ein Elternteil gerade im Krankenaus und der andere Elternteil nicht wirklich greifbar ist. Je nach Alter und der Persönlichkeit des Kindes ist es eben nicht mal eben so einfach zu fremden Leuten zu gehen und dort ggf. auch mehrere Nächte zu verbringen. Klar mag das für das ein oder andere Kind relativ problemlos sein aber so ticken eben nicht alle Kinder.

    Ich kann absolut nachvollziehen, dass der DHB bei zukünftigen Turnieren ggf. auf den ein oder anderen Spieler verzichten wird (vor allem, wenn die Nachrücker jetzt eine halbwegs gute Leistung bringen). Ich bin mir jedoch eben so sicher, dass dies der ein oder andere Spieler durchaus auch in seine Überlegung einkalkuliert hat und ihm dies, auch wenn der DHB im Vorfeld etwas anderes kommuniziert hat, gerade im Bezug auf die Versorgung der Kinder egal sein dürfte. Vielleicht sah die interne Ansprache vom Bundestrainer und den Verantwortlichen auch anders aus als die nach außen kommunizierte Variante, aber schlussendlich werden wir erst bei der Olympia-Nominierung sehen, wie der DHB wirklich mit den jetzigen Absagen umgeht.

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    smoerf

    Nuja, primär geht es ja schon um die Frage, wie man die Spieler in Zukunft berücksichtigen soll, die jetzt wegen Familie usw. absagen...

    Hm, ein Vater, der munter in der WM-Pause im Verein weiter trainiert und sich auch sonst bewegt, ist übrigens für seine Familie infektionstechnisch eine größere Gefahr, als einer der in Ägypten sich befindet. (ist jetzt polemisch formuliert, um klar zu machen, dass es nicht so einfach ist)

    Und ja, warum sagt kein Spieler klipp und klar: "Ich sage wegen Corona ab".....Finde Capitanos Ansatz/Anmerkung durchaus sehr nachvollziehbar

    Wienceks Absage fand ich schon relativ deutlich auch wenn er das Wort "Corona" nicht explizit in den Mund genommen hat.
    Ich komm jetzt einfach mal von der anderen Seite: vielleicht geht es den Spielern auch gar nicht nur unbedingt um den Schutz vor einer Eigeninfektion. Was ist denn, wenn die daheim mit der Kinderbetreuung beschäftigte Mutter, die "nebenbei" noch einem Teilzeitjob nachgeht, selbst erkrankt und ggf. stationär behandelt werden muss? Wie erklärt man denn dem zweiten und ggf. dritten Kind, dass es nun ganztags bei der Tagesmutter (sofern dies überhaupt möglich ist) bleiben soll und der Papa weiter ganztags und vor allem auch nachts abwesend ist? Das ist schon unter normalen Umständen nicht so einfach, wenn ein Elternteil plötzlich im Krankenhaus ist, aber wenn der zweite Elternteil, der normalerweise bei der Familie lebt, dann auch noch weit weg ist, wird es mit Sicherheit nicht leichter für die Kinder. Natürlich besteht immer das Risiko, dass der betreuende Elternteil erkrankt, während der andere seinem Beruf im Ausland nachgeht, aber die Gefahr schätze ich im Moment deutlich größer ein (auch wenn dies vielleicht nur ein Gefühlt ist) als in anderen Zeiten. Dazu kommt, dass im Fall der Erkrankung der Eltern mit großer Wahrscheinlichkeit für die in der Familie lebenden Kinder andere Regeln und Auflagen gelten und diese zunächst vermutlich auch in Quarantäne landen. Hier wird die Betreuung durch Tagesmütter vermutlich schon schwierig wenn nicht gar unmöglich, denn welche Tagesmutter zieht freiwillig in einen fremden Haushalt um Personen in Quarantäne zu betreuen?

    Was ist, wenn die Schule wieder mir Präsenzunterricht startet und doch mal eine Klasse gesamt in Quarantäne muss, das zweite Kind aber weiterhin in den Regelunterricht gehen soll? Auch wenn Profi-Handballer mehr Geld verdienen als vermutlich die meisten hier unter uns, sind die Probleme, die sich in der Kinderbetreuung stellen höchst wahrscheinlich nicht so verschieden zu denen der "Normalos". Emotional ist es völlig egal, welchen Beruf man nachgeht - die Sorgen um die eigene Familie werden sich immer gleichen.

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    smoerf

    Sorry, aber ich empfinde dieser Geheimniskrämerei als extrem nervend. Aus meiner Sicht wäre Transparenz in diesem Fall angebracht. Warum macht man da so ein Theater, genau wie bei den Verletzungen? Demnächst heißt es wie im Eishockey bestimmt irgendwann "Oberkörperverletzung" und "Unterkörperverletzung".


    Bei Verletzungen, die direkt mit der Ausübung des Sports entstehen bin ich ganz Deiner Meinung - da macht eine Nichtnennung für mich keinen Sinn. Bei allen Erkrankungen, die nichts direkt mit dem Sport selbst zu tun haben, gelten für die Spieler die gleichen Rechte, wie für jeden anderen Arbeitnehmer auch: die Veröffentlichung der Erkrankung ist die eigene Entscheidung. Wenn die Spieler mit einer Veröffentlichung einverstanden sind, werden sie es schon selbst kommunizieren oder dann eben später der Verein. So wie es nun aussieht, hat der THW dies nun ja auch getan, auch wenn das Wort Corona nicht explizit genannt wurde.

    Ich finde einen offenen Umgang mit Erkrankungen oftmals auch besser, da es einer Gerüchteküche vorbeugt, aber ich kann auch jeden Menschen verstehen, dass er nicht in der Zeitung lesen möchte, dass er an Krankheit X leidet.

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    smoerf