Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass DYN sich aktuell nicht allein über Abonnenten finanzieren kann. Im ursprünglich zwischen der HBL und DYN geschlossenen Medienvertrag waren für die Spielzeiten 2023 bis 2029 Lizenzentgelte von rund 60 Millionen Euro vereinbart worden. Dazu kommen noch die Produktionskosten für die HBL-Spiele, die Lizenzgebühren für die EHF Champions-League und die European League sowie die HBF-Sublizenz. Dem gegenüber stehen 9 Millionen Euro Einnahmen von Handball-Usern (und eine Summe X von Usern, die wegen Handball ein Abo abgeschlossen haben, aber nicht an der "Move your Sport"-Initiative teilnehmen. Natürlich gibt es für DYN auch noch die Zweitverwertung bei den Medienhäusern des Springer-Verlages und auf Social Media.
Vor wenigen Tagen wurde der Vertrag zwischen der HBL und DYN drei Jahre vor dem eigentlich Vertragsende bis 2032 verlängert. Da in der Pressemitteilung diesmal nichts zu den Lizenzentgelten kommuniziert wurde, könnte ich mir gut vorstellen, dass es eine Anpassung gab.