Aus VfL-Sicht war das gestrige Spiel ein guter Saisonabschluss. 50 Punkte (!) und 29:5 Punkte in der Schwalbe Arena mit nur einer Ein-Tor-Niederlage gegen den neuen Deutschen Meister sind eine hervorragende Bilanz, von der ich vor der Saison nicht zu träumen gewagt hätte. Für den ganz großen Wurf waren es am Ende zu viele verlorene Punkte gegen schlagbare Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Das ist der letzte, aber große Schritt, der der Mannschaft noch fehlt.
Dominik Kuzmanovic konnte sich trotz durchwachsener Leistung in der zweiten Halbzeit mit dem gehaltenen Siebenmeter in den Schlusssekunden perfekt aus Gummersbach verabschieden - obwohl sich Christoph Schindler bei der Verabschiedung kritische Kommentare zum jungen Kroaten nicht verkneifen konnte.
Das war eine schöne Geste der Mannschaft an ihre Fans!
Mir hat gefallen wie mannschaftlich geschlossen die Rhein-Neckar Löwen aufgetreten sind. Das fängt schon damit an, dass selbst verletzte und nicht einsatzfähige Spieler wie David Späth oder Robert Timmermeister zum letzten Auswärtsspiel mitgefahren sind und neben der Bank Platz nahmen und dass alle Spieler vor Anpfiff auch mit ihren verletzten Mannschaftskameraden abklatschten.
Haukar Þhrastarson beim Handballspielen zuzusehen macht Spaß - auch wenn er gestern in seinen Aktionen oft unglücklich agierte.