Beiträge von topha

    Freundschaft!

    Ich weiß ja nicht, ob ich die Hoffnung so schüren soll. Aber ich sehe da ganz klar die linke Hand von Oli Mittun. Was überhaupt nicht zu dem passt, was man so unter der Hand gehört hat. Dass er zum SCM kommt, das ja. Aber dass er dann doch jetzt schon kommt (kann mir nicht vorstellen, dass man jetzt einen späteren Wechsel verkündet), sei ja quasi unmöglich, weil GOG gar nicht mit sich reden ließe.

    Hat er sich nicht kürzlich die Hand beim CL-Spiel unter der Woche gehalten? Nicht, dass eine mögliche Schwellung zu falschen Schlüssen führt... :irony:

    Mit Sicherheit hat Flensburg dann ein Interesse, den Spieler abzugeben, wenn dieser nicht bleiben will. Und dann versucht man eben, 200.000€ rauszuholen. Ganz normal und logisch.

    Stehen bei Viggo Kristjansson nicht auch 200k€ Ablöse im Raum? Das wäre ja ein Zufall…

    Was nützt mir ein Modell, welches die Symptome berücksichtigt, nicht aber die Ursachen? Der Fehlerquote zum Beispiel liegen Ursachen zugrunde. Fehler zählen ist schön und gut. Und wie hier ja schon gezeigt wurde, gibt es eine gute Übereinstimmung zwischen dem aktuellen Tabellenplatz und der Anzahl der technischen Fehler. Das ist keine echte Überraschung, denn Handball ist ein Fehlerspiel. Würden alle Feldspieler fehlerfrei agieren, würde das Spiel mit maximal einem Tor Unterschied enden und die Torhüterquoten lägen bei 0 %.
    Analysiert wurde hier aber nur das Ergebnis. Ableiten kann man davon allenfalls, dass Fehlervermeidung die Chancen auf einen Sieg erhöht. Ganz ehrlich: Dafür brauche ich kein KI-Modell.
    Viel wichtiger wäre doch eine Analyse der Einflussfaktoren, die zu diesen Fehlern führen. Und da sage ich: Solange das Modell nicht berücksichtigt, ob Spieler XY vor dem Spiel von seiner Liebsten ein Bussi bekommen hat oder die Nacht davor die Peitsche, wäre es in jedem Fall unvollständig.

    Man kann Erfolg planen, der SCM ist da ein sehr gutes Beispiel. Aber man kann ihn nicht garantieren, selbst wenn die Ausgangslage auf dem Papier positiv ist (siehe auch wieder SCM in Erlangen). Spieler sind keine Maschinen, die man vollständig mit einem Parametersatz beschreiben kann. Ein Rest Unsicherheit bleibt. Und ob den eine KI jemals vorhersagen kann, bezweifle ich.

    Ich glaube wir sind uns hier größtenteils einig! Es wird imho keine KI geben die zu 100% voraussagen kann, wie Ergebnisse oder Platzierungen. Mein Gedanke war ein (konzeptionelles) Modell zu erstellen, das die unterschiedlichen (messbaren) Faktoren aus Angriff (z.B. Trefferquote, Gegenstoßquote, Anzahl Angriffe pro Spiel) , Ballkontrolle (Fehlerquote), Abwehr & Towart usw. sammelt und in Beziehungen setzt (auch mehrstufig). Wenn man die Daten alle hätte(!), dann könnte man ausrechnen, wieviel vom Ergebnis durch diese messbaren Faktoren erklärt werden können (Modellgüte, Bestimmtheitsmaß). Der Rest sind dann nicht greifbare Faktoren wie die Spieltagsverfassung, Team-Chemie oder deutlich schwerer zu erfassende Faktoren, wie Abhängigkeit von einem einzelnen Spieler, Ausgeglichenheit in der Kaderbreite, Spielsystem etc.

    Deine grundsätzliche Argumentation (Was nützt mir ein Modell, welches Symptome berücksichtigt, nicht aber die Ursachen) teile ich daher nur bedingt. Für mich sind das keine Symptome, sondern nachgelagerte Kennzahlen/ lagging indicators. Wenn ich weiß, welche dieser nachgelagerten Kennzahlen "mehr Einfluss" haben, dann kann ich besser priorisieren. Wo ich aber bei dir bin: Es kann sein, dass die Aussagen für Fachleute trivial erscheinen würden, weil sie einfach das Bauchgefühl bestätigen.

    Wenn ihr da schon so fleißig seit..

    Habt ihr das auch für weitere Vereine und korreliert die Zahl mit dem Tabellenplatz?

    Das könnte man prima mal auf eine multivariate Analyse/ Strukturgleichungsmodell ausweiten. Man trägt mal alle (vermuteten) Faktoren (z.B. Fehlerquote) zusammen, bringt sie in Beziehungen und kann am Ende schauen, wie gut das gesamte Modell die Performance der Teams erklärt. Damit könnte man auch gleich testen, inwiefern bzw. bei welchen Faktoren sich der Handball in den letzten Jahren wirklich verändert hat.. Bräuchte man nur eine ganze Menge Daten dazu, um die Faktoren auch zu messen...

    Inwiefern sollte man mit einem vertragslosen Spieler dealen können?

    Vielleicht war Deal das falsche Wort. Gemeint war es iSv. 'Wir unterstützen es bestmöglich, dass Manuel Zehnder zu GOG geht (auch wenn wir Interesse hätten ihn noch für ein Jahr zu binden). Dafür erhoffen wir uns eine Unterstützung ein Jahr später.' Wie gesagt, nur ein Gedankenspielen..

    Jo, weil Boblerone sich einfach beim anderen Twix ohne Probleme (durch Kooperation) bedienen kann. Welcher anderer Verein in der Bundesliga hat so eine enge Kooperation - zweite Mannschaft - in der zweiten Liga? Kein anderer Verein, aktuell.

    Und das Beste daran? Er wird für den Spieler keinen Cent bezahlen. Keine Ablöse, keine Leihgebühr.

    Bob hat hier das System schön ausgedribbelt.

    Kann man sicherlich so sehen (wenn auch zugespitzt formuliert). Dabei lässt man aber außer Acht, dass die Investition in Struktur und Kooperation auch "gekostet" haben.. Sprich man musste das erstmal alles so aufbauen und realisieren. Den Plan gab es glaube ich schon länger mit der Potsdam-Kooperation dieses Konstrukt mit der 2. Liga zu haben. Aber in die 2. Liga aufgestiegen ist Potsdam auch erst als Bob Trainer wurde. Und andersherum profitiert Potsdam ja auch von Spielern, die aus Berlin kommen. Auch vor Potsdam gab es regelmäßig Spieler, die aus der 2. Füchse Mannschaft (3. Liga) zum Einsatz kamen bei Verletzungen.

    Stimmt. Die weiteren Gesellschafter wurden vermutlich durch die Änderung des Gesellschaftsvertrags hinzugefügt. ob BH selbst Gesellschafter ist, sieht man so nicht.

    Das kann man im Handelsregister online einsehen. Aktuell sind es 4 Gesellschafter laut letztem Auszug : Füchse Berlin Reinickendorf (25,6%), Frank Steffel (24,8%), Ulrich Carl Theis (24,8%) und Bob Hanning (24,8%). Zwischendurch war auch mal Vonovia/ Deutsche Wohnen als Gesellschafter drin.

    2016 hat es anscheinend auf Anhieb geklappt, ohne das man Erfahrung sammeln musste.

    Ich finde, dass hierbei das Wort Erfahrung zu hoch gesetzt wird.

    Erfahrung sammelt man auf Vereinsebene und da sind wir wieder bei dem Thema, wo spielen die einzelnen Spieler und was erleben die auf Vereinsebene für Spiele.

    Kann man 2016 und 2024 wirklich vergleichen? 2016 war die Erwartung und der damit verbundene Druck imho geringer. Dagur hat es geschafft der mannschaft ganz viel Zusammenhalt , Unbekümmertheit und Selbstbewusstsein einzuimpfen.

    Im Vergleich dazu gab es um Juri Knorr (zu) hohe Erwartungen bislang und um Alfred ja auch. Da geht das mit der Unbekümmertheit ja schon gar nicht mehr.

    Das habe ich nicht geschrieben.

    Dass Gislason jedoch nicht so der große Mentalitätstrainer ist, ist denke ich m.E., nichts neues. Und wenn wie hier geschrieben, das Finale auch eine Mentalitätsfrage ist, dann kreide ich das dem Trainer an. Egal wie dieser heißt.

    Der Punkt den deine Kritiker bisher aufgegriffen haben, war deine Pauschalisierung (Medaille ist nichts mehr Wert. Silber ist sowieso doof, weil jetzt bleibt Gislasson, der ist doch der falsche Trainer)

    Bzgl. "Mentalität": Ich glaube Mentalität sieht auch jeder anders bzw. hat es verschiedene Ebenen. Für den einen heisst "Mentalität" mit Motivation und Siegeswillen in das Spiel zu gehen. Das hat der Bundestrainer geschafft (und dafür muss man wahrscheinlich keinen Sportler in einem olympischen Finale) besonders motivieren. Ein weiterer Aspekt ist der Wille sich nicht aufzugeben und auch bei Rückstanden an sich zu glauben. Das hat Gislasson bei der Mannschaft auch geschafft - im Laufe des Turniers immer wieder zu beobachten. Es hat sich doch auch gezeigt, dass sie während der Spiele keine Angst vor seinem eigenen Können oder vor einem vermeintlich stärkeren Gegner hatten. Sie sind auch nicht eingebrochen, wenn etwas nicht geklappt hat. Er hat sich schützend vor sie gestellt, wenn es nicht oder zu gut geklappt hat, um ihnen den Druck zu nehmen. Daher würde ich schon sagen, dass Gislasson sie mental aufgebaut hat und würde die Schlussfolgerung nicht so unterschreiben. Und auch bei Kiel nicht. Eine Truppe von Stars muss man auch immer wieder aufs Neue auf (vermeintlich schwächere Gegner) einstellen.

    Ich würde eher sagen, dass man an der eigenen Übermotivation "zerbrochen" ist. Man hat sich besonders viel für dieses Spiel vorgenommen. Dann klappte plötzlich nichts und man spielt gegen einen Gegner dem scheinbar alles gelingt und jeden Fehler sofort bestraft. Der damit verbundene eigene Druck war dann zu viel und man ist dann einfach gebrochen. Da hilft dann auch der Trainer an der Seite nicht einfach mal schnell. Du stehst da und weisst: "Jetzt haben wir in 5 min schon fast das Finale weg geworfen" - siehe die Aussagen von Knorr a la "vielleicht war der Moment zu groß". Da fehlt dann einfach auch Erfahrung. Die Dänen haben das Lehrgeld auch 2013 gezahlt. Jeder Sportler hatte sicher schon besonders schlechte Tage, wo am Ende die einfachsten Dinge nicht funktioniert haben. Unbekümmertheit, automatisierte Abläufe und Selbstverständlichkeit weg und plötzlich fängt man an nachzudenken.

    Und Gottfridsson gesperrt. Nach seiner blauen Karte ging nichts mehr für Schweden. Das mal dazu, wie schlecht und unwichtig er doch ist. Er ist vielleicht keine Weltklasse mehr, aber mit der richtigen Rolle sehr wertvoll.

    Blau statt rot für Gottfridsson habe ich gar nicht mehr mitbekommen. Das relativiert auch meinen Eindruck im Vergleich zum Foul von Blagotinsek.

    Schweden verliert mit 5.

    Pettersson mit bandagierten Fußgelenk raus.

    Könnten teure OS werden für Magdeburg.

    Das sah zeitweise noch viel schlimmer aus von Schweden als das, was Deutschland gegen Kroatien gezeigt hatte.

    Auch für die VF-Quali von Schweden könnte es jetzt eng werden.

    Nehme nur ich das dieses Jahr so wahr oder lässt sich Gottfridsson in letzter Zeit öfter zu Nicklichkeiten bzw. Frustfouls hinreissen? Zumindest in meiner Wahrnehmung hat er letzte Saison mehr als eine direkte Rote kassiert. Aus meiner Sicht war die Aktion von Blagotinsek auch mehr "im Spiel und zum Ball" als die von Gottfridsson.

    Ich bin kein Physio, aber ich vermute die Antwort wäre immer: Bevor es eine Therapie gibt, sollte man die Ursache finden. Du beschreibst dabei den Bewegungsablauf/ möglichen Fokus in Aushol- & Rotationsbewegung. Hast du denn einen Hinweis darauf, dass bspw. die Schultermobilität eingeschränkt ist und die Bewegung daher aus dem Hohlkreuz kommt? Wie sieht es bei einem normalen Wurf aus dem Stand oder Schlagwurf aus?

    Weitere Ursachen für Hohlkreuz liegen ja in Rumpf & Hüfte. Wie sieht es denn hier aus? Sieht man das Hohlkreuz im Stehen? Wie springt / läuft sie?

    Was ich sagen will: Sind ja an sich komplexe Bewegungsabläufe, bei denen sich Ursachen und die (sichtbaren) Symptome nicht unbedingt an derselben Stelle befinden. Daher wäre ich mit "generischen Tipps" dabei vorsichtig - im Zweifel macht man es nur schlimmer. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine langwierige Verletzung am Sprunggelenk sich zunächst einseitig auf die Hüfte auswirkt hat und schlussendlich sogar bis zur Schulter/ Nacken gezogen ist. Ich arbeite auf der linken Seite (nicht sichtbar) aus einem Hohlkreuz.

    Hat noch jemand regelmäßig Probleme mit der Geräteliste? Genauer gesagt: Das gleiche Gerät wird mehrfach gezählt, daher ist die Liste dann voll und ich muss löschen. Das Problem habe ich schon mehrfach bei DYN gemeldet, aber behoben ist es noch nicht. Auch mein Wunsch, dass der Browser nur als "Gerät" gezählt wird, wenn man darüber auch einen Stream startet (und nicht nur den Account verwaltet), blieb bisher nicht berücksichtigt.

    +1 für die Apple TV App