Beiträge von bernhard R.

    Das ist allen klar, es ging nur darum, dass bei MDR und NDR zumindest mal ein Spiel kommt. Beim WDR ist tote Hose, nicht nur bei uns, auch bei Lemgo, Minden und allen anderen.


    Mit Ausnahme des NDR und des MDR schaut der Rest der Republik meist in die (ARD)-Röhre. Schlimm genug. Kann mich nicht an die letzte Handballübertragung des WDR erinnern. Da hat wahrscheinlich noch Klaus Schwarze kommentiert. Und der wird bald 80....

    Für mich wäre der Norweger keine gute Lösung und würdig als Nachfolger
    von Palle schon gar nicht. Vielleicht bringt der neue Trainer den jungen
    Rudeck mit, das wäre eine Lösung für die Zukunft. Aber welche Überraschung
    hat "unser Management" in den letzten Jahren geliefert????

    Welcher "junge Rudeck" soll das sein. Christopher Rudeck ist Baujahr 1994.

    nuvolo mein Post 1897 klingt vielleicht zu pessimistisch. Ich bin seit Jahrzehnten im Organisatorischen bei meinem Verein aktiv und bleibe es. Ich unterstütze deine Idee bzgl.finanzieller Unterstützung für Studium und bei der Rente für Trainer/Trainerin. Wäre ein Anfang.

    Mein Wunsch wäre noch etwas mehr offene Ohren und Verständnis auf Seiten der Behörden/Verwaltungen/Verbände. Ich habe die Hoffnung, dass nach Corona etwas mehr von Schema F abrückt wird. Nur Gelder zu geben, um Vereine am Leben zu erhalten, wird nicht ausreichen.

    Das Vorbild Island hin oder her: Stand heute Deutschland: Zu wenig Sporthallen, oder mehr oder weniger marode. Sportstättenbau folgt nur dem Prinzip: Wo sacke ich Fördermittel ein? Dann gibt es halt wieder einen Kunstrasen- oder Bolzplatz mehr. Wer beim Fördergelder-Rennen für eine Sporthalle nichts abbekommen hat, hat eben Pech gehabt. Die geforderten Nutzungs- und Bedarfspläne, z.T. von den Vereinen erstellt, wandern bestenfalls in den Schrank oder gleich in die Tonne. Wenn es wieder mal einen Fördertopf gibt, werden sie dann hervor geholt. Aber weil die Förderrichtlinien sich ändern, dürfen die Vereine noch mal wieder ran. Von absurden Argumenten, nur eine 2fach-Hallen zu bauen (zwei gleichzeitig nutzbare Trakte), weil für eine 3fach Halle zwei Trennvorrichtungen nötig wären, was wiederum zu teuer wäre, rede ich lieber nicht. Ok. wird off-topic, :) ich beende das lieber.

    Sehe ich auch so. ich wusste von Anfang an, dass ich, wenn ich schönen Handball sehen will eher nicht von meinem Heimatland bedient werde. Allerdings hätte ich auch nicht gedacht so bedient aus dem Turnier zu gehen. Es war aber das Prinzip Hoffnung, dass wir mit starker Abwehr + TW und vorne mit solidem Spiel vielleicht das HF schaffen.
    Und das wäre auch drin gewesen, wenn man sich nun nicht ausgerechnet im K.O.-Spiel die wahrscheinlich schwächste Turnierleistung erlaubt hätte.
    Ich verstehe ehrlich gesagt die Leute jetzt nicht, die hier gleich Strategiepapiere verfassen von der Umstellung der Nachwuchsarbeit bis zum Personalkarussell.
    Das A und O ist für mich unsere Nationalmannschaft realistisch einzuschätzen und das geht auch ohne Schuldzuweisung und Präsentation von Sündenböcken.
    VF ist normaler Leistungsstand und der Gegner Ägypten konnte auch ohne Überheblichkeit etwas Hoffnung auf mehr machen, aber wenn der Gegner so spielt wie er es tat und wir unsererseits eben auch, dann ist die Reise halt zu Ende.

    Wahre Worte. Besonders der Teil mit den Sündenböcken gefällt mir. Dieses permanente Suchen nach selbigen ist, glaube ich, eine besondere Eigenart der Deutschen.

    Ein starker Verband hätte viel mehr Handlungsmöglichkeiten - und es wäre auch eher möglich, politische Unterstützung einzuwerben (in Deutschland eh ein Problem, dass die Sportförderung recht fragmentiert ist - das finanzielle Volumen insgesamt ist schon sehr beachtlich, aber halt alles unkoordiniert)


    Was ist ein "starker Verband"? Ein Verband, der in die Vereine/Strukturen eingreift? Das ist in einem demokratischen Staat nicht machbar. Und das ist auch gut so.

    Es ist also Zeit, alles und jeden in Frage zu stellen. Das ist genau richtig. Aber an den Dingen, an denen es seit 1-2 Jahren hakt, wird sich so schnell nichts ändern lassen. Es werden der eine oder andere Spieler oder auch der Trainer ausgetauscht, aber die grundlegende Ausrichtung des Spiels lässt sich nicht kurzfristig ändern. Wer einen radikalen Umbruch will (mit welchem Spielergerüst überhaupt?) wird mit einigen noch dürftigeren Jahren rechnen müssen. Will man das?

    Bitte erspart mir Kommentare wie "schlechter wie jetzt kann es nicht werden". Das ist wohlfeil und billig.