Beiträge von BHC06-JST

    Naja, bis zu vier Spielstätten fehlt noch einiges. ;) Die Notwendigkeit ist sicher auch nicht zu vergleichen, bei dem unfassbaren Zuschauerinteresse... Aber wenn Spruth noch Geld für eine zweite Halle hat, kann er sehr gerne Bescheid sagen.

    Für uns gilt natürlich das, was EllaK schon zu Balingen geschrieben hat (bspw. Wiencek und Pekeler waren zwischenzeitlich kurz hier). 5 Jahre sind schon ein ziemliches Ausschlusskriterium, wenn ich die Vorgängervereine jetzt auch noch rauslasse stellt sich die Liste fast von selber auf

    (mit Vorgängervereinen hätten wir hier noch so Namen wie Toto Jansen, Filippow, Wassiljew etc.) Spaßeshalber mach ich trotzdem mal, und zwar ganz korrekt erst ab 2006:


    Jan Artmann (LA)

    Fabian Gutbrod (RL)

    Viktor Szilagyi (RL/RM)

    Alex Oelze (RM)

    Linus Arnesson (RM)

    Kristian Nippes (RR)

    Arnor Gunnarsson (RA)

    Max Weiß (KM)

    Max Darj (KM)

    Björgvin Gustavsson (TW) - Ok, war „nur“ vier Jahre, aber er muss einfach rein.

    Ok, das ist natürlich legitim. Ich hatte harte Verluste direkt im Zusammenhang mit dem entsprechenden Nachfolger definiert. Und da sehe ich - aufgrund des zu erwartenden Qualitätsverlusts - „nur“‘ Darj. Da kann man von Ladefoged nicht direkt zu viel erwarten. Ein Trainerwechsel ist natürlich immer gefährlich, wenn man ein funktionierendes System hat. Aber vielleicht gibt es von Naji auch positive Impulse, bspw. im Überzahlspiel.

    14. Bergischer HC

    Riesen Umbruch im Bergischen. Schon einige harte Verluste. Jedoch mit Rudeck/Johanesson weiterhin ein mehr als solides TW Duo. M'Bengue, Beyer und Nothdurft sicher auch keine schlechten Verpflichtungen. Wird vieles daran liegen, wie nach vielen Jahren Hinze der Wechsel zum neuen Trainer funktioniert.

    Ernst gemeint: Wer genau sind die harten Verluste, die hier öfter mal kolportiert werden? Von den Spielern fällt mir da ehrlich gesagt nur einer ein, und das ist Darj. Mrkva war gut, aber am Ende auf einem Niveau mit Rudeck. Linksaußen sicherlich keine Verschlechterung, Schmidt zu M‘Bengue sehe ich auch gleichwertig. Deswegen bin ich aber beim letzten Satz bei dir, damit steht und fällt es.

    Jetzt reicht´s aber doch bestimmt langsam mit dem Quark.

    Das mit der Hand im Feuer trifft es m.A.n. ganz gut. Es geht auch nicht um das Alter, sondern um fehlende Reife in jungem Alter, ein Fehler ist das trotzdem. Er wird dafür büsen. Es ist nichts passiert!

    Diese moralischen Selbsterhöhungen werden hier zur Regelmäßigkeit und sind echt gruselig. Ist halt wie überall und nicht selten verbunden mit Doppelmoral.

    Schon mal zu schnell gefahren, bei dunkelgelb drüber, kapputes Rücklicht, TÜV überzogen, Inspektion verpasst, zu wenig Profil, morgendlicher Licht-und Bremstest unterlassen, Schulterblick vergessen, Blinker nicht gesetzt, Navi bedient, Handy geschaut...? Nie durch eigene Fahrlässigkeit andere gefährdet? Geht nur auf´m Sofa!

    Man kann Fehler machen, das Problem ist, dass in Deutschland die Strafen für Vergehen im Straßenverkehr für einen wirklichen Lerneffekt oftmals deutlich zu niedrig sind.

    Das Angebot von S Nation muss ja finanziell und marketingtechnisch sehr überzeugend gewesen sein - oder das von Sky ziemlich schlecht. Das Risiko, das man da eingeht ist schon ziemlich groß.

    also auch aus meinem umfeld gab es eigentlich keinen, der den vfl als ewigen zweitligist sah.

    gleichfalls auch schindler von anfang an einen guten ruf genossen hat- ebenso der trainer.

    Man hat sicher nicht erwartet, dass sie in Liga 2 direkt durchmarschieren wie wir 17/18. Da muss schon viel zusammenpassen. Aber als ewigen Zweitligisten habe ich sie bei der Historie und dem damit einhergehenden Fan- und teils auch Sponsoreninteresse eher nicht abgestempelt. Außerdem hat mir unser Bergisches „Derby“ (über den Begriff kann man streiten) gefehlt, diese Saison waren wir ja recht einsam und die Wege im Durchschnitt schon sehr weit.

    Warum soll es ein Problem sein, dass ein paar Handball Entwicklungsländer mitspielen?

    Prinzipiell ist das kein Problem und ohne Aussichten werden es auch immer Handball-Entwicklungsländer bleiben, das ist klar. Aber so Ergebnisse wie bspw. bei Deutschland gegen Uruguay sind halt für das Ansehen der WM und damit des Sports eher so naja. Es ist ein schmaler Grat. Es gibt aber sowieso wenig Alternativen, bei einem System wie beim Eishockey wäre die A-WM wahrscheinlich eine Europameisterschaft erweitert um Ägypten. Ich dachte auch eher, dass man eine Wildcard an Japan vergibt anstatt beide an europäische Mannschaften.

    Und zwar mit der U21 der Damen, bei allem Respekt. Allgemein ziemlich unausgeglichene Gruppen. Wenn ich doch dieses Wildcard-Gemauschel schon machen muss - was ich sowieso grundsätzlich lassen würde, einfach ein fester Platz mehr an Europa und ein zweiter falls Australien in der Asienmeisterschaft zu schlecht ist, alles andere hat ja keinen Wert - sehe ich doch zu, dass ich die Gruppen damit halbwegs ausgeglichen gestalte. Jetzt habe ich Gruppen wie B, D und F wo mindestens drei gute europäische Mannschaften sind, und dann habe ich sowas wie A und H. Ist mir auch unverständlich, warum von den außereuropäischen Verbänden mehr als einer pro Gruppe sein darf. Das sind eh nicht viele, die lasse ich dann doch nicht direkt gegeneinander spielen.

    Dafür hat Coburg zum Beispiel Schröder und Schäffer als Verstärkung erhalten! ;)

    Die beiden Vereine verbindet eben eine langjährige Geschichte

    Manche Spieler möchten lieber beim EINZIGEN BAYERISCHEN ERSTLIGISTEN arbeiten - dieser Hinweis wird in keiner Kommunikation des HCE vergessen :lol:

    Komisch, ich dachte Erlangen wäre in Franken. :lol:

    Schon lange nicht mehr so viel los gewesen hier. :)


    Zum Kader: Insgesamt sehe ich mehr Chancen als Risiken. Hinze ist zweifelsohne eine Vereinslegende und ein Trainerwechsel immer eine gewisse Gefahr, aber gewisse Dinge wie Überzahlspiel haben sich über die letzten Saisons eher verschlechtert, weil man sich etwas verrannt hat. RR ist M‘Bengue meines Erachtens nach keine Verschlechterung zu Schmidt. Man will es wohl mit 2 RR durchziehen, ich hätte auch lieber drei, aber es ist kein Wunschkonzert. Mrkva zu Johannesson ist vermutlich ein kleiner Qualitätsverlust, aber nichts Dramatisches. Der größte Verlust ist sicherlich Darj, aber ich glaube, dass man mit Ladefoged einen guten Nachfolger mit zumindest ähnlichem Potential gefunden haben könnte. Dass man dieses wenn vorhanden ausschöpfen kann hat man (zugegebenermaßen maßgeblich der Trainer, der jetzt geht) bei Darj gezeigt. Er war 2017 schon gut, aber auch noch nicht das, was er bei uns dann geworden ist. Zudem hat man mit Nikolaisen noch jemanden, der sich auch gut macht, wenn er auch im Innenblock logischerweise noch nicht auf Darj-Niveau ist. Bergner braucht noch einiges an Zeit. Auf Linksaußen kann es - bei allem Respekt vor Jeffrey Boomhouwer und Basti Damm, die menschlich hervorragend und einfach geile Typen sind und die ich auf emotionaler Ebene zusammen mit Maciej Majdzinski wohl am meisten vermissen werde - eigentlich nur besser werden. Die Leistungen stimmten einfach zu oft nicht.

    Zur Hallen-Thematik: Wie das Kompromisse so an sich haben, wirklich zufrieden ist keiner. Weder Klingenhalle noch Uni-Halle sind Hallen, in die man als VIP gerne geht oder in die man als Sponsor gerne Geschäftspartner einlädt. Die Klingenhalle hat nichtmal einen VIP-Raum innen, und der VIP-Bereich in der Uni-Halle ist auch eher, naja, improvisiert (gezwungenermaßen). Dazu kommt, dass man unter der Woche normalerweise in Wuppertal nicht spielen kann, weil die Halle, wie der Name schon sagt, primär für die Uni gedacht ist. Das man von nicht gerade wenigen Sitzplätzen nur eine Spielhälfte sieht ist bezeichnenderweise wohl noch das geringste Problem. In der Klingenhalle hat man zusätzlich zu einer grundsätzlich katastrophalen Parkplatzsituation das Problem, dass der Parkplatz gerne mal von so Veranstaltungen wie Kirmes, Trödel, Pseudo-Oktoberfest belegt ist. Das ist heutzutage in der Summe auf Dauer keinem VIP, Sponsor etc. mehr zu vermitteln. Das Theater hat man von Vereinsseite jahrelang mitgemacht, jetzt hat man auf gut Deutsch gesagt verständlicherweise keinen Bock mehr und spielt bei belegtem Parkplatz einfach nicht mehr in Solingen. Als Ausgleich dient neben dem schon bekannten Dome eben die MEH in Düsseldorf mit 4-5 Tausend Plätzen (nicht 7-8), die man mit einigem Aufwand dafür hergerichtet hat. Professionalität, die es in SG und W so schlicht nicht gibt. In Wuppertal unterstützt man in der Politik im Zweifelsfall eben auch lieber den Runge-abhängigen und dauerhaft an der Grenze zur Insolvenz wandelnden WSV, weil der BHC faktisch eben doch mit der Lizenz der SG Solingen spielt; positive Ereignisse werden aber natürlich trotzdem gerne mitgenommen, aber das ist eine andere Geschichte. ;) Ob die Fans von Düsseldorf genervt sind? Ja. Aber genauso genervt sind die Aufbauhelfer, Sponsoren, VIPs etc. von den Verhältnissen in SG und W. Dass man die Hallen in Düsseldorf zu guten Konditionen bekommt und wirtschaftlich vermutlich selbst im halb leeren Dome mehr hängen bleibt ist kein Geheimnis, dazu kommt das Sponsoring. Manche denken, man hätte den Schritt Richtung Düsseldorf aufgrund von Größenwahn gemacht, Realität ist, man hat ihn - auch den zur vierten Halle - aus wirtschaftlicher und organisatorischer Notwendigkeit heraus gemacht. Medial ist das von der Lokalpresse auch eher mittelmäßig gut kommuniziert worden. Auch ein Grundsatzbeschluss, der ja nebenbei durchaus auch hätte abgelehnt werden können, ist keine stehende Halle. Föste ist vieles, aber sicher nicht doof. Dauerhaft in Düsseldorf macht keiner mit, aber die Alternativen fehlen. Ob in Solingen eine Halle gebaut wird? Keine Ahnung. Mir fehlt die Fantasie. Bürgerbegehren, das Totschlag-Argument Geld (diese Stadt hat ~1 Milliarde Schulden, wenn es danach geht kann man überhaupt keinen Cent mehr für irgendwas ausgeben) etc. Tatsache ist, ohne neue Halle wird es auf Dauer schwierig mit Erstligahandball. Die die stehen sind nix, für Düsseldorf alleine reicht die Akzeptanz auf keinen Fall und ein Kompromiss ist und bleibt ein Kompromiss, der meist nur für eine begrenzte Zeit funktioniert.

    Zu den Frauen: Wohl beides. Aber Kölker mit Forst ist nach dem Ende seines Engagements beim HSV Gräfrath schon die treibende Kraft dahinter, siehe bspw. hier (https://rp-online.de/nrw/staedte/so…hc_aid-19743495; die im Artikel erwähnte Trainings-Halle steht ja mittlerweile tatsächlich). Was man logischerweise gerne annimmt.

    "aber muss so ein team auch ohne -nur 2- mehr reissen können ? "

    manche können das pieksen nicht lassen-

    neid, dass man selbst nicht beim f4 war ?

    Vor allen weil die „nur zwei“ ja auch so unwesentliche Spieler waren :irony: Man hat sich gut verkauft, aber Wurfquote und/oder Torhüterleistung hätten einfach besser sein müssen. Mit beidem so wie heute kann man leider nix holen. Morgen werden Kielce die Daumen gedrückt, die haben wenigstens Fans.

    Ich bin trotzdem der Meinung, dass diese extreme Auslegung von Außen und im Gegenstoß nicht zu mehr, sondern zu weniger Schutz führt, weil da - in dem Wissen einer mindestens sicheren Zeitstrafe - jeder Kontakt gesucht wird. Rein logisch betrachtet ist das was Fernández macht doch nix anderes als ein Stürmerfoul, er wählt nicht den Weg am Abwehrspieler vorbei, sondern biegt extra nochmal ab, um bloß irgendwie noch den Kontakt zu bekommen. Keine Ahnung, irgendwie nicht im Sinne des Sports.