Beiträge von BlKW168

    Wenn ne Abwehrspielerin ne Angreiferin umklammert, ist es einfach kein Stürmerfoul.

    Das war vor 30 Jahren so und wird auch in 30 Jahren noch so sein.

    Wenn eine Angreiferin in eine stehende Abwehrspielerin rennt, dann ist das ein Stürmerfoul!

    Das war vor 30 Jahren so und das sollte auch heute und in 30 Jahren so sein!!

    Und wenn das auch noch mit hohem Tempo geschieht, sollte es unbedingt progressiv bestraft werden, damit erst gar keine Spielerin auf die Idee kommt, es zu versuchen!!!

    Inwiefern sollten jetzt z B Hockey oder Basketball NICHT Spielwitz und technische Finesse erfordern? Fragt staunend Shlabotnik.

    Bitte richtig lesen:

    Spielwitz und technische und taktische Raffinesse bei der Ausübung der spezifischen Abläufe im Spiel dagegen schon.

    "...bei der Ausübung der spezifischen Abläufe im Spiel" ist hier der Knackpunkt und ich habe es auch genau deswegen so formuliert. Denn im Feldhockey oder Basketball (oder Volleyball oder Fußball ...) sind die spezifischen Anforderungen und dementsprechend die Abläufe durchaus andere, in der Wahrnehmung der Zuschauer übrigens auch. Im Handball kommt eine größere Vielfältigkeit in dieser Hinsicht nach meiner Wahrnehmung durchaus stärker zum Tragen, ich empfinde dieses Spiel deshalb als abwechslungsreicher als zum Beispiel Volleyball. Zumindest war das bisher so. Mit der auf Krawall gebürsteten Dynamisierung und den damit verbundenen Regeländerungen laufen wir aber Gefahr, diesen Vorteil aus der Hand zu geben.

    Arme einzusetzen darf natürlich nicht bedeuten, dass man die Gegenspielerin festhält bzw. klammert – das wäre eher Football als Handball. Aber wenn man den Körper schützen will, braucht man die Arme als Puffer, um die Wucht des Aufpralls abzufangen. Bei voller Geschwindigkeit ist die kinetische Energie schließlich enorm: Sie steigt mit der Masse und – noch stärker – mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Deshalb ist das Risiko für die Abwehr deutlich höher, dass ein Kontakt ungünstig ausgeht, besonders wenn der Angreifer instinktiv versucht, sich selbst zu schützen.

    Das ist ja alles richtig und gerade auch im Zusammenhang mit den erwähnten physikalischen Grundlagen insofern von besonderer Bedeutung, weil damit in dem hier diskutierten Beispiel der Angreiferin eine besondere Verantwortung zukommt. Die aber regeltechnisch nicht ausreichend und vor allen Dingen nicht exakt flankiert ist. Und genau dieser Fakt stört mich enorm, denn er ist nicht nur für die Schiedsrichter ein Problem sondern provoziert eben auch solche schweren Verletzungen wie in diesem Fall. Wer hier keinen Handlungsbedarf sieht, hat in meinen Augen keinerlei ... Ach, lassen wir das.

    Hat eigentlich mal jemand darüber nachgedacht, was die Wahrnehmung und Bewertung solcher Aktionen im Amateurbereich auslösen kann? Mir kommt da spontan der Begriff "Dampframmenhandball" in den Sinn...

    Im Fußball hat der Begriff "Gefährliches Spiel" seit Generationen einen wichtigen Stellenwert. Wenn Handball weiterhin so gespielt werden soll wie derzeit, sollte man ernsthaft überlegen, das zu übernehmen!

    Das ist doch überhaupt nicht objektiv, wie überhaupt jede Diskussion, bei der Fans der verletzten Spielerin sich aktiv und höchst emotional beteiligen, eigentlich für die Tonne sind. Das bewegt sich inzwischen fast auf dem Niveau von Fußballdiskussionen zwischen BVB und FCB-Anhängern. Und zwar egal ob sie in einem Damenforum oder einem Regelforum ausgetragen werden.

    Sorry, aber diese mit ausgesprochen seltsamen Vergleichen garnierte Unterstellung muss ich zumindest für mich entschieden zurückweisen. Ich bin sicher vieles, aber kein Fan von Charlotte Kähr, dafür habe ich sie viel zu selten spielen sehen. Nicht ohne Grund habe ich bei allen meinen Kommentaren zu diesem bedauerlichen aber erwartbaren Vorfall die Namen der beteiligten Spielerinnen nicht erwähnt. Mir geht es in dieser Sache nicht um die eine oder andere Spielerin oder irgend einen Verein, sondern um die Rahmenbedingungen, die solche Verletzungen in meinen Augen geradezu provozieren.

    Falls es interessiert:

    Fan bin ich unter anderem von

    "Hansi" Schmidt

    Wieland Schmidt

    Frank Michael Wahl

    Marc Dragunski (den die Schiedsrichter national und international in seinen Aktionen regelmäßig massiv benachteiligt haben, bewundernswert wie er das die ganze Zeit ertragen hat!)

    Cristina Neagu

    Shenija Minevskaya

    Franziska Mietzner

    Viola Leuchter könnte demnächst auch zu dieser "Mannschaft" gehören, wenn sie sich weiter so unbekümmert entwickelt wie bisher...

    Sie setzt vor dem Zusammenstoß die Arme ein!

    Sie muss die Arme weglassen - dann kriegt sie das Stürmerfoul.

    Eine Abwehrspielerin setzt die Arme ein - Unerhört!

    Vor allem, wenn eine Angriffsspielerin mit vollem Tempo direkt auf sie zu rauscht, obwohl (nach Horst seiner Aussage dazu!) links und rechts jeweils zwei Meter Platz sind. Ich möchte unter den ganzen allwissenden Handballexperten hier denjenigen bzw. diejenige sehen, der/die in einer solchen Situation seine Arme am eigenen Körper lässt.

    "Sie muss die Arme weglassen"

    Wo soll sie die Arme denn lassen? Auf der Bank? Oder gleich in der Kabine??

    Wer sich auch nur ansatzweise ehrlich machen möchte, kann angesichts aller Verwerfungen, die die forcierte Dynamisierung und alle damit im Zusammenhang stehenden Regeländerungen und Regelinterpretationen mit sich bringen, nur zu einer Erkenntnis kommen:

    Die Geister, die ich rief, die werd' ich nicht wieder los!

    Es ist ganz simpel:

    Wenn die Abwehrspielerin ein Stürmerfoul will, muss sie die Arme weglassen. Dann kriegt sie es.

    Für mich korrekte Entscheidung. 7-Meter für Abwehr durch den Kreis.

    Ich sehe hier zwei Formulierungen grundsätzlich problematisch:

    "Wenn die Abwehrspielerin ein Stürmerfoul will,..."

    Eine Abwehrspielerin versucht nach meinem Verständnis in erster Linie, einen Angriffsversuch ihrer Gegenspielerin zu vereiteln, indem sie einen Torwurf und/oder die Annäherung an das Tor oder auch ein cleveres Abspiel verhindert. Das aktive Provozieren eines Stürmerfouls ist (bzw. war) da eher nicht die Vorzugslösung.

    "Dann kriegt sie es."

    Soetwas wird dann immer häufiger passieren, wenn sich die Regelwerke und ihre Auslegung immer weiter in die aktuelle Richtung entwickeln.

    Wenn solche Grundhaltungen das neue Ethos im leistungsorientierten Handball darstellen, dann bin ich 'raus. Ich bin noch mit einer anderen Philosophie groß geworden. Und diese Philosophie hat uns über viele Jahre gerade im Bereich Nachwuchs- und Breitensport eine nahezu unendliche Zahl an begeisterten Handballspielern beschert. Diese (überlebens-)wichtige Basis ist seit etlichen Jahren komplett am Zerbröseln.

    Warum nur?

    Früher waren gefühlt nicht so viele Spielerinnen unter 18 in den ersten drei Ligen vertreten. Hat bestimmt auch was mit einer Umgewichtung hin zu Geschwindigkeit und weg von Spielwitz zu tun. Könnte was dran sein, muss mal mein Archiv sichten.

    Sehr richtig!

    Hohe athletische Anforderungen hat der Handballsport im Vergleich zu anderen Mannschaftssportarten nicht exklusiv, ganz im Gegenteil. Spielwitz und technische und taktische Raffinesse bei der Ausübung der spezifischen Abläufe im Spiel dagegen schon. Genau aus diesem Grund sehe ich die immer stärkere und zunehmend einseitige Betonung der athletischen Aspekte sehr kritisch, denn das ist im Gegensatz zu den spielausübungsbetonten Elementen kein Alleinstellungsmerkmal. Und Alleinstellungsmerkmale sind wichtig im Kampf um die Gunst potentieller Talente...

    Angenommen man könnte eine frühere Nationalmannschaft konservieren. Also WM-Mannschaft 1993 oder 2007 - oder eine beliebige andere. Gegen welches Team würde denn die heutige Nationalmannschaft aus eurer Sicht unterlegen sein?

    Die Frage ist unvollständig und deshalb auch nicht direkt zu beantworten.

    Was als erstes (aber nicht einziges!!!) zu klären wäre ist die Frage, nach welchen Regeln wird gespielt und welche Linie verfolgen dabei die Schiedsrichter. Auch die Frage nach dem Spielgerät und dem zulässigen Maß für den Einsatz von Haftmitteln ist mit Sicherheit von erheblicher Bedeutung. Je nachdem, wie diese Fragen beantwortet werden, bleibt im Zusammenhang mit dieser durchaus interessanten Fragestellung viel Raum für Spekulationen...

    PS.

    Der Unterton bei dieser Frage (die in einem ironischen Kontext vorgetragene Bemerkung "früher war doch alles besser") gefällt mir gar nicht. Antworten kann man ja trotzdem...

    Bei deinem ersten Bild steht sie auf der Linie. Beim ersten Kontakt steht sie 10 cm vor der Linie.

    Nein, das stimmt nicht! Es sind 9,827536 cm ...

    :wall::wall::wall:

    Übrigens, in deinem ersten Kommentar zu diesem Thema hast du die entscheidende Bewegung der Abwehrspielerin vor dem Zusammenprall noch folgendermaßen beschrieben:

    Kähr tritt 1-2 m nach vorne und will Ehmann umarmen. Ging eben schief.

    Alles was du hier schreibst, klingt für mich nach dem Motto:

    "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!"

    Im Schiri- und Regelforum ("Welche Entscheidung nach 1:1") werden zu dieser Situation u.a. auch zwei Standbilder gezeigt. Dort ist im ersten Bild eindeutig zu erkennen, dass die Abwehrspielerin schon unmittelbar vor der 9m-Linie steht, während die mit hohem Tempo heranrauschende Angreiferin noch 2 Meter vom Ort des Zusammenpralls entfernt ist. Beim Zusammenprall (2. Bild) steht die Abwehrspielerin immer noch an der Position, die sie auch im ersten Standbild hat.

    Damit ist die entscheidende Voraussetzung für ein Stürmerfoul erfüllt, unabhängig davon, ob die Abwehrspielerin bei der folgenden Abwehraktion ihre Arme einsetzt oder nicht!

    Dass die Angreiferin dabei durch hohes Tempo und eine aktive Körperdrehung, die sie mit der Schulter voran auf die Abwehrspielerin prallen lässt, die in so einer Situation grundsätzlich gegebene Verletzungsgefahr nochmal deutlich erhöht, darf bei der Bewertung nicht unterschlagen werden. Für mich ist damit die Voraussetzung für eine progressive Strafe gegeben.

    Bitte nicht falsch verstehen: Ich mache der Angreiferin in besagter Szene keinen persönlichen Vorwurf. Sie reizt nur die Spielräume aus, die das Regelwerk und die derzeit von den Schiedsrichtern vorgegebene "Linie" bieten. Genau dort liegt der Hase im Pfeffer, denn wenn sich an dieser Stelle nichts grundlegend ändert, sind weitere schwere Verletzungen vorprogrammiert. Denn es liegt in der Natur der Sache, dass die Grenzen von den Spielerinnen, wenn solche Aktionen auch zukünftig sanktionslos bleiben, immer weiter ausgelotet werden ...

    Hier sollten die Hüter des Regelwerks und des Schiedsrichterwesens schleunigst aktiv werden. Sonst landen demnächst noch mehr Spielerinnen im Krankenhaus und das ist das Letzte, was die Vereine derzeit brauchen, von den betroffenen Spielerinnen mal ganz abgesehen ...

    Und es gibt Unsportlichkeiten, die progressiv bestraft werden müssen (Stoßen in der Luft, Schläge, Griffe in den Wurfarm, ...)

    ... Halten/Ziehen am Trikot würde ich an dieser Stelle auf jeden Fall noch ergänzen und ebenso auch ein mit hohem Tempo realisiertes Hineingehen (egal ob mit oder ohne Drehung) in die Gegenspielerin. Insbesondere auch dann, wenn dabei vergleichsweise robuste Körperteile (z.B. Schulter oder Rücken) mit großer Dynamik gegen vergleichsweise empfindliche und besonders verletzungsanfällige Körperpartien (Gesicht, Hals, Brust, Bauch, Unterleib) geführt werden. Und genau um so eine Situation geht es hier.

    Wir sind damit an einem wichtigen Punkt, alle hier genannten Beispiele haben eins gemeinsam: Es sind Unsportlichkeiten, die im Gegensatz zu spieltaktischen Unsportlichkeiten immer wieder z.T. schwere Verletzungen hervorrufen. Trotzdem werden sie regelmäßig nur noch halbherzig oder auch gar nicht geahndet. In meinen Augen ist das unverantwortlich. Bei allem Hype um die immer weiter vorangetriebene Dynamisierung des Handballspieles kann doch niemand ernsthaft daran interessiert sein, die Zahl schwerer Verletzungen, so wie sie in dem hier diskutierten Beispiel eingetreten sind, weiter steigen zu sehen. Aber genau das wird passieren, wenn die Schiedsrichter solche Aktionen nicht konsequent unterbinden (können/dürfen/sollen). Denn die Spieler und Spielerinnen versuchen dann natürlich, die Grenzen in solchen Situationen immer weiter auszuloten. Mit allen fatalen Folgen ...

    Meine persönliche Meinung dazu:

    Guter Handball wird auf einem Spielfeld gespielt, nicht auf einem Schlachtfeld!

    Sie hat mit 10 cm Größendefizit eine andere Spielerin per Umarmung foulen/stoppen wollen. Das birgt eben Risiken.

    Nicht dein Ernst. Was hat bei solchen Aktionen die Größe der Abwehrspielerin mit dem Verletzungsrisiko zu tun?

    Nochmal:

    das Problem entsteht in erster Linie dadurch, dass die Angreiferin mit hohem Tempo und dem Rücken oder der Schulter voran in die Abwehr geht. Das Problem wird extrem verschärft, wenn die Schiedsrichter solche Aktionen nicht abpfeifen wollen oder nicht abpfeifen sollen ...

    Wieder einmal war es (...) die mit vollem Tempo auf die Abwehr (Kähr) zulief,...macht dann wieder ihre berühmte 360 Grad-Drehung und rammt ihre Schulter gegen den Kehlkopf von Kähr. Was ich dabei nicht verstehe ist,..sie bekommt dann auch noch einen 7m zugesprochen,...und Kähr muß auf einer Trage aus der Halle und ins Krankenhaus gebracht werden.

    Ich verstehe das einfach nicht,...kann mir jemand mal das Regelwerk erklären???

    Na ich weiß nicht, wenn man mit vollem Tempo auf die Abwehr zuläuft kann das nur gesundheitsschädlich für die Abwehrspielerin sein. Genauso die Szene bei Min. 39:08, für mich ein klares Stürmerfoul,...aber nein, es gab 7m

    Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, da wurde immer, wenn eine Angreiferin mit Rücken oder Schulter voran in die Abwehr gegangen ist (egal, ob mit oder ohne Drehung) konsequent auf Stürmerfoul entschieden und das war gut und richtig so ...

    (Nachname der Spielerin) Spiel ist modern. Davon gibt es zu wenige in Deutschland

    Was daran "modern" sein soll erschließt sich mir nicht. In erster Linie ist es gefährlich, wie auch die schwere Verletzung von Charlotte Kähr beweist. Ich kann nicht verstehen, wie man soetwas gutheißen kann.

    Kähr tritt 1-2 m nach vorne und will Ehmann umarmen. Ging eben schief.

    Was soll sie denn machen, Weglaufen und sich verstecken, damit sie nicht verletzt wird?

    Wenn die Show wichtiger ist als die Gesundheit, hört bei mir der Spaß auf...

    Trotzdem bleibt es dabei, die Vereine sind der Verband!

    Das sehe ich grundsätzlich anders. Die Vereine haben den Verband gegründet. Zunächst agierte er als eingetragener Verein (e.V.), später (ab 2003) als Mitglied des DHB mit klar definierten und abgegrenzten Zuständigkeiten, die Vermarktung gehört dort dazu. Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist es ein eigenständiges Gremium mit konkreten Aufgaben und entsprechender Verantwortung. Die Mitgliederversammlung (der Vereine) ist oberstes Organ, aber nicht die Exekutive der HBF!

    Ich erwarte, dass die HBF sich als Führungsgremium der Vereine der 1. und 2. Handball-Frauen-Bundesliga seiner Verantwortung stellt und z.B. endlich ein tragfähiges Vermarktungskonzept entwickelt, das sein wichtigstes Produkt (die Handballspiele) wieder in breiter Front zum wichtigsten Kunden, das sind nach meinem Verständnis vorhandene UND potentielle (!!!) Handballfans, trägt. Mit dem Finger auf die Vereine zu zeigen ist mit Sicherheit der falsche Weg und für mich übrigens auch ein Armutszeugnis. In jedem Angelverein funktioniert die Aufgabenverteilung zwischen Vorstand und Mitgliedern, warum nicht auch in der HBF ...

    Arcosh

    Das ist ja alles bekannt und hier auch schon hinlänglich diskutiert. Mal abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Mehrzahl der Vereine diesen Fernsehvertrag genau so wollte und der Verband dann lediglich der "Erfüllungsgehilfe" war, bleibt die Erkenntnis, dass es so nicht funktioniert. Nicht hinsichtlich der Qualität und Stabilität der Übertragungen und schon gar nicht hinsichtlich der medialen Reichweite. Und das nicht nur in Einzelfällen wie heute sondern schon seit Jahren immer wieder. Und genau deswegen bleibe ich dabei: Die grundsätzliche Verantwortung für die mediale Misere liegt nicht bei den Vereinen, sondern beim Verband, seinem diesbezüglichen Konzept und dessen Umsetzung ...

    Zitat Durchführungsbestimmungen, Punkt 20:

    "Die Bereitstellung einer geeigneten Internetverbindung (1. Bundesliga mind. 20 MB dezidierter Upload / 2. Bundesliga mind. 10 MB dezidierter Upload) liegt in der Verantwortung des Heimvereins."

    Also nix mit Sporteurope wie von capitano behauptet.

    Sorry, aber ich kann es nicht mehr hören. Der Schwarze Peter wird immer den Vereinen zugeschoben. Dabei haben die ganz andere Sorgen als sich um eine perfekte Übertragungsqualität zu kümmern.

    Der Fehler liegt im System. Die Verantwortung für die Vermarktung der Liga (Übertragungen in den diversen Medien zähle ich zu 100% dazu) sehe ich vorrangig beim Verband, die technische Realisierung beim Anbieter. Diese beiden Akteure sind gemeinsam und vorrangig für eine stabile und mit guter Qualität realisierte Übertragung zuständig, sollten sie zumindest. Das man sich kraft seiner selbst auferlegten Weisungs- und Regelungskompetenz dieser Verantwortung weitestgehend entzieht und sie auf das schwächste Glied in der Kette überträgt, gibt nach meiner Meinung nicht nur ein fragwürdiges Bild ab, sondern birgt ein viel größeres Problem:

    Das Ganze funktioniert einfach nicht!

    Die aktuelle Konstellation führt bei bei allen (!!!) Beteiligten nur zu Frust und Unverständnis, von der Außenwirkung ganz zu schweigen ...

    um kurz nochmal auf die Mädels -Diskussion einzugehen-Herbert Müller sagt in der Auszeit "Girls" statt "Womens" ist das so korrekt ? :cool:

    Dann hab' ich auch noch einen ...

    Zitat Live-Ticker HBF2 von heute:

    "Der Trainer von Berlin, Susann Müller stellt nun Zoe Ludwig zwischen die Pfosten."

    Welche Strafe ist denn nun nach aktuellem Gender-Standard für den Live-Ticker angesichts dieser ganz besonderen (oder auch ganz normalen) Konstellation angemessen? 🤔

    Gelbe Karte

    2-Minuten

    Rote Karte

    Ausschluss (ach so, den gibt's ja nicht mehr!)

    Blaue Karte

    Längerfristige Strafen sind wohl eher nicht angezeigt, oft genug ist ja der Live-Ticker für die Spiele die einzige Verbindung, die das Geschehen vor Ort halbwegs stabil und in Echtzeit für die Außenwelt wahrnehmbar stellt ...

    :help:   :Hail:

    Tja buxte. Ist das jetzt der Tiefpunkt des Tiefpunktes? Ist nächstes Jahr dann der Höhepunkt das Derby gegen den Kooperationspartner?

    Buxte spielt seit 89/90 in Liga eins. War die Lage schon einmal derart deprimierend?

    👍👍

    Kein Wunder, wenn man den Einzigen, der weiß, wie es geht und wie man sein Fähnchen in den Wind recken und dort halten kann, nach Hause schickt ...

    Im gewissen Sinne ein Spiegelbild unseres Landes:

    In den Parlamenten wärmen sich viele, die glauben zu wissen, wie es geht, ihren Allerwertesten und glänzen ansonsten mit mehr oder weniger klugen Sprüchen. Von denen, die als Unternehmen wirklich wissen, wie Wirtschaft funktioniert, verlassen immer mehr das Land ...

    Beide Spielerinnen wären aber ein weiterer immenser Verlust für die HBF !

    Reichert, Kühne, Engel usw...

    Ich fordere ja auch immer solche Wechsel, weil sie ich hier nicht mehr richtig entwickeln können. Auf der anderen Seite sinkt natürlich die Qualität in der ganzen Liga, wenn jedes Jahr die besten Spielerinnen gehen und neue Spielerinnen aus dem Nachwuchs oder 2.Liga kommen, dazu allenfalls mittelmäßige Spielerinnen aus dem Ausland.

    Und das wird sich die nächsten Jahre auch auf das Abschneiden in der European League auswirken, wo wir im Moment noch relativ gut dastehen

    Einsicht ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung ... ;):)