Die HBL hat für die Wahl zum "MVP der Saison 2025/26" von jeder Position einen Kandidaten mit dem höchsten HPI nominiert.
Die Nominierten sind:
- Tor: Sergey Hernández (SC Magdeburg)
- Linksaußen: Emil Jakobsen: (SG Flensburg-Handewitt)
- Rückraum Links: Julian Köster (VfL Gummersbach)
- Rückraum Mitte: Elias Ellefsen á Skipagøtu (THW Kiel)
- Rückraum Rechts: Mathias Gidsel (Füchse Berlin)
- Rechtsaußen: Frederik Bo Andersen (Handball Sport Verein Hamburg)
- Kreis Mitte: Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)
Abgesehen davon, dass es aus meiner Sicht einen klaren Favoriten und verdienten MVP der Saison 2025/26 gibt, habe ich Probleme mit der Vorgehensweise:
- Die Vorauswahl von jeder Position einen Spieler zu nominieren finde ich persönlich unpassend.
Mit Elias Ellefsen á Skipagøtu wurde ein Spieler nominiert, der nur 21 Spiele diese Saison absolvieren konnte. In der NBA gibt es beispielsweise eine Regel, dass für die Wahl zum MVP nur Spieler in Frage kommen, die mindestens 65 der 82 regulären Saisonspiele (d.h. ca. 80%) absolviert haben. Elias Ellefsen á Skipagøtu kommt in 21 Spielen auf einen HPI von 82. Die nächsten Kandidaten dahinter wären Leif Tissier und Marko Grgic mit einem HPI von 79, aber je 31 absolvierten Spielen gewesen, sowie Haukur Thrastarson und Gisli Thorgeir Kristjansson, die alle 34 Spiele absolvierten und einen HPI von 78 erreicht haben
Wie seht ihr das?
Ich gehe erstmal bei Dir mit. Man sollte die 80% der Spiele machen, um überhaupt nominiert werden zu können.
Dann die Kritieren. Warum zB Kohlbacher am Kreis? Ich möchte Ihm die gute Saison nicht absprechen. Für mich gehören aber zum Beispiel Golla und Vidarsson vor Ihn. Hier fande ich den Impact größer aufs jeweilige Team.
Sowas kann zu vielen Disksussionen führen.
Beispiel HPI:
Kristopans Platz 9 und Semper Platz 6. Wenn man sich mal vor Augen führt was Kristopans alles geleistet hat, welchen Impact vorne wie hinten und was durch Ihn entsteht, kann ich solche Platzierungen nicht nachvollziehen.