Beiträge von montoya52

    Druck oder nicht Druck. Darum gehts ja auch gar nicht.

    Es dreht sich um die Aussage von baloo:

    "Aktuell spricht nichts dagegen und die Ergebnisse (und das ist alles, was zählt) sprechen deutlich für ihn!"

    So deutlich scheinen die Ergebnisse nun doch nicht zu sprechen für AG!

    Sonst, so ich:

    "wäre der Vertrag schon verlängert".

    Erstens:

    was will man beim TVG erreichen?

    Danach müssen sich die Massnahmen ausrichten. Klare professionelle Ansagen-klare, professionelle Massnahmen. Von Profis!

    Zweitens:

    von vergangenen Erfolgen kann man sich heute nichts mehr kaufen. Wer nicht (ausreichend) wirbt, der stirbt. Manchmal langsam, manchmal schneller.

    TVG-Patriot

    Ich bin ganz bei dir, dass das Thema "Sponsoring" generell -und im Handball speziell- schon immer schwierig war und immer schwieriger wird. Man möchte ja Geld sozusagen geschenkt bekommen. Oder glaubt hier jemand ernsthaft, dass der Metzger Müller und der Maler Schmidt irgendeinen Nutzen daraus ziehen, in der Halle ein Plakat aufhängen zu dürfen?! Und solange Südzucker auf der Brust der Eulen stand, hat das genauso wenig irgendjemanden interessiert. Deswegen ging der Umsatz nicht einen Prozentsatz hoch.

    Nun zur 2. Bundesliga Handball.

    Ich bin überzeugt davon, dass unser Sport in die Metagruppe Entertainment gehört. Unterhaltung, nichts anderes. Und wenn jetzt irgendjemand morgen auf die Idee käme, die zweite und dritte Liga Handball aufzulösen, dann gäbe es zwar innerhalb der begrenzten Bubble einen Aufschrei, aber das Gros der Masse würde davon vermutlich noch nicht mal Notiz nehmen. Oder so reagieren "Ja, dann ist das halt so. Wird seine Gründe haben. Schade drum." Vorbei und vergessen.

    Unter diesem Eindruck halte ich ein Markenkonzept für unabdingbar. Gut, bei den Eulen wurde diese Marke über die letzten Jahre kontinuierlich aufgebaut. Ob man mit der Art der Marke einverstanden ist, bleibt jedem überlassen. Ich jedoch glaube, dass in Lu dahingehend gemauschelt wurde. Man hat zwar nach aussen hin aus wirtschaftlichen Gründen immer den Underdog markiert, hat aber insgeheim wieder auf "bessere Zeiten" bzw den Aufstieg ins Oberhaus gehofft. Und zwar nicht nur bei den Offiziellen sondern auch bei den Fans. Wer das leugnet spricht die Unwahrheit. Denn wer schon mal am "Platz an der Sonne" war (1.Liga) will da möglichst auch wieder hin. Und da kann man noch so oft auf "armer Verein" und "kaum machbar"- Understatement machen wie man will. Und spätestens sobald mal eine bessere Phase in der Liga mit zb einer Siegesserie stattfindet, schiessen genau diese Gedanken in jedem Offiziellen und jedem Fan wieder hoch. Is doch menschlich und nachvollziehbar.

    Ok. Das eine ist das Wollen, das Andere ist das Können. Wollen tun sie in Ludwigshafen. Am Können mangelt es. Und zwar, wie ich schon so oft betont habe, vom Kopf her. Ich meine natürlich den Kopf der Struktur. Und das ist das Dilemma. Man würde so gerne, man würde so gerne so viel in Ludwigshafen! Leider hat und hatte aber niemand bei den Eulen die Fähigkeiten und Fertigkeiten

    den zentralen Kern der Aufgabe und die aktuell immense Baustelle erfolgreich anzugehen:

    das ausreichende Generieren neuer Einnahmen und/oder das ausreichende Generieren zusätzlicher Geldgeschenke (Verzeihung: Sponsoringgelder) !

    Ganz einfach: wenn du niemanden kennst, kannst du niemanden anrufen. Wenn du kein Geld bekommst, kannst du niemanden kaufen.

    Stattdessen versteckt man sich in Friesenheim hinter Social Media, familiärem Gesäusel und dieser ganzen Sozialarbeit. Nicht falsch verstehen: das ist alles im Rahmen wichtig. Nur leider darf es nicht dazu dienen, das Nichtangehen der Kernaufgabe ( Money, Money, Money!!!) zu vertuschen! Man ist immer beschäftigt ... nur leider nicht mit dem was zentral wichtig ist.

    Ich setze das gleich mit dem Thema "Verkauf" in der freien Wirtschaft. Entertainer müssen sich auch verkaufen und daraus immer wieder auf viele Arten und Weisen Einnahmen generieren. Nicht umsonst sind erfolgreiche Verkäufer in der freien Wirtschaft eine sehr gut entlohnte Berufsgruppe und sehr rar gesät. Under "Selbst-Verkauf" läuft halt in den meisten Zweitligavereinen gar nicht. Weil da keine Profis am Werk sind. Marke/Tradition hin oder her.

    So. Jetzt hab ich vor lauter Schreiben die eigentliche Frage vergessen. Egal. :hi:

    Aber eines weiss ich ganz gewiss: diese Probleme gibt es nicht nur bei den Eulen Ludwigshafen. Die gibt es überall im Handball, insbesondere in der zweiten Liga.

    Man muss sich eben mal entscheiden, ob man der nette Dorfverein aus der Nachbarschaft sein will ... dann reicht auch eine nette Führungsriege vom Dorf. Oder man macht es professionell! Dann müssen tiefgreifende Änderungen her! Das sollten dann geeignete Profis in die Hand nehmen! Allerdings glaube ich, dass der Zug bei den Eulen ziemlich abgefahren ist. Da sind diverse Probleme viel zu sehr verfilzt. Die daraus resultierende Spirale ist schon zu weit fortgeschritten. (Man siehe auch die Neuverpflichtungen. Mehr als günstiger Nachwuchs. Und die offizielle Aussage, dass man inZukunft um Platz 12 "mitspielen" will). Das ganze Szenario spricht für mich eine eindeutige Sprache!

    Ergo: eins von beidem! Dorf oder Profi. Beides gleichzeitig geht jetzt und in Zukunft auf Dauer nicht. Jedenfalls nicht bei den Eulen, und wohl auch nicht beim TVG.


    Ich hab das jetzt so runtergeschrieben. Falls der eine oder andere Schlaumeier wieder kommt und später auf Editierungen hinweist: klar, ich werd es später nochmal durchlesen und Schreibfehler und Satzbau verbessern, falls mir was auffällt. Aber nichts Sinnveränderndes vornehmen. Ich habe erstmal fertig.

    Ich muss dich da etwas korrigieren.

    Damals lief das allermeiste über die Connections von Dr. Spettmann bzw das Firmengeflecht von Südzucker! Herr Gleich wurde dann mit den fertigen Dokumenten geschickt um diese unterschreiben zu lassen. Also auch Herr Gleich war nicht der grosse Akquisiteur! Das hat aber nach aussen hin so gewirkt.

    Heisst im Umkehrschluss:

    genau wie seine Vorgänger/innen war auch dieser GF nicht in der Lage, frische "Sponsoren-"gelder zu akquirieren.

    Tja, Gesellschafter! Sowas kommt dabei raus wenn man sich immer wieder von "tollen" Bewerbungsworten beeindrucken lässt, und wieder und wieder Geschäftsverwalter aber keine wirklichen Geschäftsführer einstellt!

    tz

    Da hatte ich ja leider schon wieder Recht mit meiner Voraussicht und Einschätzung der Lage... Siehe Artikel in der Rheinpfalz.

    Und jetzt bringt Mayer Andreas Olbert als GF ins Spiel! :lol: Olbert ist Vertriebler, ein netter Kerl, wäre gerne Politiker, aber ist ganz sicher kein GF!

    Meine Einschätzung, für die ihr mich gerne wieder dissen könnt. Bisher hab ich halt praktisch immer Recht behalten:hi: ...

    Echte Spezialisten unter sich. Leider.

    So allmählich wird es grotesk in dem Verein in dem immer alles so familiär und herzlich zugeht.

    Aber, wie ich vor nicht allzu langer Zeit postete, überrascht mich der Abgang von Marinese nicht wirklich.

    Auf dem GF Stuhl ist ja ein reger Wechsel.

    Kein fähige, erfahrene und gute Führungspersönlichkeit wird sich das antun! Dass es hier offensichtlich hinter den Kulissen an allen Ecken und Enden (immer wieder) lichterloh brennt, sollte jetzt nun wirklich jedem auffallen.

    Klar, aber es geht ja um eine objektive Beurteilung der Situation, um die sich die meisten hier bemühen. Jeder natürlich aus seinem Blickwinkel, aber niemand so befangen wie direkt involvierte und anderswie befangene Personen.

    Erinnere meine Eingangsthese: hoffentlich sind hier alle IMMER und gegenüber JEDEM so moralfest wie gegenüber Fuhr!

    Entweder gelten für alle dieselben Regeln, oder eben nicht! Und da spielt es gar keine Rolle ob man "befangen" ist. Immer gleich bedeutet immer gleich! Moralfest oder nicht?! Dieselbe "Strafe" für dasselbe "Vergehen", oder nicht?"

    Sonst noch jemand Lust auf mein oben beschriebenes Szenario einzugehen und Antworten zu geben ohne diese durch Gegenfragen und Konstruktion anderer Konstellationen gleichzeitig zu umgehen?

    Die Frage bleibt: wäre deine Bewertung derselben Situation eine andere?

    Ich glaube Ja.

    Dann würde ich ihm dringend empfehlen, sich ein anderes Betätigungsfeld zu suchen.

    Man kann den ganzen Gedankengang auch herumdrehen: Was wäre, wenn mein Sohn in einer leistungsorientierten A-Jugendmannschaft unter Hr. Fuhr spielen und trainieren würde? Dann würde man vermutlich ganz genau hinschauen, als Elternteil. Und jede Aktion in diese Richtung würde sicher unter Einbeziehung der damaligen Situation bewertet werden. Das ist fast unumgänglich und würde unterbewusst immer mitschwingen. Vermutlich würde man sich auch schwer damit tun, ihn unter diesem Trainer spielen und trainieren zu lassen.

    Irgendjemand hatte hier mal geschrieben, dass ein ehemaliger geläuterter Bankräuber mit Sicherheit keinen Job mehr in einer Bank bekommen würde. So in etwa sehe ich das auch.

    Ja, stimmt. In der Realität läufts wohl darauf hinaus.

    Aus der Ferne ist's gut richten!

    Eine weitere Perspektive:

    angenommen, es wäre euer Sohn, der in derselben Situation ist. Nur angenommen.

    (Und jetzt bitte nicht diesem Szenario aus dem Weg gehen mit "soweit wäre das nie gekommen", "das hätte der nie gemacht", "da wäre ich sofort eingeschritten" oder ähnliches! Nein, euer Sohn hat's gemacht.)

    Wie würdest du dich verhalten?