Beiträge von herrsunshine

    Hallo Hildesheimer,

    wo befindet sich in eurer schmucken Arena der Gästeblock?

    Hinter dem Tor?

    Mit besten Grüßen aus Hessen! :hi:

    Im Podcast (3.HZ mit Jens Schöngarth) hat Tim Schneider angekündigt im Falle eines Austiegs nach Frankfurt zu gehen. Die Arenen in der Umgebung sind nicht für 17 Spiele frei und die Kosten für das hin und her Räumen der ganzen Technik kommt noch zusätzlich dazu. In Frankfurt könne man das lassen und man plant aktuell Shuttle Busse vom TVH Sportzentrum zur Arena in Frankfurt (35 Minuten).

    Wenn es auf die Ballsporthalle hinauslaufen sollte, wäre es ironischerweise die Halle, die der TVG zuletzt gebucht hatte, um gegen den TVH zu spielen, auch mit dem Ziel dort neue Anhänger zu rekrutieren. Sieht so aus, als sei Frankfurt ein heiß umkämpfter Markt im Rhein-Main-Gebiet. ;)

    Ich freue mich jetzt schon auf die neue Runde und bin gespannt, ob die sportliche Entwicklung mit der monetären im Saarland einhergeht. Es wird sicherlich kein Selbstläufer werden mit dem Aufstieg, auch wenn man hier große Namen eingekauft hat. Prinzipiell hätte ich nichts dagegen, wenn das Saarland mal wieder im Bundesligahandball vertreten wäre.

    oh. ich hätte mit ner Liga höher statt tiefer gerechnet.

    das ging mir genauso: da haben die Umstädter ja einen dicken Fisch an Land gezogen.

    Da verliert die HSG ja auf einem Schlag drei Linkshänder!

    Im Kader hat man noch Hein und Just aus der aktuellen bzw. letzten A-Jugend, die ich aber beide eher auf RA sehe. Beide kamen in der laufenden Runde schon mehrmals erfolgreich zum Einsatz.

    Ich sehe Braunschweig schon ein wenig in der Favoritenrolle gegen die Wölfe. Würzburg muss sich erstmal konsolidieren und vermutlich käme der (Wieder-) Aufstieg zu früh.

    Sollte der MTV wirklich aufsteigen, so sehe ich das 7:6 als echte Überlebensstrategie in Liga 2 an. Wenn das weiter perfektioniert wird, kann man sicherlich den einen oder anderen Punkt einfahren.

    Danke für die weitergehenden Erläuterungen. Der Unterschied zwischen Schreiben nach Gehör und Schreiben wie gesprochen erschließt sich mir jedoch nicht ganz. Wobei, der Unterschied ist vielleicht, ob man selber noch schlechter spricht als der Gegenüber. Dann wäre es sinnvoll, sich am Gehör des anderen zu orientieren und nicht an der eigenen Sprechweise. Vielleicht ist das ja der große Kardinalfehler an diesem System, das ja sehr viele negative Folgen hatte und daher zum Glück bereits wieder weitgehend abgeschafft wurde.

    Über die negativen Folgen besteht ja in der wissenschaftlichen Debatte eher Uneinigkeit. Da bin ich ganz bei Frau Brinkmann, die da im Interview die richtigen Zusammenhänge beim Schriftspracherwerb darstellt und den Meilenstein der Phonem-Graphem-Korrespondenz in der alphabetischen Phase als elementar in der Entwicklung markiert.

    Die vermeintliche Abschaffung der Methode sehe ich eher als populistische Reaktion der Bildungspolitiker auf immer weiter sinkende Rechtschreibfähigkeiten der Schüler, den Widerhall in den Elternhäusern und weiterführenden Ausbildungsstätten.

    Ich sehe aber auch ein, dass die Diskussion hier in einem Handball-Forum gelinde gesagt zu weit führt.

    Habe jetzt beim schnellen Überlesen gar nicht so viele RS-Fehler gefunden. Mehr grammatikalische Ungelenkigkeiten, die aber in den wörtlichen Zitaten aufgrund der zitierten Sprechsprache erklärbar sind.

    Wo ich allerdings auch immer staune, sind Fehler bei der Groß- und Kleinschreibung. Das Kurioseste, das ich diesbezüglich einmal erlebt habe, war einer meiner Studenten, der fast die Hälfte der Verben groß und zum Ausgleich die meisten Substantive klein geschrieben hat.

    Aber ja, ich bedaure grundsätzlich auch, dass Rechtschreibung keinen Stellenwert mehr hat und halte es auch für verkehrt, dass das in der Schule den Kindern schon anerzogen wird, zB dadurch, dass Rechtschreibung außerhalb des Fachs Deutsch keinen Einfluss auf die Bewertung hat.

    Der Gipfel in diesem Zusammenhang ist allerdings das Modell "Schreiben nach Gehör", das zT in den Grundschulen praktiziert wird.

    Mich nerven die RS und GR Fehler in der Handball-World auch oft. Ich führe sie darauf zurück, dass dort viel mit heißer Nadel gestrickt wird und man sich nicht die Zeit nimmt, nochmal drüber zu lesen.

    Deine Einschätzung zum Modell „Schreiben nach Gehör“ teile ich allerdings nicht. Hier bist du - wie so viele - einem populären Irrtum aufgesessen:

    Die Methode „Schreiben nach Gehör“ gibt es gar nicht, das ist ein Missverständnis. Die Kinder schreiben nicht nach Gehör, sondern sie orientieren sich beim Schreiben am Sprechen. Dabei versuchen sie, die Lautkette des Gesprochenen zu gliedern, um den Sprechlauten passende Buchstaben zuzuordnen. Dazu benutzen sie eine Anlauttabelle…

    zitiert nach: Erika Brinkmann, Prof. für deutsche Sprache, Literatur und Didaktik an der PH Schwäbisch Gmünd. Vermutlich dein Bundesland?

    Das neue Trainergespann ist bereits gefunden, lediglich eine Verlautbarung gibt es nicht.

    Feuer frei für Spekulationen!

    Zum Thema "Zweitliga-Aufstieg": Ich bin mir nicht sicher, ob ein Aufstieg nicht mit finanziellem Selbstmord gleichzusetzen ist. Man sieht, dass bereits in der 3. Liga mehr als nur semi-professioneller Sport betrieben werden muss und ob es dann für den Aufstieg reicht, ist zusätzlich ungewiss.

    In der 2. Liga angekommen kämpfen die meisten Teams eher um den Abstieg. Konstanz war beispielsweise in den letzten Jahren zu stark für die 3. Liga und zu schwach für Liga 2. Mit dem abspringenden Hauptsponsor könnten die Brötchen in der kommenden Saison auch kleiner ausfallen ... und den Etat in Saarlouis möchte ich auch nicht wirklich wissen.

    Damit kann man sich bei der HSG gar nicht vergleichen und ob man das will, kann ich nicht beantworten.

    Ja, das stimmt schon: Der Sprung in die 2. Liga ist ein gewaltiger für alle ambitionierten Drittligisten wie man am Beispiel Konstanz und zuvor Aue und Vinhorst sehen kann, die mit dem sofortigen Abstieg endeten. Ferndorf zeigt, dass man als Aufsteiger aber durchaus konkurrenzfähig sein kann, auch mit relativ geringem Etat und kleiner Halle. (Hüttenberg ist da fast noch ein besseres Beispiel).

    Könnte mir vorstellen, dass Krefeld, Emsdetten oder Hildesheim dazu auch in der Lage sein werden,. sofern sie den Aufstieg schaffen.

    Wenn man sich weiterentwickeln möchte als Drittligist, so ist es unabdingbar, sich mittelfristig das Ziel 2. Liga zu setzen, weil Stillstand ja bekanntlich Rückschritt ist.

    In Saarlouis und auch Gelnhausen hat man das bereits erkannt und unternimmt zum Teil große Anstrengungen die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Das scheint in Hanau jetzt auch zu geschehen. Das muss natürlich behutsam und mit Augenmaß geschehen. Bin gespannt wie es dort weitergeht und ob man in der Lage ist, den Abwärtstrend zu stoppen.

    Bei der HSG Hanau tut sich was. Sehr gute Entscheidung den Trainer und Geschäftsführerposten zu trennen. Schließlich will man seit Jahren die gute Vereinsentwicklung mit dem Zweitliga-Aufstieg krönen.

    https://www.hsghanau.de/news/index.php…urz=&page=start

    Die gute Vereinsentwicklung ist in Hanau deutlich ins Stocken geraten und es braucht neue Impulse, sonst vergrault man auch noch die immer weniger werdenden Zuschauer. Vom Zweitliga-Aufstieg sehe ich die HSG momentan Lichtjahre entfernt.

    Ich finde Hüttenberg auch mit am stabilsten. Aber ihre 3:2:1-Deckung in der Bundesliga...? Das große Geld zum Verstärken hat man sicher auch nicht. Und selbst wenn man, entgegen allen Erwartungen, keine Potsdam-Saison hinlegen würde - es bliebe die Frage, ob sich das nördliche Hessen finanziell auf Dauer zwei Bundesligisten erlauben können würde.

    Hüttenberg = Mittelhessen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Wetzlar, auch Kooperation mit der HSG bei den Jugendteams: „Mittelhessen Youngsters“

    Melsungen = Nordhessen, gefühlt aber auf einem anderen Planeten, da finanziell anders aufgestellt!

    Mit der Teilnahme an der Aufstiegsrunde hat in Gelnhausen niemand gerechnet. Jetzt wo sie da ist, wird man die Chance nutzen, die Mannschaft weiterzuentwickeln.

    Im Normalfall wird man nicht zu tun haben mit den beiden Teams, die dann das Rennen machen.

    Es sind aber schon Spieler dabei, die durchaus das Niveau der 2. Buli bereits haben. Fallen diese aus, wie Altwein am letzten Wochenende, wird es auch gegen Abstiegskandidaten wie Korschenbroich schon mal eng!