Beiträge von herrsunshine

    Also, ehrlich gesagt, ich verstehe die Regelung auch nicht so ganz, warum man mehr als 14 Spieler zulässt. Die wenigsten Mannschaften werden über einen Kader verfügen, der es erlaubt, Spielerwechsel über diesen Rahmen hinaus vorzunehmen, ohne Abstriche beim Niveau zu machen. Zumal ja auch die Spielzeit im Turniermodus verkürzt ist.

    Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass man in Hanau offenbar nicht in der Lage ist, die DfB angemessen umzusetzen. Die Leidtragenden sind jetzt die Spieler, denen die Möglichkeit genommen wird, Gründungsmitglied der B-Jugend Bundesliga zu werden. ;(

    Hm, da hätte man vorher einen Blick in die Dfb werfen sollen. Da werden sich die Hanauer aber ärgern.

    Ich hatte mich beim Blick auf den Spielberichtsbogen auch gewundert , dass dort auf Hanauer Seite so viele Spieler zu finden waren. Bin auch davon ausgegangen, dass es wie üblich14 sind, die einsetzbar sind.

    Das ist natürlich schon ein Stück weit peinlich für Hanau. Da werden wohl einige ziemlich angefressen sein, aufgrund dieser Panne. =O

    Sehr gute Abschlussleistung. Immerhin ein Punkt gegen den Tabellenletzten.

    Platz 9 als Saisonziel und den DHB Pokal damit knapp verpasst.

    Ich denke, ohne die Unruhe durch den Abgang im Winter wäre das Ergebnis besser ausgefallen.

    Wenn sich in der Kaderplanung nicht noch was wesentliches ergibt, sollte das hintere Ende des zweiten Drittels der Tabelle ein realistisches Ziel sein für 24/25

    Deinem Beitrag fehlt doch :irony: , oder?

    Oder war was im Kaffee heute Mortgen?

    Das waren dann wohl die unglaublichsten aller bisherigen Relegationsspiele, zwischen Bochum und Düsseldorf. 2x 0:3 und Entscheidung im Elfmeterschießen dürfte es so auch noch nie gegeben haben.

    Schade nur, dass zwei graue Mäuse diese Spiele ausgetragen haben, so fehlte ein wenig die Aura der Unvergänglichkeit. *duck und weg*

    Für Fußball-Westdeutschland war das schon ein Knaller-Spiel mit einer Mega-Stimmung. Da können sich viele Erstligisten hinter verstecken.

    Das mit den „grauen Mäusen“ ist ja ein alter Hut. Auf Bochum mag das ja mal zugetroffen haben, aber für Düsseldorf hat das noch nie gestimmt.

    Island stellt ja nicht nur Sporthallen für alle da hin, sondern sorgt auch für die personelle Ausstattung mit Pädagogen, Trainern etc. Dass dies bei einem Land dieser Größe und zwei erfolgreichen Sportarten (außer Handball und Fußball mir jedenfalls nichts bekannt) einfacher zu wuppen ist, als in einem Land wie Deutschland, liegt auf der Hand.

    Man könnte es auch in Deutschland locker wuppen. Man braucht nur die richtigen Ideen und Menschen, die diese umsetzen. Nicht von ungefähr ist der isländische Weg Thema auf Trainerfortbildungen.

    Es liegt keinesfalls auf der Hand, dass es für ein Land wie Island einfacher ist. Da geht es einfach um know-how und den Mut, neue Wege zu gehen. Der Verband ist gefordert mit den Vereinen die Maßnahmen einzuleiten, die dazu führen, die Talentförderung so zu gestalten, dass man Top-Niveau erreicht.

    vielleicht macht es ja noch klick. der junge ist 16 und auch der TVG scheint ja Hoffnung zu haben.

    na klar - die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

    Würde es ihm und dem TVG von Herzen gönnen.

    Allein der Glaube fehlt mir persönlich daran, obwohl er wirklich zu den Top-Linkshändern deutschlandweit in seinem Jahrgang zählt!

    Sollte er es nicht auf Anhieb in den Bulikader schaffen, dürfte die Reise weitergehen. Bei den RNL hätte er vermutlich 3 liga gespielt und A-Jugendbuli. Beim TVG dann nur Jugend-Oberliga als Option. Sollte er allerdings einschlagen, wird die Reise auch dann wohl weitergehen. Wer schafft schon mit 17 den Sprung in Liga 2. Kann man in erster Linie nur hoffen, dass er Körper mitwächst.

    Der Körper ist da eher noch das kleinere Problem. Was vor allem fehlt ist die charakterliche Eignung und die Erkenntnis, das Handball ein Mannschaftssport ist.

    Ja, entspricht 100% meiner Erfahrung. Und am wichtigsten erscheint mir der Input in E- und D-Jugend zu sein, wenn es darum geht, das Niveau in der Breite zu fördern. In diesem Alter bedarf es der richtigen Trainer, um Talent zu erkennen und zu fordern (da noch mehr als fördern). Dann ergibt sich alles Weitere in die Leistungsspitze hinein fast von allein

    Ja, da hast du natürlich Recht. Der Punkt ist doch: Woher kommt der Input für den Trainer?

    Un da kommt die Lizenz zum Tragen: Gut ausgebildete Trainer benötigen genau die Qualifikation des Förderns und Fordern und das sollte eine gut strukturierte Trainerausbildung leisten.! Das ist der Schlüssel zum Erfolg und zwar angefangen von den Minis bis zur A-Jugend.

    Die Lizenzen helfen ein wenig, aber machen Trainer nicht wesentlich besser. Erfahrung und Engagement sind die beiden Punkte, die Qualität bringen.

    Das sehe ich etwas anders: Lizenzen helfen viel. Der Dreiklang aus Erfahrung, Engagement und theoretischen Grundlagen, sprich Lizenz macht einen guten Trainer aus. Wenn du nicht Autodiktat bist, brauchst du den Input einer guten Trainerausbildung von übergeordneter Stelle. Da geht´s um Qualitätssicherung und letztendlich auch um Know-How, was gutes Training ausmacht. Diese Leute mit theoretischen Grundlagen sind ja auch Multiplikatoren in den Vereinen, die Prozesse anstoßen können.

    Ich finde auch nicht, dass es für den Breitensport Lizenzanforderungen braucht. Wenn ein engagierter Papa ein richtig gutes Training für einen Jahrgang anbietet und seine Jungs so gut werden, dass sie in der B-Jugend Regionalliga spielen können, was zB mit drei Mal pro Woche gutem Training durchaus machbar ist, wäre es falsch, eine Lizenz zu verlangen.

    Bei Leistungszentren sehe ich es anders, weil sie in der Nehmerfunktion im deutschen Handball sind. Hier sollte es Anforderungen geben, wie die Zentren was zurückgeben können. Und zwar an den Breitensport.

    Ich fürchte, dass der engagierte Papa, der ohne Lizenz ein richtig gutes Training macht und dessen JUngs so gut sind, dass sie in der B-Jugend in der Regionalliga spielen können, die große Ausnahme in Deutschland ist.

    Man wird nicht umhin kommen, die Ausbildung in den Vereinen auch im Breitensport mit lizenzierten Trainern zu bestreiten. Das hat man beim DHB ja auch erkannt und versucht durch die Kinderhandball-Trainer-Offensive den nächsten Schritt zur Qualitätsverbesserung zu gehen.

    Der Erfolg der kleinen Länder, wie Island liegt u.a. darin, dass man das Gros der Trainer lizenziert hat und so den Rahmen für eine gute Entwicklung an der Basis geschaffen hat.

    Na indem man sich wenigstens einmal in den öffentlichen Medien kritisch zur Führungsschwäche äußert. Das Präsidium spürt das dies momentan nicht passieren wird und regiert nach Gutsherrenart weiter. Die Trainersuche im Fußball war ja an Peinlichkeit nicht zu überbieten und Löw musste z.B. nie Rechenschaft ablegen. Auch im Handball wird bei Gislasson verlängert und gleichzeitig mit Kündigung gedroht.

    Die Stellenausschreibung für den Präsidenten eines Verbandes sollte folgendes beinhalten: Abschluss des Studiums Sportmanagement , wenigstens 3 Jahre Profierfahrung sowie 2 Jahre Hospitation bei nem Verein der ersten Liga. Dies ist nicht zuviel verlangt und es gibt viele Profis die dies studieren. Ich bezweifle ob unsere jetzigen Präsidenten diesen Anforderungen genügen , zumindest zeigen sie es nicht.

    Und du meinst, es ist die Aufgabe des Sport- oder Innenministeriums diese Führungsschwäche in den öffentlichen Medien zu kommentieren?

    Wir stellen mit dem DHB und dem DFB die jeweils weltgrößten Verbände ihrer Sportart und beide zeichnen sich durch Führungsschwäche aus. Wer diesem bis jetzt folgenlosem Treiben ohne öffentlichen Kommentar zuschaut, ist das zuständige Innen/Sportministereum.

    Wundern tut mich das nicht.

    Wie soll denn deiner Meinung nach der Kommentar des Ministeriums zur Führungsschwäche des DFB und DHB aussehen?!?

    Wo ist denn da der Zusammenhang?