Man muss sich nur mal überlegen, was passiert wäre, wenn der Ausgleich von Flensburg bei 59:29 auch Schrittfehler gewesen wäre. Den hätte man nicht überprüfen dürfen und dieses Tor war am Ende genauso maßgeblich für den Endstand, während man eine Sekunde später genau dasselbe wieder überprüfen kann. Also ich kann nicht verstehen, wie man als Handball-Fan sowas gut finden kann? Flensburg-Fans kann man logischerweise verstehen.
Also für Flensburg ist es jetzt super und übers Spiel gesehen, würde ich sagen, dass sie den Punkt auch redlich erarbeitet haben, weil sie immer ruhig geblieben sind und Lösungen gefunden haben, um das Spiel zu noch zu drehen, aber wieso will man denn einen Sport wo 99,2% der Spielzeit bestimmte Fehlentscheidungen billigend in Kauf genommen werden, um dann in den letzten 0,8% zu sagen: Da gucken wir jetzt aber genau hin? Wer sagt denn, dass erst die letzte Szene spielentscheidend ist?
Was ist denn, wenn man das Spiel jetzt Angriff für Angriff seziert und am Ende kommt heraus, dass die Nichtahnung des Schrittfehlers am Ende einen Ausgleich in Fehlentscheidungen hergestellt hätte, weil Flensburg vorher von einer mehr profitiert hat? Ist das dann fair?