ein paar Stimmen zum Derbysieg 
Nach acht Minuten betrat Rasmus Ankermann bei seiner Derbypremiere das Parkett der Hölle Nord, suchte mutig den Zug zum Tor, bekam vom Blaz Blagotinsek schnell die Derbyhärte beigebracht, zahlte Lehrgeld und glänzte gleichwohl als Torschütze, aber auch als Lückenreißer.
Wolff: „Mit einem Wort? Überragend. Er hat fantastisch gespielt. Er hat noch mehr gebracht, als man eigentlich von ihm erwarten konnte. Er hat uns in den entscheidenden Momenten entscheidende Akzente beschert.“
Dule: „Was Rassi heute gezeigt hat, ist brutal. In seinem Alter ein Derby so zu spielen, ist unfassbar. Er ist nicht nur ein riesiges Talent, er ist ein Wunderkind für mich.“
Ankermann: „Ich will da sein, wenn ich gebraucht werde. Heute bin ich stolz. Die Hölle Nord war natürlich neu für mich. Ich will einfach immer alles reinwerfen, egal, in welchem Wettbewerb. Dass einem da von Gegnern auch mal ein Spruch gedrückt wird, habe ich gar nicht so mitbekommen.“
Die aufgeheizte Derbystimmung in der Hölle Nord saugte auch Nikola Bilyk nochmals auf. „In Flensburg mit Kiel zu spielen, ist immer etwas ganz Besonderes. Das habe ich immer sehr geschätzt und werde es extrem vermissen. Es ist ein sehr, sehr schönes Gefühl, hat richtig Spaß gemacht, weil wir es uns über 60 Minuten verdient haben. In dieser Halle, ein letztes Mal, so lange auf dem Spielfeld zu stehen, war extrem schön.“
Dule: „Schön, dass er ausgerechnet in seinem letzten Derby in Flensburg so eine Leistung abliefern konnte.“
Szilagyi: „Bei Peke und Veron sieht man, dass da etwas zusammengewachsen ist“
Jicha: „Das war heute wie eine erste Halbzeit. Es geht um jedes Tor. Es war wichtig, die Ruhe zu behalten. Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben gegen Irun machen. Wir müssen alles Spiel für Spiel abarbeiten. In Göppingen starten wir wieder bei null.“
Quelle KN