Beiträge von Onehitwonder

    Die Probleme liegen ja nicht nur an den Personen des GF und des Trainers sondern auch in der Kaderzusammenstellung. Den anzupassen geht nicht in einem Jahr. Also braucht man einen Trainer mit einer klaren Spielidee und einen Kader, der dazu passt.
    Man muss also Geld in die Führung und die Mannschaft investieren.

    Den jetzigen Kader hat die aktuelle sportliche Führung maßgeblich zusammengestellt.
    Reinkind, Dahmke, Pekeler und Dule wurden noch übernommen und auch da geht es überwiegend dem Ende entgegen. Alle anderen Spieler wurden unter Szilagyi/Jicha verpflichtet.
    Das Problem liegt also ziemlich genau dort verortet, wenngleich man darüber hinaus man natürlich auch Strukturen im AR etc. hinterfragen kann.

    Von mir aus können sie das System "entschlüsseln" wie sie wollen. So lange es so erfolgreich ist wie jetzt ist alles gut.

    Genau diese Denkweise hat zur aktuellen Situation des THW geführt.


    Nur das darüber hinaus auch trotzdem noch an bekannten Dingen festgehalten wurde, als der Erfolg dann nicht mehr weiter da war,

    Man hat Szilagyi und Jicha die Organisation aber auch sehen den Auges seit Jahren vor die Wand fahren lassen. Da hat von Seiten der AR/ der Gesellschafter niemand eingegriffen, Dinge kritisch hinterfragt und vorausschauend und proaktiv korrigiert. Das ist letztlich nur das Ergebnis eines Organisationsversagens auf ganzer Ebene.

    Das finde ich ziemlich treffend. Er trägt die sportliche Gesamtverantwortung und ist sowohl für den Rückraum als auch für Jicha verantwortlich. Ich möchte nicht zum zigsten Mal seine Planungsversäumnisse hervorheben, aber die tragen in meinen Augen den größeren Anteil am sportlichen Abschneiden als die zweifelsohne planlosen Auftritte, die auch mit diesem Kader nicht passieren dürfen. Seine Auftreten finde ich höchst fragwürdig, von Selbstkritik keine Spur.

    Wenn dieses sportliche Auftreten keine personellen Konsequenzen nach sich zieht, dann wird kein sportliches Abschneiden jemals eine personelle Kosequenz anch sich ziehen.

    Abgesehen davon, hoffe ich, dass keine Übersprungshandlung folgt. Man sollte sich lieber erstmal klarmachen, welche sportliche Entwicklung man einschlagen möchte und wer dafür verfügbar ist. Auf ein unbedeutendes Spiel mehr oder weniger kommt es dann auch nicht an.

    Szilagyi ist spätestens seit der durchgedrückten Verlängerung mit Jicha komplett mit im Boot. Es scheint nur niemanden zu geben der seine Position mal ernsthaft hinterfragt. Stattdessen gibt es so schwachsinnige Aussagen über eine vermeintliche Aufbruchstimmung.

    Bei Jicha sind halt mittlerweile die Ergebnisse so dermaßen schlecht, dass er qua den Regeln des Geschäfts in den Fokus rückt. Aber auch da heißt es noch lange nicht, dass Szilagyi da irgendwelche Konsequenzen ziehen wird. Am Ende wird man sich wieder der gegenseitigen Zuneigung versichern und fröhlich beschwingt die blühende Zukunft in Angriff nehmen.

    Aus den KN:

    THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi vermied derweil ein Treuebekenntnis für Coach Filip Jicha, antwortete auf die Frage, ob der Tscheche auch in der kommenden Saison auf die Kieler Bank sitzen werde, ausweichend: „So etwas ist nie 100 Prozent sicher. Es ist sicherlich zu früh, irgendwelche Prozentzahlen abzugeben. Man muss ein gemeinschaftliches Gefühl entwickeln und die gleichen Ziele verfolgen. Das sind die Themen, die wir jetzt besprechen müssen.“

    Ob man die gleichen Ziele verfolgt sollte man sich vielleicht fragen, bevor man den Vertrag mit seinem Trainer verlängert. Was ist das für eine komische Aussage?

    Als der THW mit Storm nicht mehr glücklich war, haben sie auch Szilágyi als sportlichen Leiter eingestellt und Storm die Verantwortung über den Sport weggenommen, aber er blieb noch 1 1/2 Jahre Geschäftsführer und ging dann offiziell erst als dieser Vertrag endete. Da finden sich schon Möglichkeiten, wenn man will.

    Storm hat weiter einen nicht ganz vorteilhaften Vertrag.

    Filip Jicha hofft auf Lerneffekt als Start für etwas Großes

    Allen, die bleiben, habe ich gesagt, dass es der Beginn von etwas Großem sein kann, wenn wir aus der heutigen Niederlage etwas lernen.“


    ”(…) trat einer in den Sozialen Medien geführten Trainerdiskussion nach einer endgültig verkorksten Saison entgegen: „Die Mannschaft war in Hamburg gut eingestellt, Wille, Einsatz und Leidenschaft waren da. Niemand – extern wie intern - hatte wohl gestern das Gefühl, dass zwischen Trainer und Mannschaft etwas nicht stimmen könnte."

    (aus den KN)

    Ohne Worte.

    “Trotz des Unmuts vieler Fans über die unattraktive Spielweise stehen der Cheftrainer wie auch Sportdirektor Szilágyi beim THW-Aufsichtsrat intern nicht zur Debatte. Jicha sei »ein echter THWer«, heißt es aus dem Umfeld der Sponsoren. Die Diskussionen würden »allein in der Presse geführt, aber nicht im Verein«.”


    Erik Eggers im Spiegel