Beiträge von BR_98

    Interessant ist aus meiner Sicht vor allem die Frage, ob Leverkusen in der Liga bleibt (wie damals der ebenfalls sportlich abgestiegene THC) oder ob mit einer 11er Liga gespielt wird. Kennt jemand eine Rechtsgrundlage für diese Entscheidung?

    Mein Kennnisstand ist, dass mit dem 1.7. das neue Spieljahr begonnen hat und somit die HB LB nur als erster Absteiger feststehen würde für die Saison 25/26.

    Kann mich aber auch irren.

    Kann jemand die Pressemeldung mal aus unternehmerischer / arbeitsrechtlicher Sicht einordnen? Wenn der Insolvenzverwalter sagt, die Verträge sind nicht mehr bindend, meint das dann, dass die Spielerinnen ab sofort unentgeltlich freigestellt sind?

    Das ist knifflig, da im Profisport manche Dinge andere Grundlagen haben.

    Vorstellen könnte ich mir, dass man angeboten hat zu Gehalt X (Bruchteil des aktuellen Gehalts) zu bleiben oder gehen zu können.

    Das habe ich auch nicht behauptet. Aber ich meine: Wenn mehr Frauen (natürlich kompetente!) in Positionen sind, in denen über die Zukunft des Frauenhandballs (und damit auch über das Geld dafür) entschieden wird, werden die Interessen der Frauen besser vertreten werden. Frauen wissen gewiss besser, was Frauen für Bedingungen brauchen, um erfolgreich sein zu können.

    Mich machen diese Träumereien wirklich nur noch fassungslos.

    Im Rahmen der DHB-Lehrgänge mag das ja alles quersubventionierbar zu sein, aber soll der DHB jetzt dafür sorgen, dass alle Bundesligisten hochwertige Hallen und Trainingsbedingungen bekommen?

    Ich denke alle Vereine tun ihr Bestes, um den Spielerinnen die besten Bedingungen zu bieten, die man sich eben leisten kann. Mehr liegt nun mal einfach nicht drin. Da helfen auch keine Quoten oder dummes Gerede wie von Frau Althaus oder irgendwelche Opferrollen.

    Die finanzielle und ökonomische Grundbildung in Deutschland ist einfach auf dem Tiefpunkt. Alle schreien nach dem Staat und sozialistischen Funktionsweisen. Kein Wunder, geht dieses Land den Bach runter.

    Warum gewinnt sie denn keine Frauen, die groß in den Sport investieren? ;)

    Mit solchen Repräsentantinnen schreckst du jedenfalls Investoren und Sponsoren eher ab.

    Bis zum 28.7. sollte es eine Stellungnahme bei der EHF geben. Bisher hat sich keine der beiden Seiten dazu geäußert.

    Ich interpretiere das ..... :hi:

    Wieso sollte man dir das auch an jenem Tag direkt vorlegen? Wenn’s geprüft ist, wird man wohl was dazu kommunizieren.

    Spätestens als die zweite Damenmannschaft auf Liga 3 abgemeldet wurde und dann auch die A-Jugend hatte das ganze Konstrukt nun einmal kaum noch Sympathie. Was war der Selbstzweck, ausser der halben Nationalmannschaft halbwegs gute alimentierte Arbeitsstellen zu schaffen? Zudem wird an einem Stammtisch ja auch oft gewettet. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Übergang in eine Nicht-Olympzeit funktioniert war nun einmal nicht sehr hoch.

    Sagt ja auch niemand etwas dagegen.

    Aber schadenfroh zu sein, wenn ein Verein wegbricht, in dem die Frauen Vollzeitprofi sein konnten, tolle Trainingsbedingungen hatten, den dt. Handball international stark vertreten haben und somit auch der Nationalmannschaft gut taten, ist eine unglaubliche Doppelmoral.

    Insbesondere das Gejammer betreffend die Bezahlung und die Umstände, die viele Mädels früh aufhören lässt, kann man einfach nicht mehr ernst nehmen.

    Dagegen sprechen die Fakten (Bilanzbericht), die man einlesen kann. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache und wie hier schon gesagt wurde: Die Situation ist nicht im Ansatz mit der zuletzt bei den Vipers zu vergleichen. Auch dort wurden amateurhafte Fehler gemacht, man war allerdings transparent., Alle zukünftigen Entscheidungen trifft der Insolvenzverwalter und der entscheidet anhand der Zahlen. Stimmen die nicht, dann ist der Laden dicht, da sind auch die Konsequenzen völlig egal. Nur eine "Spende" im siebenstelligen Bereich und/oder zahlreiche Abgänge (Smits, Bundsen etc.) können den Laden aktuell noch retten. Man darf aber nicht vergessen, dass durch jeden weiteren Monat des Spielbetriebs die Schulden steigen, weil eben auch Kosten anfallen. Wäre ich Spielerin, insbesondere eine deutsche Nationalspielerin, würde ich umgehend das Weite suchen, gerade in Hinblick auf die Weltmeisterschaft.

    Erstmal muss das Verfahren dafür überhaupt eröffnet werden, bevor irgendwer das Heft des Handelns übernimmt.

    Transparenz: hier lässt du deine subjektive Abneigung aber schwer durchsickern. Würde man intransparent handeln, wäre das strafbare Verschleppung.

    Woher nimmst Du denn diese Annahme?

    Was bitte spricht dagegen?

    Es wurde in meinen Augen lediglich ein Antrag gestellt wegen möglicher drohender Zahlungsunfähigkeit (in der Zukunft liegend). Das ist rechtlich notwendig.

    Das bedeutet längst nicht, dass die Situation akut sein muss oder überhaupt eintreten muss. SOLLTE das Insolvenzverfahren überhaupt eröffnet werden, kann innerhalb des Verfahrens immer noch ein positiver Verlauf entstehen.

    Ihr tut hier so, als wäre der reine formelle Antrag schon der unwiderrufliche Untergang.

    Ich rede von der rechtlichen Geschäftsgrundlage.

    Dass hier einige wie kleine Kinder hoffnungsvoll frohlocken, dass ein Unternehmen hoffentlich bald pleite geht, obwohl Menschen und Arbeitsplätze dahinter stehen, ist einfach nur abstoßend.

    Löwenherz, das Wörtchen "ausgesetzt" beachten. Hat nichts mit Einstellung des Geschäftsbetriebs zu tun, eher mit Anstand in der gegenwärtigen Phase.

    Die gegenwärtige Phase ist: es ist weiterhin ein uneingeschränkter Betrieb. Ein Antrag - ob zurecht oder durch einen gekränkten Geschäftsführer, den man loswerden wollte - ist noch kein Verfahren mit seinen entsprechenden Auswirkungen. Es wird erstmal geprüft, ob überhaupt Zahlungsunfähigkeit droht oder Überschuldung existiert (hier eher nicht).

    Nö, BR_98 hat überhaupt nicht recht. Die Werbung für Dauerkarten und der Verkauf gehört ausgesetzt. Erst wenn der Insolvenzverwalter über die gesicherte Fortsetzung des Spielbetriebs in der HBL entschieden hat, kann man DK weiter anbieten. Es ist doch unseriös, eine Leistung zu verkaufen, die eventuell nicht erbracht werden kann. Davon abgesehen denke ich, dass potenzielle Käufer schlau genug sind und die Entwicklung bei HBL abwarten.

    Wenn ein Insolvenzverfahren eröffnet ist, kann ich mir das vorstellen. Beim aktuellen Stand nicht.

    Solange keine Fakten auf dem Tisch liegen, würde ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und den Untergang beschreien.

    Wir wissen nicht, aus welchem Grund wer auch immer so einen Antrag gestellt hat.

    Wieso auch nicht? Kann doch jeder selbst entscheiden, ob man eine DK kauft. Der Verein muss auch das positivste Szenario mitdenken und kann jetzt schlecht wochenlang den Kartenverkauf einstellen.

    Also ich finde das alles hochspekulativ. Auch die Tatsache, dass der eigentlich längst verabschiedete Geschäftsführer an der Front bleibt, finde ich komisch.

    Hat er dafür Rückendeckung oder handelt er eigenhändig? Mit Handball hat der jedenfalls wenig bis gar nichts am Hut gehabt, wie ich höre. Gibt es überhaupt ein Kontrollgremium dort im Verein? Bei vielen Klubs ist mir das bekannt, hier nicht.

    Naja, capitano19, wenn es in Deutschland wirtschaftlich so weiter geht, werden noch mehr Teams im Spitzensport der Frauen eingehen.

    Ohne den Hauptverein in Dortmund wäre es ja vermutlich auch dort schwer, es auf dem Niveau zu leisten. Heißt also: bald wie in der Fußballbundesliga Frauen nur noch die Ableger der Männervereine.