Das hat mit fehlender Motivation rein gar nichts zu tun.
Studium und Referendariat Gymnasiales Lehramt parallel zum Leistungssport in Regelstudienzeit abgeschlossen, aktuell 60%-Lehrauftrag an einem Gymnasium, 9 x Training pro Woche, bundesweiter Erstliga-Spielbetrieb an Wochenenden und einen Freund, der in einem weiter entfernten Bundesland arbeitet. Dann darf es doch mit dem Leistungssport irgendwann auch mal gut sein, horst65, oder?
Bin ja grundsätzlich bei dir - wenngleich ich an 9x Training nicht glaube und zur Wahrheit auch 13-14 unterrichtsfreie Wochen und eine deutlich bessere finanzielle Absicherung im Alter in dem Beruf gehören.
Dennoch: wenn alle nur noch Auslandsjahre, Handballpausen, junge Karriereenden und sinkende Ambitionen einbringen, darf man auch nicht schimpfen, dass keine grossen Gelder in den Sport fliessen. Das alles lässt ja auch das Niveau kontinuierlich sinken.
Wie gesagt, individuell alles vollkommen nachvollziehbar, aber für die Entwicklung, Professionalisierung und Attraktivität des Frauenhandball auch immer ein kleiner Bärendienst.