Mir geht es nicht darum, hier jemanden persönlich anzugehen. Aber ich finde, dass die Diskussion dem Niveau des Sports und auch dem Anspruch, den ein Verein wie der THW an sich selbst hat, besser gerecht werden könnte, wenn wieder mehr differenziert wird: Was genau war heute das Problem? Was war vielleicht auch gut? Und was lässt sich daraus wirklich ableiten – und was vielleicht eben auch nicht.
Zunächst einmal Willkommen
und Danke für Deinen Beitrag.
Ich teile fast alles, was Du geschrieben hast und habe mir exemplarisch jetzt mal nur den letzten Abschnitt ausgewählt:
Ich versuche für mich ja auch immer einen Perspektivwechsel bei allen Kommentaren vorzunehmen und positive Aspekte eines Spiels einzubeziehen. Dass das vielen gerade sehr schwer fällt, kann ich aber leider nachvollziehen. Es sind mittlerweile fast immer ähnliche/gleiche Probleme, die den THW ein Spiel verlieren lassen...z.B. das 7gegen6...zu lange Spieler auf dem Feld lassen, die in diesem Moment nicht zünden...Ankermann, oder andere Alternativspieler, zu spät bringen...
Jicha (incl. der ganzen Trainerbank) ist da zu sehr in (s)einem Tunnel, aus dem er - warum auch immer - nicht raus kommt. Das frustriert zusehends viele Fans, auch, weil es eine Wiederholung der letzten Spielzeit(en) ist und nur partielle Fortschritte/Entwicklungen zu sehen sind, die viel zu schnell wieder verpuffen.
Wenn dann noch so eine schlechte/unprofessionelle Außenkommunikation nach Spielen, wie jetzt gegen Melsungen, erfolgt, heizt das natürlich auf...wer berät Filip, bzw. lässt man ihn vielleicht sogar bewusst in so eine "Falle" tappen?!
Vieles läuft mehr als unrund und es muss etwas passieren, damit Kiel nicht noch weiter in eine Abwärtsspirale fällt...