Beiträge von Valter

    Die Füchse werden es jetzt durchziehen. Flensburg hat diese Chance den Füchsen auf dem Silbertablett serviert, das werden die sich jetzt nicht mehr nehmen lassen.

    Ist wie beim Schach - da gewinnt auch derjenige, der den vorletzten Fehler macht... ;)

    Na, dann wollen wir das mal glauben. Ich habe schon so tolle Spiele der Füchse in der CL gesehen. Für mich gehören sie einfach in die CL.

    Für Teile des THW-Anhangs, ist das eine schwierige Situation am WE. Man würde gerne einen Erfolg des THW bejubeln, aber auch gerne Jicha & Szilagyi loswerden. Nur beides zusammen, wird schwierig. Bei den mitgereisten Fans, wird nur der Titel das vorrangige Ziel sein.

    Tja, da hab ich überhaupt kein Entscheidungsproblem, obwohl ich natürlich Jicha & Szilagyi gern los wäre. Ich wünsche dem THW natürlich den max. Erfolg. Es geht schließlich darum, dass die CL-Teilnahme mit nicht unerheblicher Kohle verbunden ist. Ansonsten könnte es sein, dass weiter am Spieler-Etat gespart werden muss. Damit würden dann auch mit einem neuen Trainer die Chancen schwinden, wieder näher an die Tabellenspitze heranzukommen.

    Tagesform und Comebackqualität!!!!

    Wenn der THW wie beim letzten CL-Titel wenigstens noch das 7:6 beherrschen würde, hätte ich noch Hoffnung. Aber so?

    Der THW wird nur eine Chance haben, wenn Elias halbwegs fit ist und mitwirken kann. Ansonsten gehen sie mit ihrer behäbigen Spielweise bereits gegen Montpellier unter.

    Ankermann hat in der Jugend vermutlich sehr viel Mitte gespielt. Da ist ein gewonnener Zweikampf gegen die Hand natürlich was anderes als auf RL, gerade wenn es eine breitere Spielanlage ist. Sollte er viel da spielen, wird er sich sicher etwas umgewöhnen müssen.

    Das Problem bei verschiedenen Anlagen und Spielertypen ist nicht das individuelle, sondern die Abläufe als Mannschaft inkl. Zeit das zu trainieren. Die Steigerung der Effektivität geht einher mit einer kollektiven Durchführung der Spielidee. Wenn man rein über die individuelle Qualität gehen will, können verschiedene Typen wiederum gut sein. Ich glaube nur nicht, dass das zu der benötigten Effektivität führt.

    Für mich sind Quoten von anderen Teams hochgegangen, weil man von einer Gesamtphilosophie ausgehend angefangen hat, konsequent Spieler zu holen, die gar nicht alles können, durchaus auch klare Schwächen haben, aber genau das, was man für das System, für die Position braucht sehr gut können und dann vermutlich endlos das Feintuning trainiert hat.

    Beim THW wirkt es oft so, wie der Kaiser über seinen Sport sagte: Geht's raus und spielt's Fussball.

    Vlt. ist der THW dieses WE auch eine Turniermannschaft.

    Diese Analyse hat mir sehr gut gefallen.

    Jicha's Spielidee ist m.E.: Geht's raus, kämpft bis zum Umfallen, nutzt eure individuellen Stärken und spielt's auch ein wenig Handball, und vielleicht noch: Hab's Spaß!

    Da ihm die kollektive Durchführung einer gemeinsamen Spielidee in den 3 Jahren mit Elias nicht gelungen ist, warum sollte es im 4. und vermutlich letzten Jahr plötzlich gelingen? Ich gehe davon aus, dass Makuc der neue Spielmacher Nr. 1 sein wird, an dem sich die anderen ausrichten müssen.

    Ich hab doch gar nicht gesagt, dass ich irgendwas als "normal" erachte. Hä? Ich habe lediglich geäußert, dass Skippy seine Mitspieler sehr wohl einsetzt und es sinnbefreit ist, ihn als einen der Hauptverantwortlichen zu identifizieren, der meistens sein eigenes Ding durchzieht und seine Mitspieler deshalb phasenweise in der Luft hängen. Denn genau so hast du es dargestellt. Später hast du die Aussage ja dann noch ein bisschen eingeordnet.

    Dass sich das Zusammenspiel bessern muss, liegt ja auf der Hand und ist jedem bewusst. Mehr Binse geht nicht.

    Es geht um schneller spielen und trotzdem um ein Zusammenspiel. Beides zusammen gelingt selten, wenn dann nur in der Kleingruppe. Es geht dabei auch um gegenseitige Hilfestellung. Elias hat sich nach anfänglichen Erfolgen im Tempogegenstoss zuletzt zunehmend festgerannt bzw. wurde festgemacht. Da fehlte es an der konkreten Hilfestellung durch seine Mitspieler, sich als Anspieler anzubieten.

    Die bewusste Aufführung impliziert aber ja, dass dies ein grundlegendes Problem ist. Was es jedoch nicht ist. In der Regel wurden die Nebenleute gut mit Bällen gefüttert. Und das Gegenspieler manchmal voneinander genervt sind, ist doch auch vollkommen normal. Die beiden sollten sich, falls diese wirklich über die maßen genervt gewesen sein sollten, sowieso eher an die eigene Nase fassen. Und ob diese wirklich wegen Elias frustriert waren, ist ja auch nur Spekulation. Vielleicht wurde dadurch auch einfach nur die Unzufriedenheit über das eigene Spiele zum Ausdruck gebracht. We dont know.

    Da kann ich mitgehen!

    Wenn du diese Art des Zusammenspiels speziell der Rückraumspieler als "normal" erachtest, dann sind wir halt gänzlich unterschiedlicher Meinung. Dann wirst du aber vermutlich auch nicht den großen Unterschied des Zusammenspiels bei anderen Topmannschaften sehen, speziell beim SCM und den Füchsen. Dieser macht aber auch den zahlenmäßigen Unterschied in der Tabelle aus. Wenn man also beim Zusammenspiel nicht deutlich aufholt, dann wird es auch zukünftig für die CL-Plätze in der Tabelle auch nicht reichen.

    Das stimmt nicht. Er hat genug Würfe und gute Chancen für seine Nebenleute kreiert. Die Quoten dieser waren leider nur unterirdisch. Und das im übrigen auch vollkommen unabhängig von Skippy. Hätten diese auch nur durchschnittliche Quoten, wäre Skippy in der Hinrunde ohne Probleme in den Top 3 der Assistgeber vertreten.
    Natürlich war und ist das Mannschaftsspiel nicht optimal. Das Problem dabei ist aber nicht Skippy, sondern viel mehr Ausrichtung und das vorhandene Personal.

    Man kann die Leistung von Elias theoretisch als One-Man-Show bezeichnen. Aber nicht in dem Sinne, dass diese schädlich für die Mannschaftsleistung war, sondern dass die Mannschaft Glück hatte, dass Elias in der Lage war, die Leistung anderer ein Stück weit zu kompensieren.

    Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering und das ist halt das Problem und sehr schade.

    Ich spreche von "phasenweise". Selbstverständlich hat Elias seine Mitspieler, insbesondere auch am Kreis und die Außen, in Szene gesetzt. Schau dir das Spiel des THW in Eisenach nochmal an, dann siehst du, wie Reinkind und Johansson seinem Treiben frustriert zuschauen.

    Ich spreche auch keinem Spieler eine Schuld zu, und schon garnicht Elias. Wenn einer schuld ist, dann der Trainer. Ihm gelingt es einfach nicht, einen schnellen, aber eben auch mannschaftslich geschossenen Handball spielen zu lassen. Die Unterschiede speziell zum SCM und den Füchsen sind gravierend und werden sich auch nicht kurzfristig aufholen lassen. Dazu fehlt es dann teilweise auch an den geeigneten Mitspielern.

    Die Gedanken Alfs sind grundsätzlich nachvollziehbar und entsprechen einer legitimen Perspektive. Ich sehe es hingegen etwas anders. Zarabec war nie mehr als ein solider Rollenspieler und dass man sich dann für Elias entschieden hat, ist vollkommen nachvollziehbar. Er war nicht nur irgendein "heißer Scheiß", sondern eines der gefragtesten Talente weltweit. Der Vergleich zu Makuc passt auch nur bedingt, weil Elias innerhalb des Vereins eben schon bewiesen hat, dass sein Status gerechtfertigt war und er in der Lage ist, seine Mannschaft zu tragen. Ohne Elias hätte der THW mit der Bundesliga-Saison schon nach der Hinrunde abschließen können. Das einzige Problem in Bezug auf Skippy selbst ist seine Anfälligkeit, die man, wie bereits erläutert, aber eventuell in den Griff kriegen könnte.

    Und was heißt fehlender Fit im Hinblick auf Skippy? Das Problem war vor allem, dass Jicha vermutlich kein Freund seiner Spielweise war/ist und ihm nicht ausreichend Vertrauen geschenkt hat. In dieser Saison hat Skippy dann endlich die verdienten Minuten bekommen und entsprechend geliefert. Aber jetzt mal angenommen, dass tatsächlich eine signifikante Inkompatibilität innerhalb der Mannschaft vorliegt (ich ordne diese nicht als schwerwiegend ein – Skippy setzt seine Mitspieler grundsätzlich gut ein), wären dann Skippy das Problem oder die taktische Ausrichtung sowie die Kaderentscheidungen? Für mich ist die Antwort klar.

    Was strukturell mittelfristig hingegen problematisch ist/wäre, ist die Personalsituation. Im Prinzip hat man einen (Top-)Spieler zu viel für RM und RL. Vielleicht hat man nicht damit kalkuliert, dass Ankermann derart durch die Decke geht. Einen Makuc hätte man sich theoretisch sparen können. Aber nun gut, es ist, wie es ist. Ich würde es auf jeden Fall sehr schade finden, wenn Skippy wechseln sollte. Er ist ein Weltklasse-RM und ein Spieler, dem man gerne beim Handballspielen zuschaut und für den die Leute in die Halle gehen. Eine Facette, die sonst so gut wie gar nicht im Kieler Kader vorhanden ist – 1,2 Spieler ausgenommen. Die Mannschaft würde an Farbe und Qualität verlieren. Und aus Gründen, die vermeidbar gewesen wären und mir ein sehr ungutes Gefühl bereiten würden.

    Wird aber langsam etwas off-topic. Sonst gerne die Diskussion ins THW-Forum verlagern =)

    Was wir in der Hinrunde gesehen haben war überspitzt ausgedrückt weitgehend eine One-Man-Show von Elias. Natürlich hat er die Mannschaft mit seinem Tempo und Spielwitz getragen. Ohne ihn wäre der Blick auf die Tabelle noch gruseliger. Aber sie waren weit davon entfernt, eine spielerisch geschlossene Mannschaftsleistung hinzubekommen.

    Insbesondere die Halben hingen phasenweise in der Luft und schauten seinem Treiben zu. Im Tempogegenstoss kam auch keinerlei Hilfestellung, wenn er sich festgerannt hatte bzw. festgemacht wurde. Man vergleiche dazu mal, wie bei den Füchsen der Ball läuft und sie sich in der Not gegenseitig helfen, in dem auch in eigentlich aussichtslosen Situationen ein Pass zum Mitspieler erfolgt und tatsächlich auch ankommt.

    Kurzum: Elias wird unter dem aktuellen Trainer mit seinem " Krafthandball" und den aktuellen Mitspielern einschließlich der dazu kommenden beim THW vermutlich nicht sein ganzes Können entfalten können. Hinzu kommen dann noch seine verletzungsbedingten Ausfälle. Ich sehe da eher Zeichen für eine Trennung als für einen endgültigen Durchbruch.

    Soll Alfred ihn bitten oder was verlangst du da? Sorry aber so läufts nicht.

    Haben denn die anderen Nationalspieler allesamt keine Familie und sind kinderlos?

    Auch von einem Bundestrainer kann man erwarten, dass er den ersten Schritt macht, sofern er denn überhaupt interessiert ist. Er ist schließlich nicht der Kaiser von China. Man läuft sich schließlich auch mal über den Weg. Spätestens da kann man den Spieler auf seine aktuell guten und auch konstanten Leistungen ansprechen. Soll der Spieler den Bundestrainer anrufen und fragen, ob er seine Leistungen zur Kenntnis genommen hat?

    Kehrmann ist also der Meinung, Alfred müsste aktiv werden, wenn er Suton will.

    Kretzsche hingegen sagte, es liegt an Suton, sich überhaupt erstmal zum DHB zu bekennen.

    Beide tun das nicht, Alfred kann halbherzig sein, er hat ja Alternativen, vor allem halt auch jüngere Spieler.

    Suton hat keine Alternative, da das mit Bosnien nix wurde. Also will er nicht oder nur wenn er sicher einen Platz hat. Letzteres bekommt er sicher nicht. Also läßt er es.

    Alfred ist ja auch einmal Peke und Weinhold "hinterhergelaufen". Das war fast peinlich.

    Mit Häfner hat er ja wohl ein Agreement gefunden, dass der in der Not aushelfen würde.

    Wenn alle fit und in Form sind, hat Alfred für RM/RL ohnehin die Qual der Wahl. Das wird auch Suton wissen. Aber in den größeren Kader, aus dem Spieler nachrücken können, gehört er zur Zeit allemal. Und dazu muss ein Bundestrainer auch motivieren, indem er Interesse zeigt.

    Laut Kehrmann ist Suton im übrigen ein Familienmensch mit Kindern, der die NM nicht zwingend braucht.

    Das sagt die Gemini Pro Recherche als Fazit

    Fazit: Sportlich hätte Suton in seiner aktuellen Form absolut das Niveau für die Nationalmannschaft. Aber solange er nach der Diskussion um Bosnien nicht proaktiv zum Hörer greift und Gislason ein klares Bekenntnis zum DHB abgibt, wird er nicht nominiert werden.

    Das Ganze ähnelt doch eher einer Kommunikationsstörung. Kehrmann hat sich auch mal dazu geäußert in dem Sinne, dass Alfred Suton auch anrufen könne, wenn er ihn wirklich haben wolle. Aus seiner Sicht sei Suton jedenfalls nicht in der Pflicht, beim Bundestrainer anzurufen, da Alfred weiß, dass das Thema Bosnien vom Tisch ist.

    Ergo gehe ich davon aus, dass beide nicht so richtig bzw. nur halbherzig wollen und daher nicht zusammenfinden.

    Dumme Verletzungen in der HBL Hinrunde führten auch manchmal zu Kaderänderungen.

    Das ist ja klar. Aber ich möchte nicht, dass Lichtlein oder Knorr sich verletzt, damit Tessier eine Chance erhält. Man muss ja immer auch bedenken, wen er denn verdrängen könnte. An Knorr auf RM wird Alfred jedenfalls weiter festhalten, Formtief hin oder her.

    Tissier sehe ich ziemlich deutlich vor Sauter.

    Moritz Sauter hat beim HSVH mit Elias Kofler einen ebenso quirligen Partner, mit dem das Zusammenspiel im Positionswechsel RM/RL ganz gut läuft. Das ist ihre Stärke. Möglicherweise hat sich beim Lehrgang keiner als "Partner" angeboten. So würde sich zumindest erklären lassen, warum er in den Spielen keine einzige Minute bekam.

    Leif Tessier könnte es etwas einfacher haben. Ich glaube aber nicht daran, dass Alfred ihm noch vor der WM eine Chance einräumt. Damit müssen wir jetzt wohl leben.