Und da hat gerade auch ein Alfred zuzuhören, da er in der Vergangenheit mit der Jugend nicht gaaanz soviel anfangen konnte Und dementsprechend bei diesem Thema nicht unbedingt der ganz große Fachmann ist.
Alfred war ein sehr erfolgreicher Vereinstrainer und kein Jugendtrainer! Dass er mit den Spielern erfolgreich zu arbeiten hatte, die der jeweilige Verein ihm zur Verfügung gestellt hat, ist doch eine Selbstverständlichkeit. Da ging es in erster Linie darum, erfolgreich zu sein, und weniger darum, Nachwuchsspieler einzubauen, wenngleich auch dies z.B. mit Rune Dahmke und Patrick Wiencek voll geglückt ist.
2016 kamen dann mit Mykola Bilyk und Lukas Nilsson zwei 19jährige hoffnungsvolle Talente, denen Alfred Vertrauen geschenkt und deren Entwicklung er entscheidend mit geprägt hat. In der NM hat er Juri Knorr und Julian Köster konsequent ihren Weg gehen lassen, wobei er insbesondere bei Köster immer davon ausgehen konnte, welch einen tollen Heimtrainer Köster hat. Für die Weiterentwicklung eines Spielers ist nun einmal in erster Linie der Heimtrainer zuständig.
Alfred muss sich von niemanden sagen lassen, dass er in der Vergangenheit mit der Jugend nicht ganz so viel anfangen konnte. Das Gegenteil ist der Fall. Wem es allerdings darum geht, auf Teufel komm raus auf die Jugend zu setzten, um in Zukunft irgendwann einmal erfolgreich zu sein, sollte nicht auf Alfred setzen. Dass von den sog. Etablierten, allen voran Kai Häfner, Philipp Weber, Timo Kastening usw., so wenig Leistung kommen würde, war so im Vorfeld nicht abzusehen. Nachher ist man immer klüger. Während des Turniers ohne entsprechendes Training auf Jugend forscht umzustellen, wäre in meinen Augen Harakiri gewesen. Und dafür steht Alfred gewiss nicht.