Großer Pastatopf mit kochendem Salzwasser (Eine Prise Salz ergibt nicht mal salziges Wasser, zwei oder drei auch nicht. Ein einziger unserer Sinne kann klären, ob Salzwasser im Topf ist, Süßwasser, salziges Wasser oder Salzlake. Löffel rein, abschmecken. Das Ergebnis sollte wie eine leicht versalzene Suppe schmecken. Bei der tatsächlich notwendigen Menge kann die norddeutsche Hausfrau schon mal Schnappatmung bekommen.)
die Sache mit dem Salz hast du richtig erkannt. Die Sache mit dem großen Topf auch, nur nicht ausreichend betont: es muss der größte Topf auf den Herd, der im Haus zu finden ist. Und wenn in den nur 4L Wasser passen, sollte man lieber erst gar nicht anfangen, Pasta zu kochen (wahlweise langt dann auch die Billignudel vom Penny, aber bitte nur, wenn niemand anderes mitessen können soll). Und wer sich nicht traut, einen 7L Topf für 500g Pasta mit Wasser wirklich auch zu füllen: dito. Entsprechend ist die Dosis Salz anzupassen. Faustformel: die Handfläche nahezu so voll füllen, dass die Ränder des Bergs in die Tiefen des Küchenbodens abzustürzen drohen.
Tipp: wer nach der halben Garzeit im Geschmackstest merkt, dass die Dosis zu gering war, kann durch die Zugabe von ca. 50% der Ausgangsmenge versuchen, das Ergebnis zu retten. Wer jedoch als 2.20m Hühne meinem Dosiertipp gefolgt ist, kann durch Abschöpfen von 2L und Zugabe frischen Wassers Gleiches erreichen.
PS: bei mir mit Tomatensoße stat Aglio et Olio. Für die Schilderung der Ausführung fehlt mir jetzt leider die Zeit, ich muss in 30min noch mal weg. Sowohl A+O wie auch Tomate eignen sich jedoch hervorragend zur entspannenden Unterbrechung eines Fußballabends und lenkt die Sinne zurück auf die wesentlichen Dinge des Lebens, egal, wie das Ergebnis ausgefallen ist. Also das beim Fußball, nicht das beim Kochen.