Es ist sicherlich niemals ein "es muss".
Eher die Frage, welches Ziele oder Träume jemand (realistisch) als Sportler(in) verfolgt. (Bundesliga, International, im Ausland)
Ein Abwägen, was habe ich, was wird mir geboten, wo kann ich mich am besten weiterentwickeln
und auch dazu hat Kühne sich im Interview geäußert, dass die Entscheidung zu bleiben, in der aktuellen Situation natürlich einfacher zu treffen war, als wenn die HSG deutlich schlechter dastehen würde.dazu kommt dann sicherlich auch das Alter, mit 20 muss man nicht sofort zugreifen, da kommen noch andere Angebote, mit 30 ist es vielleicht die letzte Möglichkeit
Ich bin voll bei dir. Meinen Post habe ich bewusst nicht mit Zitat auf Kühne bezogen, sondern ganz allgemein. Ich wundere mich nur über Formulierungen mancher User, die eine Erwartungshaltung ausdrücken, die uns hier schlicht nicht zusteht. Das ganze gipfelt dann in Versager-Stempeln, wenn sich eine Sportlerin in irgend einem Verein nicht durchsetzt (statt in Respekt, es versucht zu haben).
Ich frage mich dann, ob diese User in ihrem Berufsleben immer alles gegeben haben und immer noch ambitioniertere Ziele in Angriff genommen haben. Oder sind doch auch manche als Oberstudienrat mit der Karriere zufrieden gewesen, oder als Meister oder Werksarbeiter?