Die Frage ist also weniger „besser oder schlechter“, sondern ob der TVG in Zukunft den Schritt zur Professionalisierung und Regionalisierung gehen will – oder ob er die Tradition und Nähe zu den Wurzeln stärker gewichten möchte.
Erstmal danke
Und es heißt doch nicht, das wenn man eher bodenständig denkt oder versucht zu stabilisieren, das man sich nur regional bewegt, das man dann nicht weiter professioneller wird.
Denn gerade eine Region wenn sie merkt ok da geht etwas und dahinter steht, kann oft mehr erreichen.
Und gerade wenn es der Bäcker, der Getränkemarkt oder der Handwerksbetrieb, der mit Herzblut dahinter steht, mehr sein als der große Sponsor, der auch an Profit denkt.
Regional muss nicht schlecht sein, eher im Gegenteil kann oft mehr bewegen wie ganz nach oben wollen und weg von seinen Wurzeln.
Und es gibt doch selbst im Handball genug Beispiele, immer wieder in Düsseldorf, Wallau Massenheim etc, viel Geld rein, schnell nach oben und dann hat der Investor keinen Bock mehr und es geht wieder richtig abwärts.
Deshalb lieber stabil etwas aufbauen und solide dastehen.
Und lieber eine Halle in Elsenfeld immer voll, als Karten in der größeren über Aktionen verschenken, nur weil die große Halle voll werden muss.
Was dazu passt.
Ein Verein der 2 HBL hat ab der neuen Saison eine neue Brauerei als Sponsor, die alte mehr aus der Region wie die Neue, von Anfang an als Team und zusammen.
Die neue eine deutschlandweit bekannte, weiter weg, da ist das Ziel klar die Marke die bundesweit bekannt ist und überall zu kaufen gibt, auch im Handball zu etablieren, Fußball ist man ausgestiegen.
Für den Verein klar, die zahlen mehr und es kann und ist ein Sprung in andere Möglichkeiten.
Doch ja was ist in x Jahren wenn die neue Brauerei meint, och wie wollen nicht mehr und es fehlen dann xxx Euro, die kleine regionalere die nur 1/3 gezahlt hat, wäre wohl immer noch dabei und wäre eine sichere Bank.