Beiträge von DieNicole

    Hoffen wir auf Variante 1 und es findet sich ein oder mehrere Retter. Wahrscheinlich wird es dann ein Rettungspaket geben, aus Geld von aktuellen Sponsoren, Fanaktionen und Geld der beiden Städte.

    Wäre optimal

    Doch warum sollen die Städte Steuergelder ausgeben oder die Pacht stunden?

    Und im Ernst wie lange geht es gut wenn die Onkels mit dem Geldkoffer kommen die Schulden decken und dann wieder neu finanzieren?

    Sowas geht doch meist nie gut und endet doch dann so und so mit kompletter Pleite.

    Denn auch der Onkel mit dem Geldkoffer will sein Geld zurück oder hat keinen Bock mehr sein Geld in Löcher zu stopfen um einen Verein am Leben zu halten.

    2) Man meldet Insolvenz an, das Verfahren wird eröffnet und bis zum 10. April 2027 erfolgreich abgeschlossen.
    -> Acht Punkte Abzug, aber eine Lizenz für die 2. HBL 2027/28 wäre bei Klassenerhalt grundsätzlich weiterhin möglich.

    Ok nur dies ist doch nach dem Saison wieder eher und wahrscheinlich ein Fall für Gerichte, denn was wäre wenn und wie wasserdicht ist alles.

    Da kann man davon ausgehen das es am Ende der Saison vor Gericht landet, sollte man Absteigen wegen der 8 Punkte.


    Wenn dann macht es doch nur Sinn mit Lizenz ist weg für 26/27 es wird mit 17 Mannschaften gespielt oder Krefeld kann bleiben.

    Oder man bekommt einen Lizenz auf Vorbehalt und erfüllt man im Mai 27 die Auflagen und kann nachweisen das man den Verein saniert hat und hält die Liga bekommt man eine für 27/28.

    Da täuscht du dich. Für uns ist durch den Aufstieg z.B. aktuell der Videobeweis eine größere finanzielle, logistische und personelle Herausforderung und der wird absehbar auch in der 2. Liga kommen. Dann gehören höhere Anforderungen an die Hallen zur weiteren Planung der HBL. Z.B. Torkamerasystem, elektronische Werbebanden, moderne Video-Anzeigentafeln und auch 4 Tribünen mit höherer Hallenkapazität als Pflicht.

    Ok doch da denke ich das Dinge wie 4 Tribünen, Torkamerasystem, eher nicht kommen werden in der 2 HBL.

    Doch stimmt geht hier zu weit.

    Hüttenberg und Dormagen hatten zuletzt finanzielle Probleme. Essen taumelt auch seit Jahren. Die nächsten Jahre werden interessant, wenn die Kosten und die Anforderungen für einen Lizenz weiter steigen.

    Ja ok welche Anforderungen sollen den steigen. Infrastruktur und Hallle wird es so bleiben.

    Wenn dann eher mehr Eigenkapital und oder mehr Bürgschaften etc. Doch wie will man es dann genau nachweisen? Ich denke eher das eine HBL so ja mal drüber schaut jnd und wenn es nachvollziehbar ist,gibt es die Lizenz. Für eine genaue Prüfung gibt es doch keine Zeit.

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    Ja die Kosten und Anforderungen steigen jährlich, was für die Vereine, insbesondere für die „Kleinen“, eine immer größere Herausforderung darstellt. Nordhorn-Lingen ist aber keine wirtschaftlich schwache, sondern zählt innerhalb von Niedersachsen zu den wirtschaftlich eher stärkeren Regionen. Den dicken, einzelnen Geldgeber gibt es nicht nur in Nordhorn-Lingen, sondern auch in vielen anderen Regionen nicht. Dass es aber auch ohne diesen einzelnen Geldgeber geht, zeigen wiederum diverse Vereine der 1. und 2. Liga. Letztlich ist der Grund für solch eine Schieflage meist in einem Problem der Strategie, Organisation und der Führung begründet

    Also gehst du davon aus, das es in den nächsten Jahren noch andere Vereine aus der 1 und 2 HBL erwischen wird.

    Genau. Und darauf machst Du Deine Lizenzangaben. Das die dann nicht immer aufgehen oder "etwas" zu optimistisch geschätzt sind, kommt schon vor. Von daher wundere ich mich, dass andere sich wundern, dass man die Lizenz bekommt, obwohl der letzte Euro gar nicht gesichert ist.^^

    Deshalb sollte man immer einen Puffer einbauen, was man in Nordhorn wohl nicht gemacht hat.

    Das klingt logisch, löblich und ist doch fern jeder Realität. Anders als ein Angestellter, der grundsätzlich seine Einnahmen kennen kann, geht es einem Geschäftsmann und der von ihm geleiteten Firma komplett anders. Je nach Branche ist das Risiko schwankender Einnahmen größer oder kleiner. Null ist es aber so gut wie nie. Und selbst in stabilen Branchen kann es da zu bösen Überraschungen kommen.

    Das Wort "Planung" sagt doch schon, dass ich mit Prognosen arbeiten muss. Und diese beinhalten Unsicherheiten. Die können massiv sein. Nur bei sehr wenigen Clubs kann ich die Ticketeinnahmen genau vorhersagen. Bei denen, die selbst ausverkafut sind, wenn ich meinen Pudel ins Tor stelle. Alle anderen Vereine prognostizieren die Zuschauerzahlen. Und können sich böse verrechnen. Kaum spielt man mal deutlich schlechter als erhofft, kommen ggf. 20 % weniger Zuschauer. Dann brechen auch die Einnahmen weg.

    Ähnlich auf der Sponsorenseite: Nicht immer (nie?) sind die Sponsorenverträge langfristig. Insbesondere nicht die "kleineren". Sie werden nur regelmässig prolongiert (verlängert) bzw. man erwartet sie wieder mindestens gleichwertig verkaufen zu können. Auch so eine Erwartung kann enttäuscht werden. Von daher gibt es auch keine Garantie. Insolvenzen oder andere Probleme auf der Sponsorenseite können dazukommen.

    Einnahmen der Liga oder der Stadt können überraschend nicht gewährt werden oder unerwartete Kosten können kommen. All das ist NORMAL und ein Kalkulationsrisiko.

    Ach so, warum das die Banken finanzieren? Weil bei den meisten Sportvereinen in den meisten Jahren am Ende der Saison das Minus von extern aufgefangen wird. Still und leise. Und die Vereine und die Banken wissen es.

    Ja ok es ist aber zb. üblich, das bei Zuschauerzahlen ein Schnitt geschätzt wird, wieviel Dauerkarten und dann wie viele Tageskarten. Dies wird meist mit eingerechnet. Also bei 20 Euro pro Karte im Schnitt, werden 1000 Tickets an Tageskarten angesetzt, also bei 20 000 pro Spiel dann sind es 340 000 Euro die man dann gerne mal mit einrechnet und so geht es weiter, was kann man erwarten bei Spielen und Fanartikeln.

    Nicht vergessen darf man die bisherigen Einnahmen für den Kartenverkauf für den Premium Cup. Wie will man denn je wieder Vertrauen von den Sponsoren und Fans bekommen, nachdem was jetzt schon alles vorgefallen ist. Selbst wenn die Lizenz bleibt, hat man denn überhaupt die finanzielle Puste um die Saison zu spielen? Schade auch das von den Städten Nordhorn und Lingen bislang kein Statement kommt. Traurig.

    Was sollen die Städte denn sagen?

    Wenn dann können Städte doch eher nur Rahmenbedingungen schaffen, wie Halle, eine gewisse Infrastruktur, wie Shuttle ÖPNV. Und zum Verein stehen weil weil gehört ja zur Stadt. Doch mehr wird und ist schwer und sollte man als Verein auch nicht erwarten.

    Oder man gründet eine neue GmbH, die die Lizenz von der alten GmbH übernimmt. Ich hab zu wenig Ahnung von Gesellschaftsrecht und Lizenzierung. Und ob alle Sponsorenverträge neu unterzeichnet werden müssten...

    Ja ok dies geht nur nach Insolvenz und Abwicklung der alten GmbH.

    Doch dann kann man nicht wieder in der 2 HBL anfangen sondern wie der HSVH in der 4 Liga.

    Oder es kommt der Onkel mit dem Geldkoffer der die Schulden übernimmt.

    Das ist in der Tat ein nicht ungewichtiger Punkt. Die Vereine der Liga verlassen sich in ihrer Kalkulation darauf, dass die Lizenzierung durch die Liga wasserdicht ist, dass man also Planungssicherheit mit der Anzahl der Heimspiele hat. Hier zeichnet sich immer mehr ab, dass das Lizenzierungsverfahren unserös war. Das ist fahrlässig von Seiten der Liga. Ob so etwas sportrechtlich für Regressforderungen, entweder der HSG oder der Liga gegenüber ausreicht, werden sicherlich einige Vereine zumindest einmal prüfen. Im Gegensatz zu stärker kapitalisierten Sportarten sind beim Handball die Ticketverkäufe, das Spieltags-Merchandising und das -Catering nach wie vor gewichtige Einnahmequellen.

    Außerdem zahlen die Dauerkarten-Inhaber ja dann quasi für ein Spiel, dass sie gar nicht sehen werden. Auch da kann ich mir vorstellen, dass da irgendwo bei den Vereinen einige Inhaber nachfragen werden, ob sie das Geld zurückkriegen.

    Aber warten wir erstmal ab, was Morgen passiert.

    Naja es handelt sich dann um ein Heimspiel und sorry wenn dies dann im Etat bzw den Planungen so viel ausmacht, dann hat man extrem schlecht kalkuliert, denn man sollte immer einen bestimmten Puffer haben.

    Und dann macht man an dem Spieltag ein Sommerfest oder ein Event verbunden mit einem Freundschaftsspiel. Und ich bin auch nicht dabei das Ticketverkäufe eine so gewichtige Einnahmequelle sein sollte, denn gerade da hat man eher wenig Sicherheit ob wirklich genug Zuschauer kommen, entscheidend ist da auch der Tabellenstand etc. Dauerkarten ok, doch Tageskarten lassen sich nur schwer fest kalkulieren und sollten eher keine große Gewichtung beim Etat haben.

    Ich wäre auch nicht überrascht, wenn der Saisonstart für Nordhorn-Lingen gar nicht mehr stattfindet. Die Lizensierungskommission befasst sich wohl aktuell damit, bin gespannt auf das Ergebnis.

    Nur wer bekommt dann für die HSG nachträglich eine Lizenz?

    Koblenz? Die doch gar nicht mehr vorbereitet sind!

    Ich finde es schade, dass Nordhorn nichts aus der Vergangenheit gelernt hat. Mal sehen was morgen passiert.

    Aber ich verstehe die Sponsoren nicht, da geben sie lieber Geld für ein Vorbereitungsturnier mit Flensburg, Barcelona und Paris aus, als der HSG zu helfen. Sowas kann ich nicht nachvollziehen.

    Naja, die Frage stellt sich, ob sie wussten wie es um den Verein steht.

    Wer weiß wie sich die Vereinsführung verkauft hat und wie weit man den Sponsoren etwas vorgemacht hat.