OK, vielleicht ist das "mehr" für Dich:
Ich konnte Dyn in meinem Web-Browser so konfigurieren, dass ich bildweise vor und zurückspringen kann. - Wenn man sich die Szene mal genauer anschaut, dann sieht man, dass die Angreiferin schon in der Luft ist, als die Abwehrspielerin den Sprung nach vorne macht und vor der Angreiferin (räumlich und zeitlich) landet. Ein Kontakt ist in diesem Moment für die Angreiferin unvermeidbar und von der Abwehrspielerin wohl auch so gewollt. Im Moment des Kontakts hat die Abwehrspielerin klar die Arme nicht als Puffer, sondern als Greifer um die Gegnerin herum im Einsatz. Die Abwehrspielerin ist kleiner als die Angreiferin und steht auch noch mit angewinkelten Beinen resultierend aus dem Sprung da. Die Angreiferin kommt in die Drehbewegung, weil sie mit der rechten Hand den Ball links an der Abwehrspielerin vorbeibringen will. während die Abwehrspielerin sie noch zusätzlich zum Vorwärtsdrang der Angreiferin an sich heranzieht und eine vollendete Klammerung erzielt. Erst dann trifft die Schulter der Angreiferin den Hals der Abwehrspielerin und die Abwehrspielerin fällt um, während die Angreiferin die Drehung und nach Vorteilsnahme den Angriff fortsetzt.
Passt so?
Beiträge von nozdormu
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Nein es geht in der Tat um die Kinder. Ich sage immer ab/nach D-Jugend braucht man gar nicht mehr mit Handball anfangen, keine Chance mehr, das motorisch hinzubekommen und mit den anderen mitzuhalten. Die meisten, die das tun, sind nach kurzer Zeit wieder weg.
Es geht also darum die Eltern der Kinder für Handball zu begeistern. Ich bin immer noch der Meinung, dass das über direkten Kontakt am besten funktioniert. Aber auch da bin ich schon auf die Schnauze gefallen. Ich habe in einem Grundschul-Elternabend, als es um Sport ging, einmal ein Plädoyer für Handball gehalten und angeboten, Kinder mit zum Training in den Nachbarort zu nehmen. Die Resonanz war exakt null.
Ist auch meine Erfahrung. Die konnten vermutlich mit Deinem Angebot nichts anfangen, da sie schon selbst nicht mehr groß in Vereinen Sport getrieben haben. Und wenn eine Generation weggebrochen ist, ist die Kette damit gesprengt. Die Zukunft des Vereinssports riecht dementsprechend vielerorts schon ziemlich ranzig.
Anderer Effekt:
Heute sind viele schon mit 3 im Verein in der Ballsportgruppe unterwegs und mit 12-13 hören sie mit Vereinssport auf. Früher war es normal, dass man erst mit 12-13 überhaupt angefangen hat, da man vorher nach der Schule auf dem Bolzplatz unterwegs war (und wir haben mit einfachsten Mitteln alles gespielt, was angesagt war, Fußball, Handball, Tennis, usw...) -
Aber von Verletzungen und ihren Folgen ...
Wie schon mehrfach zum Ausdruck gebracht:
Es geht mir nicht allein darum, ob das ein Stürmerfoul war oder nicht, sondern vor allen Dingen auch darum, dass es ein Stürmerfoul sein muss, wollen wir die Mannschaften nicht immer weiter dezimieren!
Würde den Charakter des Spiels ändern, wäre auch überlegenswert, ist aber nur schwer vorstellbar, dass das kommen wird.
Dass es mehr und schwerere Verletzungen durch höhere Geschwindigkeiten und damit letztendlich auch mehr individuelle Aktionen pro Spiel in einem Sport gibt, lässt sich mit einfachsten Mitteln statistisch nachweisen ("zählen"). Das gilt für viele Sportarten und muss noch nicht mal ein Kontaktsport sein (siehe Skifahren). Ist dem Zeitgeist des "Höher, Weiter, Mehr" (mehr Spektakel) geschuldet. -
Aber was ist denn daran falsch, ein Offensivfoul zu provozieren (oder das zu versuchen)?
Variante 1: Abwehrspielerin geht auf die Angreiferin und macht sie fest. Geringes Risiko, eine Torchance zuzulassen, aber auch nur eine geringe Chance auf einen Ballgewinn.Variante 2: Abwehrspielerin stellt sich (rechtzeitig) in den Weg ohne zu Klammern. Höheres Risiko, dass Angreiferin an der Abwehrspielerin vorbei geht oder man zu spät in die aktive Verteidigung wechselt, dafür aber eine höhere Chance auf einen Ballgewinn, wenn ein bevorstehendes Offensivfoul korrekt antizipiert wurde.
Letztlich ist es eben ein Abwägen der beiden Varianten.
Nix ist daran falsch, dass man ein Offensivfoul provozieren will. Man muss es aber geschickter angehen und die Arme weglassen oder angewinkelt als Puffer verwenden.
Bei Variante 1 ist die Wahrscheinlichkeit bei der Geschwindigkeit (kinetischen Energie) der Angreiferin sehr hoch, dass das nur ein Versuch bleibt und zu weiteren unschönen Konsequenzen führt.
Auch bei Variante 2 fällt maximal ein Tor für den Gegner. In besagter Situation könnte nach Hemmung und Ableitung der Angreiferin, evtl. auch eine Aushilfe der seitlich hinter ihr stehenden Mitspielerinnen in Frage kommen.
Ich würde Variante 2 immer bevorzugen, denn ich will zuerst versuchen den Ball zu bekommen. Kann man aber durchaus anders sehen, "Festmachen" gilt immer noch als probates Mittel, wenn man nur "stören" will. (Wird bei "Rennball" nach meinen Erfahrungen immer problematisch sein.)
Die Abwehrspielerin hat ihre Fähigkeiten überschätzt und die falsche Entscheidung getroffen. Kommt leider vor, meistens geht es aber ohne Verletzung ab. Hoffentlich ist es nicht zu schlimm und sie kann bald wieder spielen und hat aus der Erfahrung gelernt. -
Ihr tut so, als wäre das hier ein Regelproblem mit Paragraphenreiterei, Auslegungen etc.
Ich sag euch:
Zeigt die Szene 100 Hobby-Handballern, die noch nie in ihrem Leben ins Regelheft geguckt haben - maximal 20 davon sagen „Stürmerfoul“. Und das ist schon hoch gegriffen.
Könnte stimmen, meine Frau dazu: Warum ist die Abwehrspielerin nicht progressiv für ihren Klammerversuch bestraft worden?
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Nein, sehr selten und wenn dann BSV 3.Liga oder A-Jugend - vielleicht eine handvoll Spiele im letzten Jahrzehnt. Das waren dann meist Highlight Spiele wie das Final4 oder halt wenn der BSV zu Gast in einer Hamburger Halle (z.B. Alstertal) war. Das für die Trainer das Ergebnisse am Ende entscheident ist, ist ja auch eine Entscheidung der Verantwortlichen.
OK, dann hast Du vermutlich viele Spiele mit Adrian F. als Verantwortlicher auf der Bank gesehen. In Ketsch hat er damals, auch weil es recht neu war, exzessives 7 gegen 6 praktiziert, was nicht schön anzuschauen war. In Buxte war er wohl eher im Einklang mit Dirk Leun unterwegs und hat Spielsysteme ähnlich der 1. Mannschaft spielen lassen.
Wir müssen uns, denke ich, darauf gefasst machen, dass die "Rennball"-Generation immer mehr ins Licht kommen wird. Das Spielniveau wird dadurch vermutlich erst mal weiter drunter leiden. Perspektivisch gibt es aber Hoffnung, denn Handball hat sich bisher immer weiterentwickelt. Taktiken sind Trends unterworfen, das ist ja auch ein Reiz des Spiels. -
Was sagen denn die Zahlen?
Dass man die junge Zielgruppe bei Tiktok und Co. für Handball begeistern kann?
- es existieren keine empirischen Studien, die kausal belegen, dass TikTok-Videos junge Leute direkt zu Vereinsanmeldungen motivieren
- Sportvereine empfehlen TikTok für Marketing, basierend auf Anekdoten, nicht Daten
- Im Sportbereich inspirieren virale Challenges und Athleten-Videos Jugendliche zu Fitness-Aktivitäten, ohne Nachweis von Vereinsanmeldungen
- Studien zeigen, dass TikTok-Videos Jugendliche motivieren können, an Aktivitäten teilzunehmen, aber nicht explizit zu Vereinsmitgliedschaften
Immerhin:
TikTok-Videos steigern die Bereitschaft junger Erwachsener (17–35 Jahre), sich als Stammzellspenden zu registrieren; Teilnehmer berichteten von gesteigerter Motivation durch unterhaltsame, authentische Inhalte -
Sagen wir es mal so, mit Australien hat nun ein erstes Land Social Media für alle unter 16 Jahren verboten, finde ich großartig. Eventuell bewegen wir uns gerade mit Social Media auf einen Peak zu. Würde ich aber jetzt 10.000 Plakate in den deutschen Handballhallen aufhängen, um für "Kreis Ab" Werbung zu machen, würden meine Hörerzahlen astronomisch in die Höhe gehen. Online ist das quasi unmöglich.
Vielleicht solltest Du eine Kampagne starten. Ich würde Plakate für Dich kleben und ich bin in _vielen_ Hallen und Beachfeldern unterwegs.
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Jeder Sport entwickelt sich und damit dann auch die Regeln (oder auch andersherum). Bin kein Basketball Fan aber mir ist bekannt, dass dort immer mehr Spiele mit 3er Würfen entschieden und immer weniger Zweikämpfe geführt werden. Es ist dann auch immer eine Frage, ob das durch die aktiven kommt oder durch angepasste Regeln/Taktik verursacht wird, die im Hinblick auf die "Attraktivität für den Zuschauer verändert wurde. Im Fall von Frauenhandball war die Technik und der Spielwitz ein wichtiger Grund warum ich ihn gucke und nicht die Männer. Vielleicht gucke ich aber auch zu viele (schlechte) BSV und zu wenig andere Spiele um das wirklich beurteilen zu können aber die Tendenz, den Sport in Richtung mehr Geschwindigkeit und weniger Körperkontakt zu entwickeln finde ich fragwürdig. Regelmäßig Ergebnisse wie 38-32 wirken verrückt und sind am Ende nicht zwingend Spannender/Unterhaltsamer als ein 24-22.
Du schaust keine Nachwuchsspiele, oder? Die Jugendbundesligen spielen auch alle 60 Minuten. Da sind mittlerweile ganz andere Ergebnisse fragwürdig.

Die Attraktivität für den Zuschauer ist den Trainern reichlich egal. Die wollen, ebenso wie die Spieler, in erster Linie gewinnen. Sieht man meiner Meinung nach in der Frauenbundesliga mittlerweile viel deutlicher als bei den Männern. "Technik und Spielwitz" ist da nicht mehr viel zu finden, eher Festival der technischen Fehler und exzessives Gerenne, -
Nach meinem Empfinden steht Basketball dem Handball da in nichts nach, hat vielleicht sogar die Nase vorn. Aber das ist gar nicht der entscheidende Punkt. Wichtig ist, dass dem Handball diese Elemente erhalten bleiben. Und ich würde mir wünschen, sie blieben wichtiger, als pure physische Durchschlagskraft. Ein Punkt, den ich im Zusammenhang mit der Sichtungsauswahl immer wieder kritisch sehe.
Der DHB macht es sich da leicht: die Physis ist beim bevorzugten Spielertyp bereits vorhanden, diese Spielerinnen können sich mit ihrer Durchschlagskraft und auf Kosten ihrer Gesundheit in den Kampf werfen und schnelle Erfolge erzielen. Spielwitz, Technik Spielübersicht, Handlungsschnelligkeit etc muss der DHB und die Vereine dagegen deutlich aufwändiger erst antrainieren. Dieser Weg ist der viel schwerere und wird daher nur in Ausnahmefällen gegangen, habe ich den Eindruck.
Ist auch mein Eindruck. "Physis schlägt Technik" gilt mehr denn je, im wJ-Leistungsbereich ist "Rennball" ohne große Finessen allerorten. Und machen wir uns nichts vor: Rchtig gute Handballtrainer, die das ändern könnten, sind in Deutschland eher nicht im Frauenbereich aktiv. - Sieht man sich Spiele der Jugendbundesliga an, dann stellt man fest, dass da Welten zwischen Jungen und Mädchen liegen und das liegt nicht daran, dass Jungs höher/weiter springen und schneller laufen, sondern, dass sie einfach mehr können. Das Repertoir wird in der wJ einfach nicht ausgebildet und/oder nicht abgerufen.
Und wo man sich beim DHB vermutlich in die eigene Tasche lügt: Aufgrund der (international erzielten) Erfolge der letzten Zeit sieht man sich auf dem richtigen Weg, verkennt aber die Lage, dass andere Länder gar nicht mehr gezielt in Hallenhandball insbesondere im Frauenbereich investieren, weil es kein Momentum (mehr) hat. (Hatte es jemals eins?!) -
Das ist ja alles richtig und gerade auch im Zusammenhang mit den erwähnten physikalischen Grundlagen insofern von besonderer Bedeutung, weil damit in dem hier diskutierten Beispiel der Angreiferin eine besondere Verantwortung zukommt. Die aber regeltechnisch nicht ausreichend und vor allen Dingen nicht exakt flankiert ist. Und genau dieser Fakt stört mich enorm, denn er ist nicht nur für die Schiedsrichter ein Problem sondern provoziert eben auch solche schweren Verletzungen wie in diesem Fall. Wer hier keinen Handlungsbedarf sieht, hat in meinen Augen keinerlei ... Ach, lassen wir das.
Hat eigentlich mal jemand darüber nachgedacht, was die Wahrnehmung und Bewertung solcher Aktionen im Amateurbereich auslösen kann? Mir kommt da spontan der Begriff "Dampframmenhandball" in den Sinn...
Im Fußball hat der Begriff "Gefährliches Spiel" seit Generationen einen wichtigen Stellenwert. Wenn Handball weiterhin so gespielt werden soll wie derzeit, sollte man ernsthaft überlegen, das zu übernehmen!
Das wäre unnötig, denn das Regelwerk ist diesbezüglich (Regel "8" schon ausreichend, da die Schiedsrichter den sog. "Ermessensspielraum" haben. Handballschiedsrichter entscheiden eigenständig, was sie zulassen und was nicht. Beim Fußball sind den Schiedsrichtern engere Grenzen gesetzt (siehe Regel 12 "Gefährliches Spiel").
Offensichtlich ist es für gute Handball-Schiedsrichter auch bisher kein Problem die gängigen Situationen objektiv für alle Beteiligten einzuordnen. Angreifer mit Tempo tragen selbstverständlich immer eine Mitverantwortung, wenn sie Kontakt suchen. Und der "anlaufende Außen" wird durch die gängige Regelauslegung sogar noch mehr geschützt als der Angreifer im freien Feld, solange keine aktive Kontaktsuche des Angreifers vorliegt.
Es ist viel mehr ein Problem für die Zuschauer und die Kommentatoren, die überfordert sind mit der Einordnung, insbesondere wenn jemand verletzt am Boden liegen bleibt. Da verschiebt sich der Fokus ganz schnell, was für emphatische Menschen völlig normal ist. Im konkreten Beispiel haben die beiden am Mikrofon auch Probleme zu rekapitulieren, was da Sekunden vorher passiert ist.
Als Gelegenheitsschauer hast Du kaum eine Chance das Bewertungsmodell der Schiedsrichter für die Aktionen mit "hoher Intensität" nachzuvollziehen, dazu musst Du Dich schon ziemlich intensiv mit den Regeln, gängigen Regelauslegungen und passenden Spielszenen beschäftigen. (Macht außerhalb der Handball-Ecke vermutlich kaum jemand...
, wäre evtl. ein Thema für den DHB Wissenschaftspreis.) -
War Jugend-Spieler bei der HG O/S - entgegen der weiter oben getätigten Aussagen leben wir noch.

qed

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Eine Abwehrspielerin setzt die Arme ein - Unerhört!
Vor allem, wenn eine Angriffsspielerin mit vollem Tempo direkt auf sie zu rauscht, obwohl (nach Horst seiner Aussage dazu!) links und rechts jeweils zwei Meter Platz sind. Ich möchte unter den ganzen allwissenden Handballexperten hier denjenigen bzw. diejenige sehen, der/die in einer solchen Situation seine Arme am eigenen Körper lässt.
"Sie muss die Arme weglassen"
Wo soll sie die Arme denn lassen? Auf der Bank? Oder gleich in der Kabine??
Wer sich auch nur ansatzweise ehrlich machen möchte, kann angesichts aller Verwerfungen, die die forcierte Dynamisierung und alle damit im Zusammenhang stehenden Regeländerungen und Regelinterpretationen mit sich bringen, nur zu einer Erkenntnis kommen:
Die Geister, die ich rief, die werd' ich nicht wieder los!
Arme einzusetzen darf natürlich nicht bedeuten, dass man die Gegenspielerin festhält bzw. klammert – das wäre eher Football als Handball. Aber wenn man den Körper schützen will, braucht man die Arme als Puffer, um die Wucht des Aufpralls abzufangen. Bei voller Geschwindigkeit ist die kinetische Energie schließlich enorm: Sie steigt mit der Masse und – noch stärker – mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Deshalb ist das Risiko für die Abwehr deutlich höher, dass ein Kontakt ungünstig ausgeht, besonders wenn der Angreifer instinktiv versucht, sich selbst zu schützen.
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In Buxte hat man ganz andere Sorgen.. ist das limitiert.
Ich glaube schon, dass die aktuellen Probleme auch damit zu tun haben. Ich kenne Adrian schon länger und denke, dass er ein Gespür dafür hat, wann es Zeit ist, weiterzuziehen. Nach Buxtehude ist er doch wohl auch gekommen um Dirk Leun zu beerben, er war ja oft genug auch als Co mit auf der Bank.
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Früher waren gefühlt nicht so viele Spielerinnen unter 18 in den ersten drei Ligen vertreten. Hat bestimmt auch was mit einer Umgewichtung hin zu Geschwindigkeit und weg von Spielwitz zu tun. Könnte was dran sein, muss mal mein Archiv sichten.
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Vielleicht sollten sich die Vereine zukünftig bei Vertragsverlängerungen um etwas mehr Transparenz und Aufklärung bemühen. Anscheinend ist nicht jedem Fan klar, dass heutzutage die allermeisten Verträge über mehr als zwei Jahre Laufzeit Ausstiegsklauseln enthalten. Alberne Treuebekenntnisse könnte man sich dann schenken und der gute Simon käme dann vielleicht nicht in Gefahr den Nenad machen zu müssen.._
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Um nochmal auf Buxtehude zurückzukommen. Ist nur mir aufgefallen, dass bei _allen_ Vereinen, bei denen Adrian Fuladdjusch bisher unterwegs war, nach seinem oft überraschendem Weggang mindestens eine längere Phase des sportlichen Nedergangs, teilweise sogar des existenzbedrohenden Chaos ausgebrochen ist? Weiß Balingen das?
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ZeeBee, der Trainer der Leidenschaft.

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Bin ich bei dir, zwei Fragen kommen aber in dem Zusammenhang auf. Zum einen das erfassen des Menstruationszyklus. Da hier sehr in die Privatsfähre von gerade jungen Sportlerinnen eingegriffen wird. Zum anderen wie damit umgehen wenn die Zyklen asynchrone verlaufen, dann hast du nie die gesamte Mannschaft zur Verfügung
Wie oben schon angedeutet, kann das klappen, wenn man sich ein Stück weit von festen Teams, die getrennt voneinander trainiert werden, löst. Setzt natürlich auch eine gewisse höhere Anzahl von Spielerinnen auf ähnlichem Niveau voraus. - Dann müsste “frau“ auch nicht Details der Privatsphäre preisgeben, da reicht dann eine einfache Skala mit z. B. Schulnoten, auf der man sich einschätzt und kann dann entsprechend zugeteilt werden.
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Ist das euer Ernst?
Sicher kommt es vor, dass Frau in der Menstruationsphase körperliche Veränderungen spüren kann, Tagesform und so. Aber Frau ist ja deswegen nicht krank.
Und nicht nur praktisch sondern bereits theoretisch erscheint es mir völlig unmöglich, ein Team bzw die Teamleistung bzw die einzelnen Teammitglieder immer individuell und in Relation zu ihrer Menstruationsphase einzubinden. Wie soll das gehen bei ca. 15 Frau?
Ich glaube, da muss Frau anhand ihrer aktuellen Verfassung immer selbst entscheiden was geht, und was nicht.
Tausende Handballerinnen beweisen, dass es geht.
Oder seh ich das falsch?
Du siehst das nicht falsch, niemand hat behauptet, dass das einfach umzusetzen ist. Aber erste gute Versuche im Handball und im Fußball zu diesem Aspekt gibt es. Du kannst als Trainingsplaner meiner Meinung nach auf Befindlichkeiten jeglicher Art am besten reagieren, wenn Du nicht nur striktes („geschlossenes“) Teamtraining anbietest, sondern auch funktional in „offenen“ Gruppen mit Spielerinnen aus verschiedenen Teams trainiert wird. Setzt halt eine klare Linie mit dafür offenem Trainerstab voraus. Nellingen hatte das längere Zeit so praktiziert und war damit recht erfolgreich.