Es gibt mehr Infos als zuvor, aber auf mehr Seiten verteilt. Alles Gewäöhnungssache...
Beiträge von Bovola
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Na, wenn damit alle zufrieden sind, lassen wir einfach alles wie es ist. Keine/r beklagt sich über mangelnde Medienpräsenz, keine/r fordert Equal Pay, keine/r beklagt Nachwuchssorgen, keine/r ist besorgt wegen des allgemein sinkenden Niveaus im Damenhandball, usw., usw.
Alles prima. Haken dran machen.
Ich weiß ja nicht auf welchen Kanälen Du unterwegs bist. Aber mir begegnen die Handball-Damen sehr oft. Öfter als Hockey, Volleyball oder Schwimmen. Und das, obwohl bei der hiesigen Sportunion Neckarsulm sogar eine Schwimmweltmeisterin ist. Das kann Confirmation Bias sein, weil ich mich für Handball eben mehr interessiere als fürs Schwimmen.
Auf welchen Plattformen seid ihr denn eigentlich unterwegs? Tiktok? Instagram? Discord? Oder nur hier, in der FAZ und auf dem Senioren-Facebook?
Ich finde die von den meisten in diesem Forum geäußerten Erwartungen einfach deutlich zu hoch. Zum einen habt ihr doch alle überhaupt nicht mit diesem Erfolg gerechnet, wieso erwartet ihr dies dann vom DHB? Sollen die jetzt aus dem Stand 5 Meter hoch springen mit einem ausgearbeiteten Mediaplan? Medienpräsenz ist nur bei Erfolg spontan weil man dann eingeladen oder angesprochen wird, ansonsten ist es eine Aufgabe, in den entsprechenden Medien präsent zu sein. Dazu muss man Klinken putzen. Die FAZ wird sicherlich nicht sagen "lass uns mal ne Doppelseite über die tollen Handball Damen machen". In den sozialen Medien erreicht man neue Kontakte über Algorithmen oder über gekaufte Inhalte.
Die Equal Pay Debatte wurde fortgeführt durch das Aufstocken der Prämien auf die Höhe der Männer durch einen Sponsor. Und ich verstehe absolut dass die Damen das im Augenblick nicht zuallererst nennen, weil dies raffgierig wirken würde. Außerdem ist dies kein DHB- oder HBF-Thema sondern eines der Vereine.
Zudem wurde das vor der WM erschienene Buch Sheroes weiterhin stark beworben.
Übrigens ist Antje Döll nicht kurz vor der Rente. Es ist respektlos das zu schreiben. In ihrer derzeitigen Form könnte sie locker noch 1-2 WMs spielen. Wenn man mehr Präsenz für die Damen haben möchte, wäre übrigens insgesamt mehr Respekt sinnvoll. Ich sehe auch überhaupt nicht, dass nur junge Spielerinnen als Vorbilder taugen.
Der Nörglerhaufen hier schadet dem Sport und man kann nur hoffen dass sich Interessenten für Handball nicht versehentlich hierher verirren.
Das musste mal gesagt werden.
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Ihr seid ewige Nörgler. Ob der DHB einen Plan hat oder nicht weiß ich nicht. Aber sie haben auf allen Medienfeldern die Vize-Weltmeisterschaft bespielt. Sowohl auf Facebook als auch auf Instagram gab es deutlich mehr Postings als sonst üblich. Spielerinnen waren zweimal in kurzer Zeit im ZDF Sportstudio. Was erwartet ihr eigentlich bei einer Randportart?
Was mir bislang weniger gut gefallen hat waren die Begrüßungen der Spielerinnen in den Heimatstädten. Was waren eher müde Konfettiparaden durch die Teams, ohne Publikum. Aber dafür kann der DHB nichts. Da sind die Oberbürgermeister und die Vereine gefragt. -
Wegen der Feiertage diesmal schon ein paar Tage vorher die Ankündigung der nächsten Free-View Spiele:
Samstag, 27.12.25, 18:45 Uhr
HBF 9. Spieltag: Borussia Dortmund vs. FRISCH AUF Göppingen
ST: Sporteurope.tv (kostenlos)
und
Dienstag 30.12.25, 18:45 Uhr
HBF 10. Spieltag: FRISCH AUF Göppingen vs. TuS Metzingen
ST: Sporteurope.tv (kostenlos)
Wünsche euch allen schöne Festtage!

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Sina Ehmann soll lt. Stuttgarter Zeitung zum Saisonende von Frisch Auf Göppingen zur Sport-Union Neckarsulm wechseln.
https://www.handball-world.news/artikel/rueckraum-allrounder-vor-abschied-aus-goeppingen-1177300
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Aber das macht sie doch. Sie hat doch auf Instagram eine größere Reichweite als alle Nationalspielerinnen zusammen!
Ganze 52.000 Follower und nein, das sind nicht mehr als alle Nationalspielerinnen zusammen.
Und dann sollte man auch sehen, dass sie sich dabei ganz schön selbst vermarktet ("mein Buch vorbestellen"). Ob das dem Frauenhandball so hilft? Vieleicht ein wenig. Aber nicht ausreichend.
Ich bleibe dabei: das Hauptproblem ist, dass Frauen sich zu wenig für Frauensport interessieren. Das ist die Stellschraube, an der die Damen drehen müssen, wenn sie mehr Einfluss und mehr Geld haben wollen. Was ich befürworte.
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Ich habe eher den Eindruck, Frau Schneiders weiß noch nicht einmal wie Einschaltquoten zu bewerten sind. Fabuliert von 31,3 Prozent im Finale, dabei bedeutet es lediglich, dass 31,3 Prozent aller Personen die um 17:45 Uhr den Fernseher eingeschaltet hatten, ARD geschaut haben. Und das waren überwiegend Senioren, männlich.
Dass aber rund 70 Millionen Deutsche - und dabei insbesondere Jüngere - gar keinen Fernseher eingeschaltet hatten, wird dabei ausgeblendet. Die 14- bis 29-jährigen, vor allem die weiblichen, sind in dieser Zeit nämlich bei Tiktok und Co.
DA befindet sich ihre Zielgruppe.
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Ich finde einen einzigen Satz wirklich relevant:
„Die Einschaltquoten haben gezeigt, dass ein Großteil der Zielgruppe über 60 Jahre alt ist.“
Das ist der Punkt!
Und sogar der ist falsch! Denn sie versteht nicht, dass das nichts mit Zielgruppe zu tun hat, sondern mit den Personen die überhaupt noch Fernsehen schauen.
Die Zielgruppe ist viel größer, aber die hängt am Handy mit Tiktok Snapchat Instagram Discord. Dahin muss Frau Schneider und dafür werben das vor allem Mädchen in Hallen gehen. Nicht zu handball-world.news, wo nur alte Säcke abhängen!
Ich habe es vor ein paar Monaten schon einmal geschrieben und wiederhole mich gerne: das Problem des Frauenhandballs sind nicht die Zuschauer, die Sponsoren oder Equal Pay, sondern die Tatsache, dass Frauen nicht zuschauen. -
Was für ein inhaltloses Blabla. Klingt wie mit ChatGPT geschrieben, eine Elegie des Frauenhandballs.
ZitatUnd trotzdem steht nach dem Finale nicht nur eine Medaille im Raum, sondern eine Frage, die wir uns viel zu lange nicht gestellt haben:
Warum musste es erst diesen Erfolg geben, damit Frauenhandball sichtbar wird?Die Dame hat offenbar die Mechanismen der Ökonomie nicht verstanden und schon gar nicht die der Aufmerksamkeitsökonomie.
Und sie hat auch nicht verstanden, dass lineares Fernsehen am Absterben ist. Mit ARD und ZDF könnte man gar keine andere Zielgruppe als die Ü49 erreichen, weil die Jüngeren schlicht nicht mehr in den großen Kasten glotzen. Die Übertragungsrechte an Streaming-Anbieter zu vergeben war daher richtig. Das allgegenwärtige Gejammer über die Nicht-Übertragung in den Öffentlich-Rechtlichen ist völlig sinnlos. Denn dort würde man nur die Omas und Opas derjenigen erreichen, die man für Handball begeistern möchte. Wenn Frau Schneiders etwas für die Sichtbarkeit des Frauenhandballs bei der jüngeren Generation tun will, dann muss die aktive Generation das selbst in die Hand nehmen auf ihren Kanälen. Aber solange es 2 Stunden dauert, bis nach dem Spiel Beiträge der "Gesichter, die bleiben" auf Instagram veröffentlicht werden, wird sich das auch nicht bessern.
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Skispringen? Was finden denn viele so geil dran


Die Quote war doch nur deshalb so hoch, weil es ein Kurzbericht in der Halbzeitpause des WM-Finales war. Da hat niemand gezielt wg. Skispringen eingeschaltet.
Normalerwiese schauen nur 1 - 3 Mio. Leute zu. -
Das habe ich ähnlich wahrgenommen. Und ich nehme an, es hat mit der vorangegangenen Diskussion der Öffentlichkeit und vor allem in den sozialen Medien über den zu späten Einstieg des öffentlich rechtlichen Rundfunks in die WM-Übertragung zu tun. Man hat den Sendern dabei mangelnden Patriotismus vorgeworfen - und die Moderatoren hatten nun die Aufgabe, zu vermitteln, dass ARD und ZDF voll hinter Frauenhandball stehen.
Eine Folge war die überschwängliche Euphorie, welche durch die Moderatoren ausgestrahlt wurde. Es sollte ein Wir-Gefühl erzeugt werden. Da stören allzu deskriptive Erläuterungen oder gar Fachtermini nur. Den Zuschauern wurde höchstens ein "Platte" zugemutet. Es ging um Emotionen, das Mitgefühl mit den Spielerinnen und anschließend auch das Mit-Leid mit der Mannschaft. Das ist glaube ich ganz gut gelungen, für Handball-Puristen ist das natürlich nichts.
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Seemüller ist Westfale.
Und er hat recht, der Zusammenhang erschließt sich jedem, der schon mal Transformationsprozesse mit Disruptionen professionell begleitet hat.
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Wusstet ihr eigentlich, dass Lisa Antl die Torschützinnen-Effizienztabelle aller Teams klar anführt?
17 von 17, 100%. -
Wusstet ihr eigentlich, dass Südkorea das fairste Team der WM ist mit nur 9 Zwei-Minuten-Strafen, während Montenegrinerinnen 32 mal raus mussten? Dass Serbien mit 4 roten Karten in der Fairnesstabelle ganz unten steht? Und dass Österreich und Japan nicht einmal eine gelbe Karte kassierten?
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Man benötigt keinen Dr. Moustafa, um das Finale zu spielen.
Heute geht es um Sport und nicht um Sportpolitik.
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Leute, hört doch wenigstens heute mal auf zu nörgeln. 7 Stunden Disziplin wird man wohl auch von euch erwarten können, oder?
Wir wissen doch schon, dass für euch früher alles besser war.

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Schon mal auf Leuchters Konkurrenz für das nächste Jahr geschaut?
Nein, warum auch? Die sind nächstes Jahr alle schwanger.
Ich schaue auf den aktuellen Status. Und da steht Deutschland im Finale und Norwegen hat gegen Niederlande verloren, ist also nach deiner Logik nicht beste Mannschaft des Turniers. Und die Ungarinnen wurden Siebte. -
Nur mal am Rand: Was muss das für ein Jahr für Döll, Leuchter oder Smits sein? Vor 6 Monaten Vereins- und Arbeitslos und morgen spielen sie gegen Norwegen ein WM-Finale... irre...
Die Abwicklung von Ludwigsburg hat dem deutschen Handball gut getan. Die Liga ist spannender und alle müssen sich neu beweisen. In den neuen Teams, aber auch in der Nationalmannschaft. Bei der HBL war es wohl zu oft zu langweilig. Das ist nun weg. Krise ist Chance, wie so oft...
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Jetzt mal ernsthaft:
"organisieren" manche Handballerinnen ihre/eine Schwangerschaft nach dem Wettkampfkalender??
Das ist ein Pseudoargument. Viele deutsche Handballerinnen werden überhaupt nicht schwanger und wenn, dann erst nach Abschluss ihrer Karriere.