Beiträge von Bovola

    Danke an Alfred, dass er Kretzsche und Co. zu einem tollen Werbeeffekt verholfen hat. :) Ich finde es komplett o.k., dass er sich wehrt. Ist ja sogar andeutungsweise humorvoll... "Und keiner von denen hat damals in der Abwehr gestanden".

    Lustig fand ich ja eher, dass er sie als Podcaster bezeichnet hat. Nur "Influencer" wäre noch witziger gewesen...

    Es gab doch letzte Woche eine Sponsorenveranstaltung hinsichtlich EL. Der aktuelle Etat ist 1,35 mio. und für die EL wären nochmal bis zu 400000 Euro nötig. Man sieht also, dass niemand nebenher in der Pflege arbeiten muss.

    Zeitz hat das gleiche Problem wie Leun. Er kennt offensichtlich nur den deutschen Markt und holt gerne alte Bekannte. Dadurch entsteht dann das Problem, das Kiener hat: Kann man sich von alten Bekannten bei Nicht-Leistung auch trennen? Es ist offensichtlich, dass er seine Lieblinge hat und gerne mit zweierlei Maß misst.

    Der Rückraum bei Neckarsulm besteht fast nur aus RL-Spielerinnen. Eine RM-Spielerin hat man eigentlich nicht wirklich. Die Neuzugänge Kordovska, Soffel und Uscinowicz sind bisher Flops.

    Sinnbildlich ist auch, dass Hinkelmann immer die erste Verlängerung ist. Man spielt fast jedes Spiel ohne Kreisläuferin. Das, was Szabo bei Zwickaus 7:6 fängt und verwertet, würde Hinkelmann eher nicht hinbekommen. Man spielt nächste Saison am Kreis so weiter, dafür gönnt man sich Döll und Riner auf LA. Da tritt Dortmund mit schlechterem Niveau in der CL an.

    Im Wesentlichen hat man Glück, dass Ivancok sich verbessert hat. Ansonsten hätte man ein paar Punkte weniger. Die dürfte nächste Saison weg sein. Wen kann man aus Deutschland holen? Schlägt er in Bensheim zu?

    Grundsätzlich sehe ich das ähnlich. Seitdem das Ehepaar Logvin/Husers weg ist, liegt der Fokus auf deutsch(sprachig)en Spielerinnen. Aber selbst wenn Ivancok geht, ist immer noch die Norwegerin ;) als 2. TW da. Die ist gut, wird nur zu wenig eingesetzt. Und auch Uscinowicz ist besser als du sie darstellst.

    Smits als zentrale Spielmacherin hat verlängert und braucht mehr starke Nebenspielerinnen. Da besteht noch Handlungsbedarf. Problem: manche, die sich noch nicht durchgesetzt haben und es wahrscheinlich auch nicht mehr werden, haben noch lange Verträge.

    Ich nehme an, erst nach deren Auslaufen möchte man mehr als Mittelmaß. Zeitz hat es ja nicht eilig...

    Wenn die EHF wirklich das Niveau verbessern wollen, dann sollten sie eine EM auf vier Wochen strecken. Zwei Spiele in einer Woche (z.B. Mittwoch-Sonntag) würden auch eine ganz andere taktische Vorbereitung ermöglichen und die Mannschaften würden häufiger ihre besten Spieler aufs Feld bringen können, weil diese regenerieren konnten. So wie es jetzt läuft, braucht man ja nicht zwingend den besten Handball, sondern die beste Belastungssteuerung und die besten Physios. Das Grundniveau am Finalwochenende, wenn dann die besten Teams nochmal abschließend zusammen kommen, ist bei Weiten nicht mehr das, was die einzelnen Teams an ihrem Peak spielen könnten.

    Natürlich weiß ich, dass der Zeitrahmen des Welthandballs und Vermarktungsgründe dagegen sprechen und dies absolut nicht umgesetzt wird. Aber als Handballpurist, welcher die sportlichen Leistungen liebt und der von der zusätzlichen Show in der Halle mit Matktschreiern als Hallensprecher, sowie Hupfdohlen in der Auszeit oder Dauerbeschallung über gerade aufkommende Sprechchören von Fans (Damit ja auch die gesamte Halle das gleiche Lied singt und gar nicht erst eine Rivalität zwischen den Fans aufkommt. (Sweet Caroline Oh Oh Oh)) eher abgeschreckt ist, wollte ich mal meine ideale Welt skizzieren. Wegen mir können sie auch sechs Tage Pause machen, wie bei der Fußball-WM in der Vorrunde. Ich würde es mir anschauen. Wahrscheinlich sogar noch lieber, weil es auch etwas für das taktische Auge zu sehen gibt.

    Da bist du wohl wirklich ein Nostalgiker. Aber Handball bildet eben das reale Leben ab. Da reicht es auch nicht, mal zur Meisterprüfung ein tolles Gesellenstück abzuliefern sondern man muß dauerhaft und in vorgegebener Zeit Top-Leistung erbringen.

    Elektrikerweisheit: Leistung ist das Maß für die in einer bestimmten Zeit umgesetzte Energie (Arbeit). Sie wird in Watt (W) gemessen und berechnet sich als Produkt aus Spannung (U - in Volt) und Stromstärke (I - in Ampere).

    Unter Wettkampfbedingungen ist also nicht wichtig, mal eine Halbzeit wunderbar zu spielen, sondern in kurzen Zeitabständen dauerhaft besser zu sein als der Wettbewerber. Kann man schlecht finden, is aber so. Ergebnisorientierter Leistungssport, es gibt keine B-Note.

    Das man beim Handball 60 min Pfeifkonzert bietet, scheint für die Dänen völlig normal zu sein. Da sind ja sogar die dänischen Fussball Fans sympatischer. ?(

    Wenn es denn nur Dauerpfeifen wäre. Es ist der Wechsel zwischen eigene Mannschaft anfeuern (verständlich) und den Gegner auszupfeifen (eklig) - und dann noch das Aufspringen, Geschreie und Gefuchtele in Richtung der Schiris bei 50:50-Entscheidungen (niederträchtig). Das ganze ist übler als viele Fußballfans.

    Die Dänen verspielen sehr viel Sympathie.

    Wenn dann mußt du schon die gesamte Statistik-Tabelle anzeigen. Bei 27:28 kannst du nicht von einem Einbruch reden.

    Einfach aufs Lupen-Symbol klicken, dann wird die gesamte Grafik angezeigt. Dass das Forum hochgeladene Fotos so anzeigt liegt nicht in meinem Einfluss.

    Aber man sieht ja auch hier schon, dass Neckarsulm innerhalb kurzer Zeit das Spiel von -5 in +5 gedreht hat. Na wenn du das keinen Einbruch nennst, will ich dir deine Wahrheit nicht nehmen...

    Das Spiel findet auf der Platte statt.

    Alles andere, egal ob es sich um Aussagen von Kretsche, Gislason, ARD/ZDF/DYN, Bitter, SportBild, Meckes, Hanning oder Focus handelt, ist Medienzirkus. Was gesagt und geschrieben wird folgt Intentionen. Das ist nicht Wahrheit. Wer glaubt, Wolff müsse vor Überlastung geschützt werden, der hat das nicht verstanden.

    Vor dem Spiel lag Nielsens Quote im Mittel bei 30,6 % (Spannweite: 28,2 % bis 32,6 %). Gegen Deutschland hatte er 35 %, macht also rechnerisch sein bestes Spiel bei dieser EM. Hatte man da vielleicht ein bisschen zu viel Respekt vor Emil?

    Der deutsche Angriff hatte zu wenig Zug zum Tor. Dadurch kam ja auch das viele Zeitspiel. Und dann muss man unter Druck aus ungünstiger Position abschließen. Da hat es der Torwart dann natürlich auch einfacher.